Steve Shill

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Rezension zu "Ben Hur (2011), 1 DVD" von Steve Shill

Ben Hur
vormivor 6 Monaten

Der Mann, der schon Abraham Lincoln als Vampirjäger zeigte, wagt sich an das Remake eines der populärsten Epen der Filmgeschichte.
Wer, aus dem Osttürkischen übersetzt, den Vornamen Der Eiserne trägt und vor wenigen Jahren bereits ein Remake von Melvilles Moby Dick umkreiste, fürchtet selbstredend auch William Wylers mit elf Oscars ausgezeichneten Klassiker nicht. Timur Bekmambetovs Ben Hur entfernt sich erzählerisch von der berühmten Buch- und Filmvorlage, setzt neue Schwerpunkte, präsentiert sich als oft intimes Epos, bietet aber das größte Spektakel dennoch dort, wo es die Fans auch am meisten erwarten: im Wagenrennen.


Mit einem visuellen Köder auf diese etwa zehnminütige Sequenz eröffnet der Regisseur von Wanted seinen Film, blickt dann zurück auf die Freundschaft zwischen seinen Hauptfiguren, dem jüdischen Edelmann Judah Ben Hur (Jack Huston) und dem Römer Messala (Toby Kebbell). Im Drehbuch von Keith R. Clarke und John Ridley ist der imperiale Offizier nicht nur Jugendfreund, sondern nun auch Adoptivbruder des Protagonisten, wird die Beziehung der beiden vor dem Bruch ausgiebiger beleuchtet als bei Wyler - wie auch der treibende politische Aspekt, der im blinden Hass zwischen Supermacht und besetztem Volk die Brücke zum Gift unserer Gegenwart schlägt. Viel stärker als bei Wyler oder Fred Niblos Stummfilm von 1925 ist Messala hier eine gebrochene Figur, ringt er mit sich. Im Unterschied zu früheren Adaptionen ist es auch kein fallender Mauerstein, sondern der Pfeil eines Zeloten, der ihn zwingt, seine eigene Karriere über die Zukunft seines Freunds und dessen Familie zu stellen. Messalas auch von schwelender Eifersucht motivierte Schwäche, 
Inhaltsangabe auf amazon

Komischerweise reißt die Amazon Inhaltsangabe mitten im Satz ab, die meisten werden aber die Version des Films mit Charlton Heston kennen, deshalb habe ich es trotzdem so gelassen. Mein Mann ist eingefleischter Fan dieser Versions des Films und wir waren sehr gespannt auf diese Neuverfilmung. 

Leider wurden wir enttäuscht, oder wir hatten zu große Erwartungen.
Jedenfalls mussten wir feststellen, auch mit der ganzen neuen, atemberaubend spannenden Technik und Spezialeffeckte, dass neu nicht immer besser sein muß. In diesem Fall ist neu nivht besser. Der Film ist gut, natürlich auch spannend, aber er hat nichts besonderes mehr an sich.
Das gewisse Etwas ist leider abhanden gekommen...

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