Stephen Leather Höllennacht

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Inhaltsangabe zu „Höllennacht“ von Stephen Leather

Ein wahrhaft teuflischer Thriller Jack Nightingale erbt von seinem Vater, den er nie kennengelernt hat, unverhofft ein Vermögen. Doch der Nachlass beinhaltet auch eine Warnung. Sein Vater hat Jacks Seele an den Teufel verkauft, und der wird sie in drei Wochen holen – an Jacks dreiunddreißigstem Geburtstag. Jack glaubt nicht an Gott und schon gar nicht an den Teufel. Doch als immer mehr seiner Freunde eines schrecklichen Todes sterben, kommen ihm Zweifel. Gibt es die Hölle wirklich? Und wie kann er dann seine unsterbliche Seele vor dem ewigen Feuer bewahren?

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  • Rezension zu "Höllennacht" von Stephen Leather

    Höllennacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2012 um 09:10

    „Der Teufel wird dich holen, Jack Nightingale.“ Diesen Satz bekommt benannter Privatdetektiv plötzlich nach dem Tod seines unbekannten Vaters immer öfter zu hören. Jener hatte ihm ein Vermögen hinterlassen und mit ihm die Information, dass er Jacks Seele einem Teufel verkauft hat. Was sich zunächst von dem toughen Detektiv als Unsinn deklariert wird, zieht ihn in Zweifel, als immer mehr Leute um ihn herum sterben. Sprach der Wahnsinnige auf der DVD möglicherweise doch die Wahrheit? Und wenn ja, wie kann er verhindern, dass ein Dämon aus der Hölle seine Seele an Jacks 33. Geburtstag einfordert? Packend und spannungsgeladen erzählt Stephen Leather die Geschichte um Jack Nightingale, dessen Detektei sich eher schlecht als recht über Wasser hält. Der Protagonist unternimmt nach sich häufenden Todesfällen den Versuch, Untersuchungen über Satanismus anzustellen, welche in diesem Buch durchaus interessant und nachvollziehbar dargestellt wurden. Nach und nach rücken sich die Puzzleteile zusammen und Jack kann sich ein Bild von seinem Vater und der Geschichte hinter seiner verkauften Seele zusammensetzen. Etwas klischeebehaftet ist dann allerdings doch die Darstellung der Teufelin Proserpina, welche als schwarz gekleideter und geschminkter Goth in Erscheinung tritt. Darüber hinaus kommt das Ende recht plötzlich, wird schnell abgehandelt und ist teilweise zu fantastisch angehaucht, als dass es einem “normalen” Thriller würdig wäre. Mysterythriller wäre hier vermutlich eine geeignetere Genre-Bezeichnung. Dennoch ist dieser Roman ein Tipp für alle Thriller-Fans, die ihre Nase in okkulte Machenschaften stecken wollen.

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  • Rezension zu "Höllennacht" von Stephen Leather

    Höllennacht
    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    07. January 2012 um 15:07

    Inhalt: Ein wahrhaft teuflischer Mystery-Thriller! Als Jack Nightingale an diesem Tag zur Arbeit fährt, ahnt er noch nicht, dass dieser tag sein Leben verändern wird. Jack ist von Beruf Vermittler bei der Polizei - ein sehr guter dazu. An diesem Morgen wird er gerufen, da eine weibliche suicid-gefärdetete Person auf der Brüstung eines Hochhaus-Balkons sitzt. Was Jack nicht erwartet hat: Es ist ein 9-jähriges Mädchen! Jack sucht das Gespräch mit ihr und er kann dabei auch die blau-grünen Striemen auf den Beinen des Mädchens sehen. Sie springt - er kann es nicht verhindern. Als die Obduktion bestätigt, dass sie über längere Zeit von ihrem eigenen Vater - ein angesehener Geschäftsmann - sexuell missbraucht wurde, sieht Jack rot. Er stürmt dessen Arbeitsplatz und ... weiter kann er sich nicht erinnern. Der Vater ist plötzlich Tod. Hat er ihn im Affekt aus dem Fenster gestoßen oder ist er selbst gesprungen??? Jack hat einen Gedächtnisverlust. Nur einige Worte bleiben in Jacks Kopf verankert und diese holen ihn später wieder ein... Jack hat seinen Dienst bei der Polizei quittiert und arbeitet nun als Privatdetektiv, unterstützt von der charmanten und klugen Jenny, die ihm auch eine wahre Freundin wird. Eines Tages erhält er die Nachricht, dass er ein Adoptivkind sei und sein leiblicher Vater ihm seinen Besitz vermacht hat. Jack kommt das sehr unglaubwürdig vor, aber fährt trotzdem zu dem imposanten Herrenhaus, welches ihm hinterlassen wurde - um dort sehr beunruhigende Entdeckungen zu machen. Denn sein leiblicher Vater - Ainsley Gosling - war ein Satanist. Und laut einer Videoaufzeichnung, die er ebenfalls seinem Sohn hinterließ, hat er Jack´s Seele schon vor dessen Geburt einem Teufel verkauft. Und gemäß diesem Vertrag wird der Teufel diese Seele zu seinem 33. Geburtstag einfordern. Jack rechnet nach und stellt fest, dass es nur noch knapp 3 Wochen bis zu eben diesem 33. Geburtstag sind. Er tut es als satanistischen Unsinn ab und schenkt dem Ganzen keinen Glauben. Aber warum sterben plötzlich lauter Menschen um ihm herum? Und ständig hört und liest er diesem unheilvollen Satz "Der Teufel wird dich holen, Jack Nightingale!" Hat nicht schon der Vater dieses kleinen Mädchens diese Worte zu ihm gesagt, bevor er in den Tod stürzte? Jack hat das Gefühl, langsam wahnsinnig zu werden. Und er beginnt, nachzuforschen... Handlung / Charaktere: Stephen Leather´s "Höllennacht" ist ein wahrlich teuflischer Mysterythriller, der für spannende Lesestunden sorgt. In diesem Roman wurde auf blutrünstige und gewalttätige Details verzichtet, was dem Thriller aber keineswegs die Spannung raubt. Leather hat es geschafft, diesem Thriller den nötigen Tiefgang einzuhauchen und den Spannungsbogen im Verlauf der Geschichte kontinuierlich zu steigern bis hin zum "großen Finale" am Ende des Buches. Zu keinem Zeitpunkt fühlt man sich gelangweilt beim Lesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Kein Wort zu viel, kein Wort zu wenig - man kann das Buch ohne Probleme an einem Stück lesen. Der Protagonist Jack Nightingale ist in seiner Charakteristik bestens beschrieben. Selbst die Phasen, in denen er seinen Gedanken nachhängt oder sich mit Jenny austauscht, langeweilen keineswegs, sondern geben tiefen Einblick in seinen auf den Kopf gestellte Gefühlswelt. Denn langsam zweifelt er ja doch an seinem Verstand, bei allem, was plötzlich um ihm herum passiert. Sein rationaler Verstand will diese Dinge nicht begreifen oder gar zulassen. Trotzdem beginnt er, die Dinge zu hinterfragen und beschäftigt sich eingehender mit der Hinterlassenschaft seines Vaters. Die quälende Frage, ob es den Teufel und die Hölle wirklich gibt, rauben ihm den Schlaf. Sein Zigaretten- und Alkoholkonsum wächst mit seiner stiegenden Unsicherheit. Man kann richtig mitfühlen mit dem armen Jack. Wie hin- und hergerissen er ist in seinen Gedanken. Und wie doch die Furcht langsam aber bestätig in ihm wächst, je näher sein Geburtstag rückt. Wird er seine Seele und somit sein Leben retten können? Auch Jenny, seine charmante Sekretärin und treueste Wegbegleiterin in seiner "teuflischen" Situation wird sehr schön und ansprechend dargestellt. Sie verkörpert das, was eine wahre Freundschaft ausmacht. Sie steht Jack zur Seite, hört ihm zu und hilft ihm bei seinen Nachforschungen, egal wie kurios sich diese auch entwickeln. Man bekommt zudem eine winzig-kleine Einführung in den Satanismus / Okkultismus, ohne direkt überfordert zu werden durch aufwändige Erklärungen und Beschreibungen. Ein interessantes Thema für einen Thriller, dass wirklich sehr gut verarbeitet wurde. Fazit: Ein wirklich empfehlenswerter Mysteryroman mit okkulten Elementen, dem es nicht an teuflisch guter Spannung mangelt. Ich selbst habe es an einem Stück gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt. Das Ende kommt recht prompt und plötzlich. Erwartet uns hier eventuell eine Fortsetzung? Man darf wohl gespannt sein... Für die bescherten spannenden Lesestunden gibt es ein "Daumen hoch" ! Zum Autor Stephen Leather: Stephen Leather wurde in Manchester geboren. Er studierte Biochemie an der University of Bath. Bevor er sich 1992 ganz dem Schreiben widmete, war er als Journalist tätig. Stephen Leather lebt in Irland, wo er bereits an seinem nächsten Thriller arbeitet.Quelle: Blanvalet Verlag Eure B_Jones eine Rezension von Buecherkaffee.blogspot.com

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  • Rezension zu "Höllennacht" von Stephen Leather

    Höllennacht
    AennA

    AennA

    03. January 2012 um 22:31

    Seit Jack Nightingale vor zwei Jahren den Polizeidienst quittieren musste, hält er sich mit seiner kleinen Detektei über Wasser. Da kommt ihm eine Erbschaft gerade recht... Sein ihm bis dato unbekannter Vater hinterlässt ihm ein riesiges Herrenhaus und eine umfangreiche Bibliothek. Bei der Gelegenheit erfährt er aber auch, dass sein Vater die Seele seines Sohnes bei dessen Geburt an den Teufel verkauft hat, und der wird sein Eigentum an Jacks 33. Geburtstag einfordern. Jack glaubt nicht an den Teufel und auch nicht an die Hölle, sondern vielmehr daran, dass sein Vater an einer psychischen Störung litt...schließlich nahm er sich auch selbst das Leben.... Als jedoch ungewöhnliche Dinge geschehen und Menschen aus seinem Umfeld sterben, gerät Jack immer mehr ins Zweifeln. Und sein Geburtstag rückt immer näher... Eigentlich bin ich ja nicht unbedingt ein Fan von Mystery-Thrillern. Von der Leseprobe zu "Höllennacht" war ich aber sofort so angetan, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Mein Instinkt erwies sich als goldrichtig, denn Stephen Leather hält den flüssigen und lockeren Stil, der mir gleich so gut gefallen hat, während der gesamten Lektüre aufrecht und macht sie dadurch regelrecht zum Pageturner. Außerdem hatte ich auch lange Zeit absolut nicht das Gefühl, Mystery zu lesen... Leather beginnt seine Geschichte aus dem normalen Leben heraus, und erst allmählich, mit Fortschreiten der Ereignisse, gerät auch der Leser ins Grübeln. Von Anfang an dominieren die Protagonisten Jack Nightingale sowie Jenny, seine Assistentin, die Story. Leather hat seine Figuren hervorragend dargestellt, wobei er seine Schwerpunkte eher auf die Beschreibung ihrer Charaktereigenschaften als auf Äusserlichkeiten legt. Aber genau dadurch kommen wir ihnen sehr nahe und lernen zwei sehr interessante Persönlichkeiten kennen. Ihr Umgang miteinander belebt die Geschichte ungemein und sorgt zuweilen für den einen oder anderen Lacher. Man hat sie einfach gern, die Beiden! Die Spannung des Buches sehe ich darin begründet, dass man einfach die ganze Zeit wissen möchte, in welche Richtung sich das Ganze entwickelt. Der Leser wird neugierig und muss sich ständig fragen, ob es normale und logische Erklärungen für das Geschehen gibt...oder eben nicht. Wie die Geschichte letztendlich ausgeht, wird hier nicht verraten, um potentiellen Lesern nicht genau diese Spannung zu nehmen. Auf jeden Fall lässt das Ende aber die Vermutung zu, dass es eine Fortsetzung geben wird.... Und, was soll ich sagen...? Ich freue mich darauf!

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