Stephen Spotswood

 4,5 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor*in von Die Tote auf dem Maskenball, Die Tote im Wanderzirkus und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Stephen Spotswood ist ein preisgekrönter Autor von Theaterstücken, Journalist und Theaterpädagoge. Zusammen mit seiner Frau, der Jugendbuchautorin Jessica Spotswood, ihrer Katze und einer stetig wachsenden Büchersammlung lebt und arbeitet er in Washington, D.C.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Stephen Spotswood

Cover des Buches Die Tote im Wanderzirkus (ISBN: 9783734110634)
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Rezension zu "Die Tote im Wanderzirkus" von Stephen Spotswood

Nimmie_Aimee
Ein absolut toller Nachfolgeband

*Die Tote im Wanderzirkus* Stephen Spotswood


Die Privatdetektivin Lillian Pentecost und ihre Assistentin Will Parker haben einen neuen Fall. New York 1946. In Wills altem Zuhause, der Wanderzirkus Hart&Halloway, ist ihre Freundin Ruby Donner erstochen wurden. Der Hauptverdächtige, der Messerwerfer Valentin Kalishenko, ist Wills ehemaliger Mentor. Um ihn zu retten und um den Mord aufzuklären tauchen sie in die Zirkuswelt hinein und stellen fest, dass jeder so seine Geheimnisse hat.


Ein absolut toller Nachfolgeband. 

Wie auch schon Band 1 konnte dieser Kriminalroman mich auch in seinen Bann ziehen. Will und Ms Pentecost sind ein tolles Duo. Beide sind tough, witzig-ironisch und es macht Spaß ihnen bei den Ermittlungen zu folgen. Auch die Zirkuscharaktere werden als liebenswürdigs Familie dargestellt zu denen Will sich immernoch sehr verbunden fühlt. Man kann als Leser in diese Welt einfach eintauchen und miträtseln. Die Auflösung kommt überraschend aber im Nachhinein auch schlüssig daher.


Einfach eine tolle Reihe und ich hoffe noch mehr von Pentecost und Parker lesen zu können.

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Rezension zu "Die Tote im Wanderzirkus" von Stephen Spotswood

Literaturwerkstatt-kreativ
„Hart & Halloway’s Wanderzirkus"

„Literaturwerkstatt- kreativ/ Blog“  stellt vor:

„Die Tote im Wanderzirkus“ von Stephen Spotswood

„Pentecost & Parker“ ermitteln... 


  • Die Tote auf dem Maskenball
  • Die Tote im Wanderzirkus


1946 New York

Will Parker hat sich geschworen, nie wieder zuzulassen, dass ihr bei einem Fall persönliche Gefühle in die Quere kommen. Doch dann erreicht sie die Nachricht von einem Mord im Hart & Halloway’s Wanderzirkus, den sie fünf Jahre lang ihr Zuhause genannt hat. Ihre alte Freundin Ruby Donner wurde erstochen – und der Hauptverdächtige ist ausgerechnet Wills ehemaliger Mentor, der Messerwerfer Valentin Kalishenko. Um den wahren Mörder zu finden und Kalishenko vor dem elektrischen Stuhl zu bewahren, machen sich Will und die Privatdetektivin Lillian Pentecost auf zum Zirkus. Doch bald schon ahnen sie, dass Wills damalige Freunde ihr nicht die ganze Wahrheit erzählen und die ermordete Artistin eine Menge Geheimnisse verborgen hat. Geheimnisse, für die es sich zu morden lohnt …“



Fazit:

Stephen Spotswood hat mich bereits mit seinem ersten Teil „Die Tote auf dem Maskenball“ überzeugen können und auch der zweite Teil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Für alle die sich für diese Reihe entscheiden, fangt lieber mit dem ersten Teil an, denn dort werden die beiden Protagonistinnen und ihr bisheriges Leben vorgestellt und so bekommt ihr das nötige Hintergrundwissen, bspw. über „Willowjean Parker, genannt Will und ihr früheres Leben beim „Hart & Halloway’s Wanderzirkus“. Auch sollte man wissen, dass es sich hierbei um einen ruhigen, ohne viel Blut auskommenden „Cosy-Krimi“ handelt; wer also auf Aktion wartet, wartet vergebens. 

Die Geschichte wird wieder – wie schon im ersten Band – aus der Perspektive von Will Parker erzählt. Der Erzählstil von Stephen Spotswood ist durchweg flüssig und verständlich zu lesen und auch die Handlung konnte mich schnell überzeugen. Der Autor hat einen spannenden Fall kreiert und mit dem Zirkus einen interessanten Ermittlungsort gewählt. Als Leserin konnte ich eine interessante und abenteuerliche Zeitreise ins Amerika der 40er Jahre erleben. Gegen Ende des Krimis nimmt die Spannung noch einmal rasant zu und von der Auflösung war ich dann doch etwas überrascht.

Beide Ermittlerinnen sowohl Lillian Pentecost, als auch Will Parker haben mir wieder gut gefallen. Zusammen sind sie mittlerweile ein eingespieltes Team auch wenn Will immer mal wieder gerne extra Wege beschreitet. Aber auch die anderen Charaktere sind interessant und glaubwürdig dargestellt.


Sehr interessante und unkonventionelle Ermittlerinnen, zudem eine absolut gelungene Fortsetzung! 





Besten Dank an den „Blanvalet Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

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Rezension zu "Die Tote im Wanderzirkus" von Stephen Spotswood

Buchperlenblog
Schillernde Scheinwelt

Inhalt

New York, 1946. Will Parker und Lilian Penteconst haben gerade erst einen anderen Fall abgeschlossen, da trifft ein Schreiben bei ihnen ein, das sie bittet, sich möglichst schnell bei dem Wanderzirkus von Hart & Halloway zu melden. Die Tättowierte Schönheit Ruby Donner wurde erstochen aufgefunden, und ein Mitglied des Zirkus‘ ist bereits verhaftet.

Rezension

Schillernde Scheinwelt

Lilian Pentecost ist ein Genie, wenn es um das Lösen von kniffligen Fällen geht. Ihre Assistentin Will Parker berichtet uns nun in schönster Watson-Manier rückblickend von diesem Fall, der sich in ihrem ehemaligen Zuhause zugetragen hat. Denn bevor Will nach New York und zu Lilian Pentecost kam, verbrachte sie einige Jahre bei eben diesem Wanderzirkus, bei dem nun eine der Darstellerinnen erstochen aufgefunden wurde.

Dass die Polizei bereits einen Verdächtigen verhaftet hat, ist für Will der Gipfel der Krönung, denn dass ihr ehemaliger Freund und Mentor zu so einem Mord fähig sein soll, hält sie für unmöglich. Die beiden Ermittlerinnen treten also ein in diese schillernde Scheinwelt aus Tricks und Spielereien, aus Schweigen und Zusammenhalt. Und Will muss bald feststellen, dass sie nicht mehr zu dieser illustren Familie dazugehört.

Besonders der Tonfall Parkers, die uns diesen Fall nun in ihren Aufzeichnungen schildert, hat mir sehr gefallen. Häufig musste ich schmunzeln, gerade auch wenn es um ihre Beziehung zu Lilian Pentecost geht, die durchaus so ein paar Eigenheiten mitbringt. Auch der Fall an sich ist spannend und hält gegen Ende hin noch den ein oder anderen Plottwist parat, denn zumindest ich so nicht habe kommen sehen. Und ganz ehrlich: Das Setting ist einfach klasse.

Fazit

Ich mag dieses Duo auf jeden Fall ziemlich gern und hoffe doch, dass man noch so einiges von Pentecost und Parker hören wird. Dieser Band ist übrigens der zweite dieser Reihe, lässt sich aber nach meiner Erfahrung auch prima ohne Vorkenntnisse lesen. 

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