Steve Hockensmith

 4 Sterne bei 147 Bewertungen

Lebenslauf von Steve Hockensmith

Steve Hockensmith, geboren 1968 in Kentucky, hat als Journalist gearbeitet, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegt hat. Er lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Weiße Magie - mordsgünstig" von Steve Hockensmith

Weiße Magie - mordsgünstig!
Ms_Violinvor 4 Monaten

Alanis McLachlan wird benachrichtigt, dass ihre Mutter ermordet wurde und ihr einen kleinen Laden für okkulten Bedarf aller Art hinterlassen hat.
Für Alanis ist zwar die Tatsache, dass ihre Mutter ermordet wurde nicht weiter verwunderlich - immerhin war sie eine Trickbetrügerin, die es wusste, wie man sich Feinde macht und deren neueste Masche anscheinend das Tarotkartenlegen war -, aber, dass ihre Mutter sich die Mühe gemacht hat, sie ausfindig zu machen und als Erbin zu bestimmen, dagegen schon. Denn ihre letzte Begegnung vor über zwanzig Jahren verlief doch alles andere als erfreulich.
Trotz allem mach Alanis sich auf den Weg, um herauszufinden, was ihre Mutter genau getrieben hat und dabei nach Möglichkeit direkt ihren Mörder zu finden. Zu diesem Zweck übernimmt Alanis den Laden und bildet sich mithilfe einschlägiger Lektüre mal eben schnell selber zur Tarotkartenlegerin aus.
Wird schon nicht so schwer sein, oder?


Den Einstieg bzw. Schreibstil empfand ich stellenweise als etwas zu versucht lustig und locker, was natürlich auch an der Übersetzung liegen könnte, die es manchmal etwas verkrampft hat wirken lassen.
Bald jedoch hatte ich mich an den Ton gewöhnt und so habe ich an Alanis mit ihrer frechen, lockeren und intelligenten Art schnell Gefallen gefunden.
Besonders gut fand ich dabei, dass es auch immer wieder Kapitel gab, die die Kindheit von Alanis mit ihrer Mutter gezeigt haben und man so verstehen konnte, wie Alanis geworden ist, wer sie ist und auch wie es zum Bruch mit ihrer Mutter gekommen ist.


Sehr gut gelungen fand ich auch die Zeichnungen der Tarotkarten, ihre Einbindung in die Geschichte und vor allem die Auszüge aus dem Buch („Der Weisheit unerschöpfliche Wege“ von Miss Chance), welches Alanis liest, um sich das Kartenlegen schnell selbst beizubringen. Diese Auszüge waren teilweise herrlich schräg und häufig skurril, aber vor allem meistens ziemlich amüsant und haben viel Lockerheit und Witz in das Buch gebracht.


Auch einige der Figuren erschienen recht schräg und konnten so auch düstere und spannendere Situationen wunderbar auflockern, wobei allerdings auch Alanis schnelles und loses Mundwerk oder zumindest ihr innerer Monolog - wenn sie es doch mal für angebrachter hielt, ihre Gedanken besser nicht laut zu äußern - beitragen konnte.


Die Entlarvung des Mörders kam für mich tatsächlich eher unerwartet, war also eine schöne Überraschung, kam aber auch nicht so aus dem Blauen heraus, dass man es für zu unrealistisch halten würde und konnte mich so auch auf diesem Gebiet zufriedenstellen.




Fazit: Ein Kriminalroman, der mit einer herrlich wortgewandten, intelligenten und einfallsreichen Protagonistin aufwarten kann sowie einigen schrägen Figuren und Momenten. Der Krimi-Aspekt, bzw. die Suche nach dem Mörder, kommt dabei nicht zu kurz, nimmt sich aber auch nicht zu wichtig oder gar ernst und so werden selbst die spannenderen und potentiell düsteren Geschehnisse häufig durch Alanis vorschnelles Mundwerk aufgeheitert.
Der nächste Teil wandert direkt auf meine Wunschliste!

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Rezension zu "Stolz und Vorurteil und Zombies" von Steve Hockensmith

Zombies in der guten alten Zeit
Die-Glimmerfeenvor 5 Monaten

Inhalt: Mit dem ruhigen Leben der Bennets ist es vorbei, als auf einer Beerdigung, die Leiche wieder zum Leben erwacht. Die Töchter der Bennets müssen ihre Pläne von einem geeigneten Gatten erst einmal vergessen und Kriegerinnen werden und die sind zu ihrer Zeit nicht gesellschaftlich geschätzt.

Art des Buches: Fantasy

Wie fand ich das Buch? Eigentlich bin ich kein besonderer Freund von Zombies, aber dieser Adaption von Jane Austen's 'Stolz und Vorurteil' konnte ich nur schwer widerstehen. Es ist die Vorgeschichte, des berühmten Buchs um Lizzy und Mr. Darcy. Entgegen meiner Befürchtungen war das Buch nicht so eklig und an manchen Passagen sogar sehr humorvoll. Ich mochte die Charaktere, die teilweise recht skurril daherkommen. Die Zombies waren für mich nicht wirklich logisch angelegt, aber wer wird so kleinlich sein wollen? Ich habe mich jedenfalls sehr gut unterhalten gefühlt und werde garantiert zu den Bennets zurückkehren, um die Liebesgeschichte von Mr. Darcy und Lizzy, gewürzt mit 'Unsäglichen', hoffentlich genießen zu können.

3 passende Wörter zum Buch? Zombies - starke Frauen - Adaption

Wem empfehlen? Allen Freunden von 'Stolz und Vorurteil', die Freude haben an einer Vorgeschichte, die deutlich kämpferischer und gruseliger ist, als sie bei Jane Austin ausgefallen wäre.

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Rezension zu "Weiße Magie - mordsgünstig" von Steve Hockensmith

Mördersuche mit Tarotkarten
Wichellavor einem Jahr

Als Alanis McLachlan erfährt, dass ihre Mutter ermordet wurde, hat sie sie seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Ihr seltsames Erbe: ein kleiner Laden für okkulten Bedarf in Arizona. Das lässt nichts Gutes vermuten – denn Alanis‘ Mutter war eine Trickbetrügerin mit zweifelhafter Karriere. Offenbar war ihre neueste Masche das Tarotkartenlegen. Wurde sie von einem betrogenen Kunden umgebracht?

Alanis beschließt, ihr Erbe anzutreten, und übernimmt mit Hilfe eines Tarot-Handbuchs das Kartenlegen selbst. In der Hoffnung, dass der Mörder an den Schauplatz seiner Tat zurückkehrt …

Jedes Kapitel beginnt mit der Auslegung einer Tarotkarte, die auch abgebildet ist. Diese Auslegung die durchaus passend wirkt, lässt vermutlich jeden "ernsthaften" Tarotleger phantasielos erscheinen. Die jeweiligen Karten sind von ihrer Bedeutung her, treffend zu den Kapiteln gewählt.

Da in diesem Buch Tarotkarten nun mal ein Hauptthema sind, werden diese häufig befragt, was mit deren Abbildungen unterlegt sind.

Schon bei den ersten Sätzen geht dem Leser auf, was für eine Marke die Protagonistin Alanis ist.

Sie erfährt am Telefon, dass ihre Mutter gestorben ist. Nach 20 Jahren ohne Kontakt zu ihr, ist die erste Frage die sie stellt: "Wer hat sie denn umgebracht"? Und ja, sie wurde tatsächlich getötet. Was aber eine wirkliche Sensation ist, sie hat ihrer Tochter einen Tarotladen vererbt. Irgendwo in einem Wüstenstädtchen in Arizona

Alison nimmt Urlaub und das Abenteuer beginnt.

Zwar hat sie sehr gute Gründe für ihre negativen Gefühle ihrerMutter gegenüber, doch deren Mörder möchte sie schon finden. Bei der Suche nach ihm oder ihr, helfen Alanis genau diese Dinge, die ihre Kindheit so schrecklich gemacht haben. In Rückblicken erfährt man immer wieder Szenen aus diesen Erinnerungen.

Mit Witz, Scharfsinn, Mut und auch Leichtsinn, sowie der Hilfe einiger wenigen neuen Freunden, recherchiert Alanis drauf los. Tja, Feinde jedenfalls gibt es auch so einige, vom Mörder mal abgesehen. Da wird's dann hin und wieder echt lebensgefährlich.

Das eine oder andere Problem mit der Polizei kommt noch hinzu.

Ach ja, ein bissel geflirtet wird auch noch.

Mit Alanis haben wir eine ungewöhnliche Protagonistin. Geprägt durch ihre außergewöhnliche Kindheit kann sie die Menschen ziemlich treffsicher lesen. Sie ist aber auch herrlich schlagfertig und geht forsch alle Probleme an.

Auch die anderen Protagonisten haben ihre Eigenarten, die dazu beitragen, dass dieser Krimi so humorig und leicht herüber kommt. Wobei Spannung durchgängig vorhanden ist.

Es ist ein Buch, das einen immer wieder schmunzeln lässt. Bei dem man entspannen kann ohne sich zu langweilen, das man nicht zu ernst nehmen darf. Es lässt sich leicht lesen und

mir machte es Lust auf mehr.

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