Steve Ayan Lockerlassen

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Inhaltsangabe zu „Lockerlassen“ von Steve Ayan

Mehr Bewusstsein! Mehr Denken! Mehr Achtsamkeit! Dieses Buch räumt auf mit dem Klischee vom besseren Leben durch intensives Nachdenken. Glücklich wird nicht, wer ganz »bei sich« ist, sondern wer auch mal mental lockerlässt. Es entlarvt die Fallstricke des Bewusstseinskults – wissenschaftlich fundiert und alltagsnah. Der »Bewusstseinsfimmel« ist das Leiden unserer Zeit. Viele Menschen versuchen, ihr wahres Ich zu ergründen – und sind damit überfordert. Denn die ständige Selbstaufmerksamkeit fördert Grübelei, Ängste und Unruhe. Anhand zahlreicher Studien von Psychologen und Hirnforschern schildert Ayan anschaulich und unterhaltsam, weshalb das Motto »mehr hilft mehr« beim Denken auf den Holzweg führt: Zu viel Bemühen und Konzentration auf das Ich lässt uns schlechter entscheiden, steht beim Lernen und Problemlösen im Weg und macht anfälliger für Stress. Dieses Buch zeigt, wo die größten Denkfallen lauern und wie man sie vermeidet. Momente, in denen man die Seele baumeln lässt, sind dafür unentbehrlich. Denn nur, wenn der Kopf auch mal Pause macht, tut er das, was er am besten kann: neue Ideen sprudeln lassen.

Interessantes Buch, das aufzeigt, dass alles zu zerdenken uns in vielen Lebenslagen nicht weiterbringt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Niemand kann aus seiner Haut, aber jeder kann es sich darin ein wenig bequemer machen.

— SA-M-T
SA-M-T

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  • Warum wir nicht alles zerdenken sollten

    Lockerlassen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2017 um 20:17

    „Warum weniger denken mehr bringt“ lautet der Untertitel und beschreibt recht gut den Inhalt dieses Buches. Allerdings geht es dem Autor nicht darum, sich generell gegen das Denken auszusprechen. Es gibt Situationen, in denen es wichtig und sinnvoll ist, aber eben auch solche, in denen wir uns keinen Gefallen tun, wenn wir sie allzu lange durchdenken. Wer schon einmal in grüblerische Selbstzweifel verfallen ist und weiß, wie schwer es ist, sich daraus wieder zu befreien, dürfte dies aus eigener Erfahrung bestätigen können. Außerdem hinterfragt Steve Ayan den Trend zu mehr Bewusstsein im Tun und Handeln. Liegt daran wirklich der Weg zur Glückseligkeit oder ist es manchmal besser, sich selbst für eine Weile zu vergessen? Von Zufällen, Intuition und geistigem Leerlauf Dass sich das Leben nicht komplett im Kopf durchplanen lässt, dürfte den meisten einleuchten. Oft sind es gerade die Zufälle, die eine entscheidende Änderung bewirken. Außerdem lernt der Körper oft am besten, wenn die Aufmerksamkeit nicht auf den konkreten Bewegungen liegt. Der Autor erklärt dies am Beispiel eines Klavierspielers, der nicht etwa daran denkt, wann er welchen Finger wohin setzen muss, sondern sich die Partitur vor Augen führt. Auch gibt es Situationen, in denen unsere Intuition uns weiterbringt als jedes Grübeln. Nicht zuletzt geht es um das Glückspotential, das darin liegt, geistig loslassen zu können und mit dem eigenen Tun zu verschmelzen. Im Anhang gibt es einige Listen, die daran erinnern, in welche Denkfallen wir gerne tappen, welche Gedanken wir besser loslassen sollten und wie wir unser Denken im Notfall in die Schranken weisen können. Anschaulich und leicht verständlich Steve Ayan erklärt den Ursprung seiner Theorien sowie den aktuellen Forschungsstand auch für Laien verständlich und veranschaulicht seine Ausführungen mit aus dem Leben gegriffenen Beispielen sowie Erläuterungen zu diversen Experimenten. Das ist kurzweilig und informativ, zumal der Autor an passender Stelle betont, dass es ihm nicht darum geht, sich per se gegen das Denken auszusprechen. „Lockerlassen“ ist kein Plädoyer für Gedankenlosigkeit, sondern dafür, unseren Geist dann zur Ruhe kommen zu lassen, wenn uns Grübeleien nicht weiterbringen.

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  • Wenn wir nichts tun, tun unser Gehirn oft das Entscheidende.

    Lockerlassen
    SA-M-T

    SA-M-T

    11. December 2016 um 19:59

    In unserer Zeit zu leben ist auf vielen Gründen nicht mehr ganz einfach. Da ist zum einen die politische Veränderung. Auf der anderen Seite ist es aber auch dieser Zwang, das Leben mit allen Mitteln und bestmöglich, wenn nicht gar gewinnbringend zu meistern. Scheitern ist keine Option mehr und einfach in den Tag hineinleben schon gar nicht. Steve Ayan befasst sich mit dem Thema Denken, bzw. Denkzwang und erläutert die Wege, die dorthin führen, aber auch von dort wieder hinaus. So definiert er fünf Säulen der Selbstvergessenheit, die dem Menschen helfen, wieder mehr er selbst zu sein, bzw. mehr auf das zu vertrauen, was aus dem Innersten kommt.Serendipität, Embodiment, Intuition, Default-Modus, Epiphanie – was die Wörter im Detail zu bedeuten haben, lässt sich im vorliegenden Buch nachlesen.**************Ein paar schöne Sätze aus dem Buch:„Emotional intelligent zu sein, bedeutet keineswegs immer gut drauf zu sein, sondern Mut zum Unmut zu haben.“„Es gibt nicht den einen Sinn des Lebens. Es gibt viele.“„Die Absicht, dass der Mensch glücklich sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten.“„Niemand kann aus seiner Haut, aber jeder kann es sich darin ein wenig bequemer machen.“

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