Steve Mosby Kind des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Kind des Bösen“ von Steve Mosby

Detective Inspector Andrew Hicks glaubt, alles über Mord zu wissen. Für ihn ist Logik alles. Doch sein neuester Fall macht ihn hilflos. Als eine Frau erschlagen aufgefunden wird, vermutet er ein Verbrechen aus Leidenschaft und konzentriert die Ermittlungen auf den Ex-Ehemann. Eine zweite, übel zugerichtete Leiche widerlegt jedoch seine Vermutung: Der Tote ist ein Obdachloser ohne jede Verbindung zu der Ermordeten. Angst breitet sich in der Bevölkerung aus, als in schneller Folge weitere Morde geschehen. Fieberhaft sucht Hicks nach einem Motiv, wo es keines zu geben scheint. Offenbar hat er es mit einem neuen Typ von Killer zu tun. Plötzlich erhält Hicks Briefe des Mörders, in denen dieser ihm sein Prinzip erläutert: totale Unberechenbarkeit …

Solider Psychothriller, guter Schreibstil - lässt sich gut lesen.

— kleinechaotin

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— Julchen2011

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    Kind des Bösen

    guybrush

    03. March 2014 um 16:51

    Nach dem ersten Mord ist Hicks noch überzeugt, dass es sich um eine Beziehungstat handelt. Nach dem zweiten ist er sich nicht mehr ganz so sicher, nach dem dritten weiß er sich keinen Rat mehr. Und das blutige und sinnlose Morden geht weiter. Folgt es einem Muster, wie ein Bekennerschreiben andeutet? Die ersten 150 Seiten lesen sich sehr zäh und obwohl an Blut nicht gespart wird, lässt die Spannung auf sich warten. Das ändert sich aber, nachdem es den ersten Zeugen gibt. Und es wäre kein echter Mosby, wenn nicht alles ganz anders wäre, als es auf den ersten Blick erscheint. Zu Anfang dachte ich, was für ein blödes Buch. Ein unsympathischer Detective, eine krude und an den Haaren herbeigezogene Geschichte und schon wieder ein irrer Serienmörder. Weit gefehlt. Man darf an dieser Stelle nicht aufhören, denn beim weiterlesen macht die Geschichte eine Metamorphose durch. Der Detective hat gute Gründe für sein gewöhnungsbedürftiges Verhalten, der Mörder hat ein glasklares Motiv und die Geschichte wird immer packender. Was mir aber am besten gefallen hat, war das glasklare Statement gegen familiäre Gewalt, sei sie nun physischer oder psychischer Natur. Fazit: Ein echter Mosby – kommt langsam aber gewaltig!

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Überaus spannender Thriller, mit ungewöhnlichem Erzählkonzept

    Kind des Bösen

    AusZeit-Mag

    04. November 2013 um 20:19

    ~Inhalt~ An einem Tag werden zwei brutal verstümmelte Leichen aufgefunden, die Detective Inspector Hicks einige Rätsel aufgeben. Aufgrund der Verletzungen kann eindeutig festgestellt werden, dass es sich um den gleichen Täter handelt. Leider sind keine Zusammenhänge zwischen den Opfern erkennbar und keine Spuren auffindbar. Der Mörder tötet anscheinend willkürlich nach dem Zufallsprinzip, nur um des Tötens Willen. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln und der Täter treibt weiterhin sein grausames Spiel. Eine spannende Hetzjagd beginnt … ~Einschätzung~ „Kind des Bösen“ ist der siebte Roman des britischen Autors Steve Mosby, der mit „Der 50/50 Killer“ den Durchbruch schaffte. Seine Leidenschaft zum Schreiben ist auch in seinem neuen Thriller unverkennbar und schon mit “Schwarze Blumen” hat er sich ganz nach vorne in meine Lieblingsautorenliste eingereiht. Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Jungen, der von der Polizei hinsichtlich häuslicher Gewalt befragt wird. Erst viel später wird klar, um wen es sich bei dem Kind handelt und was damals genau passiert ist. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt und geschildert wird die Story hauptsächlich in der Erzählform des ermittelnden Detectives Andrew Hicks. Man erhält jedoch auch Einblicke in die Gedanken des Bösewichtes und anderer Nebendarsteller. Die häufigen Perspektivenwechsel lockern die Geschichte auf, tragen aber auch das eine oder andere Mal zur Verwirrung bei. Es ziehen sich mehrere Handlungsstränge durch die Geschichte, die alle irgendwie miteinander verbunden zu sein scheinen. Alles ist gut durchdacht und findet zum Schluss einen gemeinsamen Konsens. Wie in „Schwarze Blumen“ ist auch hier nichts wie es scheint und der Leser wird beim Mitraten auf eine harte Probe gestellt. Detective Hicks ist ein engagierter Ermittler, der die negativen Seiten seines Berufes gerne mit trockenem Humor entschärft. Zu Hause hängt der Haussegen etwas schief, obwohl seine Frau hochschwanger ist. Er kann sich nur schwer an den Gedanken gewöhnen, Vater zu werden und kapselt sich immer ab. Beide gehen zu einer Eheberatung, aber Andy glaubt nicht an einen Erfolg. Er liebt seine Frau noch sehr und will sie nicht verlieren. Rachel wirft ihm vor, nicht mehr mit ihr zu reden und Andy weiß, dass sie Recht hat. Schon oft hat er versucht, sich ihr anzuvertrauen, doch er schafft es einfach nicht. Die Geister seiner Vergangenheit sind ständig präsent und rauben ihm den Schlaf. Der Bösewicht tötet auf grausame Weise Menschen, die gerade zufällig vorbeikommen. Immer mehr Leichen pflastern seinen Weg und die Polizei tappt lange im Dunkeln. Es ist kein Motiv erkennbar, obwohl Detective Hicks nicht an reine Willkür glaubt. Durch Zufall stößt die Polizei auf eine Spur, wobei sich wahre Abgründe auftun. Der Schluss hat mich dann doch etwas überrascht. Das Motiv des Täters, der sich selbst als der „General“ bezeichnet, ist für mich etwas unklar herübergekommen, aber hier möchte ich nicht mehr verraten. Bis zum Ende werden alle offenen Fragen geklärt und man erfährt die Zusammenhänge der einzelnen Handlungsstränge. Den Schreibstil des Autors würde ich als bildhaft und fließend bezeichnen, obwohl mein Lesefluss durch die häufigen Perspektivenwechsel dennoch manchmal etwas gestört wurde. Die authentische Beschreibung der Charaktere und das komplexe Zusammenspiel der Handlungen lassen die Leserschaft in eine Welt zwischen Fiktion, Realität, Gegenwart und Vergangenheit eintauchen. ~Fazit~ „Kind des Bösen“ ist ein überaus spannender Thriller, der durch das ungewöhnliche Erzählkonzept zu etwas ganz Besonderem wird. Von mir gibt es volle 5 von 5 Punkten für dieses originelle Werk und eine uneingeschränkte Leseempfehlung. (PH)

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  • KIND DES bösen

    Kind des Bösen

    Pixibuch

    18. September 2013 um 18:28

     Wirklich ein Thriller, wie er grausamer nicht mehr sein könnte. Hier ermittelt Inspector Hicks. Es wurde die schrecklich entstellte Leiche einer Frau gefunden, der mit einem Hamme das Gesicht vollstsändig zertrümmert wurde. Man dachte an Rache des Exfreundes. Bis am nächsten Tag ein weiterer Mord an einem Obdachlosen festegestelt wird, bei dem ebenfalls das gesischt unkenntlich zhertrümmert wurde. So geht es weiter. Am Ende sind es 15 Leichen. Schließlich bekommt Hicks ein Bekennerschreiben. Hier schreibt der Wahnsinnige, dass er nie gefaßt werden kann. Es geschehen Morde um Morde, sogar eine hochwangere Frau wurde getötet. Auch Hicks Frau ist schwanger und die beiden haben wirklich große Probleme mit ihrer Ehe. Die Polizei sucht, geht in  das Hardcore-Millieu. Sie findet schließlich Aufnahmen von geschändeten und getöteten Tieren. Am Anfang beginnt das Buch mit dem Verhör von zwei kleinen Buben, die gesehen haben, wie ihr Vater ermordet wurden. Aber dann geht es schnell in die heutige Welt. Was am Ende herauskommt ist die Tatsache, dass die beiden Jungen irgendwie mit dem Fall zusammenhängen- Ich möchte nicht mehr verraten. Auch Inspector Hicks hat keine so ganze lupenreine Weste. Jede Seite des 430 dicken Thrillers ist lesenswert. Man kann einfach nicht aufhören und tipt bis zum Schluß falsch. Jeder wird überrascht sein, wer der Mörder ist. Gut zum Lesen, gute Sprache. Unbedingt zum Weiterempfehlen.

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  • Rätselhaft von Anfang bis Ende

    Kind des Bösen

    Natalie77

    16. September 2013 um 15:33

    Inhalt: Eine Frau wird brutal zugerichtet und tot aufgefunden. Detective Hicks glaubt nicht an Zufälle und zunächst den Exfreund in Verdacht. Dann taucht eine zweite Leiche auf und der Exfreund der ersten Toten hat ein Alibi. Nun muss Hicks umdenken denn mit Logik kommt er in diesem Fall nicht weiter... Meine Meinung: Kind des Bösen beginnt mit einem kleinen Jungen von dem man zunächst nicht weiß wer er ist. Es geht um einen Mord in seinem Elternhaus, dieser Junge taucht zu Beginn jedes Teils des Thrillers auf und mit der Zeit hört man mehr von dem Fall und zum Ende hin weiß man auch wer dieser Junge ist. Hauptaugenmerk hat aber der Fall der brutal zugerichteten Leichen. Hicks steht hier vor einem Rätsel und das er einen Brief vom Täter bekommt bringt auch kein Licht ins Dunkel. Steve Mosby hat recht schnell eine Spannung aufgebaut. Einmal durch die Geschichte des kleinen jungen, die mit einem Cliffhanger endet und dann natürlich mit den Leichen die scheinbar wahllos ermordet wurden. Ich mochte das Buch von beginn an kaum aus der Hand legen. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht von Hicks erzählt. Später kommen noch andere Perspektiven. zum Einen die des Täters, aber auch die von einem Nebendarsteller, der Hicks aus einem früheren Fall kennt. Alles lässt sich leicht und flüssig lesen. Es gibt durch die vielen Opfer viele Namen und mir war auch Hicks und sein Team noch nicht bekannt, aber ich kam nicht durcheinander und hatte keine Verständnisprobleme . Der Fall ist sehr interessant gestaltet. Morde in zufälliger Reihenfolge mit zufälligen Opfern, dazu sehr brutal. Die Morde selber gehen teilweise an die Psyche, man fragt sich als Leser ob wirklich jemand zu sowas fähig ist, aber ich befürchte schon. Das macht es dann noch umso schlimmer auch wenn dieses Buch fiktiv ist. Hicks und sein Umfeld ist derjenige der am besten beschrieben wird. Von ihm erfahren wir auch einiges über sein Privatleben und die Probleme die er hat. Auch merkt man von Anfang an das ihm etwas auf der Seele liegt was dieses Buch von zwei Seiten interessant macht. Hicks wirkt am Anfang etwas stur, ist es aber gar nicht. Er versucht den Mörder zu verstehen und zu denken was der Täter denkt, was in diesem Fall äußerst schwer ist. Vom Täter erfährt man nur sehr wenig und auch von den restlichen Protagonisten ist nur wenig beschrieben was nicht zum Fall gehört. Dadurch bleibt es beim Täter spanend und bei den anderen beteiligten etwas blass. Was ich aber nicht als störend und Abwertung empfand. Das Ende hat mich sehr überrascht. Steve Mosby hat mich bis zum Ende hin im Dunkeln tappen lassen und hat mir neben großem Lesespaß auch einen Rätselspaß beschert den ich nur verlieren konnte. Mein Fazit: Kind des Bösen ist ein Thriller bei dem nichts so ist wie man vermuten würde.

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  • Tappen im Dunkeln

    Kind des Bösen

    michael_lehmann-pape

    11. September 2013 um 11:51

      Es ist eine interessante Idee, die Steve Mosby in seinem neuen Thriller verarbeitet. Ist es in der Regel Grundlage von Thrillern und Kriminalromanen, dass sich die dort geschehenen Verbrechen einem langsam sich abzeichnenden Motiv zuordnen lassen, Verbrechen nicht „zufällig“ Geschehen und die Spannungskurve des klassischen Thrillers sich aus der mehr oder minder überraschenden Offenlegung ebenjener Motive (und damit der jeweiligen Täter) sich entfaltet, legt Mosby ein ganz anderes Motiv zugrunde.   Zufällige Morde. Der Alptraum jedes Ermittlers.   Brutal zugerichtete Leichen werden gefunden. Alle ersten Ansätze klassischer „Intuitionen“ (der Geliebte wars und ähnliches) scheitern schon früh. Denn das Motiv des Mörders ist einfach nur zu morden. Nicht aus persönlichen Gründen. Nicht mit Verbindungen zu irgendeinem der Opfer. Einfach zu falschen Zeit am falschen Ort, mehr haben die Opfer nicht „verbrochen“. Da, wo ein Mord sich gerade anbietet, wo kein Zeuge in der Nähe ist (oder gleich mit umgebracht wird). Ein Mörder, der nicht unbedingt mit monatelanger Planung vorgeht, der aber durchaus in der Lage ist, keine verwertbaren Spuren, die Rückschlüsse auf seine Person zulassen würden, zu hinterlassen.   Und der dann beginnt, ein Spiel mit dem ermittelnden Detective Inspector zu spielen.   Andrew Hick, durchaus abgebrüht, nie um einen coolen Spruch mit seiner Kollegin verlegen, einer, der sich auch von übel zugerichteten Leichen nicht aus der Fassung bringen wird, steht vor seiner wohl größten Herausforderung. Und das zu einer Zeit, in der seine Frau hochschwanger ist und es mit der Beziehung nun wirklich nicht zum Besten gestellt ist.   Eine interessante und spannende Grundidee, die, gerade zu Anfang zu wenig Fahrt aufnimmt durch den doch eher beschreibenden Stil, den Mosby pflegt. Der Leser hat seine Schwierigkeiten, wirklich in der Geschichte der Morde anzukommen, zuwenig emotionale Andockmomente bietet Mosby. Der sich zunächst Zeit nimmt, seine Protagonisten einzuführen, die Reibung in der Ehe Hicks emotional eher zu beschreiben als den ein oder andern Mord.   So dauert es eine Weile, bis die Verbrechen selbst nicht zu sehr „nebenbei“ mitlaufen im Roman, sondern die Ermittlungen und auch die Gefahrenmomente Fahrt aufnehmen. Das zudem die ironische Art der Ermittler zunächst ein stückweit überspitzt wirkt, ist ein zweites, zu Beginn die Lektüre störendes Moment.   Späterhin aber entfaltet sich doch eine durchaus spannende und mit überraschenden Wendungen versehen „Jagd auf den Unbekannten“, in der Mosby die Idee „motivloser Morde“ in ihren verschiedenen Facetten (auch aus der Perspektive des Mörders schildert Mosby die Ereignis immer wieder in Teilen) entfaltet und auch an Tempo und Druck zunimmt, je mehr im Buch die Öffentlichkeit auf die vielen Morde in kurzen Anständen aufmerksam wird.

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