Stephen Wallenfels

 3.7 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von X-TRA und POD.

Alle Bücher von Stephen Wallenfels

X-TRA

X-TRA

 (11)
Erschienen am 01.01.2011
POD

POD

 (0)
Erschienen am 24.04.2012

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Sabriiina_Ks avatar

Rezension zu "X-TRA" von Stephen Wallenfels

Ein harmloses Endzeitszenario
Sabriiina_Kvor 2 Jahren

Bei diesem Buch war ich sehr neugierig was mich wohl erwarten würde. Denn 1. lese ich nicht so viele Endzeitszenarien und 2. klingt der Klappentext zwar super spannend, gibt aber noch kaum Hinweise zur Handlung.
Voller Vorfreude habe ich dann angefangen zu lesen. Das Buch ist in zwei Erzählstränge eingeteilt, die sich kapitelweise abwechseln. Wir treffen auf den 15 jährigen Josh und seinen Vater, sowie die 12 Jährige Megs, die beide, ebenso wie die gesamte restliche Menschheit plötzlich von einer Alieninvasion überrascht wird.
Vom Schreibstil war zunächst von dem Schreibstil sehr angetan. Er ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. Besonders gut fand ich es, dass die Erzählweise jeweils dem Alter der Protagonisten angepasst wurde, indem die Wortwahl und die Gedankengänge ein bisschen modifiziert wurden. Das war zu Beginn ganz hilfreich um die Protagonisten näher kennen zu lernen. Und bei Joshs Geschichte wurde das auch bis zum Ende hin gut durchgezogen. Nur bei Megs hat es nicht so gut funktioniert. Wo wir auch gleich bei ihrem Charakter sind, der für mich, im Gegensatz zu dem von Josh, ziemlich unstimmig ist.
Megs ist laut Klappentext 12 Jahre alt, wirkt in der Geschichte von ihren Gedanken und Handlungen mal wie acht und mal wie 16 Jahre. Für mich waren diese Schwankungen eher ein Hindernis beim Erschließen dieses Charakters, weil ich sie eigentlich zu Anfang sehr gerne mochte, aber im Verlauf nicht richtig schlau aus ihr wurde. Auch ihre Reaktion auf die Alieninvasion fand ich eher unglaubwürdig, da sie doch sehr gelassen war und mit allen Situationen angesichts ihres Alters sehr souverän umgegangen ist.
Josh hingegen hat mir da schon besser gefallen. Er war durch und durch ein typischer Teenager mit erwachsenen Zügen. Bei ihm passte alles gut zusammen, sodass ich schneller einen Zugang zu ihm fand und die Kapitel mit seiner Geschichte lieber gelesen habe. Sein Charakter hatte Potential, zeigte aber während der Story zu wenige verschiedene Facetten und war so auch nur mäßig interessant.

Kommen wir nun leider zu meinem großen Kritikpunkt nämlich dem Handlungsverlauf und der Spannung.
Die Grundidee der Story, dass plötzlich unbekannt Flugobjekte überall auftauchen, sodass man seine Wohnung nicht mehr verlassen kann, ohne von den Raumschiffen weggebeamt/aufgelöst (man weiß es nicht so genau) zu werde, fand ich nämlich sehr spannend. Nur die Umsetzung ließ leider zu wünschen übrig.
Bei Protagonisten kämpften um ihr Leben. Wobei das Wort „kämpfen“ hier irreführend klingt denn das klingt nach Spannung. Und genau das ist es, was mich leider so enttäuscht hat, nämlich dass das Potential für eine Geschichte voller Spannung durchaus gegeben war, aber dass nichts von diesem Potential genutzt wurde. Wir begleiten Josh und seinen Vater, wie sie ihre Nahrung einteilen, Spiele spielen, wenig miteinander reden und Megs wie sie in einem Parkhaus in anderen Autos nach Essen sucht. Ab und zu versucht der Autor die Spannung durch Zwischenfälle zu steigern, aber bei mir wollte beim Lesen einfach kein Gefühl von Spannung aufkommen.

Mein persönliches Fazit:
Ein Endzeitszenario, von dem ich mir leider deutlich mehr versprochen habe. Die Grundidee und der Schreibstil haben mir richtig gut gefallen, aber leider ist die Umsetzung meiner Meinung nach nicht gut gelungen. Die Charaktere waren zu einseitig und zu unstimmig und die Geschichte leider einfach zu langweilig für mich. Schade.

Ich vergebe nur 2 von 5 möglichen Büchern :(



Diese und viele weitere Rezensionen findest du auf meinem Blog:

http://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/

Ich freue mich sehr auf deinen Besuch!



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AvaLovelaces avatar

Rezension zu "X-TRA" von Stephen Wallenfels

Rezension zu "X.TRA" von Stephen Wallenfels
AvaLovelacevor 7 Jahren

Schwarze Perlen hängen im Himmel, es sind hunderte. Seit um 5 Uhr Morgens ein blecherner Mark durchdringender Schrei die Schlafenden aus ihren Träumen riss.
Aus dem Perlen oder POD (Perls of Dead - Perlen des Todes) kommen blaue Lichtblitze die alle Menschen auf der Straße im nichts auflösen.
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Prosser- Washington
Josh, er ist 15, hat noch geschlafen als dies passierte, bis zu dem Schrei. Er und sein Vater sind zuhause. Sie sahen noch wie das Mädchen das Zeitungen auslieferte sich auflöste.
Sein Vater versucht Normalität zu bewahren, doch Josh kann das nicht verstehen. Er vermisst seine Mutter, die auf einer Reise war als es geschah.
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Los Angeles- Kalifornien
Megs, sie ist 12, sitzt im Auto ihrer Mutter, in einer Parkgarage, ihre Mutter ist gerade mit einem Fremden mitgefahren, als es passierte. Nun wartet sie auf ihre Mutter, die in einer Stunde zurück sein wollte. Doch um sie herum laufen seltsame fremde und bedrohliche Männer herum, die die Autos plündern. Sie hat angst und ist allein, auf sich gestelt. Und als sie die kleine Katze Cassie findet, noch einen Mund mehr zu stopfen.
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Hier werden die ersten 28 Tage erzählt. Im kampf ums Überleben.
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Ich muss sagen, dass ich Megs liebe. Die Kleine ist absolut genial und überschattet Joshs Geschichte. Zwar habe ich viel bei Josh auch gelacht, da er Sprüche brachte die einfach cool waren, aber Megs Überlebenskampf und Cleverness übertrafen alles.
Und vor allem die Spitznamen die Megs den fiesen Kerlen gab, herrlich.
Auch wenn es komisch klingt, war für mich auch die Katze, super, total lieb. Ich fand das toll.
Ich hätte ein Buch allein mit Megs lieber gemocht.
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Die Idee habe ich so noch nicht gesehen, was nicht viel heißt, da ich mit Aliens nicht viel am Hut habe. Aber mir gefiel die Ideen.
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Die Geschichten werden von beiden aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt. Jeweils abwechselnd versteht sich.
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Also ich würde sagen, wer Endzeit Geschichten mag und Aliens der sollte es lesen. Es ist definitiv unterhaltsam und durchaus auch sehr spannend.

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Jaris avatar

Rezension zu "X-TRA" von Stephen Wallenfels

Rezension zu "X.TRA" von Stephen Wallenfels
Jarivor 7 Jahren

Inhalt:

Es ist fünf Uhr morgens als ein schreckliches Kreischen die Welt erschüttert. Unheimliche schwarze Kugeln erscheinen am Himmel und alle Menschen, die das Pech haben, sich ausserhalb ihrer Häuser zu befinden, werden weggebeamt.

Josh, 15, ist zusammen mit seinem Vater und seinem Hund in ihrem Haus eingesperrt. Gemeinsam müssen sie über die Runden kommen. Wie die Lebensmittel rationieren? Wie geht es Joshs Mutter? Und vor allem, wie sich die Zeit vertreiben?

Die 12-jährige Megs dagegen ist allein in einem Parkhaus in Los Angeles. Sie hat niemanden an ihrer Seite, ihre Mutter ist verschwunden. Bis sie das Kätzchen Cassie aufnimmt. Aber kann Megs unbehelligt von den fiesen Schlägernüber leben, die das Parkhaus des öfteren aufsuchen?

Meine Meinung:

"X.Tra" von Stephen Wallenfels ist ein Endzeitroman für Jugendliche, das beschreibt, wie plötzlich sich das gesamte Leben verändern kann.

Die Geschichte wird abwechselnd von Josh und von Megs erzählt, die Ich-Sicht der Figuren lassen einen direkt in das Geschehen eintauchen und bringen dem Leser die Gefühle der Protagonisten sehr nahe. Dass der Autor das Präsenz gewählt hat, fällt in diesem Buch keineswegs störend auf, es macht die Geschichte noch greifbarer.

Interessant zu beobachten sind die Parallelen und Unterschiede zwischen Josh und Megs. Diese zeigen sich nicht bloss dadurch, dass Josh einen Hund hat und Megs eine Katze, sondern vielmehr in den Erlebnissen der beiden und wie sie mit der Katastrophe umgehen.
Der Autor hat die Figuren sehr liebevoll gezeichnet und beide Protagonisten wachsen während der schrecklichen Zeit über sich hinaus. Josh, anfangs noch verwöhnt, lernt, seinen Handlungen zu hinterfragen und zu planen. Megs dagegen wirkt schon von Beginn an selbstständiger, was auch mit ihrem vorherigen Leben zusammenhängt.

"X.Tra" beschreibt das Leben in einer Ausnahmezeit und der Autor macht vor Beschönigungen keinen Halt. Menschen sterben, nutzen sich aus und hintergehen einander. Trotzdem bleibt immer noch Platz für Freundschaft und Courage. Diese hat Wallenfels in seinem Buch glaubhaft dargestellt. Ausserdem ist der Titel, abgesehen von einigen langatmigen Stellen, spannend und man möchte unbedingt wissen, wie es mit Megs und Josh weitergeht.
Da die Kapitel kurz sind und die Sprache zur Zielgruppe passt, überfordert das Buch an keiner Stelle und bietet angenehmen Lesegenuss.

Ich war vom Buch positiv überrascht. Zwar ist es nichts wirklich Neues und manchmal sehr amerikanisch, aber "X.Tra" vermag es, den Leser zu packen und nicht mehr loszulassen. Leider bleiben im Buch viele Fragen offen, zum Beispiel, was es wirklich mit den schwarzen Kugeln auf sich hat und weshalb sie auf die Erde kamen. Diese Fragen zu beantworten, das überlässt der Autor dem Leser.

Fazit:

Stephen Wallenfels' Roman "X.Tra" eignet sich für alle jugendlichen Leser, die sich für Endzeitgeschichten und das Leben in Ausnahmesituationen interessieren. Die Aliens selber kommen wenig bis gar nicht vorr, das menschliche Verhalten steht hier im Mittelpunkt.

Mich hat das Buch nach anfänglicher Skepsis so richtig gepackt und ich wollte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Ich habe mit den Figuren gelitten und geweint, das hätte ich anfangs gar nicht erwartet.

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