Steve Hamilton

 3.9 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Der Mann aus dem Safe, Taschenbücher / Blind River und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Steve Hamilton

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Der Mann aus dem Safe

Der Mann aus dem Safe

 (14)
Erschienen am 02.11.2012
Taschenbücher / Blind River

Taschenbücher / Blind River

 (10)
Erschienen am 01.10.2010
Ein kalter Tag im Paradies

Ein kalter Tag im Paradies

 (5)
Erschienen am 01.01.2001
Ein kalter Tag im Paradies

Ein kalter Tag im Paradies

 (4)
Erschienen am 31.10.2012
Der Linkshänder

Der Linkshänder

 (3)
Erschienen am 31.10.2012
Himmel voll Blut

Himmel voll Blut

 (3)
Erschienen am 07.12.2012
Das zweite Leben des Nick Mason

Das zweite Leben des Nick Mason

 (3)
Erschienen am 01.03.2017
Unter dem Wolfsmond

Unter dem Wolfsmond

 (1)
Erschienen am 31.10.2012

Neue Rezensionen zu Steve Hamilton

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M

Rezension zu "Drei Zeugen zu viel" von Steve Hamilton

Spannungsreich, überraschend und teils heftig zur Sache gehend
michael_lehmann-papevor 6 Monaten

Spannungsreich, überraschend und teils heftig zur Sache gehend

Gut, bei näherem Hinsehen wird man eine ganze von Themen und Figuren von der Anlage der Charaktere her aus diversen Thrillern und Action-Filmen der letzten Jahre wiederfinden können. Sei es ein Ethan Hunt mit seinen Fähigkeiten, durch Hightech in gesicherte Räume zu dringen, sei es ein Jason Bourne, der es regelmäßig mit einschüchternden Überzahlen an Gegnern aufnimmt. Seien es Geschichten um den „beinharten Cop“, der dem „beinharten Killer“ zäh auf der Spur bleibt.

Doch passend und geschickt baut Hamilton Emotionen, Gefühle, Differenzierungen in seine Figuren ein, die den Leser einnehmen und das Geschehen um die Figuren von Anfang bis Ende des Thrillers interessiert und emotional hineingezogen, verfolgen.

Denn Nick Mason, der kreative Auftragsmörder, ist nicht einer der üblichen Psychopathen oder dumpfen Gesellen, die man sonst oft erlebt. Er ist die Hauptfigur des Buches und hat vor einiger Zeit, als er vor der Wahl langer Gefängnisjahre oder seinen Dienst für eine Unterweltgröße verrichten, eigentlich eine für jeden nachvollziehbar vernünftige Wahl getroffen.

Die Freiheit.

Die keine ist.

Denn Darius Cole stellt keine Männer ein, er kauft deren Leben. Indem er das derer bedroht, die diesen Menschen lieb und teuer sind. Frau, Kinder, Eltern, egal wen, jeder, der für Cole arbeitet weiß, dass er Erfolg zu haben hat, zu spuren hat, ansonsten kann er seiner Familie beim Sterben zusehen.

Und Nick Mason tut alles für seine geschiedene Frau und die gemeinsame Tochter. Und es ist eine Menge, was er zu bieten hat.

Auf dem Weg, das Wiederaufnahmeverfahren gegen den Boss der Bosse zu torpedieren und alle drei wesentlichen Zeugen zu eliminieren, die gegen Darius Cole bereits ausgesagt hatten und nun neu aussagen müssten. Wenn sie denn den Gerichtssaal lebend erreichen.

Dass das nicht passiert, dafür sorgt Nick Mason. Nach striktem Prinzip, nur „den Einen“ zu töten und die gesamte Menge der Bewacher kreativ „nur“ kampfunfähig zu machen.

Doch auch Mason ahnt, dass die Ereignisse dynamisch sind, die Gefahren größer werden und weder er sich noch seine Prinzipien wohl dauerhaft vor Schaden bewahren kann. Aber einen Plan hat er noch.

Fesselnd geschrieben, mit brettharter Action ebenso wie mit realistisch anmutendem Gefühl versehen, drückt der Leser jenem Mason, trotz seiner Tagen, am Ende ziemlich viele Daumen. Ob das was nutzen wird, sei dahingestellt, aber Freude bei der Lektüre ist garantiert, auch wenn Hamilton das Genre eher geschickt „assimiliert“ als ganz neue Akzente zu setzen.

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Pergamentfalters avatar

Rezension zu "The Second Life of Nick Mason" von Steve Hamilton

Rezension zu "The Second Life of Nick Mason"
Pergamentfaltervor einem Jahr

Die Geschichte um Nick Mason ist zweigeteilt: Während er in der Gegenwart versucht, mit seinem neuen Leben in Freiheit und den zugehörigen Aufgaben zurechtzukommen, holen ihn immer wieder die Ereignisse der Vergangenheit ein. Nach und nach erhielt ich dadurch einen Einblick in das, was vor 5 Jahren geschah. Dieser Teil war, insbesondere durch die Bruchstücke, die ich immer nur erhielt, sehr spannend.
Die Handlung in der Gegenwart dagegen konnte mich mal mehr, mal weniger packen, auch wenn sie inhaltlich gut wiedergibt, wie Masons Alltag nun aussieht. Mir war es stellenweise einfach zu viel tristes Herumlaufen, Beobachten und Planen, um richtig spannend zu sein.

Als Protagonist hat mir Nick Mason vor allem in der ersten Hälfte des Buches sehr gut gefallen. Er erscheint menschlich und glaubwürdig. Immer wieder reflektiert er seine Vergangenheit und was die Ereignisse mit seinem Leben gemacht haben, was ihn mir noch einmal näher brachte. Während seiner früheren Aktionen hat er sich eine Reihe von Regeln erarbeitet, nach denen er lebt, und festgelegt, welche Jobs er macht und was er niemals machen will. Bis hierhin alles super.
Und dann kamen Coles Jobs ... Zuerst ist Mason noch reflektierend und hadert mit seinen Aufgaben. Kurz darauf ist davon nur noch wenig zu spüren. Dafür, dass er manches nie machen wollte, nimmt er das alles erstaunlich gelassen. Einen Mann, der mit seinem neuen Leben kämpft, habe ich mir irgendwie anders vorgestellt. Gegen Ende findet er seine anfängliche Charakterstärke zwar größtenteils wieder. Ein fader Nachgeschmack und Zweifel an Masons Charakter bleiben bei mir trotzdem.

Apropos verlieren und wiederfinden ... Kann es sein, dass eine der Nebenfiguren zwischendurch mal vollkommen vergessen wird? Nach einem ersten Kennenlernen war Mason von ihr reichlich angetan. Über viele Seiten ist dann gar keine Rede mehr von ihr, bis sie plötzlich wieder auftaucht. Ich kann ja verstehen, dass Masons neues Leben belastend ist, aber wenn ich von jemandem so angetan bin wie er, würde ich zumindest mal an denjenigen denken.
Abgesehen davon haben mir die Nebenfiguren allesamt gut gefallen und waren überzeugend. Vergessen wurde glücklicherweise ansonsten auch niemand mehr.

[Spoiler!]
Was ich mit dem Ende anfangen soll, weiß ich nicht so recht. Werden im Großteil des Buches ganze Tage und lange Gedankengänge beschrieben, reihen sich im Epilog plötzlich mehrere Zeitsprünge aneinander. Kurze Szenen folgen aufeinander und erzählen knapp, wie es mit Mason weitergeht. Für einen Einzelband hätte das noch okay sein können, auch wenn der Stilwechsel irritiert. Für den ersten Band einer Reihe dagegen finde ich es komplett unpassend. Das Ende scheint final, auch wenn nicht alles geklärt ist. Einen Übergang zu Band zwei stelle ich mir anders vor.
[Spoiler Ende.]

FAZIT
"The Second Life of Nick Mason" lässt mich zwiegespalten zurück. Das Buch hat eindeutig Potential und wäre Mason konstanter in seiner Entwicklung, hätte es mir sicher noch besser gefallen. So allerdings bin ich mir aktuell nicht sicher, ob ich den zweiten Band lesen möchte.
Insgesamt war das Buch okay, mehr aber leider auch nicht.

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wandablues avatar

Rezension zu "Der Mann aus dem Safe" von Steve Hamilton

Aufregender Plot!
wandabluevor einem Jahr

Aufregender Plot
Michael erlebt mit acht Jahren ein entsetzliches Trauma. Er hat Todesangst, weil sein Vater ihn umbringen möchte. Dass es ihm nicht gelungen ist, ist reiner Zufall. Der Junge kann gerettet werden. Doch das durchlittene Entsetzen hat ihm buchstäblich die Sprache verschlagen. Er redet nicht mehr. Kein einziges Wort. Er kann auch nicht lachen oder krächzen, es ist als ob er eine Stimmbandlähmung hätte. Natürlich macht ihn das zum Außenseiter in der Schule. Aber nicht nur dort.

Durch seltsame Umstände bedingt, die eben nur einmal im Leben sich zusammenfügen, erlernt er die Kunst, mechanische Tresore öffnen zu können. Wie in Trance. Und ohne eine Spur zu hinterlassen. Das macht ihn zum Spielball allerhand dubioser Gesellen.

Der Plot und wie der Autor ihn aufgezogen hat, in ansprechende Teile geschnitten, ist spannend. Es sind sehr viele kreative Details in die Handlung eingesponnen. Der Plot des Autors holt sich deshalb auch ganze fünf Sterne von mir ab. Die Hauptfigur ist durchkomponiert, die Nebenfiguren haben noch genug Fleisch und Blut auf den Knochen, dass man sie sich gut vorstellen und agieren sieht, hätten aber noch etwas mehr Eigenleben vertragen können.

Die Schreibweise ist simpel. Es stellt sich nun die Frage, ob der Autor seinen Stil an die beschriebene Gesellschaftsschicht anpasste und so zusätzlich Glaubwürdigkeit schafft oder ob er es nicht anders kann. Nehmen wir zu seinen Gunsten ersteres an, bleiben noch die Dialoge zu kritisieren, die ich ab und zu überblättert habe, was heißt, dass der Autor mein Interesse nicht durchgängig zu halten vermochte, einige Floskeln sind zu verzeichnen.

Fazit: Als Gesamtbild durch den starken Plot und die ausgestaltete Hauptfigur besonders für Jugendliche ein richtig aufregender Roman.

Kategorie: Krimi
Verlag: Droemer, 2012

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Gespräche aus der Community

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DieBuchkolumnistins avatar

„Mord als schöne Kunst betrachtet“ - unter diesem Motto präsentiert DuMonts digitale Kriminal-Bibliothek Meilensteine anglo-amerikanischer Spannungsliteratur in der Tradition des literarischen Detektivromans. Vom Serientäter bis zum perfekten Mord, von den Golden-age-Klassikern bis zur „Grande dame“ der Kriminalliteratur Charlotte MacLeod: DuMonts digitale Kriminal-Bibliothek versammelt das Beste des Genres – mit originellen Plots, fantasievollen Settings und charakterstarken Ermittlern.  

Liebhaber des spannenden Genres kennen wahrscheinlich bereits die Klassiker, die der DuMont Verlag in seiner Kriminal-Bibliothek versammelte und diese wurden jetzt in digitaler Form neu veröffentlicht - jeder Band für nur 3,99 Euro. Zum Erscheinen präsentieren wir Euch 20 dieser Krimis - weitere 40 werden im Verlauf des kommenden Jahres noch folgen.

Diese Neuauflage nehmen wir zum Anlass, um Euch zusammen mit dem Verlag eine tolle Verlosung zu präsentieren: wir verlosen je einmal ein Ebook (als epub) der folgenden fünf Titel sowie als Hauptgewinn einmal die komplette digitale Kriminal-Bibliothek, d.h. auch inklusive der noch folgenden Titel!!! Beantwortet uns bis zum 14. November 2012 folgende Frage: 

Wer ist Euer Lieblingsermittler in der Kriminalgeschichte und warum?

Diese fünf TopTitel könnt Ihr gewinnen:


John Dickson Carr "Die Toten wecken": London, Anfang der Dreißiger Jahre: Der Krimischriftsteller Kent hat gewettet, dass er sich ohne einen Cent von Südafrika bis zum Royal Scarlet Hotel am Picadilly Circus durchschlagen kann. Er trifft sogar einen Tag zu früh dort ein – und stirbt fast vor Hunger. Was kann schon passieren, wenn er sich unter Angabe einer falschen Zimmernummer ein Frühstück erschleicht? Einiges: In ›seinem‹ Zimmer findet sich die Leiche einer toten Frau....




Earl Biggers "Das Haus ohne Schlüssel": Im Hawaii der 1920er Jahre wird das schwärzeste, liebenswürdigste und reichste Schaf der noblen Bostoner Familie Winterslip ermordet. Leiter der Ermittlungen wird ausgerechnet ein Chinese – Charlie Chan. Mit ebenso farbiger wie blumiger Sprache, außerordentlichem Scharfsinn und praktischem Konfuzianismus löst er den Fall und wird zum Vater aller ethnischen Detektive und zum Helden von weit über sechzig Filmen und Fernsehserien.



Steve Hamilton "Ein kalter Tag im Paradies": Alex McKnight ist nicht entzückt, als ihm der Mörder seines Polizeikollegen eine Rose schickt. Und zwei Morde in seiner Nachbarschaft tragen unverkennbar die Handschrift dieses Psychopathen. Dabei ist der nie aus dem Gefängnis entlassen worden. Ausgezeichnet mit dem Edgar Award für das beste Krimidebüt.



Charlotte MacLeod "Ein Glas voll Mord": Neben den Balaclava- und den Boston-Krimis schrieb Charlotte MacLeod eine weitere erfolgreiche Krimiserie, in der Inspector Rhys ermittelt – ein Mounty ohne Pferd und roten Waffenrock, aber ausgestattet mit dem scharfen Verstand britischer Polizeidetektive: Als die alte Aggie stirbt, tippt ihr Landarzt auf falsche Ernährung. Nur Aggies hübsche Nachbarin Janet schöpft Verdacht – und entdeckt zusammen mit Inspector Rhys, dass bei diesem Todesfall etwas faul ist. Bei ihren Nachforschungen kommen Rhys und Janet nicht nur einem eigentümlichen Fall auf die Spur sondern auch einander näher ...



Lee Martin "Mord bleibt in der Familie": Hel Ralston, Adoptivsohn der Polizeidetektivin Deb, tritt seine Zeit als Mormonen-Missionar an. Die Familie begleitet ihn nach Salt Lake City – bei zwei Erwachsenen, zwei verliebten Teenagern, einem Kleinkind und einem Kampfhundmischling eine Expedition. Kaum angekommen liegt in der anheimelnden Familienpension buchstäblich eine Leiche vor ihren Füßen. Deb Ralston muss Zeugin eines unmöglichen Mordes gewesen sein. Urlaub hin, Urlaub her – die emanzipierte Polizistin schaltet sich ein.


Ausserdem sind gerade erschienen:

"Die Tür im Schott" von John Dickson Carr + "Der chinesische Papagei" von Earl Biggers + "Unter dem Wolfsmond", "Der Linkshänder" sowie "Nördlich von Nirgendwo" von Steve Hamilton + "Klagelied auf einen Dichter", "Appleby`s End" & "Applebys Arche" sowie "Der geheime Vortrupp" von Michael Innes + "Der Tag als Dusty starb", "Saubere Sachen" und "Keine Milch für Cameron" von Lee Martin + "Der Mordfall Benson", "Der Mordfall Terrier" sowie "Der Mordfall Drache" von S.S. van Dine +

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