Steve Blame Getting Lost Is Part of the Journey

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Inhaltsangabe zu „Getting Lost Is Part of the Journey“ von Steve Blame

"Hi, Steve Blame here with MTV News." Jahrelang hören weltweit unzählige Musikbegeisterte Steve diesen Satz sagen. Er ist eines der bekannten Gesichter von MTV, dem Sender, der die Popkultur einer ganzen Ära verkörpert. Hier erzählt er uns seine Geschichte und nebenbei seine schillerndsten Erlebnisse: von Partys, die wie fleischgewordene Popvideos waren. Von Interviews mit den ganz Großen. Vom Tanzen im Springbrunnen auf der Love Parade, wo er eigentlich arbeiten sollte. Oder davon, wie ihm Madonna zu einem besseren Sexleben verhalf. Mit viel Witz und Selbstironie erzählt Steve Blame von den Tücken des Ruhms und der wahnsinnigen Welt der Popmusik.

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  • Rezension zu "Getting Lost Is Part of the Journey" von Steve Blame

    Getting Lost Is Part of the Journey

    Alexandra-Supertramp

    24. January 2011 um 14:13

    Als Musikfernsehen-Nostalgiker horcht man natürlich gleich auf, wenn man sieht, dass Steve Blame, seines Zeichens "Mr. MTV-News", ein Buch veröffentlicht hat. In "Getting Lost Is Part Of The Journey" wirft er einen Blick zurück auf ein bewegtes Leben zwischen Popkultur, Kunst, Kommerz, Homosexualität und seinen langen Weg zu sich selbst. Zu lesen, wie er sich auf dieser Reise immer wieder selbst verliert, ist gleichermaßen spannend, wie bewegend: Das komplizierte Verhältnis zu seinem Vater, der Umgang mit seiner Homosexualität zu einer Zeit, als ein Coming Out einen noch aufs gesellschaftliche und berufliche Abstellgleis befördern konnte, ist ebenso spannend, wie die Berichte über seine Zeit in der MTV-News-Redaktion, seine Begegnungen mit vielen Stars der Musikszene und schließlich seinen Wechsel nach Deutschland, um für Viva 2 zu arbeiten. Was dabei besonders überzeugt, ist Blames schonungslose Ehrlichkeit. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, prahlt nicht mit der wirklich beeindruckenden Liste von Leuten, denen er das Mikro vor die Nase halten durfte, sondern setzt sich vor allem auch immer kritisch mit sich selbst auseinander – mit seinen Drogeneskapaden beispielsweise und seinem exzessiven Lebensstil. Gewöhnungsbedürftig ist Blames Schreibstil. Er springt viel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her und schiebt immer wieder Passagen im Drehbuchstil ein (was nicht verwundert, denn das Drehbuchschreiben wurde nach dem Untergang des Musikfernsehens zu seiner Leidenschaft). Er macht keinen Hehl daraus, dass er mit dem Schreiben des Buches versucht, zurück in die Spur zu finden und hofft ein klareres Bild von sich selbst zu bekommen. Der Leser hat quasi während der Lektüre Teil daran, wie und warum das Buch, das er gerade liest, entsteht. Das verstärkt die Authentizität, denn man bekommt das Gefühl, dass Steve Blame wirklich nichts versteckt oder schönt. Alles in allem ein wirklich spannendes und unterhaltsames Buch, in dem man einen Blick auf ein wirklich interessantes Leben werfen kann. Wer Anfang der 90er MTV-Fan war, für den dürfte an diesem Buch kein Weg vorbei führen, auch wenn der Blick hinter die Kulissen des Musikfernsehens nicht so tiefgreifend und erkenntnisreich ausfällt, wie sich das sicherlich manch einer wünschen würde. Steve Blame ist und bleibt eine interessante Person und wer ihn damals bei MTV schon mochte, dem wird er nach der Lektüre von "Getting Lost Is Part Of The Journey" vielleicht noch ein bisschen mehr ans Herz wachsen.

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