Stephen Lovely

 2.4 Sterne bei 5 Bewertungen

Alle Bücher von Stephen Lovely

Cover des Buches Nur eine Sekunde (ISBN: 9783404165506)

Nur eine Sekunde

 (5)
Erschienen am 14.02.2011
Cover des Buches Irreplaceable (ISBN: 9781401341213)

Irreplaceable

 (0)
Erschienen am 09.02.2010

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Rezension zu "Nur eine Sekunde" von Stephen Lovely

Nur eine Sekunde - Stephen Lovely
SonnenBlumevor 7 Monaten

Janet wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ein passendes Spenderherz zu bekommen. Seit Monaten liegt sie in der Klinik und hofft, bangt und leidet und als dann endlich die erlösende Nachricht kommt, geht alles ganz schnell. Noch in der Nacht wird sie operiert und das neue Herz transplantiert, alles läuft reibungslos.
Ihr geht es von Tag zu Tag besser, sie kann sich wieder um ihre Kinder kümmern und hofft, auch die Ehre mit ihrem Mann retten zu können, die in den Jahren der Krankheit sehr gelitten hat. David ist ebenfalls zuversichtlich, muss sich allerdings schon bald eingestehen, dass seine Frau immer krank bleiben wird. Von regelmäßigen Untersuchungen in der Klinik bis hin zu den Nebenwirkungen der Medikamente und gar Abstoßungsreaktionen des Körpers - nichts wird mehr wie vorher.
Gleichzeitig, etwas dreihundert Meilen entfernt, trauert Alex noch immer um seine Frau Isabel; nur sie hat es Janet durch ihre Bereitschaft zur Organspende ermöglicht, überhaupt weiter zu leben. Alex hadert sehr mit der Entscheidung seiner Frau, denn ist es überhaupt fair, dass eine andere Person nur deshalb weiterleben darf, weil eine andere gestorben ist?!
Janet versucht Kontakt zu Isabels Familie aufzunehmen, doch kann das gut gehen?


Hm, meine Meinung hier ist schwer in Worte zu fassen. Vorweg: Ich bin ziemlich enttäuscht und hätte mir durchaus mehr von diesem Buch erwartet. Die Materie gibt viel Stoff her und meiner (zugegeben, unqualifizierten) Meinung nach wurden nur die medizinischen Teile wirklich fesselnd beschrieben. Alles andere? Naja. Wenn es nach mir ginge hat der Seitenstrang um Jasper, den Verursacher von Isabel tödlichem Unfall, in diesem Buch nichts verloren. Das gäbe einen ganz eigenen Roman her, in dem man schildert, wie der Unfallverursacher hadert, welche Schuldgefühle er mit sich herum trägt, wie er auf irgendjemandes Verständnis hofft.
Janet und David hoffen, dass das neue Herz ihre Ehe kitten kann, aber als Janet dann den Alleingang mit der Kontaktaufnahme zu Alex geht, eskaliert es komplett. Ich finde, es hat schon seinen Sinn, wenn der Gesetzgeber immer predigt, dass Spender und Empfänger von Organen keinen Kontakt haben dürfen. Ich bin aber auch der Meinung, dass es sehr wohl in Ordnung ist, wenn beide Seite einverstanden sind und dann Kontakt entsteht. Was Janet macht ist einfach nur übergriffig, für Alex wäre es wichtig, in Ruhe trauern zu können, auch wenn der Unfall schon ein Jahr her war. Der Autor versucht seine Charaktere sozusagen also zu ihrem Glück zu zwingen.
Ich tue mich wahnsinnig schwer, abschließende Worte zu finden, weil ich so gar nicht begeistert von der Geschichte bin. Medizinische Schilderungen gut, Ausarbeitung der Charaktere eher nicht so gut. Zu allem Überfluss finde ich auch, dass das Cover bei genauerer Betrachtung irgendwie billig wirkt, weil die Blume nicht richtig in das Bild eingearbeitet wurde und nur schlecht hineinkopiert aussieht, als würde sie versuchen etwas zu verdecken.

Alles in allem habe ich das Buch wirklich mit einem großen Seufzer geschlossen - vor Erleichterung! Es hat sich gezogen, zwischen Alex und Bernice wurde es irgendwann wirklich unangenehm (ich darf mir das gar nicht nochmal vorstellen .......!!!), Janet und David waren sowieso nur mehr beim Streiten und dann funkte auch noch dauernd dieser Japser dazwischen. Ich konnte einfach keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen und empfand nur Mitleid mit Alex. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Es tut weh das zu sagen, weil ich weiß, dass jeder Autor viel Herzblut in seine Werke steckt, aber dieses Buch hätte ich mir sparen können.

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Rezension zu "Nur eine Sekunde" von Stephen Lovely

Rezension zu "Nur eine Sekunde" von Stephen Lovely
andreadresslervor 11 Jahren

Ist zwar ganz gut geschildert- das Thema "Organspende" aber das Buch hat einfach zu viele "Längen" mit unnötigen Belanglosigkeiten - deswegen wären 100 Seiten weniger auch besser !

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