Stevan Paul Schlaraffenland

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Inhaltsangabe zu „Schlaraffenland“ von Stevan Paul

Oberkellner Adam liebt seinen Beruf, nur die Gäste stören ihn immer ein bisschen. Ein Restaurantkritiker folgt seinem Bauchgefühl und begeht einen kleinen Fehler von großer Wirkung. Ein Foodblogger lässt mal fünfe gerade sein und kauft normales Hackfleisch. Und Kantinenköchin Herta Klöpke will sich nicht wegrationalisieren lassen. Eines Nachts kocht sie am alten Arbeitsplatz noch mal ganz groß auf.
Mit hintergründigem Sprachwitz und klugem Humor erzählt Stevan Paul in 15 Kochgeschichten pointiert von der Suche nach dem modernen Schlaraffenland. Dieser ganz und gar nicht märchenhafte Sehnsuchtsort liegt gleich hinter den Umkleidekabinen eines alten Ostberliner Kaufhauses, findet sich in den verschneiten Wäldern Schwedens, am Strand von Sylt, in den Tiefen des Internets, der Küche eines längst geschlossenen Berghotels und auf dem Boden eines geleerten Suppentellers. Und natürlich gibt es zu jeder Geschichte das passende Rezept.

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    Schlaraffenland

    ChiefC

    07. June 2013 um 16:49

    Jakobsmuscheln mit Wasabi-Schaum und Gurke, geschmorte Ochsenbacken mit Safranrisotto und als süßer Abschluss ein Milchreis mit Heidelbeeren. Da bekommt man großen Appetit – und wer bei einem solchen Menü zu sehr zuschlägt, für den gibt’s hinterher Birgit Bergers Spezialgrießbrei für Magenkranke. Die Rezepte zu diesen und weiteren kulinarischen Highlights liefert Stevan Paul in seinem neuesten Buch „Schlaraffenland.“ Doch das ist bei weitem nicht alles: Paul tischt zu jedem Gericht eine Geschichte auf – und jede von ihnen ist eine literarische Delikatesse. Denn Paul, Jahrgang 1969, besitzt gleich mehrere Begabungen: Er wuchs in Ravensburg auf und machte dort eine Kochlehre im Restaurant Waldhorn bei Sternekoch Albert Bouley. Bis 1995 übte er diesen Beruf in verschiedenen Spitzenküchen aus. Danach arbeitete er bis 2000 für den Hamburger Verlag Gruner & Jahr in den Redaktionen der Zeitschriften schöner essen, essen & trinken, Viva! und Living at home. Seit 2000 ist er selbständig und vor allem als Food Stylist, Rezeptentwickler und Autor tätig. Unter anderem schreibt Paul seit 2008 eines der meistgelesenen Foodblogs im deutschsprachigen Raum: NutriCulinary.Com. Sein Blog verzeichnet derzeit bis zu 30.000 Kontakte pro Monat. Dem Vernehmen nach kocht Paul kocht genauso gut wie er schreibt. Und er schreibt brillant. Das bewies er bereits mit seinem ersten Geschichten-Buch „Monsieur, der Hummer & ich“. Darin ging er drängende Fragen an, zum Beispiel: Wie schmeckt Kartoffelsalat aus der Friteuse? Und warum können Deutsche eigentlich nicht grillen? Von „Monsieur, der Hummer & ich“ war die Kritik begeistert. Das „Deutschlandradio“ lobte: „Stevan Paul gelingt es, für das Wunderwerk Restaurantküche ein atemberaubendes Erzähltempo und eine mitreißende Sprache zu finden. Seine Erzählungen vom Kochen haben genau das, was auch große Küchen-Kunst ausmacht: Inspiration, Leidenschaft und Präzision.“ Das Gleiche gilt für den Nachfolgeband „Schlaraffenland.“ Das wunderschön gestaltete Buch vereinigt abermals Pauls Talente zu einer wahren Geschmacksorgie und zwar in kulinarischer, literarischer und optischer Hinsicht. Und wie bereits in „Monsieur, der Hummer & ich“ gibt es zu jeder Geschichte das passende Rezept. Stevan Paul sagte dazu dem Bayrischen Rundunk: „Mit hat die Idee gefallen, dass die Literatur nach dem Lesen auf den Herd der Leserinnen und Leser hüpfen kann.“ Dem Leser gefällt die Idee auch!!!  

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  • Rezension zu "Schlaraffenland" von Stevan Paul

    Schlaraffenland

    buchelfe

    20. January 2013 um 17:40

    Eines vorweg: Die Rezepte, die in jeder Geschichte vorkommen und danach alle zum Nachkochen abgedruckt sind, gefallen mir ziemlich gut und die beiden, die ich versucht habe, funktionieren auch. Die Kurzgeschichten selbst dagegen sind ziemlich durchwachsen bis schwach, vom Buch und seiner schönen Aufmachung hatte ich mir doch etwas mehr erwartet. Diese "Sehr wohl"-Kellner hat es vielleicht in den 60er Jahren an jeder Ecke gegeben, heute wirkt so ein Gag nur angestaubt. Natürlich braucht nicht jede Geschichte einen bunten Knallefekt, aber ein wenig Überraschung dürfte gelegentlich doch schon sein. Statt dessen dümpelt alles mehr oder weniger vor sich hin, als wenn jemand Erlebnisse aufgeschrieben und zu Kurzgeschichten verarbeitet hat, die dem eigenen Erleben entspringen und die damit auch nur für den, der sie selbst erlebt hat, spannend sind. Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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