Stephen R. Lawhead Das Schattenlicht

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Inhaltsangabe zu „Das Schattenlicht“ von Stephen R. Lawhead

Es begann in einer regnerischen Nacht in einer Gasse in London. Hier stolperte Kit Livingstone über die legendären Ley-Linien: Pfade, die das Reisen durch die Zeit zu alternativen Welten ermöglichen. Seitdem ist nicht nur Kit auf der Suche nach den Teilen der einen Meisterkarte, die alle Wege verzeichnet. Doch es geht um mehr als eine Schatzsuche: Scheinbar steht die Welt am Rand einer Katastrophe! Und Kit und seine Freunde müssen nun alles tun, um das Rätsel der Karte zu entschlüsseln ...

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  • Die Bedrohung kommt hier auf leisen Sohlen.

    Das Schattenlicht
    daniel_bauerfeld

    daniel_bauerfeld

    17. August 2015 um 09:45

    Der gebürtige US-amerikanische und heute im britischen Oxford lebende Autor Stephen R. Lawhead steuert auf das Finale seiner fünfteiligen Fantasy-Zeitreise-Saga Die schimmernden Reiche zu. Wer bereits andere mehrteilige Werke des Autors gelesen hat, der weiß, dass Lawhead kein großer Freund actionreicher Showdowns ist. Ein solches Spektakel bereitet der vierte Band auch nicht vor. Der Autor ist eher ein Freund der ruhigen Töne. Spannend liest sich Das Schattenlicht aber allemal. Die Bedrohung kommt hier auf leisen Sohlen. Dennoch ist sie nicht minder gefährlich. Sie stellt eine Gefahr für das gesamte Universum dar.  Auch der vorletzte Band der Reihe hält das Versprechen ein, welches der erste Band Die Zeitwanderer seiner Leserschaft gab: Lawhead präsentiert eine phantastisch-abenteuerliche Reise um die ganze Welt. Und nicht nur das: Die Reise führt zudem durch alle erdenklichen Zeitepochen. Das dem so ist machen die magischen Ley-Pfade möglich, welche sich durch alle Länder unserer Erde ziehen und als Tore zu alternativen Welten fungieren. Noch immer sind die Teile der sogenannten Meisterkarte in allen Winkeln der Welt verstreut. Und auch die Rätsel, welche diese Karte umgeben, sind noch weit davon entfernt, gelöst zu sein. Ein weiteres Mal schickt Lawhead seine durchweg sympathischen Helden in ein spannendes Abenteuer. Nach vier Bänden sind diese dem Leser wahrhaftig ans Herz gewachsen. Allen voran steht Kit Livingstone, Enkel von Cosima dem Älteren, dem Gründungsmitglied der Zetetischen Gesellschaft aus den Tagen des Viktorianischen Zeitalters. Auch die Freundin Kits Wilhelmina Klug, kurz Mina genannt, ist wieder mit von der Partie. Ihre Rolle wurde von Buch zu Buch tragender. Gemeinsam mit dem Bäcker Etzl, der übrigens aus dem deutschen Rosenheim stammt, betreibt sie das Große Kaiserliche Kaffeehaus in Prag (zumindest dann, wenn sie nicht gerade in größter Gefahr schwebt und sich aufmacht, Raum und Zeit zu erkunden). Neu hinzukommende Figuren werden vom Autor ebenso liebevoll eingeführt, wie die alten Bekannten. So gerät etwa Cassandra Clarke, eine junge Paläontologin und Doktorandin, zufällig mitten in die Suche nach der Meisterkarte hinein. Manch einer wird sich aber insgeheim genauso auf die Auftritte des erklärten Erzfeindes von Cosimo, Kit und Co. freuen: Archelaeus Burleigh, der Earl von Sutherland. Er verkörpert das durchweg Böse in Person. Auch dessen Charakterisierung gelingt Lawhead mit Bravour. Langsam naht das Ende der spannenden Buchreihe. Das ist einerseits natürlich schade, aber andererseits müssen auch die schönsten Dinge mal zu Ende gehen. Immerhin schenkt Lawhead seiner Leserschaft schon mal zwei Bücher mehr, als sie in von den üblichen Trilogien des Genres gewohnt sind. Wenn die fünf Bücher der Schimmernden Reiche erstmals nebeneinander im Regal vereint sind, kommt der ein-oder-andere Leser sicherlich auf den Gedanken, nochmal von vorne starten zu wollen. Dies wäre garantiert auch nicht verkehrt, denn die Bücher sind so komplex und raffiniert aufgebaut, dass ein zweiter Durchgang nur von Vorteil sein kann. In Raum und Zeit gibt es noch massenhaft kleinster Details zu entdecken. Das Betreten der Ley-Linien ist durchaus erwünscht.

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