Steve DeShazer Muster familientherapeutischer Kurzzeit-Therapie

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Inhaltsangabe zu „Muster familientherapeutischer Kurzzeit-Therapie“ von Steve DeShazer

Mit dieser Neuausgabe des ersten Buches von Steve de Shazer wird ein Meilenstein der systemischen Literatur wieder zugänglich, der die Familientherapie gleich in mehrfacher Hinsicht neu ausgerichtet hat. De Shazer schlägt hier die Brücke zu den anderen Pionieren der systemischen Therapie – Bateson, Erickson, MRI, Mailänder Schule – und führt deren und seine Konzepte zu einer neuen, bis heute stilprägenden Art, zu denken, zu erkennen und zu entscheiden zusammen. Das Buch untermauert zum einen die Abkehr von der klassischen Art, Psychotherapie zu betreiben, nach der man erst die Gründe für ein Problem herausfinden muss, um es zu lösen – und markiert damit die Geburtsstunde der lösungsorientierten Beratung. Zum anderen etabliert es die Kurzzeit-Therapie als vollwertige, eigenständige Therapieform, die mit besonderen Methoden arbeitet. Hinzu kommen die völlig andere Bewertung von therapeutischen Phänomenen wie Widerstand sowie neuartige Interventionen wie Reframing, Hausaufgaben, Komplimente usw. Das alles mündet in ein Therapiemodell, das De Shazer in seinen einzelnen Schritten und anhand von Fallbeispielen ausführlich erläutert. Damit ist das Buch sowohl für Einsteiger wie auch für erfahrene Praktiker eine spannende Expedition an die Quellen der systemischen Therapie.

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  • Rezension zu "Muster familientherapeutischer Kurzzeit-Therapie" von Steve DeShazer

    Muster familientherapeutischer Kurzzeit-Therapie
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    29. May 2012 um 11:45

    Neuauflage eines Klassikers Auch nach über 30 Jahren noch ist de Shazers Grundlagenwerk aktuelle und „up to date“. Es besitzt tatsächlich für den Bereich der systemischen Kurzzeittherapie eine „zeitlose Aktualität“. Hierbei dokumentiert das Buch zum einen die Entwicklung des Ansatzes selbst, bietet zum anderen aber auch die Möglichkeit, gerade die vielfachen Entwicklungen des Ansatzes im Lauf der Jahre und Jahrzehnte zu reflektieren und eigene Haltungen noch einmal neu zu überdenken. Unbestritten sind zudem die von de Shazer damals niedergeschriebenen Gedanken und Ideen auch in der Gegenwart noch grundlegend bedeutsam. Im besonderen der hohe Wert, den de Shazer und seine Mitstreiter auf die „Rückkoppelung auf Augenhöhe“ legten und damit den therapeutischen Prozess als Lernen und Lehren gleichermaßen zwischen Therapeut und Klient setzten, trägt jene zeitlose Aktualität in sich, an der auch heute noch vielfach und immer wieder zu arbeiten ist. De Sahzer setzte und setzt die „Weltsicht des Klienten“ als wichtigste Orientierungsbasis für die Therapie, nicht die Sicht des „Experten“ des Therapeuten. Kongruenz, Gleichberechtigung und Lernbereitschaft aller Beteiligter bildet die Basis des lösungsfokussierten Modells. Das Buch dokumentiert die Entwicklung der Beteiligten in diese Richtung bestens. Auf das beim Klienten „Klarheit“ geschaffen wird und nicht durch den Therapeuten „noch mehr Verwirrung“ entsteht. Grundlegend bieten die „Muster familientherapeutischer Kurzzeit-Therapie“ drei Hauptaspekte, die im weiteren Verlauf der Arbeit de Shazers zur Entwicklung des lösungsfokussierten Ansatzes führte, Aspekte, die im Buch ausführlich, nachvollziehbar und in durchaus praktisch-eingängiger Sprache beschrieben werden. Die Idee des „Kooperierens“ als grundlegende (auch anders als damals gewohnte) Haltung des Therapeuten. „Therapeut und Klient befinden sich auf gleicher „Landkarte“ und müssen daher als zielgerichtete Einheit gesehen werden“. Die biokulare Theorie der Veränderung“ durch eben die „verschiedenen anwesenden Augen“. Zu guter letzt die (auch anders als damals gängig) der starke Wert des „Zuhörens“, den de Shazer setzt in Verbindung mit der Benutzung der Sprache des Klienten. Wort zu benutzen, die dem „Nicht-Problembereich“ des Klienten angehören ist bis heute eine starke und wirksame Methode des lösungsorientierten Ansatzes und kann hier im Buch in seiner grundlegenden Entstehung nachvollzogen werden. Elemente, die Anhand der im Buch vorgestellten Fallstudien noch einmal Schritt für Schritt aufgewiesen werden und dadurch vom Leser nachvollzogen auch an der Praxis nachvollzogen werden können. De Shazers Grundlagenwerk ist schon kurz nach seinem Erscheinen sicherlich von der Praxis De Shazers und seiner Mitarbeiter „überholt“ worden, vieles von dem, was in diesem Buch erläutert wird, ist in entwickelter Form in den lösungsorientierten Kurzzeit Ansatz anders eingeflossen, Dennoch bietet das Buch einen hervorragenden Eindruck in die Gedankenwelt der Entstehung des Ansatzes und zeigt die grundlegenden Linien und Erkenntnisse auf, auf deren Basis de Shazer in den darauf folgenden Jahren in seinem bekannten Weg zum „Minimalismus“ den lösungsfokussierten Ansatz „herausgeschält“ hat.

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