Steve Niles

 4.5 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Freaks of the Heartland, Akte X/30 Days of Night und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Steve Niles

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Steve NilesFreaks of the Heartland
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Freaks of the Heartland
Freaks of the Heartland
 (6)
Erschienen am 26.08.2008
Steve NilesAkte X/30 Days of Night
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Akte X/30 Days of Night
Akte X/30 Days of Night
 (2)
Erschienen am 23.05.2016
Steve Niles30 Days of Night 2
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30 Days of Night 2
30 Days of Night 2
 (2)
Erschienen am 01.06.2014
Steve Niles30 Days of Night
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30 Days of Night
30 Days of Night
 (1)
Erschienen am 11.09.2008
Steve NilesBigfoot
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Bigfoot
Bigfoot
 (1)
Erschienen am 01.01.2009
Steve Niles30 Days of Night / Movie Edition
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30 Days of Night / Movie Edition
30 Days of Night / Movie Edition
 (0)
Erschienen am 01.10.2007
Steve Niles30 Days of Night: Agent Norris
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30 Days of Night: Agent Norris
30 Days of Night: Agent Norris
 (0)
Erschienen am 01.09.2007
Steve NilesSuperman Megaband
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Superman Megaband
Superman Megaband
 (0)
Erschienen am 24.04.2017

Neue Rezensionen zu Steve Niles

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JamieRoses avatar

Rezension zu "Akte X/30 Days of Night" von Steve Niles

Rezension: »Akte X / 30 Days of Night« (Comic)
JamieRosevor 2 Jahren

Inhalt

Die Dunkelheit greift nach Wainwright, Alaska. Kein Tagesanbruch am Horizont ist in Sicht und das Böse gedeiht in der langen Nacht. Eingefrorene Leichen wurden auf der Spitze eines Eisbergs unheimlich und grotesk angeordnet. Ein Fall für Fox Mulder und Dana Scully, die das sonderbare Ereignis untersuchen. Der Crossover-Comic-Band AKTE X und 30 DAYS OF NIGHT führt zwei ikonische Franchises zusammen, und lässt die beiden besten Ermittler sonderbarer Fälle gegen eine Horde parasitärer Vampire antreten.


Meine Meinung

Ich habe schon ganz schön lange keinen Comic und keinen Manga oder
Ähnliches mehr gelesen, aber nun habe ich mal wieder zugeschlagen und
zwar bei einem ganz besonderen Comic: Einem Crossover von Akte X und 30
Days of Night!

Da ich lange keinen Comic mehr gelesen habe, habe ich einen relativ begrenzten Erfahrungsschatz um diesen Comic zu bewerten. Also falls ihr oft Comics lest, vergebt mir wenn ich mich all zu laienhaft über Comics äußere! :D

Cover & Zeichenstil

Das Cover ist sehr düster und relativ abstrakt gestaltet, bis auf die Gesichter von Scully und Mulder. Das Wesen, oder Monster (oder Vampir), in der unteren Hälfte ist mehr zu erahnen, als tatsächlich deutlich zu erkennen. Ich finde das Cover entzückend! Es ist düster und passt perfekt zum Crossover-Thema.

Der Stil, wie der Comic gezeichnet und gestaltet ist, hat mich ebenfalls sehr angesprochen. Insbesondere Scully und Mulder waren sehr typisch, sehr charakteristisch gezeichnet, wie sie in den frühen Staffeln der Serie aussahen. Dies ist für mich ein dicker Pluspunkt, weil ich ein großer Fan von Akte X bin und es schade fände, wenn die beiden Protagonisten sich all zu sehr von ihren Originalen unterscheiden würden. Wie auch das Cover, und passend zum Thema, ist der Comic sehr düster und unheimlich und zuweilen ganz schön blutig  gehalten. Steve Niles, Adam Jones und Tom Mandrake haben nicht vor grauenhaften und abschreckenden Szenen halt gemacht!

Handlung

Wie man der kurzen Inhaltsangabe entnehmen kann, dreht sich der Comic um einen Mix aus Akte X und dem Vampirhorror aus 30 Days of Night. Aufgebaut ist der Comic wie ein Fall für die beiden FBI Ermittler der besonderen Art, Scully und Mulder. Gefüllt wurde diese X-Akte mit unheimlichen Morden, die ihren Schauplatz im düsteren Winter von Alaska haben. Hinter den Morden steckt eine bedrohliche Vampirsippe, deren Angehörige wenig mit den oft sehr verniedlichten und herausgeputzten Vampiren der heutigen Literatur gemein haben. Im Gegenteil teilen sie eher den fiesen Charakter des ursprünglichsten aller Vampire – Dracula. Doch diese Vampire haben es in sich, ist Dracula noch in annähernd menschlicher Gestalt unterwegs, so wirken die 30-Days-of-Night-Vampire eher wie Raubtiere. Mich persönlich erinnern sie sogar ein wenig an Zombies.

Die Handlung ist genauso blutig und unheimlich wie ich sie von diesem Comic auch erwartet habe. Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, es wird nicht an Horror, Blut, Aktion und Grusel gespart und beschert dem Leser, der Horror mag und erwartet, beste Unterhaltung und Gänsehaut.

Fazit

Ich mag einfach alles an diesem Comic! Das Cover ist spitze gestaltet, die Zeichnungen sind einfach super gemacht und kommen – vollständig in Farbe – sehr gut zur Geltung. Die Geschichte hat stilecht Akte X Charakter und ist gemischt mit dem Horror aus 30 Days of Night. Ich bin rundum glücklich mit dem Comic und kann ihn nur empfehlen! Ich denke dies war nicht mein letzter Comic.

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Krinkelkrokens avatar

Rezension zu "Freaks of the Heartland" von Steve Niles

Leise und bildgewaltig
Krinkelkrokenvor 5 Jahren

Tervors Bruder Will, ein riesiger und monströs entstellter Sechsjähriger, wird von seinem alkoholkranken und tyrannischen Vater in einem Schuppen hinter dem Haus in Gristlewood Valley, im mittleren Westen der USA, wie Vieh an einer Kette gehalten. Trevor hat sich immer um seinen kleinen Bruder gekümmert und versucht, ihn vor fremden Blicken zu schützen. Eines Tages überhört er einen Wutausbruch des Vaters, der ankündigt, der miserablen Existenz des ungeliebten Nachwuchses ein Ende zu bereiten. Anscheinend ist Will nicht die einzige „Mutation“ im Dorf – und auch nicht der Einzige, der beseitigt werden soll. Trevor begibt sich mit dem sensiblen Geschöpf auf die Flucht durch das Heartland und begegnet auf dem Weg in eine bessere Zukunft Gleichgesinnten, Feinden und einem schrecklichen Geheimnis.

„Freaks of the Heartland“, ein Sammelband, der alle sechs Teile rund um das ungleiche Geschwisterpaar beinhaltet, vereint alles, was schaurig-schöne Horrorliteratur braucht: Beeindruckend stimmungsvolle Bilder, eine düstere Geschichte und nicht zuletzt einen Hauch Wehmut. Autor und Zeichner gelingt es besonders eindrucksvoll dem Leser die bigotte, idyllische und dabei gottverlassene Atmosphäre des Bible Belt-Landstriches näher zu bringen.

Die Zeichnungen Greg Ruths, der sich schon für „Conan“ (Dark Horse Comics, 2003) oder „The Matrix“ (Burlyman Entertainment, 2003) verantwortlich zeigt, sind so ausdrucksstark, dass ohne Weiteres als Kunst durchgehen. Bräunlich-blasse Wasserfarben und warme Erdtöne spiegeln die Landschaft des ländlichen Herzstückes Amerikas wider. Die Bevölkerung ist so wortkarg und rückständig wie die Weite ihrer Umgebung endlos und abgeschieden ist.

Die von Steve Niles („30 Days of Night“) wundervoll in die Bilder gewebte Geschichte der beiden Brüder, die sich gegen falsche Moralvorstellungen, Inhumanität und verfaulte Traditionen zur Wehr setzten, erscheint als krasser Gegensatz zu der bedrohlichen Dorfgesellschaft Gristlewood Valleys und erinnert entfernt an John Steinbecks tragische Geschichte von Lennie und George („Of Mice and Men“). Die rührende Liebe, der Zusammenhalt und die Solidarität der jungen Generation gegen die älteren Tyrannen lässt Erinnerungen an die idyllischen Tage des Heartlands aufkommen – oder viel mehr an das, was man damit verbindet: den Duft nach Apfelkuchen, den Geschmack von selbstgemachter Limonade und das Gefühl vom Gras unter den nackten Füßen.

Positives und Negatives wird von Autor und Zeichner so eigentümlich amalgamiert, dass morbider Horror nostalgische Wehmut kreuzt, Bildgewalt auf Unaufgeregtheit stößt. Die genialen Bilder brennen sich dem Leser in die Netzhaut und die Geschichte von Will und Trevor zieht einem das Herz zusammen. Obwohl das Schicksal der beiden Protagonisten offen gehalten wird, nimmt das Comic im Gegensatz zu „Pandämonium“ (Rezi hier: KLICK) ein hoffnungsfrohes Ende – was für mich zu einem brillanten Leseerlebnis und hochkarätigem Augenschmaus macht. Ein Meisterwerk!

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MisterWoos avatar

Rezension zu "Freaks of the Heartland" von Steve Niles

Rezension zu "Freaks of the Heartland" von Steve Niles
MisterWoovor 10 Jahren

So weit das Auge reicht, sieht man Farmland. Ab und zu mischen sich ein paar einsame Bäume, Holzzäune und windschiefe Häuser ins Bild. Ein Schuss fällt, vielleicht auch nur die Fehlzündung eines Traktors, und ein Schwarm Krähen fliegt auf, davon in den schmierig-grauen Himmel. Ödnis pur. Wir schreiben die "gute, alte Zeit", wann auch immer die gewesen sein mag. Vielleicht regiert gerade Präsident Truman, vielleicht auch schon Eisenhower. So genau interessiert das hier niemanden, ist auch nicht wichtig an einem Ort, an dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Ein Stück Ende der Welt, ohne Handys, Faxgeräte oder Farbfernseher. Freaks of the Heartland portraitiert den mittleren Westen der USA in den düstersten Farben.

Die Geschichte ist nicht nur das düstere Portrait eines Landstrichs, sondern auch einer Familie. Autor Steve Niles (30 Days of Night) bewegt sich bei der Skizzierung der Figuren hart an der Grenze zu Klischees und Stereotypen: Daddy ist ein Trinker, Mommy wird geschlagen, und Sohnemann Trevor zieht den Kopf ein, so gut es geht. Und in der Scheune, versteckt vor dem Licht der Welt, lebt Will. Er ist von Geburt an anders, unnatürlich groß und kräftig, mit einem Wasserkopf - ein Freak. Die Farmer der Gegend, insbesondere sein eigener Vater, halten ihn für ein Monster, eine Ausgeburt der Hölle, und wollen ihn töten. Brüderchen Trevor hat jedoch etwas dagegen.

Freaks of the Heartland handelt von der Doppelmoral einfacher Leute. Wer am lautesten "Monster!" schreit, ist häufig selber eines. Die Geschichte wurde schon oft erzählt, und ist spätestens seit Frankenstein ein klassisches Horrorthema. Handlung gibt es bei Freaks of the Heartland so wenig, dass man den Plot fast als statisch bezeichnen könnte. Das macht aber nichts, weil dieses Weniger an Handlung einem Mehr an Atmosphäre zugute kommt. Die wird in erster Linie durch die fabelhaften Bilder von Greg Ruth erzeugt: Dunkle Farben, viel Schatten und ein außerordentlich realistischer, leicht verwischter Strich. Die Qualität der Handlung ist nicht überragend, die der Bilder hingegen schon. Weil es wenig Text gibt, liest sich Freaks of the Heartland recht schnell. Seine Wirkung entfaltet der Band dennoch. Es ist wahrhaftig eine Bilder-Geschichte, unterhaltsam und unheimlich, mit nicht mehr Text, als unbedingt nötig. Atmosphärischer und gradliniger Horror, von dem man sich mehr wünscht.

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