Steve Hogan

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Die Steampunk-Saga: Episode 1: Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft" von Steve Hogan

Starker Beginn, dann wirds wirr
Yoyomausvor 9 Monaten

Zum Inhalt:
Man schreibt das Jahr 1851. Flugmaschinen durchkreuzen den Himmel über London, rußiger Qualm hängt in der Luft, die Technik triumphiert, und bald wird Queen Victoria die Weltausstellung eröffnen. Hier ist Kate Fenton, die rotgelockte Pilotin eines Dampfkutters, zu Hause. Mutig und freiheitsliebend fliegt Tinker-Kate über die Dächer. Sie glaubt an Eisen, Stahl und Feuer. Und bestimmt nicht an den Vampir, von dem es heißt, er hätte neun Morde auf dem Gewissen! Bis sie eine bleiche Leiche entdeckt - und einen attraktiven Gentleman an Bord nimmt, der Blutflecken an der Kleidung hat 


Eigener Eindruck:
Kate Fenton ist anders als die normalen Londoner Stadtfrauen. Sie steht mit beiden Beinen fest im Leben und verdient ihr Brot mit einem recht ungewöhnlichen Job, ganz zum Leidwesen der Londoner Kutschenfahrer, die ihr stets mit Abneigung entgegen treten. Mit ihrem Heizer betreibt Kate eine der wenigen Dampfschiffe Londons. Schnell und geschickt kann sie Passagiere so über die Dächer Londons zu ihren Zielen bringen. Als Hobbydetektivin interessiert sich Kate vor allem für die Menschen in ihrem Umfeld, besonders, seitdem grausame Morde sich in London ereignen, bei denen die Opfer meist blutleer aufgefunden werden. Von Vampiren ist plötzlich die Rede und TinkerKate befindet sich bald inmitten der grauenhaften Geschichte, denn ein Gast den sie transportieren soll, wird von ihr blutleer aufgefunden und der neue Passagier, den sie an Bord nimmt, weist unheimliche Blutflecken an seinem Jackett auf. TinkerKate befindet sich plötzlich in Lebensgefahr.


Die Steampunkserie aus der Feder von Steve Hogan umfasst derzeit 9 Teile, wobei der erste für einen gewissen Zeitraum kostenlos auf den ebook-Stores zu bekommen ist. Die Geschichte von TinkerKate beginnt wirklich grandios. Es gibt einfache Sätze, jede Menge Informationen und Details. Man findet sich sehr schnell in einem London der industriellen Revolution wieder, welches futuristisch angehaucht ist. Tinker mit ihrer schroffen Art begeistert und obwohl sie oft eher sagt was sie denkt, anstatt nachzudenken, muss man sie einfach mögen. Alles scheint wirklich perfekt. doch ab der Mitte bricht die Geschichte langsam in sich zusammen. Tinker mutiert zu einer Art halben Superhelden, da sie plötzlich Geheimmitglied der Polizei ist. Ab dann überschlagen sich leider auch die Geschehnisse. Es taucht ein Vampirjäger auf und auch Vampire, deren Sinn und Zweck jedoch im verborgenen bleiben. Das Ganze gipfelt in einem wirklich sehr unbefriedigenden offenen Ende. Vielleicht sollte es einmal neugierig machen, aber das hat seinen Zweck - zumindest bei mir - ordentlich verfehlt. Ihr kennt das sicher, wenn man als Lese so sehr enttäuscht wird, dass die Serie für einen quasi gestorben ist. So ist es hier. Man vermisst einfach eine gewisse Aufklärung. Was hat es mit dem Jäger und den Vampiren auf sich und warum sind sie trotzdem gefährlich, obwohl der Absonderling bereits eliminiert wurde?


Fazit:
Durchaus lesenswert für Zwischendurch, da es einmal völlig neue Ideen und Impressionen sind. Leider ein viel zu offenes Ende und zum Finale hin viel zu schnelle Abhandlungen, die sehr lieblos gestaltet sind. Schade.


3 von 5 Sterne

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LieLus avatar

Rezension zu "Atme - wenn du kannst! (Mystery Thriller)" von Steve Hogan

Atme – wenn du kannst! (Steve Hogan)
LieLuvor 3 Jahren

Erschienen:
Juni 2012
Seitenzahl: 144
Verlag: Cora Verlag
ePUB:  3,49 €
ISBN: 978-3-86494-167-2

Der Autor

Steve Hogan ist das Pseudonym eines Schriftstellers, der am 22. Februar 1962 geboren wurde. Nach einem Literaturwissenschafts- und Soziologiestudium stürzte er sich in das Abenteuer eines unabhängigen Autorenlebens. Sein erstes Buch war ein Krimi. Diesem Genre ist Steve Hogan schon seit über zehn Jahren treu, und er ist für ihn eine moderne Form des Kampfes gegen das Böse ist. Ein Hürde gilt es für all seine Romane zu überwinden: Als Erstes müssen sie vor Steves kritischer Erstleserin, seiner Freundin, bestehen – die ebenfalls ein Faible für dunkle romantische Geschichten hat und genau wie er den rauen Charme des Nordens liebt. Sie ist das lebende Vorbild für die tapferen Protagonistinnen in seinen Romanen.

Atme – wenn du kannst!

Emily kann es nicht glauben, ihr Exfreund Jim stalkt sie jahrelang und macht ihr das Leben zur Hölle. Nun ist er verschwunden und sie steht unter Mordverdacht? Das kann nicht der Ernst der Polizei sein. Um sich abzulenken, macht Emily einen Tauchkurs, welchen ihr ihre Mutter geschenkt hat. Gemeinsam mit einigen anderen Teilnehmern möchte sie die geheimnisvolle Unterwasserwelt des Ozeans erkunden und wer weiß, vielleicht findet sie ja sogar einen Schatz? Doch von Anfang an, geht auf dem kleinen Boot einiges schief. Flaschen werden sabotiert und jeder hat den anderen im Verdacht. Als die Fortuna dann auch noch von Raubtauchern angegriffen und verfolgt wird, eskaliert die Situation. Nach einem schrecklichen Hurrikan kentert die Fortuna und Emily ist auf einmal allein im Meer. Doch schließlich landet sie am Strand einer einsamen Insel, leider ist diese nicht so einsam wie erhofft…

Fazit

Ein spannender Thriller, welcher im Verlauf der Handlung immer mehr an Spannung zunimmt. Hinter einer traumhaften Kulisse mit Wellen, Meer und tollen Unterwasserspots, finden sich im Roman Raubtaucher und eifersüchtige Exfreunde wieder. Emily ist eine sympathische Protagonistin, welche durch ihren verschwundenen Exfreund Jim in eine unangenehme Situation gerät. Der Tauchkurs soll sie eigentlich ablenken, jedoch wartet auch der nicht nur mit angenehmen Überraschungen auf. Als sie Andy kennenlernt, scheint er wieder ein wenig angenehmer zu werden. Als beim ersten Tauchgang ihre Flasche manipuliert wird, glaubt Emily nicht mehr nur an einen Spaß.

Der Schreib- und Erzählstil des kurzen Romans ist angenehm und schnelllebig. Durch die schönen Landschaftsbeschreibungen des Autors hat man selbst das Gefühl auf Tauchgang mit der Besatzung der Fortuna zu gehen. Ein wenig auffällig fand ich die ständigen Namenswiederholungen. Vor allem in den Dialogen mit Andy und Emily fiel mir auf, dass sie sich ständig beim Namen nannten. Dies störte mich leider an einigen Stellen und tat der Spannung einen kleinen Abbruch. Zudem waren viele Handlungen innerhalb der verschiedenen Situationen recht vorhersehbar. Dies ist natürlich nicht zu vermeiden, allerdings hätten ein paar Spannungsspitzen sicher gut getan.

Alles in allem trotzdem ein fesselnder Thriller, mit ein paar kleinen Schwachstellen, welcher mir sehr gut gefallen hat. Die Aufmachungen der Bücher aus dem Cora Verlag sind meist ähnlich. Eher dünne Bücher mit Zeitungsähnlichen Seiten. Dies finde ich gerade deshalb angenehm, da die kleinen Bücher in der Tasche nur wenig Platz benötigen und so schnell mit auf Reisen oder auf einen Kurztrip mit wenig Gepäck mitgenommen werden können.

http://immer-mit-buch.blogspot.de/2015/12/atme-wenn-du-kannst-spannender.html

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Rezension zu "Die Steampunk-Saga: Episode 1: Tinker-Kate und die geheime Bruderschaft" von Steve Hogan

Tolle Grundidee, aber die Ausarbeitung ist nicht ganz so berauschend
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Meinung: Steve Hogan hatte es mit Glutheißer Höllentrip eigentlich bei mir versaut. Die geheime Bruderschaft ist aber kostenlos zu haben, daher wollte ich ihm noch eine Chance geben.

Die Geschichte gefiel mir sehr gut. Die Elemente sind gut gewählt und Steampunk einfach Kult. Von Kate hat man nicht wirklich viel erfahren und das es dann solch eine Richtung nimmt hätte ich nicht erwartet. Die weiteren Teile werde ich wohl nicht lesen, aber dieses kostenlose Schmankerl ist ganz nett.

Fazit: Tolle Grundidee, aber die Ausarbeitung ist nicht ganz so berauschend

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