Steve Mosby Hölle auf Erden

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Inhaltsangabe zu „Hölle auf Erden“ von Steve Mosby

Brillant, verstörend, hoch spannend - der neue Psycho-Thriller von Steve Mosby, Englands Meister des Genres.

Charlotte Matheson ist vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch plötzlich taucht eine Frau mit einem Netz von Schnittnarben im Gesicht auf, die ihr verblüffend ähnlich sieht und behauptet, sie sei Charlie, auferstanden von den Toten. Detective Mark Nelson soll den rätselhaften Fall untersuchen und erfährt von der völlig verstörten Frau schreckliche Dinge aus ihrem Leben nach dem Tod.
Jedes Jahr, pünktlich zum Geburtstag seines Sohnes, bekommt Detective David Groves von einem Unbekannten eine Karte. Obwohl sein Sohn schon lange tot ist. Der Mörder wurde nie gefasst. Doch diesmal gibt es keine Glückwünschkarte, sondern eine seltsame Nachricht: Ich weiß, wer es getan hat.
Ihre Nachforschungen werden für beide Ermittler zu einer Reise in die Finsternis, an einen Ort der Schrecken und skrupelloser Willkür. Wollen sie bis zur Wahrheit vordringen, müssen sie zuerst durch die Hölle gehen und sich ihren tiefsten Ängsten stellen.

Für Fans von Mark Billingham, Stuart MacBride, Michael Robotham und Val McDermid

Genialer Thriller der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat. Mein erster Mosby war definitiv nicht mein letzter :)

— BeaSurbeck

Nicht der stärkste Mosby

— brauneye29

Das Geschehen ist anschaulich, aber ebenso verwirrend. Der Leser bekommt erst zum Schluss ein Resümee.

— baronessa

Spannung. wo bleibst du?

— notthatkindofagirl

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Das Original

Spannender Anfang, dann lange lähmend, hintenraus wieder spannend, das Ende enttäuschend.

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  • "Hölle auf Erden" hat mir den Urlaub versüsst

    Hölle auf Erden

    BeaSurbeck

    03. September 2017 um 20:03

    Hölle auf Erden von Steve Mosby Inhaltsangabe: Eine völlig verstörte Frau mit tiefen Schnittnarben im Gesicht, die behauptet, von den Toten auferstanden zu sein. Obwohl sie vor zwei Jahren tödlich verunglückt ist. Ein Unbekannter, der dem Vater eines ermordeten Jngen alljährlich zum Geburtstag des Toten eine Karte schickt. Diesesmal ohne Glückwünsche, aber mit der beklemmenden Nachricht: Ich weiß wer es getan hat.Rätselhafte Fälle, mit denen sich die beiden Detectives Nelson und Groves konfrontiert sehen. Ihre Ermittlungen werden zu einer Reise in die Finsternis. Wollen sie bis zur Wahrheit vordringen, müssen sie zuerst durch die Hölle gehen..... Meine Meinung: Mein erster Thriller den ich von Steve Mosby gelesen habe und definitiv nicht mein letzter. Ich wusste vorab nicht das es sich bei "Hölle auf Erden" die Fortsetzung von 50/50 handelt, aber ich hatte trotzdem keine Probleme dem Buch zu folgen. Allerdings wurde der vorherige Fall so oft erwähnt das ich nun doch neugierig bin und mir diesen demnächst noch kaufen werde. Die Detectives Nelson und Groves haben mir richtig gut gefallen, jeder auf seine Art und Weise. Marc Nelsons neuster Fall ist total mysteriös - er muss einen mysteriösen Fall aufklären. Eine Frau die behauptet jemand zu sein der seit 2 Jahren tod ist. Ein Fall der ihn an seine Grenzen bringt, den die Frau hat durchaus Ähnlichkeit mit der Frau die vor 2 Jahren gestorben ist und sie weiß auch sehr viel aus deren Leben was sie eigentlich nur wissen kann weil sie eben diese Frau ist. Was ist damals passiert?? Wie kann das alles sein?? Wenn die Frau wirklich die todgeglaubte Charlotte ist, wer wurde dann damals beerdigt???Auf der anderen Seite David Groves der den Tod seines kleinen Sohnes immer noch nicht verarbeitet hat. Sein Sohn wurde mit 3 Jahren entführt, seine Leiche fand man jedoch erst viel später. Obwohl der Tod seines Sohnes schon lang her ist, er hat das Ganze noch nicht verarbeitet, vermutlich weil er jedes Jahr aufs neue daran erinnert wird. Er erhält pünktlich zum Geburstag seines Sohnes eine Karte, doch dieses Jahr kann er sie nicht einfach ignorieren denn dieses Jahr verkündet der Absender das er weiß wer hinter dem Tod seines Sohnes steckt. Der Thriller wird in zwei Handlungssträngen erzählt und je weiter die Ermittler mit ihren Nachforschungen kommen umso klarer wird das es zwischen beiden Fällen einen Zusammenhang gibt. Beide Handlungsstränge führen irgendwann zusammen, die Spannung hält bis zum Schluss. Meine Fragezeichen lüfteten sich nach und nach und die Puzzleteilchen fügten sich zu einem Gesamtbild zusammen. Mein Fazit:Meine Erwartungen an das Buch wurden erfüllt und so kann ich guten Gewissens eine Leseempfehlung aussprechen und fünf Sterne vergeben.

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  • Nicht der stärkste Mosby

    Hölle auf Erden

    brauneye29

    04. August 2017 um 15:20

    Zum Inhalt:Charlotte Matheson ist vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch plötzlich taucht eine Frau mit einem Netz von Schnittnarben im Gesicht auf, die ihr verblüffend ähnlich sieht und behauptet, sie sei Charlie, auferstanden von den Toten. Meine Meinung:Ich habe mich sehr schwer getan mit dem Buch. Die verschiedenen Handlungsstränge zu verfolgen wsr sehr schwierig. Zwar erklärt sich alles am Ende des Buches aber irgendwie fand ich es nur anstrengend zu lesen und auch nicht spannend. Insgesamt ein über lange Strecken verwirrende Buch, das mich einfach nicht erreicht hat.Fazit:Nicht der stärkste Mosby.   

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  • Sehr komplex, unbedingt in kurzer Zeit lesen!

    Hölle auf Erden

    MoniUnwritten

    15. July 2017 um 14:10

    Der Anfang hat mich sofort gefesselt. Man erfährt direkt vom grausamen Tod von Groves Sohn, der im weiteren Verlauf eine bedeutende Rolle spielt. Vor diesem Hintergrund wird auch Groves selbst charakterisiert und sein Handeln verständlich. Er ist ein gebrochener Mann und das merkt man sehr deutlich.Es geht spannend weiter, denn auch in Marks Gegenwart dauert es nicht lange, bis die Frau mit den Narben im Gesicht auftaucht. Charlie heißt sie und ist fest davon überzeugt, vor zwei Jahren gestorben zu sein. Mark führt etliche Gespräche mit ihr um langsam die Wahrheit herauszufinden. Was anfangs noch absurd schien, wird immer glaubhafter und ich konnte manchmal nicht schnell genug in diesen Handlungsstrang zurückkehren, um endlich zu erfahren, was dahinter steckt.Beide Geschichten laufen zunächst parallel. Dazwischen werden auch immer wieder Episoden aus der Sicht anderer beteiligter Personen erzählt. So ist man gezwungen, sich beim Lesen zu konzentrieren, damit man der Handlung folgen kann. Ich hatte das Pech, zwischendurch eine Lesepause einlegen zu müssen, und habe danach nur schlecht wieder in die Geschichte gefunden. Je komplexer alles wurde, desto öfter habe ich die einzelnen Handlungsstränge vermischt, bis in meinem Kopf ein großes Chaos herrschte. Zusätzlich wird am Ende noch zwischen mehreren Zeitebenen unterschieden, die mir vorher beim Lesen gleichzeitig vorkamen.Erst sehr spät kommt der Zusammenhang zwischen den Geschehnissen zustande. Dann wird auf wenigen Seiten aufgelöst, was vorher ein Mysterium war. Leider habe ich am Ende nicht mehr ganz durchgeblickt, sodass mir ein paar Details entgangen sind. Hier hätte ich mir mehr Raum für Erklärungen und eventuelle Wiederholungen gewünscht, damit das Durcheinander am Ende einen würdigen Abschluss bekommt und meine Fragen auch wirklich alle beantwortet werden.Es wird eine Verbindung zu einem früheren Fall, dem 50/50-Killer, aufgebaut. Man muss das entsprechende Buch jedoch nicht gelesen haben. Alle wichtigen Ereignisse werden erzählt und auch die damals beteiligten Personen erneut eingeführt. Das bringt zusätzliche Spannung in die Geschichte, vor allem für diejenigen, die den "50/50-Killer" kennen. Leider wurde diese Verbindung am Ende nicht mehr mit bedacht, sodass sie in der Auflösung keine Rolle mehr spielt. Dafür laufen die anderen Fäden korrekt ineinander und auch wenn nicht alles restlos geklärt werden kann, weiß man als Leser am Ende doch, wie die Täter gearbeitet haben und was mit Groves Sohn und der Frau mit den Narben geschehen ist.Es gibt mehrere Tote, deren Verletzungen in ihrer Brutalität genau beschrieben werden. Gleichzeitig ist so viel Luft da, dass ich mein Kopfkino kurzzeitig ausschalten konnte, wenn es mir zu viel wurde. Die Morde selbst werden nie beschrieben, was ich gut fand. Es geht hier mehr um die psychologischen Wirkungen von Zwang, Manipulation und Gewalt.

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  • Ein Thriller voller Dramatik und Rätsel

    Hölle auf Erden

    Krimine

    15. July 2017 um 13:58

    Am sechsten Geburtstag seines Sohnes Jamie erhält Detective David Groves eine Karte, auf der ein Fremder ihm mitteilt, dass er weiß, wer Jamie ermordet hat. Eine Botschaft, die ihn jedes Jahr aufs Neue erreicht und die ihn wissen lässt, dass eine perfide Racheaktion hinter dem Mord an Jamie steckt. Doch er ist nicht der einzige Polizist, der mit einem schweren Verlust zu kämpfen hat. Auch Detective Mark Nelson ist in der qualvollen Situation einen geliebten Menschen verloren zu haben, nur dass seine Freundin nicht durch fremde Hand gestorben ist, sondern Opfer eines fatalen Unfalls wurde. Zwei vom Leben gebeutelte Detectives, die während ihrer Ermittlungen aufeinanderstoßen und einen Fall aufklären, der überaus rätselhaft ist. Denn eine junge Frau, die zwei Jahre zuvor bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, taucht plötzlich mit Narben im Gesicht schwer gezeichnet wieder auf und behauptet, aus der Hölle gekommen zu sein.Mit „Hölle auf Erden“ hat Steve Mosby eine Fortsetzung seines erfolgreichen Thrillers „Der 50/50-Killer“ geschrieben, in dem ein psychopathischer Mörder junge Paare eine Nacht lang gequält und sie dann vor eine tödliche Entscheidung stellt. Doch der skrupellose Killer ist tot und trotz dieses unabänderlichen Fakts kommen den Ermittlern während ihrer Recherchen zu einem neuen Fall arge Zweifel an dessen Ableben auf. Zu ähnlich ist die Handschrift eines Unbekannten, der eine junge Frau die Hölle auf Erden erleben lässt und das, nachdem sie bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Ein merkwürdiger Fall, der voller Dramatik und Rätsel steckt und vor allem durch seine unvorhersehbaren Wendungen und durch ein häufiges Wechseln von Szenen und Perspektiven zu fesseln versteht.Erzählt werden die dramatischen Ereignisse in zwei nebeneinander herlaufenden Ermittlungssträngen, die sich später zu einem spannenden Finale vereinen. Bis dahin aber erlebt der Leser zum einen, wie die Ehe von Detective David Groves nach dem Auffinden seines toten Sohnes scheitert und er versucht, den Mörder von Jamie zu finden. Zum anderen ist er dabei, wenn Detective Mark Nelson die Ermittlungen in einem mysteriösen Fall aufnimmt, um Licht in das unerklärliche Auftauchen einer Toten zu bringen. Während dieser Zeit stößt er auf eine Vielzahl von Figuren, die alle mehr oder weniger eine Rolle in dem mysteriösen Geschehen spielen, und sei es nur als besorgte Ehefrau. Charaktere, die Steve Mosby wunderbar plastisch dargestellt hat und die durch ihre Eigenheiten und ihr oftmals kompliziertes Zusammenspiel die Handlung beleben. Fazit:„Hölle auf Erden“ ist ein ergreifender Thriller, der durch einen undurchsichtigen Plot, einen fesselnden Schreibstil und einem wechselhaften Erzähltempo Spannung aufbaut und angenehm tiefgründig und ereignisreich in Erscheinung tritt.

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  • klasse

    Hölle auf Erden

    Flatter

    28. June 2017 um 20:26

    Über den Autor: Steve Mosbay, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Für seine bisher acht Romane erhielt er 2012 den angesehenen "Dagger in the Library" der britischen Crime Writers Association. (Quelle: Verlag) Zum Inhalt: Klappentext Charlotte Matheson ist vor zwei Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Doch plötzlich taucht eine Frau im Netz mit Schnittnarben im Gesicht auf, die ihr verblüffend ähnlich sieht und behauptet, sie sie Charlie, auferstanden von den Toten. Detective Mark Nelson soll den rätselhaften  Fall untersuchen und erfährt von der völlig verstörten Frau schreckliche Dinge aus ihrem Leben nach dem Tod. Jedes Jahr, pünktlich zum Geburtstag seines Sohnes, bekommt Detective David Groves von einem unbekannten eine Karte. Obwohl sein Sohn schon lange tot ist. Der Mörder wurde nie gefasst. Doch diesmal gibt es keine Glückwunschkarte, sondern eine seltsame Nachricht: Ich weiß, wer es getan hat. Ihre Nachforschungen werden für beide Ermittler zu einer Reise in die Finsternis, an einen Ort der Schrecken und skrupelloser Willkür. Wollen Sie bis zur Wahrheit vordringen, müssen sie zuerst durch die Hölle gehen und sich ihren tiefsten Ängsten stellen... Meine Meinung: Zwei Polizisten, zwei Geschichten. Da ist Mark Nelson, der den Fall der totgeglaubten Charlotte Mahteson untersuchen soll. Charlotte ist vor zwei Jahren verunglückt und heute wird eine verwirrte Frau aufgegriffen, die behauptet, Charlotte zu sein. Mysteriös ist, das sie Charlotte zum Verwechseln ähnlich sieht. Dann gibt es da noch David Groves, ebenfalls Polizist, der jedes Jahr zum Geburtstag seines verstorbenen Sohnes Jamie eine Karte bekommt. Jamie wurde mit drei Jahren entführt und erst Jahre später tot aufgefunden, vom Täter keine Spur. Jetzt gibt es eine Karte in der steht: Ich weiß, wer es getan hat." Beide Polizisten ermitteln, und je tiefer sie graben, desto mehr Unglaubliches kommt an die Oberfläche. Hängen die beiden Fälle zusammen? Wird der Mörder von Jamie gefasst? Steve Mosby versteht es, die Personen und die Umgebung detailgetreu zu beschreiben. Man fiebert mit den Polizisten mit und hofft auf Aufklärung. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, besonders die zwei Handlungsstränge, die spannend beschrieben sind. Cover: Fazit: Ein Thriller nach meinem Geschmack. Dieser Roman hat mich gefesselt und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Toller Autor und tolle Geschichte.

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  • Raffiniert aufgebaut

    Hölle auf Erden

    Krimisofa_com

    15. June 2017 um 13:32

    Manchmal würde man gerne in den Kopf eines anderen schauen, um zu sehen, was die Person denkt, fühlt oder empfindet, um ihn besser zu kennen – manchmal können hier allerdings Dinge zutage treten, die wir lieber nicht gewusst hätten, weil dann das Bild, das man von jemandem zuvor hatte, bröckelt. Man fände zum Beispiel heraus, dass der selbstbewusste Freund in seinem inneren Selbstzweifel hat, oder die beste Freundin gar nicht so viel von uns hält, wie sie uns glauben macht. In „Hölle auf Erden“ von Steve Mosby geht es unter anderem um diese Thematik.In der Rezension zum „50/50-Killer“ habe ich geschrieben, dass ich es schade finde, dass Steve Mosby nicht auf Bücherserien steht, weil mir eben dieses Buch sehr gut gefallen hat. „Der 50/50-Killer“ erschien zum ersten Mal vor mittlerweile zehn Jahren – und „Hölle auf Erden“ ist tatsächlich der Nachfolger, in dem in der Zwischenzeit einiges geschehen ist, wenngleich im Buch lediglich eineinhalb Jahre statt zehn vergangen sind. Zum Beispiel wurde John Mercer, der damalige Chef von Mark Nelson, der in beiden Teilen der Hauptcharakter ist, in Pension geschickt; das verbliebene Team ist in ein hochmodernes Gebäude übersiedelt; Mark Nelson hat eine neue Freundin und ist drauf und dran, sie zu ehelichen – doch der aktuelle Fall wirft ihn zurück in die Vergangenheit.Denn die totgeglaubte Charlie Matheson taucht plötzlich auf und redet wirres Zeug über Himmel, Hölle und Teufel – der 50/50-Killer trug bei seinen Taten stets eine Teufelsmaske, aber dass die zwei Fälle zusammenhängen, ist unmöglich, denn der Killer ist tot. Aber nicht nur das rührt etwas in Mark um, sondern auch die Tatsache, dass Charlie Matheson offensichtlich von den Toten aufersteht; das lässt ihn dieser Tage vermehrt an Lisel denken, die er vor Jahren beim Schwimmen im Meer verlor. An dieser Stelle habe ich mich gefragt, ob es eine Art Schocktherapie ist, dass Mark jetzt mit einer Polizistin zusammen ist – bekanntlich ist das ja nicht der lebensungefährlichste Job der Welt.In einem zweiten Erzählstrang lernen wir David Groves kennen. Er ist ebenfalls Polizist und seit dem Tod seines Sohnes ziemlich gottesfürchtig. Er erhält jedes Jahr zu dessen Geburtstag diverse Grußkarten für seinen Sohn Jamie. Später sogar ein Handy, auf dem er Anrufe für sich bekommt. in denen es ebenfalls um Jamie geht. Grund genug für ihn, sich auf die Suche nach dem Anrufer zu machen.Was ich an Steve Mosby faszinierend finde, ist sein Schreibstil, der gefühlvoll und ergreifend, aber auch innerhalb der Geschichte sehr respektvoll ist; da herrscht kein Hass, keine Zwietracht, da werden keine Intrigen gesponnen, nicht mal ein Wort des Fluches wird ausgesprochen. Ein Wort des Fluches habe ich allerdings ausgesprochen, nämlich als gegen Ende ein Plot-Twist kam, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Mosby hat die Geschichte so raffiniert aufgebaut, dass man mit einer solchen Auflösung nicht rechnet –alle Fragen werden am Ende allerdings nicht beantwortet, was schade ist (mehr dazu demnächst in einem [SPOILER]-Beitrag). Mosby verwässert sehr gut die Dialoge, die nicht immer aus erster Hand von statten gehen, dazwischen erzählt zum Beispiel der Ich-Erzähler Mark dem Leser, was er von Person X gerade erzählt bekommen hat, um einen Absatz später Person X wieder selbst mit Mark sprechen zu lassen; das hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Geschichte ist in sechs Teilen untergliedert, die Kapitel sind meistens mit dem Namen des Protagonisten und einem Untertitel gekennzeichnet.Mosby gibt der Handlung die Zeit, die sie benötigt, auch wenn er sich manchmal beim Beschreiben diverser Orte etwas verliert. Manche Charaktere, die nur eine Nebenrolle spielen, führt er nur unzureichend ein. Wenn der Name später nochmal fiel, bin ich oft minutenlang dagesessen und hab mir gedacht „Wer war das nochmal?“. Leichter wäre es gewesen, wenn Mosby der Person eine Funktion gegeben hätte – sowas wie „Sepp, der Bauer, den ich gestern traf“ oder so in der Art. Ebenfalls nicht ganz klar ist, wie die Zeit in den Ermittlungen voranschreitet. Anfangs dachte ich, dass jeder Teil für einen Tag steht, aber plötzlich ist die Rede von „Vor Wochen fiel mir auf, dass sich Person X veränderte“ (fiktives Zitat), wo ich mir dann dachte „Wie, vor Wochen? Ich dachte, gestern?!“ – also ganz klar ist der Zeitablauf nicht. Was mir ebenfalls aufgefallen ist, ist, dass Mark anfangs von seinem Chef gesiezt wird, später aber geduzt, ohne dass es einen Anlass für einen Wechsel der Beziehung zwischen den zweien gegeben hätte; ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der Fehler (falls es einer ist) Mosby oder der Übersetzerin Ulrike Clewing anzulasten ist.Fazit: „Hölle auf Erden“ ist ein ergreifender Thriller, der an unser moralisches Gewissen appelliert (den Grund habe ich oben bewusst weggelassen, weil es möglicherweise einen zu großen Spoiler enthalten hätte) und dem Mosby eine angemessene Zeit gibt, um sich richtig zu entfalten. Da nicht alle Fragen beantwortet werden, darf man auf eine zweite Fortsetzung hoffen – hoffentlich lässt uns Mosby darauf nicht wieder zehn Jahre warten. Mehr Rezensionen gibt's auf Krimisofa.com

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  • Intrigen und Spielchen

    Hölle auf Erden

    baronessa

    09. June 2017 um 18:50

    „Vorsicht Spoiler!“ – Kurzfassung! Der Fund einer Kinderleiche geht Groves an die Nieren, denn diesmal ist er selbst betroffen. Seit Jahren sucht der Polizist seinen vermissten Sohn. Jedes Jahr erhält er zudem Post, diesmal mit dem Hinweis – ich weiß, wer es war!   „Ein paar Haarsträhnen waren auf schmerzhaft vertraute Weise noch zurückgekämmt, jetzt aber schmutzig und spröde wie die Wurzeln im Erdreich drum herum. Der kleine Kopf war gräulich und gesprungen wie eine rußgeschwärzte alte Glühbirne. Eine Art Ruhe lag über allem, gewiss, aber eigentlich war es Leere.“   Bei einem Badeunfall verliert Mark seine Freundin. Inzwischen sind viele Jahre vergangen. Er ist glücklich mit seiner neuen Freundin. Seit seiner Verlobung ist er aufgewühlt und angespannt. Mark arbeitet bei der Polizei und hat Verhaltenspsychologie studiert. Der neuste Fall bereitet ihm Kopfzerbrechen, denn Tote erwachen zum Leben. Eine Frau wird gefunden, die eigentlich bei einem Unfall ums Leben kam. Ihr Gesicht ist mit Wunden überzogen.   Neue Verbrechen bringen alte Fälle an die Oberfläche. Gibt es einen Killer oder mehrere? Die Umstände sind schwierig und alle Möglichkeiten werden ausgeschöpft.   Mehr verrate ich nicht!     Meine Meinung: Ein spannender Thriller, der zwei Hauptstränge vorweist, die sich immer mehr untereinander verbinden. Die Geschichte steckt voller Dramatik und ist fesselnd bis zum Schluss.   Es gibt sechs Teile, die in Abschnitten unterteilt sind und von der jeweiligen genannten Person erzählt wird. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und Spannung ist von Anfang bis Ende vorhanden.   Die Protagonisten sind authentisch, ebenfalls hat man eine greifbare Vorstellung der Situation und Umstände. Präzise sind auch die Belastungen und Angstzustände.   Der Titel und das Cover passen perfekt zur Geschichte. Beklemmend und bedrohlich, wie das Geschehen.   Der Täter treibt Intrigen und Spielchen mit den Opfern. Er bereinigt ihre Sünden.     Fazit: Das Geschehen ist anschaulich, aber ebenso verwirrend. Der Leser bekommt erst zum Schluss ein Resümee. Der Thriller ist fesselnd und ereignisreich. Bei mir kam jedenfalls keine Langeweile auf.   Mir hat die Geschichte gefallen und deswegen gibt es auch 5 Sterne von mir.        

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  • Nicht nur eine „Hölle“ wartet

    Hölle auf Erden

    michael_lehmann-pape

    29. May 2017 um 11:59

    Nicht nur eine „Hölle“ wartetMan ist emotional mit dabei.Wenn ein Vater, Polizist, nach fast drei Jahren der Ungewissheit, an dieser Grube im Wald steht, auf deren Grund sein dreijähriger Sohn liegt, das Lieblingsspielzeug „Puh der Bär“ noch in den Armen.Wenn ein anderer Polizist, damals, im Urlaub, verzweifelt gegen die Brandung des tückischen Meeres anschreit, aus dem er gerade mit letzter Kraft noch den rettenden Strand erreicht hat. Jemand anders aber nicht.Man ist dabei, nicht indem Mosby seitenlange Beschreibungen abliefert, sondern wieder einmalunter Beweis stellt, dass er mit wenigen, prägnanten Worten und Sätzen eine Situation „dicht“ werden lassen kann, so dass die Gefühle beim Leser von alleine kommen und nicht erst künstlich mit vielen Worten hergestellt werden müssen.Aus verschiedenen Perspektiven, zumeist aus denen der beiden Hauptprotagonisten, Dave Grove, Detective und „verwaister Vater“ und Mark Nelson, Detective, Löser des „50/50 Killer-Falles“ und in neuer Beziehung.Der eine erhielt seit dem Verschwinden seines Sohnes zu dessen Geburtstag je eine Postkarte (und einige merkwürdige Anrufe) und sieht sich nun der neuesten Aussage des anonymen Schreibers gegenüber.„Ich weiß, wer es getan hat“.Der andere wird, nach seiner Verlobungsfeier mit ordentlichem Kater ausgestattet, auf eine unbekannte Frau angesetzt. Die aus dem Nichts auftauchte und ihre Personalien im Krankenhaus strikt und klar angab. Was nur leider nicht sein kann, denn jene „Charlotte Matheson“ ist tot. Seit zwei Jahren. Autounfall.Doch Mark verliert seine innere Sicherheit schnell in diesem Fall. Als er den ehemaligen Ehemann der toten Frau aufsucht und indem er in der Vernehmung der Frau Fortschritte macht, die ihn mehr irritieren als ihm etwas zur Lösung an die Hand geben würde.„Es war die Hölle“.Steif und fest setzt die unbekannte Frau dies als Aussage über ihren Aufenthaltsort in den beiden Jahren, in denen sie verschwunden war.Und je mehr nun die beiden Geschichten im Buch voranschreiten, desto klarer wird, dass beide Detectives, zunächst unabhängig voneinander, etwas auf die Spur kommen, was in Ruhe gelassen werden will. Denn diese Frau wird nicht die letzte sein, die augenscheinlich „von den Toten aufsteht“. Und ein verbindendes Element haben all diese „vermeintlichen Wiederkehrer“, das am Ende auf die Spur der Hintergründe führen wird.Was sich aber schon eine ganze Weile lang hinzieht und, in den einzelnen Schritten des Falles, nicht die gleiche emotionale Dichte in den Ereignissen aufweist, wie es Mosby im Blick auf die beiden Detectives doch durchgehend gelingt.So verbleibt ein stringenter, in den beiden Ermittlern überzeugender Thriller, der, was den „Fall“ angeht, nicht bis ins Letzte packt. Solide und gute Unterhaltung wird jedoch durchaus sehr flüssig verfasst geboten.

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  • Zu hohe Erwartungen oder einfach nicht gut?

    Hölle auf Erden

    notthatkindofagirl

    02. May 2017 um 14:21

    Tote kommen in die Hölle und tauchen dann wieder auf. Was verstörend klingt, ist auch wirklich verstörend. Nach der Reihe tauchen für totgeglaubte Menschen auf, voller Schnitte. Ein rätselhafter Fall für Detective Nelson. Doch auch Detecitve Groves, dessen Sohn seit Jahren verschwunden ist, muss durch dieses finstere Gebiet steigen. „Brilliant, verstörend, hoch spannend“- so wird der neuste Psychothriller von Mosby beschrieben und auch meine Erwartungen waren hoch. Bis jetzt habe ich nur gutes von diesem Autor gehört (50/50 Killer). Hab mich auch hoffnungsvoll vor mein Leseexemplar gesetzt und habe gewartet.. und gewartet.. Doch leider habe ich keine Spannung gespürt. Kein aufregendes Gefühl im Bauch, keine Lust noch schneller zu lesen um nichts zu verpassen. Um Himmels willen, das soll der beste Psychothriller-Autor Englands sein? Ich hab mir wahrscheinlich zu viel erwartet, sollte das nächste Mal ganz offen ran gehen. Oder der Thriller ist einfach wirklich nicht gut und ich bin nicht die Einzige, die zu wenig Spannung verspürt hat. Bin wirklich gespannt auf die Meinungen über das Buch. Mosby, ich erwarte mir mehr von dir.

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