Steve Harris AdventureLand

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Inhaltsangabe zu „AdventureLand“ von Steve Harris

Wenn nicht Steve Harris auf dem Cover stünde, hätte ich geglaubt, einen bisher (von mir) unentdeckten Steven King zu lesen.

— JoJansen
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  • Steve = Stephens Bruder? ;-)

    AdventureLand

    JoJansen

    11. July 2013 um 12:35

    Wenn nicht Steve Harris auf dem Cover stünde, hätte ich geglaubt, ein bisher (von mir) unentdecktes Werk Stephen Kings zu lesen.  Die Handlung beginnt beinahe harmlos in einer englischen Kleinstadt (okay, nicht in Maine). Nur wird im ersten Satz bereits die "Klaue" erwähnt. Dave ist gerade 19 Jahre alt geworden, er hat eine hübsche Freundin, Sally, die er sehr liebt und verständnisvolle Eltern, die regelmäßig vor dem Fernseher einschlafen.  Sally schenkt David verschiedene Dinge zum Geburtstag. Darunter ein ganz besonderes Kreuz. Eigentlich sind es zwei Kreuze, ein größeres - für David - und ein kleineres  - für Sally. Sie lassen sich aber auch zu einem Kreuz zusammenstecken. Beide Jugendliche tragen ihre Kreuze, die später noch eine wichtige Rolle spielen werden, an einem Lederband um den Hals.  In einer anderen englischen Kleinstadt verschwindet auf dem Rummelplatz der sechsjährige Tommy, auch Tiger genannt, spurlos. Seine Eltern werden fast wahnsinnig vor Angst um ihren Sohn. Dann ist da noch die gefürchtet Gang um Roddy, die schon einige Jugendliche krankenhausreif geprügelt hat. All diese (und noch mehr) Figuren werden auf geheimnisvolle Weise in ein Geschehen hineingezogen, dessen Zentrum auf dem Rummelplatz zu liegen scheint: im AdventureLand. Die Geisterbahn ist innen viel größer als außen und Menschen verschwinden darin. Der Besitzer der Geisterbahn trägt einen Ring, dessen Stein den Augen in Daves und Sallys Kreuzen sehr ähnlich sieht. Es ist eine Geschichte über den immerwährenden Kampf des Guten mit dem Bösen. Das Gleichgewicht zwischen beiden wurde gestört und zu Gunsten des Bösen verschoben. Sally und Dave wurden auserwählt (die Kreuze haben sie gefunden), um quasi die Welt zu retten, indem sie das Gleichgewicht wieder herstellen. Roddy, der Schläger, wandelt sich von Daves ärgstem Feind zu seinem Verbündeten. Die Szene an Daves Geburtstag mit der Klaue im Badezimmer war für mich die schlimmste im ganzen Buch. Und trotzdem auch irgendwie lustig. Gefallen hat mir, dass ich in die Geschichte hineingesogen wurde und gar nicht mehr aufhören mochte, zu lesen. Mehrere Handlungsstränge ließen immer einen „Cliffhanger“ am Ende des Kapitels, der zum Weiterlesen animierte. Eben wie bei Stephen King. Teilweise wurde es auch blutig, hier aber nicht unbedingt so detailreich beschrieben, wie bei King, was mir gut gefiel. Witzig war der Rückblick auf 1991 und die „modernen“ Möglichkeiten des Computers, die Dave nutzt, z.B. als er die Abmessungen der Geisterbahn berechnet. Negativ fiel mir die Qualität der Übersetzung auf. Es klang manchmal einfach komisch, auch Wortwiederholungen kamen vor, die nicht nötig gewesen wären. Und warum sich an Anfang zeitweise Basingstoke in die leere und geräuschlose Vorhölle verwandelte, zumindest für Dave und Sally, hab ich nicht kapiert. „Schwappte“ da etwas über? Das passt aber nicht zum weiteren Handlungsverlauf mit den wenigen, kleinen und präzise zu bedienenden „Türen“ Trotzdem ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe und weiterempfehle. Und zum Geburtstag wünsche ich mir „Joyland“. Ihr wisst schon, von welchem Autor ;-)

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