Stephen Wallenfels X-TRA

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(3)
(3)
(2)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „X-TRA“ von Stephen Wallenfels

Washington: Josh, 15, wird von einem ohrenbetäubenden Lärm aus dem Schlaf gerissen. Am Himmel schweben riesige Kugeln und lauern auf alles, das sich bewegt. Sobald ein Mensch die Straße betritt, wird er mit einem Blitz vernichtet. Josh und sein Vater sind eingesperrt, während langsam ihre Vorräte zur Neige gehen ... Los Angeles: Die 12-jährige Megs wartet im Parkhaus eines Hotels auf ihre Mutter - als am Himmel die schwarzen Kugeln auftauchen. Von einer Minute auf die andere herrscht die reine Zerstörung. Megs ist auf sich allein gestellt und kämpft schon bald ums schiere Überleben ...

Gute Grundidee und interessante Charaktere, aber leider null Spannung und irgendwie auch fast null Handlung :(

— Sabriiina_K
Sabriiina_K

Nicht meins... Habe mir was anderes vorgestellt und das "offene" Ende hat mich irgendwie aufgeregt... :/

— JbambiM
JbambiM

Der Roman ist spannend, die Idee toll, Tränen waren auch dabei :') die beiden parallel verlaufenden Geschichten haben mir gleichgut gefallen!

— Einsamkeit
Einsamkeit

Stöbern in Jugendbücher

GötterFunke. Liebe mich nicht

Leider absolut unglaubwürdig! Konnte immer wieder nur den Kopf schütteln, über diese "starke" Protagonistin.

TineKalisch

Stormheart - Die Rebellin

Gelungener Serienauftakt. Sehr interessante Idee, mit guter Umsetzung und tollen Charakteren.

iMelody

Holmes und ich – Unter Verrätern

Endlich ermitteln sie wieder! Ein tolles Team und ein spannender, sehr persönlicher Fall!

TineKalisch

Winterseele - Kissed by Fear

Gefühle als Geister, die Menschen berühren um Empfindungen zu bewirken. Ein Mensch, der ihrer Berührung widersteht. Spannend!

MrsFraser

Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson

Schwächste Teil der Triologie. Sehr enttäuschend.

YaBiaLina

Die Chroniken der Verbliebenen - Das Herz des Verräters

Die Fortsetzung lebt von einer Mischung aus einer alten Stadt, mystischen Elementen, starken Nebendarstellern und Verrat.

Buchpfote

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein harmloses Endzeitszenario

    X-TRA
    Sabriiina_K

    Sabriiina_K

    13. March 2017 um 08:43

    Bei diesem Buch war ich sehr neugierig was mich wohl erwarten würde. Denn 1. lese ich nicht so viele Endzeitszenarien und 2. klingt der Klappentext zwar super spannend, gibt aber noch kaum Hinweise zur Handlung. Voller Vorfreude habe ich dann angefangen zu lesen. Das Buch ist in zwei Erzählstränge eingeteilt, die sich kapitelweise abwechseln. Wir treffen auf den 15 jährigen Josh und seinen Vater, sowie die 12 Jährige Megs, die beide, ebenso wie die gesamte restliche Menschheit plötzlich von einer Alieninvasion überrascht wird. Vom Schreibstil war zunächst von dem Schreibstil sehr angetan. Er ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. Besonders gut fand ich es, dass die Erzählweise jeweils dem Alter der Protagonisten angepasst wurde, indem die Wortwahl und die Gedankengänge ein bisschen modifiziert wurden. Das war zu Beginn ganz hilfreich um die Protagonisten näher kennen zu lernen. Und bei Joshs Geschichte wurde das auch bis zum Ende hin gut durchgezogen. Nur bei Megs hat es nicht so gut funktioniert. Wo wir auch gleich bei ihrem Charakter sind, der für mich, im Gegensatz zu dem von Josh, ziemlich unstimmig ist. Megs ist laut Klappentext 12 Jahre alt, wirkt in der Geschichte von ihren Gedanken und Handlungen mal wie acht und mal wie 16 Jahre. Für mich waren diese Schwankungen eher ein Hindernis beim Erschließen dieses Charakters, weil ich sie eigentlich zu Anfang sehr gerne mochte, aber im Verlauf nicht richtig schlau aus ihr wurde. Auch ihre Reaktion auf die Alieninvasion fand ich eher unglaubwürdig, da sie doch sehr gelassen war und mit allen Situationen angesichts ihres Alters sehr souverän umgegangen ist. Josh hingegen hat mir da schon besser gefallen. Er war durch und durch ein typischer Teenager mit erwachsenen Zügen. Bei ihm passte alles gut zusammen, sodass ich schneller einen Zugang zu ihm fand und die Kapitel mit seiner Geschichte lieber gelesen habe. Sein Charakter hatte Potential, zeigte aber während der Story zu wenige verschiedene Facetten und war so auch nur mäßig interessant.Kommen wir nun leider zu meinem großen Kritikpunkt nämlich dem Handlungsverlauf und der Spannung. Die Grundidee der Story, dass plötzlich unbekannt Flugobjekte überall auftauchen, sodass man seine Wohnung nicht mehr verlassen kann, ohne von den Raumschiffen weggebeamt/aufgelöst (man weiß es nicht so genau) zu werde, fand ich nämlich sehr spannend. Nur die Umsetzung ließ leider zu wünschen übrig. Bei Protagonisten kämpften um ihr Leben. Wobei das Wort „kämpfen“ hier irreführend klingt denn das klingt nach Spannung. Und genau das ist es, was mich leider so enttäuscht hat, nämlich dass das Potential für eine Geschichte voller Spannung durchaus gegeben war, aber dass nichts von diesem Potential genutzt wurde. Wir begleiten Josh und seinen Vater, wie sie ihre Nahrung einteilen, Spiele spielen, wenig miteinander reden und Megs wie sie in einem Parkhaus in anderen Autos nach Essen sucht. Ab und zu versucht der Autor die Spannung durch Zwischenfälle zu steigern, aber bei mir wollte beim Lesen einfach kein Gefühl von Spannung aufkommen. Mein persönliches Fazit:Ein Endzeitszenario, von dem ich mir leider deutlich mehr versprochen habe. Die Grundidee und der Schreibstil haben mir richtig gut gefallen, aber leider ist die Umsetzung meiner Meinung nach nicht gut gelungen. Die Charaktere waren zu einseitig und zu unstimmig und die Geschichte leider einfach zu langweilig für mich. Schade.Ich vergebe nur 2 von 5 möglichen Büchern :(Diese und viele weitere Rezensionen findest du auf meinem Blog: http://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/Ich freue mich sehr auf deinen Besuch!

    Mehr
  • Rezension zu "X.TRA" von Stephen Wallenfels

    X-TRA
    AvaLovelace

    AvaLovelace

    05. September 2011 um 02:13

    Schwarze Perlen hängen im Himmel, es sind hunderte. Seit um 5 Uhr Morgens ein blecherner Mark durchdringender Schrei die Schlafenden aus ihren Träumen riss. Aus dem Perlen oder POD (Perls of Dead - Perlen des Todes) kommen blaue Lichtblitze die alle Menschen auf der Straße im nichts auflösen. . Prosser- Washington Josh, er ist 15, hat noch geschlafen als dies passierte, bis zu dem Schrei. Er und sein Vater sind zuhause. Sie sahen noch wie das Mädchen das Zeitungen auslieferte sich auflöste. Sein Vater versucht Normalität zu bewahren, doch Josh kann das nicht verstehen. Er vermisst seine Mutter, die auf einer Reise war als es geschah. . Los Angeles- Kalifornien Megs, sie ist 12, sitzt im Auto ihrer Mutter, in einer Parkgarage, ihre Mutter ist gerade mit einem Fremden mitgefahren, als es passierte. Nun wartet sie auf ihre Mutter, die in einer Stunde zurück sein wollte. Doch um sie herum laufen seltsame fremde und bedrohliche Männer herum, die die Autos plündern. Sie hat angst und ist allein, auf sich gestelt. Und als sie die kleine Katze Cassie findet, noch einen Mund mehr zu stopfen. . Hier werden die ersten 28 Tage erzählt. Im kampf ums Überleben. . Ich muss sagen, dass ich Megs liebe. Die Kleine ist absolut genial und überschattet Joshs Geschichte. Zwar habe ich viel bei Josh auch gelacht, da er Sprüche brachte die einfach cool waren, aber Megs Überlebenskampf und Cleverness übertrafen alles. Und vor allem die Spitznamen die Megs den fiesen Kerlen gab, herrlich. Auch wenn es komisch klingt, war für mich auch die Katze, super, total lieb. Ich fand das toll. Ich hätte ein Buch allein mit Megs lieber gemocht. . Die Idee habe ich so noch nicht gesehen, was nicht viel heißt, da ich mit Aliens nicht viel am Hut habe. Aber mir gefiel die Ideen. . Die Geschichten werden von beiden aus der Ich-Perspektive in der Gegenwart erzählt. Jeweils abwechselnd versteht sich. . Also ich würde sagen, wer Endzeit Geschichten mag und Aliens der sollte es lesen. Es ist definitiv unterhaltsam und durchaus auch sehr spannend.

    Mehr
  • Rezension zu "X.TRA" von Stephen Wallenfels

    X-TRA
    Jari

    Jari

    21. August 2011 um 12:43

    Inhalt: Es ist fünf Uhr morgens als ein schreckliches Kreischen die Welt erschüttert. Unheimliche schwarze Kugeln erscheinen am Himmel und alle Menschen, die das Pech haben, sich ausserhalb ihrer Häuser zu befinden, werden weggebeamt. Josh, 15, ist zusammen mit seinem Vater und seinem Hund in ihrem Haus eingesperrt. Gemeinsam müssen sie über die Runden kommen. Wie die Lebensmittel rationieren? Wie geht es Joshs Mutter? Und vor allem, wie sich die Zeit vertreiben? Die 12-jährige Megs dagegen ist allein in einem Parkhaus in Los Angeles. Sie hat niemanden an ihrer Seite, ihre Mutter ist verschwunden. Bis sie das Kätzchen Cassie aufnimmt. Aber kann Megs unbehelligt von den fiesen Schlägernüber leben, die das Parkhaus des öfteren aufsuchen? Meine Meinung: "X.Tra" von Stephen Wallenfels ist ein Endzeitroman für Jugendliche, das beschreibt, wie plötzlich sich das gesamte Leben verändern kann. Die Geschichte wird abwechselnd von Josh und von Megs erzählt, die Ich-Sicht der Figuren lassen einen direkt in das Geschehen eintauchen und bringen dem Leser die Gefühle der Protagonisten sehr nahe. Dass der Autor das Präsenz gewählt hat, fällt in diesem Buch keineswegs störend auf, es macht die Geschichte noch greifbarer. Interessant zu beobachten sind die Parallelen und Unterschiede zwischen Josh und Megs. Diese zeigen sich nicht bloss dadurch, dass Josh einen Hund hat und Megs eine Katze, sondern vielmehr in den Erlebnissen der beiden und wie sie mit der Katastrophe umgehen. Der Autor hat die Figuren sehr liebevoll gezeichnet und beide Protagonisten wachsen während der schrecklichen Zeit über sich hinaus. Josh, anfangs noch verwöhnt, lernt, seinen Handlungen zu hinterfragen und zu planen. Megs dagegen wirkt schon von Beginn an selbstständiger, was auch mit ihrem vorherigen Leben zusammenhängt. "X.Tra" beschreibt das Leben in einer Ausnahmezeit und der Autor macht vor Beschönigungen keinen Halt. Menschen sterben, nutzen sich aus und hintergehen einander. Trotzdem bleibt immer noch Platz für Freundschaft und Courage. Diese hat Wallenfels in seinem Buch glaubhaft dargestellt. Ausserdem ist der Titel, abgesehen von einigen langatmigen Stellen, spannend und man möchte unbedingt wissen, wie es mit Megs und Josh weitergeht. Da die Kapitel kurz sind und die Sprache zur Zielgruppe passt, überfordert das Buch an keiner Stelle und bietet angenehmen Lesegenuss. Ich war vom Buch positiv überrascht. Zwar ist es nichts wirklich Neues und manchmal sehr amerikanisch, aber "X.Tra" vermag es, den Leser zu packen und nicht mehr loszulassen. Leider bleiben im Buch viele Fragen offen, zum Beispiel, was es wirklich mit den schwarzen Kugeln auf sich hat und weshalb sie auf die Erde kamen. Diese Fragen zu beantworten, das überlässt der Autor dem Leser. Fazit: Stephen Wallenfels' Roman "X.Tra" eignet sich für alle jugendlichen Leser, die sich für Endzeitgeschichten und das Leben in Ausnahmesituationen interessieren. Die Aliens selber kommen wenig bis gar nicht vorr, das menschliche Verhalten steht hier im Mittelpunkt. Mich hat das Buch nach anfänglicher Skepsis so richtig gepackt und ich wollte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören. Ich habe mit den Figuren gelitten und geweint, das hätte ich anfangs gar nicht erwartet.

    Mehr
  • Rezension zu "X.TRA" von Stephen Wallenfels

    X-TRA
    Stephie2309

    Stephie2309

    29. July 2011 um 12:41

    Es ist gerade einmal fünf Uhr morgens als die Menschen von einem schrillen Kreischen aus dem Schlaf gerissen werden. Nachdem das Kreischen aufgehört hat, weiß zunächst niemand, woher es kam und was es damit auf sich hatte, als plötzlich riesige, runde Kugeln aus den Wolken hinab gleiten und sich über den ganzen Himmel verteilen. Sie beginnen sich zu drehen und senden blitzartige Lichtstrahlen aus. Jeder Mensch, der sich außerhalb eines Gebäudes aufhält und von einem solchen Blitz getroffen wird, verschwindet spurlos, von einer Sekunde auf die andere. Der 15-jährige Josh aus dem Staat Washington und die zwölf Jahre alte Megs in Los Angeles erleben dieses erschreckende Szenario, das ihre gesamte Welt schlagartig auf den Kopf stellt, hautnah mit. Josh ist von diesem Moment an mit seinem Vater in ihrem Haus gefangen, während sich Megs völlig auf sich allein gestellt in der Parkgarage eines Hotels befindet, in der sie im Auto auf ihre Mutter warten sollte. Sie sind gefangen, denn verlassen können sie die Gebäude nicht, und müssen nun versuchen mit dem zu überleben, was sie noch da haben. Für Josh und seinen Vater ist das anfangs kein Problem, denn sie sind in ihrem eigenen Haus, haben Lebensmittel sowie Wasser und sind somit zumindest für die ersten Tage bzw. Wochen relativ gut gewappnet. Megs muss dagegen wesentlich härter um ihr Überleben kämpfen. Da sie mit ihrer Mutter auf der Flucht vor deren Ex-Freund war und sie nur von der Hand in den Mund lebten, hat Megs weder etwas zu Essen noch Wasser. Außerdem muss sie sich vor den zwielichtigen und skrupellosen Gestalten in Acht nehmen, die die Macht im Hotel übernommen haben … X.TRA ist zwar ein Science-Fiction-Jugendbuch, beschäftigt sich allerdings weniger mit der Invasion der Außerirdischen als vielmehr mit den Reaktionen und Verhaltensweisen der übrigen Menschen, die nun in ihren Häusern oder anderen Gebäuden gefangen sind und ums Überleben kämpfen müssen. Es geht vor allem darum, wie die Menschen sich in einer solchen Ausnahmesituation verändern können. So entwickeln sich scheinbar nette Menschen zum Beispiel zu rücksichtslosen, machthungrigen Diktatoren, die nur noch um ihr eigenes Wohl besorgt und dafür auch bereit sind, andere Menschen zu opfern. Erzählt wird die Geschichte aus den zwei verschiedenen, abwechselnden Blickwinkeln der Hauptfiguren: Josh und Megs. Durch die jeweils genutzte Ich-Perspektive kann man sich in beide Charaktere sehr gut hinein versetzen und mit ihnen mitfühlen. Dadurch sind ihre Gefühle und Gedanken stets gut nachvollziehbar. Megs, die von Anfang an auf sich allein gestellt ist, versteht schon bald den Ernst der Lage und sucht in der ganzen Parkgarage nach Lebensmitteln sowie Flüssigkeit, nachdem sie die letzten Reste ihrer eigenen Vorräte aus dem Kofferraum verbraucht hat. Obwohl sie noch so jung ist, weiß sie, dass sie sich alles sorgfältig einteilen muss, auch wenn es schwer fällt. Ferner ist sie sehr geschickt, was das Finden von geeigneten Verstecken angeht, wodurch es ihr lange Zeit gelingt unentdeckt zu bleiben. Ganz im Gegensatz zu Megs unterschätzt Josh zunächst den Ernst der Lage. Er findet die Lebensmittelrationierung seines Vaters und dass er sämtliche Behälter im Haus vorsorglich mit Wasser füllt, völlig übertrieben. Erst, als kein Wasser mehr aus der Leitung kommt und es schließlich auch keinen Strom mehr gibt, begreift er, dass sein Vater richtig gehandelt hat. Dennoch sieht er keinen richtigen Sinn darin, weil er nicht damit rechnet diese Katastrophe zu überleben. Der Beginn der Handlung, insbesondere das Auftauchen der Kugeln und das Verschwinden der Menschen durch deren Lichtblitze, ist sehr erschreckend. Da es keine Einführung gibt, wird man als Leser total überrascht und weiß gar nicht, wie einem geschieht. Dass die Leute daraufhin in ihren Häusern eingesperrt sind, ist zwar schon sehr schlimm, aber noch kein Weltuntergang. Erst als nach und nach alle Versorgungsleitungen, vor allem Wasser und Strom, nutzlos werden und schließlich auch keinerlei elektronische Geräte mehr funktionieren, wird die Situation richtig unheimlich. Die Menschen sind daraufhin nicht nur eingesperrt, sondern haben auch kaum noch Möglichkeiten sich irgendwie zu beschäftigen oder abzulenken. Es ist also nicht verwunderlich, dass einige Leute durchdrehen oder versuchen Macht an sich zu reißen. Dabei wird das Verhalten der Menschen von Tag zu Tag grausamer und erbarmungsloser. Das geht sogar soweit, dass man kranke Menschen an die Aliens „verfüttert“ oder einem todkranken Baby sogar die lebensrettende Medizin verweigert. Es ist teilweise wirklich unfassbar, wozu manche Leute in so einer Situation fähig sind. Wobei es auch hier natürlich zwei Richtungen gibt, sodass es neben denen, die nur noch an sich selbst denken, auch diejenigen gibt, die nur noch an das Leben einer anderen Person denken. Das passiert auch mit Joshs Vater, der, je länger die Situation andauert, mehr und mehr nur noch um seinen Sohn besorgt ist und alles darin setzt, ihn am Leben zu erhalten. Spannung kommt vor allem dadurch auf, dass man nicht weiß, was als nächstes geschieht und wie lange die Invasion noch andauern wird. Denn eins ist von Anfang an klar: Es kann nicht ewig so weiter gehen. Irgendwann sind auch das letzte bisschen Wasser und die übrigen Lebensmittel aufgebraucht. Dies wird besonders durch die Angaben der vergangenen Tage zu Beginn eines jeden Kapitels deutlich. Leider lässt das Ende den Leser jedoch sehr unbefriedigt zurück. Man erhält zwar ein paar Antworten und erfährt auch, welche Verbindung es zwischen Josh und Megs gibt, es bleiben aber weitaus mehr Fragen offen als beantwortet werden. Man weiß auch am Schluss nichts über die Außerirdischen oder was sie wollten, doch vor allem hat man nicht die geringste Ahnung, was mit den Menschen geschehen ist, die von den Lichtblitzen getroffen wurden und daraufhin spurlos verschwunden sind. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Fragen in der Fortsetzung beantwortet werden. X.TRA ist ein interessantes Science-Fiction-Buch, das den Leser zum Nachdenken anregt. Stephen Wallenfels zeigt dem Leser eine Ausnahmesituation, die sehr real und dadurch umso erschreckender wirkt, lässt am Ende aber leider zu viele Fragen unbeantwortet, die dafür hoffentlich in der Fortsetzung beantwortet werden.

    Mehr