Steve Alten Das Ende

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Inhaltsangabe zu „Das Ende“ von Steve Alten

Das Ende aller Tage ist gekommen... 666 Jahre nachdem die Pest Europa heimsuchte und die Hälfte der Weltbevölkerung dahinraffte, ist der Schwarze Tod zurückgekehrt. Mitten in Manhattan setzt eine religiöse Fanatikerin die Seuche in Form einer Biowaffe erneut frei. Die Stadt wird hermetisch abgeriegelt und versinkt im Chaos. Nur eine Handvoll Überlebender vermag die Zeichen des Untergangs richtig zu deuten, unter ihnen der Kriegsveteran Patrick Sheperd, der seine Familie inmitten des Chaos verzweifelt sucht. Wird ihnen die Flucht gelingen?

Hat meine Ansprüche leider nicht erfüllt.

— DeansImpala
DeansImpala

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  • Rezension zu "Das Ende" von Steve Alten

    Das Ende
    joshi_82

    joshi_82

    09. January 2013 um 11:37

    Als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Ich liebe solche Geschichten und habe mich deshalb sehr auf das Buch gefreut. Auch den Autor kenne ich schon von seinem Debüt "Meg - Die Angst aus der Tiefe" und deshalb war meine Erwartung auch recht hoch. Tja, und dann kam das Vorwort. Dieses ist sehr persönlich, was ich eigentlich positiv finde, doch dann kam der Autor auf Sachen zu sprechen, bei denen ich dachte: "Oje, was wird da noch kommen". Und damit lag ich dann auch goldrichtig... Die Story an sich ist wirklich spannend, ich mag den Schreibstil des Autors, doch leider dauert es, bis die Geschichte endlich mal so richtig losgeht. Steve Alten lässt sich wahnsinnig viel Zeit, seine Charaktere vorzustellen, was ich an sich nicht verkehrt finde, jedoch tut er das mit wirklich jedem, selbst wenn derjenige noch so unwichtig für die Geschichte ist oder nur einen Mini-Auftritt hat. Und es gibt eine ganze Menge von Personen, zwischen denen die Handlung hin und her springt, was irgendwann wirklich verwirrend wird und man kann sich auf keinen der Protagonisten einlassen, da es einfach zu viele sind. Dementsprechend konnte ich auch nicht wirklich mitfiebern, da mir keiner ans Herz gewachsen ist. Oft hatte ich das Gefühl, dass ich ein Drehbuch lese. Teilweise gab es einfach nur Aufzählungen, dann wahnsinnig viele Handlungsstränge und Personen, was ich in Filmen dieses Genres gar nicht verkehrt finde, hier jedoch war ich überfordert. Doch nicht nur auf die Charaktervorstellung legt Steve Alten viel Wert, ebenso erklärt er ziemlich ausführlich die biologische Kampfführung, die ich noch recht interessant finde, doch auch politische Details kamen meiner Meinung nach viel zu oft vor. Am allerschlimmsten waren für mich jedoch die religiösen Gespräche. Zwar habe ich grundsätzlich gar kein Problem damit, etwas über die Kirche, Gott, den Glauben und natürlich auch die historische Vergangenheit zu erfahren, allerdings muss es passen. Leider hat es hier die Handlung aufgehalten, was mich total gestört hat. Ich vermute, das Buch wäre auch mit 200 Seiten weniger ausgekommen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass man in solchen Situationen tatsächlich die Zeit hat, ewiglange esotherische Gespräche zu führen, während man eigentlich auf der Flucht ist. Oftmals hatte ich einfach das Gefühl, dass der Autor die Leser sozusagen "bekehren" will. Vielleicht ist das nicht so, aber mir kam es oft so vor. Steve Alten hat sehr viele Themen in diesem Buch untergebracht, die zwar alle recht interessant, aber auch etwas viel des Guten waren, da er jedes ausführlich behandelt. Dazu gehören nicht nur die Religion und seine Ansichten dazu, die biologische Kriegsführung, politische Hintergründe, sondern auch der Krieg an sich, 9/11 und eben die Pest, die hier noch geschichtlich aufgearbeitet wird (in Form von Tagebucheinträgen eines Wundarztes, der im Jahr 1348 versuchte Pestopfer zu heilen). Diese Tagebucheinträge fand ich allerdings unheimlich interessant. Über all das hätte man vielleicht noch hinwegsehen können, wäre da nicht das Ende gewesen. Bei solchen Geschichten möchte ich etwas lesen, das wirklich passieren könnte und noch relativ realistisch erscheint. Doch der Autor hat hier Wunder geschaffen, die mir einfach schon fast zu lächerlich waren und die Geschichte kaputt gemacht haben. Zwar gibt es einige spannende Stellen in diesem Buch, die aber immer wieder aufgehalten werden, durch unnötige Gespräche. Am Ende habe ich eines dieser Gespräche sogar übersprungen, was ich sonst nie machen würde, aber es wurde mir einfach zu unglaublich und ich kam aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Fazit: "Das Ende" konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Zwar ist die Idee sehr interessant (wenn auch nicht unbedingt neu), doch die Umsetzung war nicht das, was ich mir erhofft hatte. Viel zu ausführlich beschreibt der Autor jede noch so unwichtige Figur und deren Vergangenheit, geht auf zu viele Themen ein und kommt aus dem Geschwafel gar nicht mehr raus. Das Ende der Geschichte hat mich einfach nur enttäuscht und somit bin ich froh, dass ich dieses Buch endlich abschliessen kann!

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  • Rezension zu "Das Ende" von Steve Alten

    Das Ende
    Manfred_SH

    Manfred_SH

    24. March 2012 um 18:28

    Inhalt / Klappentext 666 Jahre nachdem die Pest Europa heimsuchte und die Hälfte der Weltbevölkerung dahinraffte, ist der Schwarze Tod zurückgekehrt. Mitten in Manhattan bricht die Seuche erneut aus. Die Stadt wird hermetisch abgeriegelt und versinkt im Chaos. Nur eine Handvoll Überlebender vermag die Zeichen des Untergangs richtig zu deuten. Wird ihnen die Flucht gelingen? Ich habe Rezis gelesen, da kam mir schon das Grauen, denn nach 200 Seiten soll die Spannung raus sein und die restlichen 500 seien eine Quälerei. Das kann ich nicht bestätigen. Es geht dabei auch viel um christliche Religion. Erst zum Schluss finde ich das Buch nicht mehr schön und daher vergebe ich nur 3 Sterne. Bedingt schließe ich mich meinen Vorgängern an, indem ich meine, dass das Buch 100 Seiten weniger haben könnte. Schön fand ich die Einstreuung aus Guido Guy de Chaudilacs Tagebuch aus dem Jahre 1348, indem er den Einzug und die Folgen der Pest in Europa beschreibt. Davon hätte es mehr geben können... Dennoch kann ich zum Lesen raten. Bevor man es in die Ecke wirft, sollte man etwa bis Seite 100 lesen. Erst dann kann man sich entscheiden, weiter? oder aufhören. Mein Gefühl sagt mir, dass mir Bücher von Steve Alton nicht so sehr behagen...

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  • Rezension zu "Das Ende" von Steve Alten

    Das Ende
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    10. March 2012 um 10:19

    Das Ende (Steve Alten) Der schwarze Tod, die Pest forderte im Mittelalter in zahlreiche Ländern Europas Millionen von Opfern. Ganze Dörfer und Gemeinden, sowie auch größere Metropolen fielen der Seuche zum Opfer. Der Pandemie war nicht schnell beizukommen, zu schnell und auch über Nationen hinweg verbreitete sich die Epidemie. Durch die oftmals katastrophalen hygienischen Bedingungen wurden die Ärzte, die zwar die Verursacher kannten, nicht Herr über diese Krankheit. Kaum eine andere Krankheit prägte uns die Hilflosigkeit bei einer solchen Pandemie so tief ins Bewusstsein wie der schwarze Tod. Erschreckend ist hier dabei die Vorstellung, dass man die Pesterreger als biologische Waffe einsetzen könnte. Nebst Marburg- oder Ebola Viren gehören diese zu den prädestinierten Kampfstoffen, die eingesetzt werden könnten. Dass in den Forschungslaboren konkrete und gefährliche Experimente durchgeführt werden, ist längst unbestritten. Ebenso ist dieses Thema, diese Gefahr, von in vielen Romanen und Verfilmungen aufgegriffen. Der amerikanische Autor Steve Alten lässt in seinem neuesten Titel: „Das Ende“ die Pest auf die Millionenstadt Manhattan los. Klappentext (Verlagsinfo) Vor 666 Jahren suchte der Schwarze Tod Europa heim. Jetzt ist die Pest, die einst die Hälfte der Weltbevölkerung dahinraffte, zurück. Als gentechnisch veränderte Biowaffe wird sie von einer religiösen Fanatikerin im Herzen Manhattans freigesetzt. Es scheint unmöglich, die Seuche aufzuhalten, und so wird die Millionenstadt hermetisch abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt. Der traumatisierte Kriegsveteran Patrick Shepherd, der im Irak seinen Arm verloren hat, befindet sich gerade in einem Krankenhaus in Manhattan, als das Chaos ausbricht. Auf der Suche nach seiner Familie begibt er sich auf eine Odyssee durch die von Gewalt und Tod heimgesuchte Metropole. Während seiner Reise kann er nicht nur neue Verbündete gewinnen, sondern muss sich auch seinen persönlichen Dämonen stellen. Kritik „Das Ende“ ist weniger ein Endzeitthriller. Von diesem Thema einmal abgesehen, ist der 21.12.2012 geradezu ein Türöffner für Autoren, die sich spekulativ über den nahenden Weltuntergang beschäftigen. Das der Autor in Anlehnung seiner früheren Romane auch dieses Datum mit einsetzt ist also nicht weiter verwunderlich. Wer vermutet, dass „Das Ende“ ein Katastrophenthriller ist, wird nach wenigen Seiten verwundert feststellen müssen, dass es weniger mit einer künstlich geschaffenen Pandemie zu tun hat, als einem ziemlich verklärten mystisch-religiösen Roman. Die Idee, einen Krankheitserreger in unserer schnelllebigen Zivilisation, in der es zeitlich und räumlich keine Grenzen der Verbreitung gibt, einzubauen ist nichts originelles Neues. Der Schauplatz als Ausbreitung dieser Krankheit ist schlau aber sehr simpel gewählt. Manhattan, eine Insel, die man hermetisch abriegeln kann und wenn es sein muss, auch systematisch zerstören könnte. Dass hier die Pest ausbricht und Hunderttausende von Menschen tötet, ist zwar realistisch, nicht aber das die Krankheit binnen Stunden aus der Stadt aufs Festland verbreitet werden kann. Dies ist nur ein logischer Fehler, den man hier schnell entdeckt, dicht gefolgt von einigen mehr. Steve Altens Charaktere sind blass konzipiert und so zerrissen, dass man sie schwerlich begreifen oder sie einzuordnen vermag. Hinzu kommen die wilden Handlungssprünge innerhalb der Haupt- und Nebenhandlungen, denen man nur schwer folgen kann. Eine Orientierung wird dann auch nicht leichter, wenn der Autor pseudo-religiöse Thematik aufgreift und selbst Gott eine Hauptrolle spielen lässt. Dass dieser dann, mit einem Hauptcharakter eine symbolische Partnerschaft eingeht, ihn quasi an die Hand nimmt und ihm zeigt, wie wichtig die persönliche Entwicklung einer Seele ist, driftet dann manchmal sehr ins Lächerliche ab. Stichworte wie Reinkarnation, Satan, Gott, Arche Noah, freier Wille und Seelengefährte lenken dann schnell von den Schrecken einer Pandemie ab. Steve Alten schildert dann „Dantes Hölle“ sehr reell. Die Ausbreitung der Pest, dass Chaos und die Anarchie die hierdurch entsteht und viele menschliche Tragödien. All dieses aber vor dem Hintergrund religiöser Grundideen. Selbst der Tod - dargestellt als Skelet mit Umhang und Sense manifestiert er als tatsächliche Gestalt. Völlig verwirrend und verstörend wird es dann, als politische Ideologien mit dem 11. September 2001 und terroristische Anschläge, sowie Amerikas politische- und militärische Rolle vom Autor interpretiert werden. Dass die eigentliche Hauptrolle dann ein an Körper und Seele verletzter Soldat ist, der nach seiner Frau und Tochter sucht, ist recht patriotisch und passt ins amerikanische Bild. In seiner Vorbemerkung bezeichnet Steve Alten „Das Ende“ als einen spirituellen Roman und damit entgegen der Erwartungshaltung einer Vielzahl von Lesern. Das bei aller Philosophie, die Spannung dieses Thrillers dann auf der Strecke bleibt, als wäre sie gegen eine Mauer geprallt, ist ausgesprochen traurig. Ohne die religiöse und philosophische Thematik hätte dieser Thriller ausgesprochen spannend und vielseitig können. Wenn der Autor z. B. den Pandemieverlauf im Mittelalter parallel zur aktuellen Handlung mit eingebaut hätte, z. B. historische Personen oder Situationen implementiert hätte, so wäre es allemal interessanter und origineller gewesen. Auch das Ende oder sagen wir der Ausklang des Romans ist enttäuschend. Viele Fragen werden nicht mehr beantwortet, von vielen Charakteren liest man gar nichts mehr und der spirituelle Geist, den die Geschichte haben soll, zeigt sich ebenso wenig. Fazit „Das Ende „ von Steve Alten findet zum Glück ein Ende. Es hätte ein brillanter und höchst spannender Roman werden können, allerdings verrennt sich der Autor in vielen okkulten und pseudo-philosophischen Perspektiven, die so gar nicht miteinander kombinierbar sind. Der Story von „Das Ende“ fehlt die Seele und der Charakter eines Buches, aus dem Genre Thriller völlig. Es ist vielmehr eine Expedition ins Ungewisse und führt ins Nichts. Für mich insgesamt ein absolut überflüssiges und unbefriedigendes Buch. Über den Autor Steve Alten wurde in Philadelphia geboren. Der Sportmediziner und Hobby-Paläontologe wurde mit seinem Debütroman "Meg - Die Angst aus der Tiefe" praktisch über Nacht zum Bestsellerautor. Steve Alten lebt mit seiner Frau und drei Kindern in BocaRaton, Florida. Michael Sterzik

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