Steve Hockensmith

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Rezension zu "Weiße Magie - mordsgünstig" von Steve Hockensmith

Mördersuche mit Tarotkarten
Wichellavor 2 Monaten

Als Alanis McLachlan erfährt, dass ihre Mutter ermordet wurde, hat sie sie seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Ihr seltsames Erbe: ein kleiner Laden für okkulten Bedarf in Arizona. Das lässt nichts Gutes vermuten – denn Alanis‘ Mutter war eine Trickbetrügerin mit zweifelhafter Karriere. Offenbar war ihre neueste Masche das Tarotkartenlegen. Wurde sie von einem betrogenen Kunden umgebracht?

Alanis beschließt, ihr Erbe anzutreten, und übernimmt mit Hilfe eines Tarot-Handbuchs das Kartenlegen selbst. In der Hoffnung, dass der Mörder an den Schauplatz seiner Tat zurückkehrt …

Jedes Kapitel beginnt mit der Auslegung einer Tarotkarte, die auch abgebildet ist. Diese Auslegung die durchaus passend wirkt, lässt vermutlich jeden "ernsthaften" Tarotleger phantasielos erscheinen. Die jeweiligen Karten sind von ihrer Bedeutung her, treffend zu den Kapiteln gewählt.

Da in diesem Buch Tarotkarten nun mal ein Hauptthema sind, werden diese häufig befragt, was mit deren Abbildungen unterlegt sind.

Schon bei den ersten Sätzen geht dem Leser auf, was für eine Marke die Protagonistin Alanis ist.

Sie erfährt am Telefon, dass ihre Mutter gestorben ist. Nach 20 Jahren ohne Kontakt zu ihr, ist die erste Frage die sie stellt: "Wer hat sie denn umgebracht"? Und ja, sie wurde tatsächlich getötet. Was aber eine wirkliche Sensation ist, sie hat ihrer Tochter einen Tarotladen vererbt. Irgendwo in einem Wüstenstädtchen in Arizona

Alison nimmt Urlaub und das Abenteuer beginnt.

Zwar hat sie sehr gute Gründe für ihre negativen Gefühle ihrerMutter gegenüber, doch deren Mörder möchte sie schon finden. Bei der Suche nach ihm oder ihr, helfen Alanis genau diese Dinge, die ihre Kindheit so schrecklich gemacht haben. In Rückblicken erfährt man immer wieder Szenen aus diesen Erinnerungen.

Mit Witz, Scharfsinn, Mut und auch Leichtsinn, sowie der Hilfe einiger wenigen neuen Freunden, recherchiert Alanis drauf los. Tja, Feinde jedenfalls gibt es auch so einige, vom Mörder mal abgesehen. Da wird's dann hin und wieder echt lebensgefährlich.

Das eine oder andere Problem mit der Polizei kommt noch hinzu.

Ach ja, ein bissel geflirtet wird auch noch.

Mit Alanis haben wir eine ungewöhnliche Protagonistin. Geprägt durch ihre außergewöhnliche Kindheit kann sie die Menschen ziemlich treffsicher lesen. Sie ist aber auch herrlich schlagfertig und geht forsch alle Probleme an.

Auch die anderen Protagonisten haben ihre Eigenarten, die dazu beitragen, dass dieser Krimi so humorig und leicht herüber kommt. Wobei Spannung durchgängig vorhanden ist.

Es ist ein Buch, das einen immer wieder schmunzeln lässt. Bei dem man entspannen kann ohne sich zu langweilen, das man nicht zu ernst nehmen darf. Es lässt sich leicht lesen und

mir machte es Lust auf mehr.

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Rezension zu "Weiße Magie – direkt ins Schwarze" von Steve Hockensmith

der halbvolle Kelch
Taluzivor 3 Monaten

Alanis McLachlan hat ihre Künste mit den Tarot-Karten von ihrer Mutter einer Hochstaplerin gelernt. Nun ist besagte Mutter tot und Alanis ist in Berdache - einem kleinen Wüstenort in Arizona - sesshaft geworden. Gemeinsam mit ihrer Halbschwester Clarice betreibt sie ein ehrbares Geschäft des Kartenlegens. Da taucht plötzlich der Afro-Amerikaner Biddle auf. Ein Geist aus der Vergangenheit, den sie schon sehr lange für tot hält. Biddle war immer mal wieder der Liebhaber ihrer Mutter und eigentlich vor 30 Jahren von Gangstern erschossen worden – dachte sie.

Nun sucht er ein kitschiges Elvisbild, was ihrer Mutter gehörte. Aber nicht nur Biddle sucht das Bild! Schnell tauchen noch mehr zwielichtige Gestalten auf, die an das Bild wollen. Und prompt gibt es den ersten Toten.

Alanis und ihre Schwester ahnen nicht in welche mysteriöse Mörder- und Bildersuche sie da geraten.


„Weiße Magie direkt ins Schwarze“ von von Steve Hockensmith wurde von Britta Mümmler ins Deutsche übersetzt. Der Kriminalroman ist der 3. Band dieser Reihe.

Den Schreibstil muss man mögen, denn er ist ironisch und etwas oberflächlich. Die Handlung geht nicht in die Tiefe, sondern hetzt durch die Seiten.

Die Protagonistin Alanis will endlich ein ruhiges und anständiges Leben führen, aber mit ihrer Vergangenheit ist das gar nicht so einfach. Sie hält ihre Gefühle im Zaum und versucht ihr Leben mit Hilfe ihrer Tarotkarten zu steuern. In dem Buch werden auch immer wieder Tarotkarten vorgestellt und Passionen gelegt. Das ist recht interessant und peppt die Geschichte auf mystische Weise auf. Dazu muss man sagen, dass die Interpretation der Karten recht fantasievoll ist.

Ansonsten wird „Weiße Magie direkt ins Schwarze“ nicht wirklich lebendig und spannend. Obwohl die Protagonistin Alanis, ihre Halbschwerster Clarice mit Freundin, Biddle und GW auf Verbrechersuche sind, kommt nicht wirklich Spannung auf.

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Rezension zu "Weiße Magie - mordsgünstig" von Steve Hockensmith

Die Karten sagen...
Seitenhainvor 10 Monaten

Alanis hatte seit 30 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter, die sich als Verbrecherin durch ihr Leben gaunerte. Jetzt ist Mutti gestorben und hat Alanis ihren Laden hinterlassen, einen Esoterikshop, in dem sie ahnungslosen Kunden die Zukunft interpretiert hat. Trotz ihrer Abneigung fährt Alanis hin, denn Mutti ist nicht nur tot, sondern wurde ermordet und Alanis beschließt, den Mörder zu finden. Da sie ihn unter dem Kundenstamm vermutet, muss sie selbst in das abstruse Geschäft des Wahrsagens einsteigen...



Erstmal fand ich das Cover wunderschön, die Blumen und floralen Ornamente und die Andeutung auf magische Ereignisse. Da das Buch eher bösartig-sarkastisch als magisch-esoterisch ist, hat es mich zunächst überrascht, dann habe ich mich aber öfters gekringelt vor lachen. Die abstrusen Interpretationen der Tarot-Karten, die sich Alanis notgedrungen aus den Finger saugt, sind herrlich und die Reaktionen der treudoofen Kundschaft kann ich mir bildhaft vorstellen.



Trotzdem gibt es ein, zwei interessante Wendungen und am Ende ... aber das steht in den Karten, das verrate ich nicht ;)

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