Eine spannende Konstruktion aus Zusammenhängen zwischen Maya- und ägyptischen Pyramiden und einem auserwählten Menschen, der die Zusammenhänge kennt.
Inhalt: Mick und Dominque lernen sich als Patient und Psychologin in einer Anstalt kennen. Doch Dominique merkt schnell, dass Mik nicht der verrückte Psychopath ist, als der er hingestellt wird. – Zwar sind seine Theorien über den Weltuntergang am 21.12.12 wild und gewagt, entbehren aber nicht einer gewissen Logik, wenn er anfängt, alles zu erklären.
Während Mick immer wieder die Hilfe von Dominique sucht, um aus der Anstalt entkommen zu können, weil er den Weltuntergang verhindern will, setzen seine Widersacher alles daran, dass er sich eben nicht mehr wehren kann. – Unterdessen geschehen auf der Welt verschiedene Dinge, die auf den bevorstehenden Weltuntergang hindeuten.
Dominque und Mick können diesem gnadenlosen System entkommen, haben dann aber nicht mehr viel Zeit, um ihr Ziel zu erreichen und zu verwirklichen. – Hinter den seltsamen Vorkommnissen und Detonationen auf der ganzen Welt steht eine außerirdische Macht, welche schon lang ihren Samen in der Menschheit gesät hat, nun aber der Erde habhaft werden will.
Fazit: Ein Buch, was im Jahre 2001 erschienen ist. Also nicht mehr die jüngste Lektüre. Aber ich weiß noch, dass ich mir das Buch mal vor einem anstehenden Sommerurlaub gekauft habe und das dann am Strand lesen wollte. – Was genau dazu geführt hat, dass es dann doch so viele Jahre auf dem Sub geblieben ist, kann ich nicht sagen. Ich kann aber sagen, dass ich das Zögern aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehen kann.
Ich muss sagen, dass ich am Ende dann doch recht unbedarft an die Lektüre herangegangen bin. Alle in zu dem Thema 2012 und das Ende des Maya-Kalenders gab es so viele verschiedene Bücher, dass der Markt hier eine ganze Weile komplett damit gesättigt war. – Dieses Buch hier, bietet am Ende eine weiter Interpretation der Bauwerke der Maya und dem Ende des Kalenders.
In die Handlung rein geht es erst einmal so harmlos wie normal. Da wird ein Mann in einer psychiatrischen Anstalt festgehalten, der sich im Laufe der Handlung als Protagonist entpuppen sollte, und eine junge Frau, welche ihr Praktikum in jener Anstalt machen will, bekommt ihn als Patienten zugeteilt. – Schnell ist klar, dass die beiden eine innigere Beziehung haben, als es zwischen Arzt und Patient sein sollte. Aber klar ist auch, dass beide Personen irgendetwas mit den Maya zu tun hatten. Dass sie gewissermaßen so etwas wie Nachfahren dieser großartigen Schöpfer sind.
Schnell wird klar, warum Mick in der Anstalt sitzt, was ihm vorgeworfen wird und dass es hier eben nicht mit rechten Dingen zugeht. Der arme Kerl büßt für das, was seine Eltern einstmals getan haben. Aber er trägt auch ein Geheimnis in sich, was er mit Dominque teilen kann. Allerdings ist die junge Psychiaterin die Einzige, die ihn diesbezüglich auch nur ansatzweise ernst nimmt.
So richtig interessant wird es, als die ersten Ereignisse auf der Welt auftreten. Das äußert sich zunächst mit einer Art schwarzer Flut. Eine Substanz, die bei bloßer Berührung mit der Haut sämtliche Lebewesen tötet. - Eine Epidemie wird ausgelöst, jedoch nicht weiter ausgeführt, was fast schon wieder ein wenig schade ist.
Dann stoßen erste Nachforschungen auf privater Ebene auf Unmut in der Regierung. Und auf Unmut bei der Macht, welche eigentlich ungestört die Erde zerstören will. – Ja, hier kommen dann wirklich außerirdische Wesen mit ins Spiel, die die Erde in eine weitere Venus verwandeln wollen, um selber darauf zu leben. Und dieses ganze Sezenario ist so glaubhaft in Zusammenhang gesetzt mit sämtlichen alten Bauwerken auf der Welt, dass ich das fast schon für bare Münze genommen habe. Unter den Pyramiden, unter den Maya-Tempeln und unter dem Eis der Arktis sitzen Relaisstationen, die ein weltumspannendes Energienetz erzeugen, welches dann bei der Vernichtung helfen soll.
Eine spannende Mischung aus Politik, Machtbedürfnis, Konflikten zwischen Ländern und einer zart aufkeimenden Liebe zwischen den Protagonisten mit all ihren schwierigen Momenten aus der Vergangenheit.
Mit fast 600 Seiten war das Buch recht dick und dadurch leider ziemlich unhandlich. Mein Problem war dann noch das Vermeiden von Leserillen, was dazu geführt hat, dass ich das Buch immer irgendwie abstützen musste. Ansonsten habe ich innerhalb kürzester Zeit Krämpfe in der jeweiligen Hand gehabt.
Die Seitenaufteilung war wirklich augenfreundlich. Dauerlesen war bequem möglich und auch bitternötig. Denn wenn mich die Handlung so richtig in ihrem Bann hatte, konnte ich so schnell davon nicht mehr lassen. Und beim Lesen hatte ich dann wirklich ein grandioses Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Wobei mich die politischen Querelen hier irgendwie gar nicht interessiert haben, aber sie gehörten nun einmal zur Handlung dazu. Aufgefallen ist mir da nur, dass mal wieder der Russe als absoluter Sturschädel dargestellt wird, der um jeden Preis wohl einen Atomkrieg vom Zaun brechen will.
Interessant waren die wohl in echt gemachten Fotos verschiedener Maya-Bauten, ägyptischer Pyramiden und den Linien in der Nazca-Ebene. Wie gesagt, da hat der Autor einen Zusammenhang geschaffen, der so logisch ist, dass man das wirklich direkt auch glauben könnte, wenn man da anfällig ist.
Ein gewaltiges Gesamtkonstrukt von Zusammenhängen, wirklich vorhandenen Monumenten und unerklärbaren Vorkommnissen und sogar ein wenig SkiFy dabei. – Das ist mal eine Umsetzung dieses Themas gewesen, wie ich es nur als gelungen bezeichnen kann.
Dick, unhandlich und unbequem, aber spannend und fesselnd hat mich diese Geschichte in ihrer gesamten Konstruktion mal zu einhundert Prozent überzeugt. Eine wirklich gelungene Mischung aus History, SkiFy und Thriller.
Ich kann das Buch all denen empfehlen, die sich auf neue Denkweisen und abenteuerlich konstruierte Zusammenhänge sowie dem außerirdischen Leben einstellen können.















