Stephen R. Lawhead Artus - Der legendäre König

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Inhaltsangabe zu „Artus - Der legendäre König“ von Stephen R. Lawhead

Nach "Talisien" und "Merlin" erscheint mit "Artus" der letzte Band des Pendragon-Zyklus'. In seinem fesselnden Epos berichtet Stephen Lawhead über den legendären keltischen König Artus und die Ritter seiner Tafelrunde.

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  • Die Geburt der Tafelrunde und das Ende der Trilogie

    Artus - Der legendäre König

    TheSaint

    12. October 2013 um 17:24

    Im dritten Band der "Pendragon"-Saga wird von drei Personen - Pelleas (Merlin's Diener), Bedwyr (Artus' bester Feldherr) und Aneirin (Merlin's Lehrling) - über den Aufstieg von Artus zum Hochkönig bis hin zu seinem Tod berichtet. Demenstprechend schwanken auch die Erzählstile, wobei der Aneirin's am schwülstigen und schwächsten erscheint. Ebenfalls schwankend erweist sich dieser dritte Band in der Straffheit und Spannung der Erzählung. Zu langatmig geraten Kampfschilderungen und zu kurz das wilde und für Merlin verheerende Zusammentreffen mit Morgian. Die Figur der Morgian selbst hätte mehr Aufmerksamkeit verdient - wie auch die Geschichte um Artus und seine Gwenhwyvar. In dem ersten Teil des Buches - Pelleas berichtet - geht es um die Jugendjahre des Artus: Wie er das von Merlin in den Schlußstein eines Kirchenportals gestossene Schwert mühelos heraus zieht über die Befriedung des Landes und die Einigung der an ihm zweifelnden Könige von Ynys Prydein (Insel von Britannien) bis hin zur Bildung eines schützenden Heeres. Pelleas berichtet auch von seiner Reise mit Merlin nach Armorica, wo die Beiden für Artus um Hilfe, Vorräte und Krieger ersuchen. Da sowohl Pelleas wie auch Merlin Angehörige des Feenvolkes sind, machen sie sich auf nach Broceliande, wo noch Verbleibende dieses geheimnisvollen Volkes leben sollen. Doch finden sie nur verlassene Wohnbauten vor und eine Frau namens Nimue, die ihnen für die Nacht Unterschlupf und Essen anbietet. Doch es ist Charis' Schwester Morgian, die sich als Nimue ausgibt und Merlin durch einen vergifteten Trank in tiefe Bewußtlosigkeit sinken lässt. Pelleas gelingt es nur knapp, Merlin rechtzeitig auf die "Glasinsel" zu bringen, wo der todesähnliche Schlaf aufgehoben werden kann. Es soll nicht das letzte Zusammentreffen zwischen Merlin und Morgian sein: Allein bricht er in den Westen Britanniens auf und stellt sie in Tintagel. Bei dieser Konfrontation kommt es zum Einsatz gewaltiger Magie. Die entfesselte Feuersbrunst Morgian's kann Merlin zwar überleben, erblindet aber. Pelles macht sich auf die Suche seines Meisters, verschwindet aber und somit übernimmt Bedwyr die Aufgabe des Erzählers und berichtet ausführlich und auch langatmig von all den wichtigen Schlachten des Artus, die auf seinem Weg zum Hochkönig und zur Erschaffung des "Sommerreiches" notwendig sind. Es tritt die irische Prinzessin Gwenhwyvnar in Erscheinung, die sich Artus als Gemahl auserwählt und fortan auch in den Schlachten ihres Mannes todesmutig kämpft. Sie bietet als Geschenk den Bau einer Rundhalle an, in der sich künftig Artus mit seinen Männern treffen soll. An der Seite so mutiger wie auch vertrauenswürdiger Männer wie Bedwyr, Kai, Llenlleawg, Rhys, Gwalchavad und Gwalcmai zieht der Hochkönig in die Schlacht am Baedun. Dort steht ein riesiges feindliches Heer, bestehend aus Iren, Sachsen, Pikten und verräterischen Briten. Ein erbitterter Kampf findet statt - und Artus und die Seinen gehen als Sieger hervor. Im letzten Teil des Buches tritt Aneirin als Erzähler auf und schildert uns ausführlich die Errichtung der Rundhalle an einem geheimen Ort wie auch die Zeit von Frieden und Wohlstand. Die Ruhe wird erst mit dem Auftauchen Medrauts (Morgian's heimlicher Sohn) empfindlich gestört, der sich die Sympathie Artus erschmeichelt und später nach der Festnahme und Tötung seiner Mutter auf Rache und Vernichtung des Hochkönigs sinnt. Bei der Schlacht im Camboglana wird Medraut trotz Übermacht besiegt und getötet, doch kann dieser Artus noch eine böse Wunde mit seiner vergifteten Waffe beibringen. Selbst Merlin's Künste vermögen es nicht, Heilung zu bringen und so bricht der Barde mit Artus zur Insel Avallon auf, um ihn dort mit der Hilfe seiner Mutter Charis und dem Feenvolk zu heilen. Als nach den drei versprochenen Tagen Merlin nicht zurückkehrt, machen sich Aneirin, Bedwyr und Gwenhwyvnar zur Insel auf, um nach Artus zu sehen. Doch auf der Insel angelangt finden sie weder den Palast noch eine Spur von Merlin, Artus oder dem Feenvolk. Der schwächste Band in dieser vermeintlichen Trilogie, die doch keine geblieben ist, denn Lawhead schrieb noch ein Buch: "Pendragon - Artus auf dem Weg zum heiligen Gral". Die Qualität des Geschriebenen schwankt und wo sich Spannung und Rasanz und Geheimnisvolles rundum Artus und Merlin aufbaut, wird diese durch die Langatmigkeit und die Vielzahl ausführlich geschilderter kriegerischer Auseinandersetzungen wieder zerschlagen.

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