Steve Hogan Glutheißer Höllentrip

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Inhaltsangabe zu „Glutheißer Höllentrip“ von Steve Hogan

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  • Rezension zu "Glutheißer Höllentrip" von Steve Hogan

    Glutheißer Höllentrip
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    23. February 2013 um 15:18

    Glutheißer Höllentrip Autor: Steve Hogan Originaltitel: - Verlag: Cora Erscheinungsdatum: Januar 2013 Taschenbuch mit 142 Seiten ISBN: 9783954464586 Preis: 3,60€ Empfehlung: für Erwachsene Teil einer Reihe: Nein Kurzbeschreibung: Vorsicht: Vier Sträflinge sind aus dem Nevada State Gefängnis ausgebrochen. Die Freundinnen Kathy und Li, mit dem Bus nach Reno unterwegs, denken sich nichts bei der Durchsage im Radio. Doch dann steigen vier bewaffnete Männer zu – und jede Warnung kommt zu spät! Die Kriminellen sind eiskalt: Sie erschießen eine junge Passagierin. Doch einer der vier, David, ist anders – und irgendwie interessant, das spürt Kathy sofort. Was verbirgt er? Sie und Li finden es heraus, als sie ihrem Schicksal entkommen und in die höllisch heiße Wüste fliehen wollen … Meinung: Auf knapp 150 Seiten kann man gute oder schlechte Geschichten niederschreiben. Zwischen den Seiten von Glutheißer Höllentrip verbirgt sich eine weniger gute Geschichte, die mich leider nicht überzeugen konnte. Katie kommt aus England um in Nevada zu studieren. Mit dem Bus fährt sie vom Flughafen zur Uni. Sie lernt Li, die aus China stammt und mit Katie gemeinsam an die Uni gehen wird. Während einer kurzen Pause an einem Rasthof kommt die Meldung, es seien 4 Männer aus dem Gefängnis ausgebrochen und seien gefährlich und bewaffnet. Darüber denkt Katie kurz nach, aber eigentlich hat sie nur Augen für den jungen gutaussehenden Kerl, der an einem Tisch gegenüber sitzt und sich mit seinen Kumpenen unterhält. Bei der Weiterfahrt wird der Bus von den 4 Ausbrechern überfallen und entführt. Für Katie und Li beginnt eine Zeit des Grauens .... und der Liebe ... ?! Ööö, nein, nicht falsch gelesen. Sobald Katie den Verbrecher David erblickt ist sie hin und weg von ihm. Immer und immer wieder kaut sie das Thema durch, wie toll sie David findet, aber er ist doch ein Verbrecher, aber er wirkt so anders. Vielleicht ist das alles nur ein Irrtum ... Aha, wenn man doch sofort merkt, dass David nicht ganz dazu gehört, wie kann es sein, das er bei diesem Grauen mitmacht. Wenn selbst Katie merkt, das David anders ist, würden die 3 anderen Ausbrecher das doch sofort merken. Allein das war schon sehr unrealistisch. Dazu kommen Katies Schwärmereien, wie gut er doch aussehe. Ok, wir wissen es jetzt. Zudem scheint Katie (und auch der Autor) im Wörtermangel gewesen zu sein. Immer ist die Rede von David und seinen Kumpanen. Seine Kumpane dies, seine Kumpane das. Kumpan, Kumpane, Daivd. Das fiel mir auch bei anderen Wörtern oder ganzen Sätzen auf. Wow ist Katies Lieblingswort, es kommt bestimmt in jedem Kapitel vor. Passend mache ich mit dem Schreibstil weiter. Er war sehr einfach gehalten und mal von den Wiederholungen abgesehen, auch gut zu lesen, war aber nichts Besonderes. Durch die Schwärmerei verliert die Handlung viel an Spannung. Wenn der Fahrer gerade ermordet wird und Katie denkt über David nach ist diese eben weg. Der Autor hätte ich wirklich viel aus der Handlung machen können, aber ich finde, Katie hat so einiges kaputt gemacht. Li mochte ich von allen Characteren am meisten. Aber eigentlich erfährt man von allen Personen wenig oder gar nichts. Es bleibt sehr oberflächlich. Katie mochte ich, sie war mir aber zu kindlich, hat zu viel geschwärmt und selbst als ihre Freundin tot neben ihr liegt, ist sie froh, etwas essen zu können und ihn bei sich zu haben. Der Autor versucht, Katies Handlungen mehrmals zu rechtfertigen. In der eben genannten Situation erklärt er, Katie habe schon so lange nichts mehr gegessen, dass es ihr momentan völlig egal ist, das ihre tote Freundin 2m daneben liegt. Dabei war Katie nicht mal 2 Tage in dem Bus gefangen. Fazit: Für zwischendurch ist das Buch sicher eine nette Ablenkung, als vollwertige Lektüre kann ich es nicht empfehlen, dafür habe ich einfach zu viele Kritikpunkte.

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