Steve Earle I'll Never Get Out of This World Alive

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Inhaltsangabe zu „I'll Never Get Out of This World Alive“ von Steve Earle

Ein Roman voller uralter Weisheiten und unvergesslicher Figuren, bittersüß wie ein Countrysong „I’ll Never Get Out of This World Alive” ist ein so ergreifender wie komischer Roman, und die außergewöhnliche Aufarbeitung eines legendären Stücks Musikgeschichte.

Trotz guter Kritiken dennoch unterschätzt. Nicht einfach ein unerwartet guter Roman eines Musikers, sondern Weltliteratur! My 50 cts.

— Joachim_Tiele
Joachim_Tiele

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Pagina86

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  • Weltliteratur über Gott, Morphium, Geister, Liebe, Sehnsucht und Hoffnung - von ganz unten gesehen

    I'll Never Get Out of This World Alive
    Joachim_Tiele

    Joachim_Tiele

    Ich bin auf diesen Roman bei seinem Erscheinen durch einen Artikel in der Musikzeitschrift Rolling Stone aufmerksam geworden, in dem man dem Verfasser ein für einen Musiker ganz passables Romandebut (sinngemäß aus der Erinnerung zitiert) attestiert hatte. Und natürlich ginge es in dem Roman auch um Musik, insbesondere um die des viel zu früh gestorbenen Country-Barden Hank Williams, dem ein Denkmal zu setzten Steve Earle, ein Musiker der selbst aus der Folk- und Roots Rock-Ecke kommt, genau der Richtige sei. Wahrlich ich sage Euch (der biblisch anmaßende Ton wird später erläutert), man kann Hank Williams Musik (tausendfach im Internet vertreten) aus heutiger Sicht für gequirlte Hillibilly-Scheiße halten, und diesen Roman dennoch für sehr gut. Zwar werden einige seiner Liedtexte zitiert und gelegentlich schallt seine Musik aus einer Jukebox, aber es geht in diesem Roman nicht (oder nur ganz am Rande) um Hank Williams als Musiker. Eher sind es Schuld und ihre Verarbeitung durch Doc, den Protagonisten des Romans, der, aus einem reichen und angesehenen Elternhaus stammend, Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts in einem der miesesten Viertel von San Antonio angekommen ist, Jahre nachdem sein Patient Hank Williams an einer von ihm ärztlich verordneten und verabreichten Dosis Morphium in Verbindung mit Alkohol im Alter von nur 29 Jahren verstorben war. Seit dem erscheint ihm, dem inzwischen selbst heroinabhängigen illegalen Abtreibungsarzt, der die Zulassung als Arzt verloren hat und seine Sprechstunden in einer Kneipe abhält, Williams als Geist und nahezu akzeptierte Nemesis, bis... ... eines Tages die gerade achtzehnjährige schwangere Graciella, eine illegale Einwanderin aus Mexiko, von ihrem nicht gerade verantwortungsbewussten Kindsvater bei Doc abgeladen wird. Sie gerät durch den Eingriff in Lebensgefahr, Doc behält sie daher sehr viel länger in seiner Obhut, als beabsichtigt, und schließlich bleibt sie ganz bei ihm, trotz eines Ausrutschers nicht als seine Geliebte, sondern als Teil derjeniger Personen in seiner Umgebung,die sein engeres Umfeld – auch im Zusammenhang mit seiner illegalen Berufsausübung – ausmacht: Theresa, die Buffetkraft der Kneipe, in der im Hinterzimmer sein Ordinationsraum liegt, Marge, seine Zimmerwirtin und deren Geliebte Dallas, Big Manny, der Dealer, und Detective Hugo Ackermann, dem beide, der Arzt und der Dealer, regelmäßig seinen Anteil zu kommen lassen, damit sie unbehelligt bleiben, der sie aber auch zuverlässig warnt, wenn wirklicher Ärger in Gestalt von Anordnungen der Polizeioberen auf sie zukommt. Zwischengespeichert – wird noch redigiert und fortgesetzt!

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  • Leserunde zu "Das Mädchen auf der anderen Seite" von Achim Freudenberg

    Das Mädchen auf der anderen Seite
    AchimFreudenberg

    AchimFreudenberg

    Herzliche Einladung zur Leserunde!  "Das Mädchen auf der anderen Seite" ist mein Debüt, mein erstes Baby, das es auf den Markt schafft. Umso mehr freue ich mich auf eine Leserunde mit euch und eure Fragen, Anregungen und Rückmeldungen.  Werft mal einen Blick in die Leseprobe, die findet ihr hier:  http://www.rowohlt.de/taschenbuch/achim-freudenberg-das-maedchen-auf-der-anderen-seite.html Wer mitmachen will bei der Leserunde, beantworte bitte diese Frage: FRAGE: Was findet Eva Bottin unter ihrem Autositz? Bitte die Antwort bei der Bewerbung mit angeben. Die ausgewählten LeserInnen erhalten eine Printausgabe zugesendet. Das sind meine Themen, die ich mit euch gerne in der Leserunde ansprechen würde: A. Thema: Totenkontakt B. Hauptfigur Eva Bottin C. Leseabschnitte (folgt noch...) D. Leserfragen Aber bestimmt entwickeln sich noch andere, spannende Themen. Ich werde einmal die Woche an der Leserunde teilnehmen. Leider nicht öfters. Mein nächstes Buch klebt an mir und muss geschrieben werden.. ;-) Herzliche Grüße aus Köln Achim Freudenberg

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  • Milieu und Mystik - und Country Music

    I'll Never Get Out of This World Alive
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    Now you're lookin' at a man that's gettin' kind-a mad I had lot's of luck but it's all been bad No matter how I struggle and strive I'll never get out of this world alive Es ist der Neujahrstag 1953. Hank Williams verstirbt an diesem Tag an Herzversagen, hervorgerufen durch Medikamentenmissbrauch und Alkohol. Einer der größten Country Sänger aller Zeiten wurde noch nicht einmal 30 Jahre alt. Zehn Jahre später in San Antonio Texas. "Doc" ein ehemaliger Arzt und jetzt ein Heroinjunkie verdient sich seine tägliche Dosis durch illegale ärztliche Tätigkeit. Insbesondere verdient er sein Geld durch illegale Schwangerschaftsabbrüche. Doc war es, der Hank Williams vor seinem Tod die Medikamente verabreicht hatte. Und im Heroinrausch trifft er seinen ehemaligen Patienten wieder, der unstet als Geist auf Doc wartet. Eines Tages erscheint Graciela, ein junges mexikanisches Mädchen, im Leben von Doc - und ändert alles. Ich weiß nicht viel über Countrymusic. Von ein Hank Williams hatte ich schon mal etwas gehört, wusste aber nicht welche Rolle er in der Geschichte der Country Musik spielt. Ebenso hatte ich noch nichts gehört Von Steve Earle, einem bekannten Musiker der Alternative Country Szene. Das Buch, das den gleichen Titel trägt wie die letzte Single von Hank Williams, ist sein Erstlingswerk. Er selbst steht seit den sechziger Jahren auf der Bühne und ist auch durch sein politisches Engagement bekannt. Das kurze Buch fasziniert. Es ist eine Mischung aus Milieustudie und Mystizismus. Dabei fand ich den ersten Teil, der sich sehr stark auf die Milieustudie konzentriert, besser als die zweite Hälfte, bei der die mystischen Elemente etwas vom Himmel fallen. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. Mein Fazit: lesenswert und lernenswert

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  • Der Rocker als Romancier

    I'll Never Get Out of This World Alive
    Duffy

    Duffy

    20. March 2014 um 08:31

    Wenn Rockmusiker Romane schreiben, dann darf man skeptisch sein. Nick Cave z.B. konnte auf dem Gebiet nicht überzeugen. Anders Steve Earle, dessen Qualitäten als Songschmied unbestritten sind. Der legt nämlich ein Romandebüt vor, das sich nicht zu verstecken braucht. Doc, ein Arzt, der seine Zulassung verloren hat und zudem noch schwer an der Nadel hängt, hat sich in einem verrufenen Viertel in San Antonio/Texas niedergelassen und behandelt in der heruntergekommenen Pension Yellow Rose all' diejenigen, die einen Grund haben, sich nicht in einer öffentlichen Klinik behandeln zu lassen. Dazu gehören auch Schwangerschaftsabbrüche der ansässigen Damen des horizontalen Gewerbes, was ihm in einer erzkonservativen Gegend die schwersten Schwierigkeiten einbringen kann. Immer an der Grenze zur Geldbeschaffung, Schuldgefühlen und Selbstzweifel, plagt den Doc auch noch der Geist von Countrystar Hank Williams, der ihm nicht von der Seite weichen will. Der fühlt sich auch vom Mädchen Graciela bedroht, die eines Tages in Docs Leben tritt und bleibt, um durch ihre geheimnisvollen Fähigkeiten ein wenig Ruhe in dessen Leben zu bringen. Earle schreibt von einem Bereich, den er kennt, kann unspektakulär und genau den Dämon Drogenabhängigkeit behandeln, schafft aber auch durch seine Figuren eine Symphatie für die Gescheiterten, die nur durch ihre menschliche Wärme überleben können. Diese kleine verschworene Gemeinschaft im Yellow Rose wächst dem Leser ans Herz, genauso wie ihr Schöpfer will auch der Leser nicht, das ihnen etwas passiert, egal, wie verrufen ihr tägliches Tun auch ist. Der Roman ist mehr als ein Blick nach unten. Es ist eine humorvolle und warmherzige Reise ins Innere einer Gesellschaft, die ihre erfolglosen Mitglieder an den Rand drückt. Earle erinnert ein wenig an die Erzählweise von Steinbeck, seine Sicht der Szene ist authentisch, seine Nähe zu den Menschen ist spürbar. Ein schöner und sensibler Roman mit der Tendenz zum "Ohne-Pause-Durchlesen". MIt leiser Berieselung durch Hank Williams im Hintergrund.

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  • Rezension zu "I'll Never Get Out of This World Alive" von Steve Earle

    I'll Never Get Out of This World Alive
    malamud

    malamud

    02. August 2011 um 19:55

    Das Viertel um den South Presa Strip im Süden von San Antonio/Texas ist das vergammelte abgefuckte Revier der Huren, Stricher, Diebe und Säufer. Und mitten drin vegetiert Doc, ein heroinsüchtiger ehemaliger Arzt, der sich mit Abtreibungen, sowie der Versorgung von Schuss- und Stichwunden das Geld für seine täglichen Rationen verdient. Immerhin muss er nicht auf den Strich gehen oder stehlen und rauben, so wie die sonstigen Kunden des Dealers Manny, der jeden Tag verlässlich hinten auf dem Parkplatz beim Schnapsladen steht und seine Ballone vertickt. Wenn Doc ordentlich zugedröhnt ist, erscheint ihm der Geist der früh verstorbenen Musiklegende Hank Williams, mit dem Doc früher zu Lebzeiten als dessen Leibarzt und Saufkumpan von Konzert zu Konzert gezogen ist. Nun, wo er tot ist, umlauert Hank seinen Freund missmutig und eifersüchtig und man hat den Eindruck, dass er es nicht abwarten kann, bis Doc endlich seinen rußgeschwärzten Junkie-Löffel abgibt. Bei Steve Earle, dem großartigen Countrymusiker, der hier seinen ersten Roman vorlegt, wird dieses Ghetto rasch zum Idyll, bevölkert von Gestalten, die fast alle irgendwo einen guten Kern haben. Auch wenn sie sich mal gegenseitig mit dem Messer an die Gurgel gehen oder den Schnapsladen hochnehmen. Das ist der Suff, you know. Am nächsten Tag isses wieder gut. Und wenn nicht alles gut geht, weil der alte Besitzer des Schnapsladens den Räubern ziemlich gut hinterher geschossen hat, dann ist immer noch Doc da, der im Hinterzimmer ordiniert und tut was er eben kann. Ihn treibt keine besondere Menschenliebe, aber er hat sich an sein Milieu und dessen Bewohner gewöhnt. Da ist Marge, seine lesbische Vermieterin in der Pension Yellow Rose, die keine Schwarzen ins Haus lässt und ständig auf ihre Freundin eifersüchtig ist. Big Manny sein mexikanischer Dealer, mit dem er nach dem Dienst in Teresas Kneipe Domino spielt. Der korrupte Cop, die süchtigen Nutten und eben Hank der Geist. Alle diese Leute haben irgendwann ein paar falsche Entscheidungen getroffen. Entscheidungen, die sie längst bereuen, aber es hilft nichts. Es führt kein Weg zurück. Wenn nicht ein Wunder geschieht. In Steve Earles Buch hört das Wunder auf den Namen Graciela. Sie ist eine junge Mexikanerin, die bei Doc nach einer Abtreibung fast verblutet und dann "hängen bleibt". Und mit dieser zierlichen jungen Frau, die von ihrem Großvater die Gabe des Heilens geerbt hat, ändert sich alles. Sterblichkeit, sagt Earle im Interview, sei für ihn das große Thema dieses Romans gewesen, auch dadurch beeinflusst, dass während der Schreibarbeiten sein Vater verstorben ist. Das Buch ist keine große außergewöhnliche Literatur, aber man lässt sich gerne auf diesen Erzählton ein. Und obwohl im Fortgang der Story auch noch richtige Bösewichter auftauchen und alles auf einen fulminanten Showdown zusteuert, ist der bestimmende Sound des Romans ein versöhnlicher ruhiger Bass.

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  • Rezension zu "I'll Never Get Out of This World Alive" von Steve Earle

    I'll Never Get Out of This World Alive
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    21. July 2011 um 15:17

    Die Geister, die man rief..... Der Titel des Buches ist der gleiche wie jener der letzten CD, die Steve Earle auf den Markt gebracht hat. Und dass scheint kein Zufall zu sein, denn in beiden Werken geht es um den Geist der Vergangenheit. Das Lebensgefühl, Protagonisten einer Zeit, die Earle durchaus beeinflusst haben, nicht nur musikalisch, sondern, wie jetzt zu lesen, auch biographisch. Und natürlich stimmt der Titel in jeder Hinsicht. Nicht nur, was den ein oder anderen Protagonisten des Buches angeht. Niemand kommt lebend aus dieser Welt heraus. Wie er aber sich in dieser Welt innerlich positioniert, dass ist eines der wesentlichen Themen des Romans. Angesiedelt in den frühen 60er Jahren des letzten Jahrhunderts begegnet die heimliche Hauptperson des Buches, Graciela (= Grace = Gnade) dem vordergründigen Protagonisten „Doc“ Ebersole im Rahmen seiner „Berufsausübung“. Doc führt vor allem Abtreibungen in einer Absteige in San Antonio, einem vergessenen Kaff in Texas, durch. Graciela ist gerade 18, hat ein einziges Mal einem Mann beigewohnt und wird nun von diesem zu Doc gebracht, um das Malheur zu beseitigen. Und verbleibt ihm aufgrund von Komplikationen für eine längere Zeit, als er dachte. Ihm, der ganz unten angelangt ist, der seine Approbiation verloren hat, der, aus einer Ärztedynastie stammend, sich dem Rauschgift hingegeben hat und Abtreibungen und andere ärztliche Dienstleistungen unter der Hand anbietet, um genügend Geld für den täglichen Stoff zusammen zu bekommen. Doc, welcher der Arzt von Hank Williams war und mit im Auto saß, als der bekannte Country Musiker starb. Und auch diesen wird Doc nicht wirklich los. Der Geist Hank Williams hat sich an Doc geheftet, nur er kann ihn sehen und hören. Oder sind das bereits Auswüchse seiner Drogensucht? Im Buch zumindest entwickelt der Geist ein durchaus reges Eigenleben und lässt so vor den Augen des Lesers auch einen guten Teil inneren Erlebens und äußerer Musikgeschichte defilieren. Und wird nicht nur für Doc sichtbar bleiben. Als dann noch deutlich wird, dass Graciela über Kräfte verfügt, die nicht von dieser Welt scheinen, Kräfte, die durch körperliche Zeichen bekräftigt werden. Als mehr und mehr Menschen auf dieser untersten Sprosse der damaligen gesellschaftlichen Leiter ihr Leben ändern, landläufig „Wunder“ geschehen, da taucht durchaus noch einmal in hintergründiger Form auf den Seiten des Buches genau jener „Geist der Zeit“ der damaligen Jahre auf, von denen Steve Earle zu erzählen gedenkt. Wie aus einer festgefahrenen, aussichtslosen Situation, in klaren, festgelegten, gesellschaftlichen Rahmungen aus fast Hoffnungslosigkeit und „in den Tag hinein leben“ neue Impulse erstehen. Fast ein Abbild der Entwicklung der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts, innerhalb derer die so festgefügt erscheinende Nachkriegsgesellschaft einen rasanten Wandel erlebte. Vor allem aber setzt Earle in kraftvoller, vielfältiger und in Teilen poetischer Sprache Personen auf einen inneren Weg, die allesamt fassbar erscheinen, die gelebt haben, deren Erfahrungen, Wunden, Resignationen und ebenso deren fast vergessene Hoffnungen Earle intensiv zu beschreiben versteht. Es hat schon seinen Sinn, dass Hank Williams (noch) nicht zur Ruhe kommt. Es ist schon passend, dass die kleine Gruppe der Versprengten aus dem Ghetto eines Tages am Flughafen sich versammeln, um der personifizierten Hoffnung jener Tage, John F. Kennedy, einmal nahe zu sein. So dreht sich das Leben der handelnden Personen in unerwartete Richtungen, die den Geist von Hank, Doc und so manch anderen in San Antonio nichtunverändert lassen werden. Dennoch kann man nicht daran vorbeisehen, dass die Geschichte selbst vor allem im zweiten Teil des Buches hier und da Verwirrung hinterlässt und ein roter Faden mehrfach aus den Augen gerät, dass dieser rote Faden ein wenig zerfasert. Das aber in weiterhin kraftvoller Sprache und immer wieder mit berührenden Momenten über die Hoffnung im Leben. Wie es Graciela ausdrückt: „Wir fahren dahin, wo wir gebraucht werden und wir werden so lange bleiben, bis der richtige Zeitpunkt zum Weiterziehen gekommen ist“. So ist das mit der Hoffnung und Kraft zu einem besseren Leben und es bleibt abzuwarten im Buch, wen Graciela an welchen neuen Ort mitnehmen wird.

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