Steve Mosby Schwarze Blumen

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Inhaltsangabe zu „Schwarze Blumen“ von Steve Mosby

Wie aus dem Nichts erscheint eines Tages auf der Promenade eines englischen Seebades ein kleines Mädchen, das eine schwarze Blume in der Hand hält und eine grauenerregende Geschichte erzählt. Ihr Vater entführt Frauen und quält sie auf einer abgelegenen Farm zu Tode. Die Polizei kann die Farm jedoch nicht finden. Doch dann taucht genau diese Geschichte plötzlich in einem Kriminalroman mit dem Titel "Die schwarze Blume" auf. Der Verfasser ist ermordet worden. Und er ist nicht der Einzige, der mit dem Leben bezahlen muss …

Krimi

— alanrick
alanrick

Leider das schlechteste Buch, was ich von Steve Mosby je gelesen habe! Die Umsetzung war leider mehr als öde!

— Ashimaus
Ashimaus

Hat etwas gedauert, bis ich den Einstieg gefunden habe, aber packende Story

— InaMal
InaMal

Wunderbares Wechselspiel zwischen Fiktion und Realität...und auch die Spannung kommt nicht zu kurz! http://irveliest.wordpress.com

— Irve
Irve

Spannender Krimi mit grausamem Hintergrund!

— baerin
baerin

...ziemlich gruselig. Teilweise etwas verwirrend kommt es am Ende zu einer überraschenden Lösung.

— twentytwo
twentytwo

Die schmale Gratwanderung zwischen Fiktion und Realität - spannend, wenn auch vage vorhersehbar.

— SitataTirulala
SitataTirulala

Viel zu verwirrend.

— NeleSani2204
NeleSani2204

abgebrochen :-(

— psy-borg
psy-borg

Die Inhaltsangabe versprach ein gutes Buch. Im Endeffekt hätte ich es lieber lassen sollen.

— mimimaus01
mimimaus01

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  • Schwarze Blumen

    Schwarze Blumen
    alanrick

    alanrick

    28. April 2017 um 19:36

    Das Mädchen. Die Falle. Das Grauen. 

  • Schlechte Umsetzung von einer an sich tollen Idee!

    Schwarze Blumen
    Ashimaus

    Ashimaus

    26. August 2016 um 09:40

    Dieses Buch hat mich echt an meine Grenzen gebracht. Ich war noch nie so oft davor ein Buch abzubrechen, wie bei diesem Exemplar!In dem Buch handelt es sich sozusagen um ein Buch im Buch. An sich ist das ja keine schlechte Idee, muss aber auch gut umgesetzt werden. Hier ist dies leider nicht der Fall!'Schwarze Blumen' ist in 3 Perspektiven geschrieben und enthält zwischendurch immer wieder Ausschnitte aus dem Buch, um welches es handelt. Teilweise sind bestimmte Sequenzen etwas "poetisch" gehalten, was beim Lesen nicht gar so viel Spass macht.Besonders die erste Hälfte ist sehr langatmig, wirkt oftmals total zusammenhanglos und dadurch natürlich auch verwirrend für den Leser...Ab der Hälfte wird es dann zum Glück spannender, nur leider wird die aufgebaute Spannung direkt im nächsten Kapitel wieder aufgelöst...Die letzten 100-120 Seiten sind dann fast schon richtig gut im Gegensatz zum Rest. Da mir das Ende ganz gut gefallen hat (bis auf 1-2 Sachverhalte, die leider ungeklärt blieben) kriegt das Buch von mir mit Ach und Krach 2 Sterne.

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  • *+* Wunderbares Wechselspiel zwischen Fiktion und Realität *+*

    Schwarze Blumen
    Irve

    Irve

    07. February 2016 um 16:14

    . Liebe Bücherfreunde,   heute stelle ich euch einen Thriller der etwas anderen Art vor – eine Geschichte, die Fiktion und Realität perfekt miteinander verwebt. Wahre Erlebnisse spiegeln sich in dem „Buch im Buch“ wider, deren teils vorgegriffene Handlungen finden aber später wiederum auch in der Realität ihre Entsprechung… Dies mag verwirrend und undurchschaubar klingen, aber ich kann euch beruhigen. Nacheinander finden die zu Beginn weit auseinander klaffenden Scherenflächen zusammen und schließen sich zu einem letztlich stumpfen Instrument. Denn zum Schluss ist der Fall zum Glück gelöst. „Schwarze Blumen“ beginnt mit einem Prolog. Ein Mädchen ist vor seinem Eltenhaus geflohen und wird von einem Polizisten aufgegriffen. Nach einem kurzen Gespräch bittet das Kind ihn um Hilfe. Es hat eine schwarze Blume bei sich, die es Jane nennt…. Diese Schlüsselszene bildet den Ursprung von allem. Denn natürlich hilft der Polizist dem Mädchen – derweil sämtliche Nachforschungen zu ihrem Elternhaus im Sande verlaufen. So wird das Kind gottlob in einer Pflegestelle untergebracht. Soweit zu den Geschehnissen aus dem Jahr 1977. Später dann verfasst ein Autor namens Wiseman einen Thriller, in dem er das Schicksal des Mädchens aufgreift. Bei seinen Recherchen korreliert er mit dem Leben einiger Menschen – wie das bei Nachforschungen zwangsläufig geschieht -, hier ziehen diese Recherchen jedoch zu einem späteren Zeitpunkt einige Todesfälle nach sich. Nach und nach begreift der Leser, wie Buch und Wirklichkeit miteinander verzahnt sind, wie sie ineinanderzufließen vermögen. Die Wahrheit kommt schließlich ans Licht – komplexer und furchterregender als ich es über lange Zeit vermutet hätte. Furchterregender, weil das Schicksal des kleinen Mädchens Ausmaße angenommen hatte, die in diesem kleinen Alter nur schwer verkraftbar sein dürften. ( Die Original-Rezension findet ihr auf meinem Blog: https://irveliest.wordpress.com/2016/02/04/steve-mosby-schwarze-blumen/) Komplexer, weil zusätzlich zu den Passagen aus dem „Buch im Buch“, die in die Erzählung eingebunden wurden, auch zwei Handlungsstränge aus der Gegenwart immer wieder für neue Erkenntnisse sorgten, die den Thriller in eine neue Richtung lenkten. Die Charaktere sind brilliant gelungen. Ebenso fasziniert mich hier das „Zwillingshafte“. Denn jede Figur im Roman hat seinen Gegenpart in der Realität. So muss man recht konzentriert lesen, um zwischen der Wirklichkeit und der Fiktion unterscheiden zu können – um sich im Buch nicht zu verlaufen ;-) Zusätzlich zum Schicksal des kleinen Mädchens erhält der Thriller eine messerscharfe Spannung durch unglückliche, voneinander unabhängige, Verwicklungen und Verstrickungen der beiden Hauptprotagonisten der gegenwärtigen Handlungsstränge. Zwischendurch stockte mir immer wieder der Atem, wenn ich gemeinsam mit einem von ihnen in eine besonders gefährliche Situation geriet – immer auf der Suche nach der Wahrheit. Ich wollte ebenso wie sie wissen, wo der Schlüssel zu allem lag! „Schwarze Blumen“ ist ein großartiger Thriller: Ein fast übersehenes Schicksal zieht enorm weite Kriese und rückt Vergangenheit und Gegenwart ganz nah zusammen. Vom Stil der Umsetzung, der perfekten Verwebung von realen und fiktiven Passagen bin ich sehr angetan. Auch die bildhafte, lebendige Schreibe hat mir gut gefallen. Ein Thriller, der in Inhalt und Umsetzung eher anspruchsvollerer Natur ist und aufmerksames Lesen fordert – und sich sehr positiv von der breiten Masse abhebt. Inhalt Wie aus dem Nichts erscheint eines Tages auf der Promenade eines englischen Seebades ein kleines Mädchen, das eine schwarze Blume in der Hand hält und eine grauenerregende Geschichte erzählt. Ihr Vater entführt Frauen und quält sie auf einer abgelegenen Farm zu Tode. Die Polizei kann die Farm jedoch nicht finden. Doch dann taucht genau diese Geschichte plötzlich in einem Kriminalroman mit dem Titel “Die schwarze Blume” auf. Der Verfasser ist ermordet worden. Und er ist nicht der Einzige, der mit dem Leben bezahlen muss … Buch „Schwarze Blumen“ von Steve Mosby ist im Februar 2012 unter der ISBN-Nr. 978-3-426-19927-5 im Droemer Knaur Verlag erschienen. Der Thriller umfasst 400 Seiten und ist auch als eBook erhältlich. Autor Steve Mosby, geboren 1976 in Horsforth/Yorkshire, studierte Philosophie und lebt als freier Schriftsteller in Leeds. Mit “Der 50/50-Killer” gelang ihm der Durchbruch als hochklassiger Thrillerautor. Für seine bisher acht Romane erhielt er 2012 den angesehenen “Dagger in the Library” der britischen Crime Writers’ Association. Quelle: Droemer Knaur Verlag

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  • Was ist Realität, was Fiktion?

    Schwarze Blumen
    SitataTirulala

    SitataTirulala

    28. December 2014 um 13:46

    So laufen die Dinge nicht.Wenn Detective Sergeant Michael Sullivan in den zwölf Jahren bei der Polizei eines gelernt hat, dann das: Kleine Mädchen tauchen nicht einfach so auf. Nach seiner Erfahrung funktioniert die Welt nicht so. Neil Dawson hat gerade erfahren, dass er Vater wird. Während er noch damit hadert, ob er sich dafür bereit fühlt oder nicht, erreicht ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters. Der Schriftsteller Christopher Dawson wird tot am Fuße eines Viadukts in einem kleinen Örtchen namens Whitkirk gefunden. Selbstmord, heißt es. Doch warum fehlt der Laptop seines Vaters? Wieso sollte sein Vater Selbstmord begehen, während er gerade an einem neuen Buch arbeitete? Als Neil die Sachen seines Vaters durchsieht, stößt er auf einen Roman des verschollenen Autors Robert Wiseman. Er beginnt mit einem kleinen Mädchen, das aus dem Nichts auf einer Promenade auftaucht und eine grausige Geschichte erzählt. Es sei von seiner Familie weggelaufen, vor allen Dingen vor seinem mörderischen Vater. Plötzlich scheint ihre Geschichte zum Leben zu erwachen. Ally, Neils Freundin, verschwindet. Kurz darauf erhält er einen Anruf von ihrem Handy. Der Vater des kleinen Mädchens verlangt von ihm, seine inzwischen erwachsene Tochter zu finden und nach Hause zu bringen, ansonsten sieht er Ally nie wieder. Für Neil beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit - und eine schmale Gratwanderung zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Der Klappentext von "Schwarze Blumen" lässt zunächst einmal darauf schließen, dass sich das Buch um dieses kleine Mädchen dreht, das aus dem Nichts an der Strandpromenade auftaucht und von einem Polizisten aufgelesen wird. Ich dachte wirklich es ginge darum, herauszufinden wer dieses Mädchen ist, wo es her kommt und aufzuklären, vor welchen Verbrechen es davon gelaufen ist.Doch schnell wird man aufgeklärt: Das, was immer wieder aus dieser Geschichte um das Mädchen eingestreut wird, sind Auszüge aus einem Buch. Ein Buch im Buch, wenn man so will. Stattdessen bekommt man als Protagonisten Neil Dawson und DS Hannah Price vorgesetzt, die weiß Gott nicht unsympathisch sind, nur einfach unerwartet kommen. Mit Neil lässt sich besonders gut mitfühlen, weil er einfach ein bodenständiger Typ ist, der in so einer extremen Stresssituation nicht plötzlich aalglatt mit allem klar kommt und weiß, was zu tun ist. Er irrt ein wenig durch das ganze Buch, weil er nicht recht weiß wo er anfangen soll zu suchen, aber gleichzeitig weiß, dass er irgendetwas tun muss. Hannah Price dagegen hat mit einem schrecklichen Verdacht zu kämpfen, der einen langen Schatten über die Lichtgestalt wirft, als die sie ihren Vater in Erinnerung hat - auch das Gedanken und Gefühle, die man als Leser gut nachfühlen kann. Besonders, wenn man vielleicht selbst schon einen Elternteil verloren hat und die gute Erinnerung alles ist, was man noch von ihm hat.Die Idee dieses Buchs im Buch fand ich zwar wie gesagt überraschend, weil man nicht damit gerechnet hat, aber letzten Endes doch irgendwie cool. Während ich mich anfangs doch das ein oder andere Mal gefragt habe, was diese Einschübe von Romanauszügen der Gesamtstory jetzt eigentlich bringen, zeichnete sich doch zunehmend ab, dass beides ganz eng miteinander verwoben ist. Viel mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein macht.Wer Action und richtigen Nervenkitzel sucht, der wird ihn hier nicht finden. Auch ist das Buch trotz der schrecklichen Verbrechen, um die es sich dreht, reichlich unblutig. "Scharze Blumen" ist viel mehr ein beständiges Wühlen in der Vergangenheit der Charaktere, die nach und nach die Puzzlestücke der Gegenwart freigeben und zusammensetzen. Obwohl Action und Nervenkitzel nicht in dem Maße vorhanden waren, wie man es bei einem Thriller vielleicht erwarten würde, bekommt Steve Mosbys Roman vier gute Blümchen von mir. Es muss nicht immer blutig und eklig werden, um Spannung aufzubauen.

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  • Verwirrende Geschichte in der Geschichte

    Schwarze Blumen
    Seehase1977

    Seehase1977

    Klappentext/Kurzbeschreibung: Wie aus dem Nichts erscheint eines Tages auf der Promenade eines englischen Seebades ein kleines Mädchen, das eine schwarze Blume in der Hand hält und eine grauenerregende Geschichte erzählt. Ihr Vater entführt Frauen und quält sie auf einer abgelegenen Farm zu Tode. Die Polizei kann die Farm jedoch nicht finden. Doch dann taucht genau diese Geschichte plötzlich in einem Kriminalroman mit dem Titel "Die schwarze Blume" auf. Der Verfasser ist ermordet worden und er ist nicht der Einzige, der mit dem Leben bezahlen muss... In dem Thriller von Steve Mosby  beginnt die Story nicht wie üblich mit einem Menschen der verschwindet, nein  -  ein kleines Mädchen taucht auf. Die unglaublichen und schrecklichen Dinge die sie erzählt sind das Grundgerüst des Buches und der rote Faden der sich dadurch zieht. Das Unglaubliche  - über diese Geschichte, die das fremde Mädchen erzählt, wurde ein Buch geschrieben "Die schwarze Blume". Abwechselnd erzählt Mosby aus der Sicht von Neil Dawson, der nach dem anscheinenden Selbstmord seines Vaters nach Antworten sucht und der glaubt in einem schrecklichen Albtraum zu stecken, als seine schwangere Freundin entführt wird;  aus der Sicht der Polizisten Hannah Price, die in die Fußstapfen ihres Vaters getreten ist und einem Mann namens Cartwright. Durch den ständigen Perspektivenwechsel baut sich  schnell Spannung auf, die durch die immer wieder auftretenden Ausschnitte aus dem Buch "Die schwarze Blume" verstärkt wird. Leider gehen die Handlungsstränge und die Buch-in-Buch-Ausschnitte so schnell ineinander über, die Grenzen verwischen sich, so dass man als Leser meint, den Überblick über alles zu verlieren. Mosby hat einen angenehm einfachen und flüssigen Schreibstil und es ist im mit "Schwarze Blumen" gelungen, einen spannenden und kurzweiligen Thriller zu kreieren.

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    • 2
  • Schwarze Blumen

    Schwarze Blumen
    Speckelfe

    Speckelfe

    08. December 2013 um 23:59

    Ein verschwundenes Mädchen taucht auf einmal wieder auf, entflohen von der Farm eines Psychopathen. Doch diese Farm ist nicht zu finden, aber die gleiche Geschichte findet sich im Buch eines ermordeten Autors ... Spannende und fesselnde Geschichte mit einigen Zeitsprüngen und auch die handelnden Personen wechseln häufig untereinander. Hat mir insgesamz gefallen und macht Lust auf andere Bücher des Autors.

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  • Bin begeistert...

    Schwarze Blumen
    bknicole

    bknicole

    06. August 2013 um 19:07

    Die Schwarze Blume war das erste Buch das ich von Steve Mosby gelesen habe und vorher kannte ich den Autor überhaupt nicht. Mit diesem Buch, hat er sich jedoch einen Platz auf der Liste meiner liebsten Autoren gesichert und bei meiner Recherche über den Autor, habe ich auch gesehen, dass ich doch immer mal wieder ein paar seiner Bücher in der Hand hatte, aber sie nie mitgenommen habe. Ein Fehler, wie ich jetzt weiß, denn ich kann euch den Autor nur empfehlen. Der Schreibstil des Buches war wirklich einfach zu verstehen und richtig schön flüssig. Zudem wurde der Roman aus drei verschiedenen Sichtweißen erzählt, einmal aus der Sicht von Neil Dawson, ein Schriftsteller dessen Vater vor kurzem Selbstmord begann und der nun verzweifelt Antworten auf seine Fragen sucht, der Polizistin Hannah Price, die in diesem Fall ermittelt und grausame Dinge über ihren Vater erfährt und die des Mörders, durch den man immer wieder interessante Einblicke und kleine Puzzle stücke zum Fall erhält  In manchen Büchern finde ich einen solchen Wechsel ja oftmals störend, doch Mosby schafft diesen gekonnt, ohne schon zu Beginn preis zu geben, wie die verschiedenen Handlungsstränge der Personen zusammen laufen. Doch das Besondere an die Schwarze Blume ist nicht ihr Schreibstil, sondern das es sich hierbei um ein Buch in einem Buch handelt. Eine Idee die ich super finde und die erst nach den ersten Kapiteln offenbart wird. Somit liest man also zwei Bücher und fragt sich wirklich, welchen Zusammenhang beides hat. Der wird  zwar zumindest im Ansatz relativ schnell klar, doch trotzdem bleiben viele Fragen offen und man behält trotz allem den Überblick. Der Wechsel zwischen den einzelnen Charakteren und die Auszüge aus dem Buch "Die Schwarze Blume", die sich immer wieder abwechseln, erhöhen die Spannung und sorgen dafür, dass der Leser immer wieder  neue Häppchen zur Aufklärung des Falles hingeworfen bekommt, die jedoch nicht immer der Realität entsprechen, sondern teils auch auf Fiktion basieren. Denn auch "Schwarze Blumen" haben im Roman selbst eine wichtige Bedeutung und sind immer wieder Teil der zwei Geschichten. Ich muss gestehen, ich konnte den Roman wirklich kaum noch aus der Hand legen und hätte ich nicht lauter Schulaufgaben vor mir gehabt, dann hätte ich ihn auch viel schneller beendet. Ich musste mich nämlich wirklich  zwingen, nicht zu lesen, sondern zu lernen. Neben der Story, fand ich es auch wieder einmal erfrischend über Charaktere zu lesen, die nicht perfekt sind und ihre Macken haben. Jeder hat im Buch mit seinen Ängsten zu kämpfen und sieht sich mit Situationen konfrontiert, in denen sie nicht wissen, was sie tun sollen. Neil ist sich unsicher, was die Geburt seines Kindes angeht, versucht verzweifelt Antworten auf den Selbstmord seines Vaters zu finden und beweist nach dem Verschwinden seiner Freundin richtig viel Mut, während Hannah Price auf keinenfall die perfekte Polizistin ist, sondern vielmehr verunsichert über den Fund ist, den sie bei ihrem Vater findet und mit allen Mitteln versucht ihr Bild von ihm zu wahren, auch wenn sie gegen einige Dienstregeln verstoßen muss. Allem in Allem kann ich nur sagen, dass ich schon lange keinen so guten Thriller mehr gelesen habe, der auch noch so einen ausgeklügelten Plot hatte und sich auch noch von der Norm unterscheidet. Fazit: Ein durchweg spannender Thriller, der mit einem gut durchdachten Plot und ausgeklügelten Charakteren überzeugt und den man einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legen kann. 

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  • Roman und Wirklichkeit

    Schwarze Blumen
    walli007

    walli007

    30. May 2013 um 10:21

    Neil Dawson arbeitet an der Uni, doch viel lieber wäre er Schriftsteller wie sein Vater. Gerade erst hat er von der Schwangerschaft seiner Freundin erfahren und das will nicht so recht zu seinen Plänen passen. Von seinem Vater hat er seit ein paar Tagen nichts gehört und als dessen Agentin bei Neil anruft, weil sie sich langsam Sorgen macht, beginnt Neil nach seinem Vater zu suchen. Zunächst vermutet er ihn auf einer Recherche-Reise. Die Polizei jedoch informiert ihn, dass sein Vater tot am Fuß einer Brücke aufgefunden wurde. Und nun? Könnte der Vater seinem Leben ein Ende gesetzt haben, weil er den Krebstot der Mutter nicht überwinden konnte? Aber wozu dann für ein neues Buch recherchieren? Als ob das nicht schwer genug für Neil wäre, verschwindet auch noch seine Freundin Ally. Und welcher Zusammenhang besteht mit dem Buch, dass Neil bei seinem Vater gefunden hat. Eine komplexe Geschichte, in der Fiktion in der Fiktion und Wirklichkeit in der Fiktion so verflochten sind, dass der Leser fast nicht anders kann als das Knäuel entwirren zu wollen.  Da ist im Buch ein Schriftsteller ein wenig zu nah an die Wahrheit gekommen und hat teuer dafür bezahlt und hat gleichzeitig die Wahrheit bestimmt. Und Jahre später scheint sich die Geschichte zum Teil zu wiederholen. Neils Spürsinn führt ihn auf die Spuren seines Vater und auch um seine Trauer zu bewältigen und der großen Sorge um seine Freundin Herr zu werden, verbeißt er sich in die Enthüllung des Geheimnisses. Der Leser geht mit ihm diesen Weg, der einige grausame Details zutage bringt. Ein packender Thriller, der mit einer Geschichte aufwartet, von der man wünscht, dass sie nie geschehen möge.

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  • Schwarze Blumen

    Schwarze Blumen
    samea

    samea

    05. May 2013 um 15:20

    Mit hohen Erwartungen bin ich an dieses Buch herangegangen, denn ich hatte in der Buchhandlung den tollen, spannenden Plot gelesen und wollte wissen, wie es weiter geht. Leider fand ich die nachfolgende Geschichte so langweilig, dass ich das Buch nach 7 Kapiteln abgebrochen habe. Es ist eher eine Familiengeschchte als ein Thriller und da bin ich der falsche Leser.

  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Schwarze Blumen" von Steve Mosby

    Schwarze Blumen
    Asmos

    Asmos

    18. February 2013 um 19:02

    „Dies ist nicht die Geschichte von einem kleinen Mädchen, das verschwindet.“ Neil Dawsons Vater ist tot und alles deutet darauf hin, dass er Selbstmord begangen hat. Doch im Haus des Verstorbenen findet Neil ein seltsames Buch, das ihn nicht mehr los lässt. Die Geschichte eines Mädchens, das eines Tages aus dem Nichts auftaucht und eine grauenerregende Geschichte erzählt: Ihr Vater entführt Menschen und quält sie zu Tode. Neil beginnt auf den Spuren seines Vaters zu wandeln und sich zu fragen, ob manche Geschichten mehr sind, als das, was sie angeben zu sein. Doch als sich die Ereignisse überschlagen, wird die Suche nach der Wahrheit zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Ich habe das Buch schlichtweg verschlungen. Nachdem die ersten Kapitel noch verwirrend waren und mich in der Annahme zurück ließen, wieder einmal ein Buch in der Hand zu haben, das ständig von Pontius zu Pilatus springt, war es danach einfach tief in die Geschichte einzutauchen und mitzufiebern. Die Charaktere sind derart lebendig dargestellt, dass ich beim Lesen gar feuchte Hände bekommen habe. Nicht zuletzt weiß der Leser bei der Lektüre nur unwesentlich mehr, als Neil, der Protagonist des Buches und das macht die Geschichte zu einem ständigen Raten, was Fiktion ist und was wahr. Das macht das Ganze so herrlich komplex, aber nicht auf eine Weise, bei der man den Überblick verliert und davon abgeschreckt wird. Mehr wird man beim Versuch die Rätsel zu entschlüsseln, immer tiefer in die Handlung hinein gezogen. Und ab einem gewissen Punkt war es mir schlichtweg unmöglich das Buch auch nur für einen Augenblick aus der Hand zu legen. Die Handlung nimmt ständig neue, überraschende Wendungen und deckt Dinge auf, die ich als Leser nicht erwartet oder nur geahnt habe. Manche Fragen ziehen sich durch das gesamte Buch, sodass man nie das Gefühl hat, man wisse jetzt alles und die Geschichte könnte langsam zu ihrem Ende kommen. Man ist gespannt, wie sich die Dinge auflösen, wie alles zueinander findet, sich die Wege der unterschiedlichen Charaktere kreuzen. Die Figuren fand ich allesamt auf ihre ganz spezielle Weise interessant und gut dargestellt. Ich hatte nicht das Gefühl, sie würden irrational, sondern den Situationen entsprechend Handeln. Am Ende gibt es – wie es sich gehört – ein großes, spannungsgeladenes Finale und schlussendlich – was mir besonders wichtig ist – werden auch noch die letzten offenen Fragen geklärt. Alles greift nahtlos ineinander über, nichts wirkt zwanghaft konstruiert, um die komplexen Fäden der Geschichte zueinander zu führen. Fazit: Spannung pur! Man fiebert bis zur letzten Seite mit. Ein gelungenes Werk, das zu überzeugen weiß.

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  • Rezension zu "Schwarze Blumen" von Steve Mosby

    Schwarze Blumen
    HarryF

    HarryF

    13. January 2013 um 21:27

    Ein höchst verzwickter, oftmals verwirrender Krimi der sich eigentlich nur 3 Sterne verdient hätte, wäre da nicht die schöne, für einen Krimi vielleicht sogar herausragende, Sprache.

  • Rezension zu "Schwarze Blumen" von Steve Mosby

    Schwarze Blumen
    Desire

    Desire

    29. October 2012 um 13:07

    Verzwickte Story, hat mir besser gefallen als 50/50-Killer.

  • Rezension zu "Schwarze Blumen" von Steve Mosby

    Schwarze Blumen
    shira

    shira

    18. October 2012 um 22:30

    Dies ist das erste Buch von Steve Mosby, das ich gelesen habe und es wird definitiv nicht das letzte sein! Obwohl es teilweise sehr verwirrend und verwoben war (daher auch etws schwer zusammenzufassen^^) hat es mich doch absolut begeistert und geradezu mitgerissen. Seine Schreibstil ist gehobener und seine Ausdrucksweise besser als andere Bücher, die ich in letzter Zeit las, und er verwendet viele bildhafte Veranschaulichungen von düsteren Szenarien, die Gänsehaut verursachen und zum weiterlesen geradezu antreiben. Wer gruselige Thriller oder Grimis sucht kommt hier auf seine vollen kosten. . Der junge Schriftsteller Neal Dawson gelangt über seinen unerwartet und unter seltsamen Umständen verstorbenen Vater an eine alte Geschichte, die nicht nur auf tatsächlichen Gegebenheiten basieren soll, sondern auf schauderhafte Weise plötzlich wieder real wird; in sein Leben eindringt und langsam ihre Wurzeln ausbreitet. . Seine schwangere Freundin verschwindet und bald beschleicht Neal die Furcht, dass sie auf dem Hof eines kranken Farmers gehalten wird, der Frauen zu Tode quält um sie in seiner verdrehten Fantasie zu erlösen und anschließend in anderer Form wieder aufleben zu lassen. Das Buch seines Vaters erzählt von eben jenem Hof, der schon seit vielen Generationen Besucher empfängt, um keinen mehr gehen zu lassen. Der Autor dieser Geschichte ist jedoch kurz nach Veröffentlichung verschwunden und inzwischen für Tod erklärt worden, sodass Neal Dawson zunächst keinerlei Anhaltspunkte hat seine Freundin und ihren eventuellen Aufenthaltsort herauszufinden. . Gleichzeitig wird die Geschichte der Polizistin Hannah erzählt, die herausfindet, dass ihr Vater, früher ein angesehener Detective, nach seinem eigenen Rechtsempfinden gehandelt und vermutlich in kriminelle Machenschaften verstrickt war. Um sein Ansehen reinzuwaschen, wenigstens in ihren eigenen Augen, ermittelt sie ihrerseits unabhängig von den offiziellen Ermittlungen an alten Fällen ihres Vaters und stößt auf Ungereimtheiten, die alle auf einen abgelegenen Hof hinweisen,von dem vor Jahren ein Mädchen floh und eine grausige Geschichte über die Tätigkeiten ihres Vaters erzählte. . Irgendwann verweben sich die drei Handlungsstränge um die Geschichte aus dem alten Buch, um Neal Dawson und um Hannah Price, und während der Leser langsam die schreckliche Wahrheit erahnt, muss er mit ansehen, wie die beiden Hauptpersonen unwissend und verzweifelt auf der Suche nach der Wahrheit immer weiter in den Sog einer gefährlichen Horrorgeschichte geraten. . Das spannendste und fesselnste Buch, das ich seit langem gelesen habe.

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  • Rezension zu "Schwarze Blumen" von Steve Mosby

    Schwarze Blumen
    guybrush

    guybrush

    13. October 2012 um 12:32

    Eine komplexe und verstörende Geschichte über die Macht des geschrieben Wortes In diesem Roman laufen mehrere Ebenen parallel und sind doch miteinander verbunden – durch ein Buch, das vor langer Zeit geschrieben wurde. Dieses Buch handelt von einem Mädchen, das wie aus dem Nichts auftaucht und von einem Polizisten, der diesem Mädchen glaubt, obwohl es eine grauenvolle Geschichte erzählt. Neil Dawson versucht den rätselhaften Tod seines Vaters zu verstehen und gerät dabei in den gefährlichen Sog einer Geschichte, die düster und gefährlich ist. Gleichzeitig stößt die Polizistin Hannah Price zwischen den Hinterlassenschaften ihres Vaters auf eine seltsame alte Karte mit Kreuzen. Ihre Recherchen führen sie zurück in die eigene Vergangenheit. Und dann taucht da immer wieder dieser Roman „Die schwarze Blume“ auf, der die Geschehnisse der realen Ebene zum Teil erklärt, zum Teil vorwegnimmt, sie aber immer rätselhafter werden lässt. „Aber Sie wissen ja, dass Geschichten gefährlich sein können, nicht wahr? Oft bleibt es nicht ohne Folgen, wenn man sie erzählt.“ Das ist keine Durchschnittskost, die sich nebenbei lesen lässt. Fiktion und Realität sind geschickt miteinander verwoben. Immer neue Perspektiven und Rätsel tun sich auf. Ist „Die schwarze Blume“ ein Roman, der von der Realität inspiriert ist, oder wird die Realität von der fiktiven Geschichte beeinflusst? Darum dreht sich hier alles. Und es dreht sich so schnell, dass einem manchmal schwindelig wird. „Geschichten sterben nicht. Sie schlagen in den Köpfen der Menschen Wurzeln, wachsen und gedeihen. Wie Samen warten sie nur darauf, erzählt zu werden und sich zu verzweigen.“ Es ist unmöglich, diesen vielschichtigen Roman einem einzigen Genre zuzuordnen. Auf jeden Fall ist er ungewöhnlich und ich habe etwas in der Art noch nicht gelesen. Der Spannungsbogen ist auf allen Ebenen hoch, wie ich es bei einem guten Thriller erwarte und gleichzeitig fröstelt man, wie bei einem Horrorroman. Statt detailgetreuer Schilderungen wird Vieles nur angedeutet, so dass die Phantasie des Lesers die Details füllen kann. Für mich macht gerade das die besondere Qualität dieses Buches aus. Ein großartiger Roman, für mich der beste, den Steve Mosby bis jetzt geschrieben hat … und die Vorgänger waren schon brillant!

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