Stephen R. Lawhead Die Zeitwanderer

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Inhaltsangabe zu „Die Zeitwanderer“ von Stephen R. Lawhead

Es gibt sie tatsächlich: Die sagenumwobenen Ley-Linien. Uralte unsichtbare Pfade, die zu anderen Zeiten und in andere Welten führen. Eines Abends begegnet Kit Livingstone seinem seit Jahrzehnten verschollenen Urgroßvater, der ihm eröffnet ein Zeitreisender zu sein. Natürlich glaubt Kit ihm kein Wort, doch dann verschlägt es Kits Freundin Wilhelmina auf einem dieser Pfade ins Unbekannte. Eine abenteuerliche Suche durch Raum und Zeit beginnt!

Sehr langatmig. Hoffe der zweite Teil gewinnt an Tempo.

— thomsson
thomsson

Ich war wegen der Vielschichtigkeit bis kurz vor Ende sehr begeistert.

— Darayos-von-Wichelkusen
Darayos-von-Wichelkusen

Parallelwelten in allerfeinster Sprache. Aber man stelle sich Wien ohne seine Cafés vor! Beängstigend :-)

— JamesVermont
JamesVermont

nett, bisschen langatmig... kippt zum Ende ins Philosophische... mit all den Parallelwelten... 4 Fortsetzungen folgen

— Schokolatina
Schokolatina
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  • Mich hat der Roman wegen seiner Vielschichtigkeit bis kurz vor Ende begeistert.

    Die Zeitwanderer
    Darayos-von-Wichelkusen

    Darayos-von-Wichelkusen

    04. January 2016 um 23:10

    Vorneweg, dies ist kein historischer Roman. Wer einen historischen Roman erwartet und historische Korrektheit, der ist hier falsch, alleine durch die verschiedenen Eingriffe der Protagonisten in verschiedene Zeitebenen würde die Geschichte, wie wir sie kennen verändert. Insgesamt hat mir die Geschichte über Zeitreisende, die an Hand von Ley Linien in die Vergangenheit reisen sehr gut gefallen, einschließlich der Tatsache, das jemand indirekt in seine eigene Zukunft reisen kann. Nämlich wenn er von jemandem begleitet wird, der aus seiner Sicht aus der Zukunft kommt. Der Roman ist in einigen Stellen verworren und auch etwas unlogisch, aber insgesamt gut geschrieben. Die historischen Szenen klingen stimmig und scheinen soweit möglich gut recherchiert zu sein. Das Verhalten der einzelnen Personen ist sehr glaubwürdig im Bezug auf die Zeit aus der sie kommen geschildert. Was mich daran hindert diesem Buch fünf Sterne zu geben ist die Tatsache, das einige der Hauptpersonen kurz vor Ende des Buches in eine sehr mißliche Lage kommen und aus dieser nach dem Deus ex machina Prinzip kurz und knapp befreit werden. Diese Befreiung läßt mehr Fragen offen, als sie beantwortet und hat massiv den schalen Beigeschmack, das der Autor den Roman irgendwie zu einem nicht zu negativen Ende führen wollte. Selbst wenn das Buch von Vornherein als Mehrteiler angelegt ist und einige offene Fragen im nächsten Band beantwortet werden, ist das Ende zu künstlich.

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  • Ley-Linien: Pfade zwischen den Dimensionen

    Die Zeitwanderer
    Wortmagie

    Wortmagie

    02. May 2015 um 12:07

    Stephen R. Lawheads Reihe „Die Schimmernden Reiche“, von der „Die Zeitwanderer“ der erste Band ist, basiert auf der Annahme der Existenz von Ley-Linien. Ley-Linien sind eine Theorie, die 1922 von dem britischen Landschaftsfotografen Alfred Watkins aufgestellt wurde. Während seiner Reisen zu Pferde fiel ihm auf, dass bestimmte landschaftliche Markierungspunkte wie Kirchen, Steinkreise (Stonehenge), Hügelgräber und viele andere scheinbar durch schnurgerade Linien miteinander verbunden sind, meilenweit quer durch die britische Landschaft. Er widmete sein Leben der Suche nach einer Erklärung, erhielt jedoch niemals eine Antwort. Niemand weiß, was hinter den Ley-Linien steckt. Sie sind ein Mysterium – und ein spannender Ausgangspunkt für eine Urban Fantasy – Reihe. Kits Leben war nicht gerade das, was man aufregend nennen würde. Eher durchschnittlich. Mittelmäßig. Unspektakulär. Das ändert sich schlagartig, als er eine Londoner Gasse betritt und seinem Urgroßvater gegenüber steht. Dass der alte Mann längst tot sein sollte, scheint ihn nicht zu kümmern. Stattdessen überredet er Kit zu einem kleinen Ausflug. Ein Ausflug durch die Ley-Linien. Kit traut seinen Augen kaum, denn plötzlich ist er nicht mehr in London, sondern in einem malerischen kleinen Fischerdorf. Über einem Ale erklärt ihm sein Urgroßvater, dass Ley-Linien Pfade zwischen den Dimensionen sind, mit deren Hilfe Menschen durch Raum und Zeit reisen können. Kit tut diese Erklärung als Unsinn ab und wieder zu Hause schafft er es fast, sich davon zu überzeugen, dass sein Erlebnis ein Hirngespinst war. Doch dann geht seine Freundin Wilhelmina auf den Pfaden verloren und Kit bleibt nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach ihr zu machen – der Beginn des Abenteuers seines Lebens. „Die Zeitwanderer“ ist ein seltsames Buch. Ich weiß nicht richtig, was ich davon halten soll, denn Positives und Negatives halten sich genau die Waage. Die Grundidee des Romans, die Ley-Linien als Pfade zwischen den Dimensionen, ist fantastisch. Ich liebe solche Gedankenspiele, die die Realität etwas weniger grau wirken lassen. Wie schön wäre es, einfach in eine Gasse hineinzugehen und in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort wieder herauszukommen? So wundervoll dieser Gedanke ist, die Geschichte, die Stephen R. Lawhead daraus gesponnen hat, konnte mich nicht vollständig überzeugen, denn meiner Meinung nach trägt sie sich nicht selbst. Es war überdeutlich zu spüren, dass „Die Zeitwanderer“ nur der Auftakt einer Reihe ist. Die Ley-Linien sind eine hübsche Idee, wirklich verstanden, wie sie funktionieren, habe ich allerdings nicht. Anscheinend sind sie ein komplexes System, das Stephen R. Lawhead im ersten Band nur oberflächlich beschreibt. Daher habe ich auch die Ausgangssituation nicht völlig begriffen: wie genau konnte Wilhelmina an einem völlig anderen Ort, zu einer anderen Zeit herauskommen als Kit? Obwohl ich meine Verwirrung nie überwunden habe, fand ich Wilhelminas Erzählstrang jedoch extrem spannend. Es ist eine Erfolgsstory. Sie landet allein in einem anderen Land, in einer anderen Zeit und macht tatsächlich das Beste daraus. Sie passt sich hervorragend an und stellt fest, dass ihr dieses Leben viel besser liegt als ihr Leben im London des 21. Jahrhunderts. Anfangs empfand ich sie als furchtbar zickig und launisch, doch nach der Reise durch die Ley-Linie blüht sie richtig auf und wird zu einer sympathischen, starken Figur. Meiner Meinung nach hat sie dem Protagonisten Kit da einiges voraus, denn mit ihm kann ich auch nach über 400 Seiten nur wenig anfangen. Als ich ihn kennenlernte, war er ein zielloser, blasser Mann von 27 Jahren. Jetzt… ist er das immer noch. Ihm passieren all diese großartigen Dinge, aber er verändert sich nicht. Von Anfang an störte es mich, dass er recht passiv ist und wenig Fragen stellt. Das ganze Buch über bleibt er irgendwie resigniert; er ergreift nie die Initiative und lässt sich lieber treiben. Das gefiel mir überhaupt nicht, weil ich ja eigentlich durch ihn und an seiner Seite die Bedeutung und Funktionsweise der Ley-Linien begreifen sollte. Wie soll ich verstehen lernen, wenn der Hauptcharakter mir den Zugang durch sein Desinteresse verweigert? Das Gefühl, eher holprig durch die Geschichte zu kommen, wurde für mich auch dadurch ausgelöst, dass es neben Kit und Wilhelmina noch eine Vielzahl weiterer Personen gibt, die teilweise eigene Handlungslinien verfolgen. Ich hatte sowieso schon Schwierigkeiten, gedanklich hinterher zu kommen, weil die Ley-Linien so kompliziert sind; durch die Perspektivwechsel wurde das noch schlimmer. Verschiedene Charaktere in verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten in Einklang zu bringen, ist nie leicht, aber da ich bis heute nicht erkennen kann, welche übergeordnete Geschichte sie denn nun verbindet, herrscht in meinem Kopf Ratlosigkeit. „Die Zeitwanderer“ ist wieder mal ein Beispiel dafür, dass eine tolle Idee nicht genug ist, um ein großartiges Buch zu schreiben. Ich fand diesen Urban Fantasy – Roman nicht schlecht, aber definitiv verbesserungswürdig. Die Geschichte war seltsam konfus und auch ein wenig unstrukturiert. So faszinierend das Eintauchen in andere Zeiten und längst vergessene Kulturen war, es reichte nicht aus, um mich anhaltend zu begeistern. Ich verlor schnell das Interesse, was garantiert auch an Stephen R. Lawheads langatmigem, langsamem Schreibstil liegt. Ich denke nicht, dass er sich zu einem meiner Lieblingsautoren mausert. Trotz dessen werde ich mindestens die folgenden zwei Bände der Reihe lesen, einfach, weil ich sie bereits im Regal stehen habe. Ich hatte großes Vertrauen in die Idee. Ob es alle fünf werden, kann ich jetzt allerdings noch nicht einschätzen, ebenso wenig, wie ich eine Empfehlung aussprechen kann. Geduldet euch bis zum nächsten Band „Das Knochenhaus“, vielleicht kann ich dann bereits mehr dazu sagen.

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  • Rezension zu "Die Zeitwanderer" von Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    22. July 2014 um 11:49

    "Und wohin sie auch kam, überall zeigten sich ihr ein paar neue - oder, besser gesagt, altertümliche - Kuriositäten. Das erinnerte sie ständig daran, dass die ihr bekannte Welt sich auf mysteriöse und radikale Art verwandelt hatte. Dadurch blieb sie in einem unaufhörlichen gelinden Schockzustand." Mit einem schlichten, aber schönen Cover und einer interessanten Inhaltsangabe lockte Stephen R. Lawheads Debütroman "Die Zeitwanderer" mich, welcher den ersten Teil einer fünfteiligen Reihe bildet. Doch leider erwies sich das Buch nur als mittelmäßig. Schon auf der ersten Seite stellte sich ein seltsames Gefühl ein, da der Schreibstil auf irgendeine Weise nicht recht zum Rest der Geschichte passen wollte. Zwar ist er durchaus als gut zu bezeichnen, aber irgendwie wirkte er zu hochgestochen, um zur Geschichte zu passen. Gut gelungen sind dagegen die Anpassungen der Sprache an die verschiedenen Epochen. Auch die Charaktere konnten leider keine Pluspunkte bei mir sammeln. Dafür waren sie ausnahmslos zu flach und undetailliert; im Fall vom Protagonisten Kit sogar regelrecht unsympathisch. Vielleicht würde sich dies mit zunehmender Länge der Reihe ändern; ich weiß es nicht. Während sich die Reisen in die verschiedensten Epochen und Orte der Geschichte als durchaus interessant erwiesen, fehlte es der restlichen Geschichte an Schwung, welcher den Leser bei Laune gehalten hätte. Oftmals stellt sich das Gefühl ein, dass die Story nur von Belanglosigkeiten vorangebracht wird, große Wendunge bleiben aus und werden selbst bei Erscheinen nur unzureichend erläutert. Als gelungen kann ich einzig Wilhelminas Auftritte und den kurzen, vergangenen Abstecher in Ägypten bezeichnen.  Dabei hatte die Hintergrundidee durchaus Potenzial, das aber nicht ausreichend dargestellt wurde, um den Leser in seinen Bann zu schlagen. Allerdings kann ich "Die Zeitwanderer" auch nicht als schlecht bezeichnen, da ich mich zwar nicht genervt, aber durchaus auf eine gewisse Art und Weise unterhalten fühlte. Fazit: Bei Stephen R. Lawheads "Die Zeitwanderer" handelt es sich für ein Buch für Zwischendurch, das keine Ansprüche stellen, aber durchaus mit interessanten Ideen aufwarten kann. 

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  • Zäher Beginn

    Die Zeitwanderer
    Elwen

    Elwen

    19. March 2014 um 18:21

    This was definitely a #1 in a series. Reads like a very long introduction, but as I got over the lame seems-to-be-main char (who did not play that big role at all) I really enjoyed the adventurous time and space travelling. Will definitely try next one out. Hope there will be more Wilhelmina, loved her chapters most :) PS: Language takes a bit to get used, but that may be a translation problem (read it in german).

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  • Rezension zu "Die Zeitwanderer" von Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer
    tasmanischer-teufel

    tasmanischer-teufel

    12. February 2013 um 17:27

    Die Rezension ist unter
    http://pudelmuetzes-buecherwelten.de
    zu lesen. Ich bin der tasmanische Teufel

  • Rezension zu "Die Zeitwanderer" von Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer
    LadyRosely

    LadyRosely

    12. November 2012 um 17:07

    Das Buch „Die Zeitwanderer“ ist der erste Band der Reihe „Die schimmernden Reiche“ von Stephen R. Lawhead. Insgesamt sollen fünf Bände dieser Reihe erscheinen. Die ersten drei Bände sind auch schon auf deutsch erschienen. Dieses Buch durfte damals bei mir einziehen, weil mich das Cover und der Klappentext überzeugt hatten. Das Cover strahlt für mich etwas sehr mystisches aus und ich finde es sieht wirklich gut im Bücherregal aus. Ich finde das Cover passt mal wieder super gut zum Inhalt des Buches. Auch die Kapitelanfänge passen gut zur Grundstimmung des Buches. Der Schreibstil hat es mir ein wenig schwer gemacht in das Buch hineinzukommen. Es war am Anfang wirklich gewöhnungsbedürftig und deswegen habe ich wahrscheinlich auch solange gebraucht es zu lesen. Aber irgendwann habe ich mich dann doch dran gewöhnt und für die anderen Bände, weiß ich ja was auf mich zukommt und kann mich drauf einstellen. Durch den etwas schwierigen Schreibstil muss ich sagen, hat am Anfang die Geschichte schon ein wenig gelitten, jedenfalls bei mir. Die Grundidee der Geschichte fand ich richtig klasse. Die Geschichte an sich war jetzt nicht die extrem spannendste, so das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, aber ich hatte meinen Spaß mit ihr. Da dieses Geschichte einige Handlungsstränge hatte, ist es manchmal schon ein wenig schwierig gewesen alles auseinander zu halten, aber es war machbar. Leider ist das Ende für mich ein wenig enttäuschend gewesen, aber vielleicht machen es die anderen Bände ja wieder gut. Damit kommen wir auch schon zu den Personen. Die Anzahl der Personen war noch in einem akzeptablen Masse und ich hoffe das es nicht noch sehr viel mehr werden, in den nächsten Bänden. Die Hauptpersonen waren mir jeder auf seine Weise sympathisch und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Besonders sympathisch war mir aber Wilhelmina. Ich hab mich immer gefreut, wenn sie wieder an der Reihe war. :-D Fazit: An sich hat das Buch mir wirklich gut gefallen, aber ich muss auch sagen, das es mit anderen Büchern die ich gelesen habe nicht mithalten kann. Ich hoffe sehr das die anderen Bücher noch besser werden. Man kann ja nie wissen.

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  • Rezension zu "Die Zeitwanderer" von Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. August 2012 um 10:23

    Worum geht es eigentlich? Kit Livingstone, ein 28-jähriger Londoner – der bisher nicht viel erreicht hat – macht sich auf den Weg zu seiner Freundin Wilhelmina. Doch als seine U-Bahn-Karte spinnt, entschließt er sich zu Fuß zu gehen. In einer engen Gasse geschieht dann etwas sehr seltsames: nicht nur trifft er seinen Urgroßvater wieder, sondern landet auf einmal in einer völlig anderen Welt. Wie sein Urgroßvater ihn später aufklärt, gibt es verschiedene Ley-Linien, die einen in parallele Universen bringen, zu völlig verschiedenen Zeiten und Orten. Wilhelmina will Kit keinen Glauben schenken und als er ihr demonstrieren will, was passiert ist, geht natürlich alles schief. Wilhelmina und Kit trennen sich. Mina, die allerdings keine Ahnung von der ganzen Situation hat, landet woanders als Kit. Kit will sich nun zusammen mit seinem Urgroßvater Cosimo auf die Suche von Mina machen. Doch auch sein Urgroßvater hat Pläne, sodass für ihn Mina keine große Priorität hat. Eine Suche quer durch die verschiedenen Dimensionen beginnt. Meine Meinung Eigentlich passt nur ein Wort auf das Buch: Schade! Die Story klang äußerst vielversprechend, doch die Umsetzung ist leider mehr als mühselig. Doch beginnen erstmal mit dem Cover und der Aufbereitung. Das Cover ist sehr schön gestaltet und kommt auch sehr hochwertig rüber, denn es befinden sich Einprägungen in Form von der Schrift auf dem Cover. Außerdem ist das Taschenbuch auch etwas größer als normale Taschenbücher, was ich als sehr angenehm empfinde, da es somit nicht nicht auf die Dicke des Buches schlägt und es sozusagen gut in der Hand liegt. “Die Zeitwanderer” ist der Auftakt einer fünfteiligen (!?!) Reihe von Stephen R. Lawhead. Wie zu erwarten, wenn es sich um so eine große Buchreihe handelt, wird im ersten Band ziemlich viel erklärt. Und genau das ist Fall. Es wird erklärt und erklärt, aber so richtig passieren tut eigentlich nichts. Das ist sehr traurig, denn die Geschichte an sich bietet sehr für Potential für Action und Erlebnisse. Von so etwas wie einen Spannungsbogen scheint Lawhead noch nichts gehört zu haben. Denn auch wenn es sich um eine Buchreihe handelt, so sollte doch ein Band eine abgeschlossene Handlung haben, die dann zur nächsten übergehen kann. Aber genau das ist hier nicht der Fall. Man wird schön an das Thema der Zeitreisen herangeführt und es wird auch schön billdich dargestellt wie es in den einzelnen Zeiten aussieht, aber alles ist rein deskriptiv. Zudem kommt noch hinzu, dass Lawhead viele verschiedene Handlungsstränge einführt. Zwei bis wirklich maximal drei hätte man bei einen 400seitigen Buch noch verkraften können, aber das waren zu viele. Teilweise schienen diese gar nichts mit der Story groß am Hut zu haben, z.B. das eine Kapitel, welches König Rudolph in den Vordergrund rückt. Ganz ehrlich, das hätte man auch einfach auslassen können. Lawhead versucht ein sehr komplexes Werk zu schaffen, ohne Frage. Doch als Leser hatte ich Probleme 20 Seiten am Stück zu lesen ohne das meine Konzentration nachlässt. Ich habe den zweiten Teil “Das Knochenhaus” auch schon im Regal stehen, allerdings werde ich den zweiten Band nicht so schnell anrühren. Vielleicht gibt es ja noch eine Steigerung und man muss diese Reihe als Gesamtpaket betrachten. Allerdings sehe ich das nicht als Sinn und Zweck einer solchen Reihe. Der dritte Teil “Der Quell der Seelen” erscheint übrigens im Januar 2013. Insgesamt tut es mir sehr leid um das Buch, denn ich finde die Thematik äußerst spannend und auch von der Idee her originell. Aus diesem Grund bin ich hin und her gerissen, was die Bewertung es Buches angeht. Für die Idee und die Story würde ich gerne 4 Bewertungspunkte vergeben, aber die Umsetzung zieht das alles ganz schön runter, sodass ich zwischen zwei und drei schwanke. Am liebsten würde ich 2,5 vergeben. Doch es werden wohl 2 werden, denn eigentlich sollte man am lesen Spaß haben. Letztendlich wollte ich aber nur das Buch zu Ende bringen, damit ich erlöst bin.

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  • Rezension zu "Die Zeitwanderer" von Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer
    Crazybookworm1984

    Crazybookworm1984

    21. August 2012 um 15:00

    crazybo... Ich habe diese Buch als einen spannenden Zeitreiseroman enpfunden, von denen ich nocht nicht als zu viele gelesen, also habe ich keinen großen Vergleich. Aber auch hier schreibt der Autor flüssig und schlüssig. Das einzigste was mich sehr verwirrt hat zwischendurch waren die leider vielen Handlungsstränge 5 an der Zahl. Dennoch werde ich den zweiten und dritten Teil auch noch lesen, leider erscheint der dritte Band erst Ende 2013.

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  • Rezension zu "Die Zeitwanderer" von Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer
    Winterfell

    Winterfell

    30. July 2012 um 08:42

    Das buch ist, nun ja, leichte Kost. Man konnte es gut nebenher lesen. Es geht um Kit einen Londoner Knaben in der heutigen Zeit. Nichts läuft wie es sollte und sein gesamtes Leben ist ziemlich festgefahren. Als er auf dem Weg zu seiner Freundin seinen Urgroßvater trifft, will er es erst nicht glauben, aber nachdem er auf der einen Seite der Gasse in London war, und dann plötzlich in einer kleinen Küstenstadt raus kommt blieb ihm nicht viel anderes übrig. Darauf hin überschlagen sich die Ereignisse bis sie die Situation in Agypten zuspitzt. Das Buch dient mehr oder weniger als Einleitung zur Reihe. Es stellt die Charaktere vor welche wichtig für den Verlauf sind (Kit selbst, Cosimo sein Urgroßvater, Wilhelmina seine Freundin, Sir Henry ein Forscherfreund von Cosimo etc.) . Weiterhin behandelt es die Grundlagen der "Technologie". Es handelt sich um Ley-reisen. Was sind Leys, wo sind die Besonderheiten etc. . All das wird im ersten buch behandelt. Als eigenständiges Buch taugt es nicht viel. Die Spannung wird nur langsam aufgebaut und das Ende ist auch etwas dürftig. ABER als solches sollte man es auch nicht betrachten. Nachdem ich gemerkt habe wie sehr man sich in der Buch rein lesen kann, habe ich mir direkt den Nachfolger "Das Knochenhaus" geleistet. Die Geschichte geht nahtlos über und so baut die Spannung direkt auf der vorherigen auf. Zu vergleichen ist es mit einer Miniserie im Fernsehen. Die Folgen an sich sind nicht besonders vielsagend, wenn man sich aber die komplette Reihe ansieht, bietet es eine tiefgehende und mitreißende Geschichte. Für alle die über einen Kauf nachdenken, nehmt euch die Zeit und lest in das Buch rein. Mal eben das buch holen und eine hübsche Geschichte erwarten (ähnlich Dan Brown in 'Illuminati' und 'Sakrileg' was abgeschlossene Geschichten sind) ist hier nur bedingt der Fall. Geht davon aus, um das Werk schätzen zu lernen, sollte man sich darauf einstellen, auch die komplette Reihe zu lesen. Nichtsdestotrotz ist es ein Buch was mir Spass gemacht hat zu lesen und mit welchem Inhalt ich gut zurecht kam. Warten wir es ab wie sich "Das Knochenhaus" entwickelt. P.S.: zu der Meinung, dass es zu viele paralele Geschichten gibt: gerade das fand ich spannend. Man wollte wissen wir Wilhelmina weiter zurecht kommt und prompt ist man im alten Ägypten und erfährt von Sir Henry und Cosimo. Auch hier liest man sich wieder fest und wird woanders hin versetzt. Dieses Wissen wollen wie es weiter geht ist der Grund warum man ein Buch liest und mMn. bietet es auch eine schöne Abwechslung.

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  • Rezension zu "Die Zeitwanderer" von Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer
    Wir-Lesen

    Wir-Lesen

    03. March 2012 um 12:19

    Eigentlich habe ich überhaupt gar kein Problem damit, wenn jemand recht ausschweifend schreibt. Im Gegenteil, kann ich mich so oft noch viel besser in die Geschehnisse und Umgebungen hineinversetzen. Doch leider hat Stephen R. Lawhead mich teilweise eben damit ein wenig gelangweilt. Viele unwichtige Dinge wurden ausführlich beschrieben, während andere Szenen viel zu schnell abgehandelt wurden und kaum erklärt wurde, wie es denn jetzt überhaupt dazu kam, dass bestimmte Personen plötzlich an bestimmten Orten auftauchen. Das hat mich teilweise ein wenig unzufrieden zurückgelassen. Zwar kann man sich die meisten Dinge zusammenreimen, doch gerade diese fehlenden Teile hätte ich persönlich gerne erfahren. Leider ist das nicht das einzige, was mich gestört hat: Auch die vielen Handlungsstränge (stellenweise bis zu 5 Stück), waren mir einfach zu viel des Guten. Ich hatte zwar keine Probleme den Handlungen zu folgen, trotzdem hat es mir stellenweise einfach die Spannung genommen, wenn man ständig von einem Handlungsstrang zu einem anderen hüpft. Auch konnte ich mich so nicht wirklich mit den Charakteren anfreunden (wovon es viele in diesem Buch gibt, die eine tragende Rolle einnehmen), da man einfach zu oft in die nächste Situation geschleudert wurde. Zwar hat alles irgendwie miteinander zu tun, doch für mich war es auch ein wenig nervig, dass man nicht nur von einem Ort zum anderen, sondern auch von einer Zeit zur anderen gehüpft ist und zwar nicht in einer Reihenfolge, die (für mich) Sinn gemacht hätte, sondern willkürlich. Es gab nur zwei Personen, die mir wirklich sympathisch geworden sind und das sind Mina und Etzel. Bei den beiden habe ich mich immer am wohlsten gefühlt. Ging es jedoch um Kit, dann war ich einfach nur gelangweilt. Er ist mir absolut unsympathisch, was ich eigentlich schade finde, denn ich denke, er ist ein Protagonist mit Potenzial, der sich vielleicht in den nächsten Teilen auch noch gut entwickeln könnte. Lord Burleigh ist für mich einer der Charaktere, die am interessantesten in diesem Buch sind. Er ist unheimlich intelligent und ziemlich bösartig. Die Story an sich finde ich gar nicht mal schlecht, doch leider hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen und ich habe mich selbst oft dabei erwischt, dass ich beim Lesen mit meinen Gedanken ganz woanders war. Ich habe ja nun schon öfter mal Bücher gelesen, in denen es um London oder auch Ägypten ging, doch leider hat für mich hier einfach dieses gewisse Flair gefehlt, welches in den anderen Büchern so gut beschrieben wurde, dass man sich richtig in diese Zeit und an den Ort versetzt fühlte. Abschliessend kann ich nur sagen, dass ich diese Reihe auf keinen Fall fortsetzen werde, auch wenn es sicher Leute gibt, die diesen Stil und die Geschichte lieben werden. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. joshi_82 aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Die Zeitwanderer" von Stephen R. Lawhead

    Die Zeitwanderer
    ingwio

    ingwio

    13. December 2011 um 19:37

    Dieses buch von Herrn Lawhead ist wiedermal wunderbar.
    Es steck voller Spannung, Humor und Geheimnisse...ein herrlicher Fantasy Roman mit historischem Hintergrund.