Steve Hockensmith

 4 Sterne bei 175 Bewertungen

Lebenslauf

Steve Hockensmith, geboren 1968 in Kentucky, hat als Journalist gearbeitet, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegt hat. Er lebt mit seiner Familie in Kalifornien.   

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Steve Hockensmith

Neue Rezensionen zu Steve Hockensmith

Cover des Buches Weiße Magie – mordsgünstig (ISBN: 9783423215916)
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Rezension zu "Weiße Magie – mordsgünstig" von Steve Hockensmith

[Rezension #257] Weiße Magie - mordsgünstig
KiraNearvor 6 Monaten

Titel: Weiße Magie - mordsgünstig

Autor*in: Steven Hockensmith, Lisa Falco

Erschienen in Deutschland: 2015

Originaltitel: The White Magic Five and Dime

Erschienen in den USA: 2014

Übersetzer*in: Britta Mümmler 

 

Weitere Informationen:

Genre: Krimi, Hetero, Slice of Life

Preis: € 9,95 [D] | € 10,30 [A]

Seiten: 348

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-423-21591-6

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG

 

Inhalt:

Als Alanis McLachlan erfährt, dass ihre Mutter ermordet wurde, hat sie sie seit zwanzig Jahren nicht mehr gesehen. Ihr seltsames Erbe: ein kleiner Laden für okkulten Bedarf aller Art. Das lässt nichts Gutes ahnen, denn Alanis' Mutter war eine Trickbetrügerin mit mehr als zweifelhafter Karriere. Offenbar war ihre neueste Masche das Tarotkartenlegen. Um den Mörder zu finden, übernimmt Alanis den Laden selbst. Was nicht ohne Risiko ist, denn vom Tarot hat sie nicht die geringste Ahnung...

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Das Buch habe ich vor wenigen Monaten eher zufällig gefunden, als ich in der Stadt unterwegs war. Irgendjemand, den/die ich natürlich nicht kenne, hatte eine Kiste mit "Zu verschenken"-Sachen vor der eigenen Haustür stehen. Da war unter anderem dieses Buch hier dabei und da konnte ich nicht nein sagen. Sowohl die Beschreibung, als auch das hübsche Cover haben mich beide sofort angesprochen. Und für Krimis bin ich ja generell immer zu haben.

Was mir auch sofort positiv aufgefallen ist, sind die ganzen Tarotkarten, die jeden Anfang eines Kapitels verzieren. Ich habe mir bisher nicht so viele Gedanken über Tarotkarten gemacht, ich hab zwar ein Set mit Untertale-Motiven. Aber die habe ich nicht, weil sie Tarotkarten sind, sondern als Merch für das Videospiel^^°

Mir selbst wurden noch nie welche gelegt und ich habe auch keine Ahnung, wie man das macht. Da geht es mir wie Alanis, könnte man sagen. Größtenteils kenne ich die Karten auch nur wegen dem dritten Part des Anime "JoJo's Bizarre Adventure", da Tarotkarten in dem Part doch eine recht große Rolle spielen.

Die Kommentare, die unter den jeweiligen Karten im Buch standen, waren mal mehr, mal weniger lustig, meistens eher weniger. Keine Ahnung, was genau damit bezweckt werden sollte, aber der Humor kam für mich eher weniger gut rüber. Gut, Humor in Büchern hat es eh meistens schwer mit mir XD

Ok, mal zu den Charakteren und der Story. Die Hauptcharakterin ist eine laufende Doppelmoral.

Auf der einen Seite will sie ihre Mutter rächen. Auf der anderen Seite sagt sie nicht, warum sie das machen will oder vielleicht weiß sie es selbst nicht. Außerdem sagt und zeigt sie öfters, dass sie ihre Mutter eigentlich verachtet.

Auf der einen Seite will sie besser als ihre Mutter sein, und sich für deren Taten bei ihren Opfern entschuldigen. Auf der anderen Seite ist sie die ganze Zeit distanziert zu ihren Mitmenschen, benutzt die Lese- und Manipulationstechniken, die sie von ihrer Mutter gelernt hat und beeinflusst damit die Leute zu ihrem Gunsten. Ich weiß gar nicht, ob sie jemanden dort wirklich gemocht hat, bis auf ein-zwei Personen, aber sonst? Ist es ehrlich gesagt kein Wunder, dass sie hier und da total leicht aneckt.

Für mich wurde das Buch stark von der Story getragen und auch ein bisschen von Alanis Vergangenheit, wie auch die Sache, die zwischen ihr und einem anderen Charakter lief. Gleichzeitig hatte ich mich auch die ganze Zeit gefragt: Wer ist der Mörder? Ich hatte nur wenig Anhaltspunkte und Alanis findet auch nicht so viel heraus, über seine sehr lange Zeit. Irgendwann aber hat sie dann aus dem Nichts einen Einfall und überführt den Täter. Der Teil des Buches hat mich einfach nur enttäuscht. Die Aufklärung kam mir von den Haaren herbeizogen vor, wie auch das Motiv - überhaupt wurde das Ganze auch gefühlt in nur wenigen Sätzen abgefrühstückt. Als hätten die beiden Autoren selbst keine Ahnung gehabt, wer der Täter sein soll und was das Motiv, dass es ihnen erst beim Schreiben eingefallen ist. Oder sie haben es sich spontan überlegt, als sie mit der Story soweit waren. Überzeugt hat es mich jedenfalls nicht. Schade eigentlich, die Story war jetzt kein Meisterwerk, aber doch relativ stark - an der Stelle wurde sie relativ schwach. Danach wird sie ok, kann sich aber von der Talfahrt nicht mehr so ganz erholen.

Besonders, da sie sich wohl nicht entscheiden kann, wo sie nun leben möchte.

 

Fazit:

Das Buch war ok, aber so ganz bin ich mit der Hauptcharakterin nicht warm geworden. Die anderen Charaktere waren entweder zu unwichtig oder ein bisschen zu blass. So wirklich ist mir grad nur Clarice im Gedächtnis geblieben. Der Rest, nicht so wirklich. Und ja, was mich gestört hat, habe ich ja bereits erwähnt. Was ich ehrlich gesagt ein wenig schade finde.

Von mir bekommt das Buch insgesamt drei Sterne.  

Cover des Buches Weiße Magie – mordsgünstig (ISBN: 9783423215916)
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Rezension zu "Weiße Magie – mordsgünstig" von Steve Hockensmith

Witzig und ein bisschen irre
Leserin84vor einem Jahr

Ein richtig gutes Buch! 

Ob ich dem "Kriminalroman" auf dem Cover zustimmen würde... da bin ich nicht ganz sicher. Es ist irgendwie eine gelungene Mischung aus allem Möglichen. Es geht um Familie, um Verbrechen, um Esoterik und Tarot, um ... also irgendwie um alles. Und es hat riesig Spaß gemacht, diese Kombi zu lesen. 

Der Humor ist genial, die Wendungen kommen immer wieder überraschend und es wird keine Sekunde langweilig. 

Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung! 

Cover des Buches Weiße Magie – direkt ins Schwarze (ISBN: 9783423217149)
Sunnyleinchens avatar

Rezension zu "Weiße Magie – direkt ins Schwarze" von Steve Hockensmith

Tolle Charaktere
Sunnyleinchenvor 2 Jahren

Inhalt: Die geläuterte Ex-Hochstaplerin Alanis McLachlan ist sesshaft geworden: In ihrem Tarotladen in Berdache, Arizona, geht sie dem ehrbaren Geschäft des Kartenlegens nach. Da taucht plötzlich ein Geist aus ihrer Vergangenheit auf — und droht sie in Dinge zu verwickeln, von denen sie für ihr Leben genug hatte. Doch letztendlich gibt es kein Entrinnen: Erneut muss sie mit Hilfe ihres redseligen Tarot-Handbuchs einen Mörder finden! 

"Weiße Magie- direkt ins Schwarze" habe ich gelesen, ohne andere Bände der Reihe zu kennen. Ich konnte der Handlung trotzdem gut folgen. Der Schreibstil des Autors liest sich flüssig und an vielen Stellen konnte ich wirklich richtig lachen. Die Charaktere sind alle sehr eigen, so bekommt die Story einen ganz besonderen Charme. Besonders die Interaktion der einzelnen Figuren, hat mir gut gefallen. Im eigentlichen Kriminalfall waren die Entwicklungen für mich etwas zu vorhersehbar und so richtig wollte keine Spannung aufkommen.

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