Steve DeMasco Der Weg des Shaolin

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Inhaltsangabe zu „Der Weg des Shaolin“ von Steve DeMasco

Überlebensregeln für jede Lebenslage – nicht nur für den körperlichen Kampf. DeMascos schwierige Jugend in Harlem nahm durch die Begegnung mit Shaolin eine überaus produktive Wende. Er zeigt, wie wir uns mit Hilfe dieser asiatischen Kampfkunst ruhig und kraftvoll behaupten können – körperlich wie mental. Chinesische Weisheiten und Konfuzius-Legenden lassen den Zauber des alten China wieder aufleben. • Steve DeMasco durfte als erster Ausländer zwei Jahre im chinesischen Shaolin-Kloster praktizieren.

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    Der Weg des Shaolin
    R_Manthey

    R_Manthey

    25. June 2015 um 11:04

    Dieses Buch erschien 2005 in den USA unter dem schnörkellosen Titel "The Shaolin Way". Die Marketing-Abteilung der deutschen Herausgeber fand das offenbar nicht markig genug und musste deshalb noch ein doppeldeutiges "des" einfügen und einen sinnentstellenden Untertitel erfinden. Erstens ist dies kein Buch über Kampfkunst, zweitens enthält es keine Geheimnisse und drittens geht es nicht ums Überleben, sondern um mehr Lebensfreude. Steve DeMasco macht den Versuch, uns die buddhistische Lebensphilosopie der Shaolin-Mönche nahe zu bringen und sie mit unserer (für uns oft unbewussten) Alltagskultur zu vergleichen. Natürlich ist er nicht der Erste, der diesen Versuch unternimmt. Aber im Gegensatz zu vielen anderen ist er weder theoretischer Philosoph noch Esoteriker, sondern ein Praktiker, der sich aus der untersten "Unterschicht" in New York zu einem Shaolin-Großmeister hochgearbeitet hat. Während philosophische oder esoterische Autoren die buddhistische Lebensphilosophie erklärend preisen, arbeitet Steve die Schwierigkeiten heraus, auf die wir stoßen, wenn wir sie praktisch anwenden wollen, und gibt uns kluge Ratschläge, wie wir diese Situationen dennoch meistern können. Wir geraten häufig in Konflikte mit inneren Programmen, die uns oft gar nicht bewusst sind. Einer von vielen dieser Konflikte entsteht durch das unsere Kultur prägende und dem Buddhismus fremde Belohnungssystem. Haben wir etwas gut gemacht, dann erwarten wir eine Belohnung dafür. In der Folge machen wir etwas oft nur wegen der Belohnung. Wird sie uns versagt, dann reagieren wir in irgendeiner Form aggressiv und rufen damit Ereignisse hervor, die wir eigentlich so nicht wollten. Der Autor will uns keineswegs zum Buddhismus bekehren. Vielmehr macht er den sehr gelungenen Versuch, uns erst einmal deutlich zu machen, warum wir oft in Schwierigkeiten und Konflikte geraten, um dann auf die jeweilige Problemlösung der Shaolin-Mönche zu verweisen. Uns wird dabei vielleicht viel deutlicher als vorher, woran wir kranken und wie wir dies möglicherweise schrittweise beheben können. Kapitel 1 trägt den Titel "Bloßes Überleben genügt nicht". Hier arbeite Steve heraus, dass es eben nicht darum geht, morgens bereits geplagt aufzuwachen, um dann durch den Tag zu hetzen, eine ungeliebte Arbeit zu verrichten und abends gestresst und ohne Energie für die Familie vor dem Fernseher einzuschlafen. Irgendwie ist uns das ja klar, wir wissen nur meistens nicht, wie wir diesem Kreislauf entgehen sollen. Steve bietet uns Hilfe an. Diese Vorgehensweise finden wir in jedem der folgenden Kapitel. Zunächst werden uns unsere bekannten Probleme vor Augen geführt, dann wird uns zu einer anderen Sichtweise geraten und schließlich gibt es praktische Lösungsvorschläge. Die Kapitel tragen folgende Überschriften: 2. Mit Ausrichtung und Disziplin ist alles zu schaffen, 3. Selbstwertgefühl setzt Selbsterforschung voraus, 4. Selbst in der Schwäche liegt Stärke, 5. Opfer werden nicht geboren, sondern gemacht, 6. Zorn ist Energieverschwendung, 7. Für andere da sein, 8. Hoffnung ist Aktion, 9. Wahre Kraft kommt von innen, 10. Du kommst nicht weit, wenn du nicht loslässt. Steve berichtet uns wie sein Leben verlaufen ist und wie er seine Konflikte, die er im Kern oft jahrelang nicht verstanden hatte, zu bewältigen versucht. Irgendwie kommt uns da vieles bekannt vor, und gerade das macht das Buch noch sympathischer. Wir werden nicht belehrt. Wir erhalten Hinweise, und es ist unsere Sache, was wir aus diesen Hinweisen machen. Fazit: Dieses einfach und klar geschriebene Buch ist eine wirklich praktische und nachhaltige Lebenshilfe. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass Lesen und Verstehen alleine nicht hilft. Für alle, die von der buddhistischen Sicht auf unser Leben nichts oder wenig wissen, ist DeMascos Buch darüber hinaus ein hervorragender praktischer Einstieg. Leider wird der Titel viele irriteren und einen anderen Inhalt suggerieren. Ich hoffe dennoch, dass dieses Buch viele Menschen erreicht.

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