Ein letzter Sommer

von Steve Tesich 
3,8 Sterne bei151 Bewertungen
Ein letzter Sommer
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SicaUees avatar

Die Geschichte ist eher bedeutungslos und nicht immer ganz nachvollziehbar, der Schreibstil war hingegen hervorragend.

cosminchenchens avatar

Dieses Buch hat mich von Anfang an nicht los gelassen und ich wollte mehr über die Beziehung zwischen Daniel - Rachel - ihrem Vater erfahren

Alle 151 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ein letzter Sommer"

Ein letzter Kleinstadt-Sommer kurz vor dem Erwachsenwerden: Daniel Price ist siebzehn und hat gerade die Highschool abgeschlossen. Er lenkt sich mit Ringkämpfen ab von der Verbitterung seines krebskranken Vaters und der bröckelnden Ehe der Eltern. Als Daniel die schöne, unergründliche Rachel kennenlernt, wird die Welt auf einmal schrecklich und wunderbar weit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548610412
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:15.04.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    Duffys avatar
    Duffyvor 3 Jahren
    Der Sprung aus der Jugend

    Daniel Boone Price ist ein 17jähriger High-School Absolvent in einer amerikanischen Kleinstadt. Vor dem Absprung in ein erwachsenes Leben steht ein ereignisreicher Sommer. Seine beiden besten Freunde orientieren sich und das hat Auswirkung auf das Zusammensein der Jungs, der Vater kämpft mit dem Krebs und verliert. Doch die größte Herausforderung ist die Liebe zu einem unergründlichen Mädchen namens Rachel. Es ist nicht die einfache, unkomplizierte Sommerliebe. Es geht tiefer und das in einer Zeit, in der Daniel noch nicht richtig damit umgehen kann. Am Schluss des Sommers haben alle einen Weg gefunden, auf dem sie weitergehen.

    Eine 500seitige Sommerromanze  ist das nicht, zu existenziell sind alle Erzählstränge ausgerichtet. Weitab davon, dass Leben nach der Schulzeit zum Abenteuer zu machen, geht Tesich ganz tief in die Psychologie des Heranwachsens und schreibt ein Drama um Liebe und Werte, das alles enthält, das einem Jugendlichen passieren kann. Krankheit, Liebe, Zukunftsangst und Bewältigung der Gegenwart, Orientierung. Tesich schreibt spannend, verbindet Melancholie, Tränen, Freude, Übermut und Resignation zu einer gelungenen Geschichte über die Herausforderungen an ein jugendliches Leben im Übergang. Es ist ein schöner Roman, kann man sagen, denn er hat mehr versöhnliche Momente als Härten. Das Ende bestreitet der Autor mit einer stilistischen Überraschung und löst so vieles auf, was den Leser das ganze Buch über als mögliche Frage begleitet.

    Es ist wirklich schade, dass der Autor nur 53 Jahre alt geworden ist und nur zwei Romane hinterlassen hat. In jedem Fall sein auch sein zweites Werk "Abspann" empfohlen. 

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    M
    mopevor 3 Jahren
    Strange

    Dieses Buch ist seltsam. Nicht langweilig aber langatmig und undurchsichtig. Bin nicht begeistert. Habe schon viel bessere Bücher gelesen.

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    winter-chills avatar
    winter-chillvor 5 Jahren
    Guter Schreibstil, handlungsarmer Inhalt

    Fangen wir mit dem Positiven an: Was an diesem Buch wirklich gut ist, ist der Schreibstil und Tesich erzählt sehr stimmungsvoll, schafft es, eine eindringliche, wenn auch sehr melancholische, Atmosphäre aufzubauen. Nur deswegen habe ich das Buch dann doch bis zum Ende durchgehalten. Der Inhalt nämlich lässt sehr zu wünschen übrig. Selten habe ich eine Geschichte mit so wenig Handlung gelesen. Der Roman sollte wohl so etwas wie ein psychologischer Entwicklungsroman werden. Es geht zusammengefasst um das Erwachsenwerden, Freundschaft und die erste große Liebe. Allerdings plätschert die Geschichte extrem langsam vor sich hin und scheint nur aus Belanglosigkeiten zu bestehen. Seite um Seite fragt man sich, wann denn nun endlich mal etwas passiert oder eine interessante Wendung kommt. Man wird irgendwann regelrecht von dem langsamen Erzähltempo eingelullt und fängt an, sich – trotz schöner Sprache – beim Lesen zu langweilen. Genervt haben mich mit der Zeit auch die Antriebslosigkeit und das zum Teil gefühlsduselige Getue der Hauptfigur. Eine düstere, deprimierende, langatmige Geschichte, die mich wahrlich nicht begeistert hat.

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    blueberry7s avatar
    blueberry7vor 6 Jahren
    Rezension zu "Ein letzter Sommer" von Steve Tesich

    Dieses Werk erinnerte mich an "catcher in the rhye" von Salinger. Und das habe ich damals auch schon nicht gemocht.
    Irgendwie hat mich auch dieses Buch wieder nicht angesprochen und ich musste am Ende sogar querlesen..........................

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    nana_what_elses avatar
    nana_what_elsevor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein letzter Sommer" von Steve Tesich

    "Du redest ganz schön oft von der Liebe", sagte sie.
    "Weil es mir gut tut."
    "Es wird nicht immer so sein, Daniel."
    "Doch, immer."
    "Sie kann eine richtige Krankheit sein." Sie nickte lächelnd. "Und sie kann ein Heilmittel sein, uns es wird eine Zeit kommen, da wirst du nicht wissen, ob sie das eine ist oder das andere."

    Ein verstörendes, wahres, desillusionierendes und doch träumerisches Buch über die Macht der Liebe, die ungeheure Wucht des Schmerzes, den Zurückweisungen auslösen können, das Begreifen und Ergreifen von Chancen, und das Erwachsenwerden ohne die kindlichen Träume zu verlieren..

    Der Schulabschluss ist nahe und Daniel und seine beiden Freunde haben keine Ahnung, was sie danach machen sollen. Was das Leben für sie bereit hält. In dem kleinen Nest in East-Chicago gibt es nur ein trostloses Leben als Fabriksarbeiter, unter trostlosen Bedingungen und unter trostlosen Menschen - doch keine Zukunft. Daniels endloses Grübeln über seine Zukunftspläne endet jedoch, als ein paar Straßen weiter, die junge hübsche Rachel einzieht und seine Gedanken nicht mehr über sie hinauskommen..

    Story: Die Trostlosigkeit und verbitterte Atmosphäre der Gegend und in den Familien durchzieht die Geschichte als roter Faden, der beinahe greifbar ist. Nur zu gern stürzt man sich als Leser auf den Hoffnungsfunken der "Rachel" heißt, um dann umso tiefer gemeinsam mit Daniel zu fallen..

    Schreibweise: Steve Tesich schuf eine graue Welt, in der sich Sonnenstrahlen nur mit Mühe, aber mit umso größerer Kraft einen Weg durch die Wolken bahnen.. Poetisch, zu Herzen gehend.. Dieser Roman lässt den Leser zustimmend nicken und im nächsten Satz erschrocken zusammenzucken..

    Gestaltung: Das Portrait eines jungen Mannes der im Schatten liegt und in die Sonne blinzelt - ein wunderbar gewähltes Motiv..

    Fazit: Kein Roman für jeden Tag, aber mit Sicherheit einer jener Romane, die uns dazu verführen, in Gedanken versunken, an einzelne Szenen, an Dialoge oder den Herzschmerz zurückzudenken und sich dadurch einsam oder gerade eben NICHT einsam zu fühlen..

    List-Verlag
    2010 (14. Auflage!)
    491 Seiten

    Mein persönlicher Soundtrack zu "Ein letzter Sommer" ist: "Heavy in your arms" von Florence and the Machine. Jeder der das Buch gelesen hat, wird mich verstehen.. :)

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein letzter Sommer" von Steve Tesich

    'Die Tür zur Vergangenheit war geschlossen. Ich sah keine Türen in die Zukunft aufgehen.'

    Inhalt:
    East Chicago in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts: Der Teenager Daniel Price weiß nicht recht, was er mit seinem Leben anfangen soll: die Schule hat er gerade beendet, einen Zukunftsplan gibt es nicht, sein Vater ist schwer krank, von seinen Freunden Larry Misiora und Billy Freu(n)d entfernt er sich mehr und mehr. Dann trifft er auf Rachel, die mit ihrem Vater zusammenlebt und für Daniel ein großes Geheimnis darstellt. Er verliebt sich in sie und muss feststellen, dass sich sein ganzes Leben plötzlich verändert, seine Gefühlswelt völlig durcheinander gerät.

    Mein Eindruck:
    Steve Tesich hat mit 'Ein letzter Sommer' ein bewegendes, mitreißendes, kluges Buch geschaffen. Aufgrund der durchgängig häufig verwendeten wörtlichen Rede ist das Buch sehr lebendig, durch die einfache und eindringliche Sprache liest es sich schnell und flüssig. Dabei gelingt dem Autor eine überzeugende Darstellung von Daniels Leben und seinen Gefühlen, und auch die anderen Protagonisten sind klar, komplex und authentisch gezeichnet. Die Geschichte selbst ist oft tragisch, ohne weinerlich oder überzogen zu wirken.

    Alles in allem hat mich 'Ein letzter Sommer' sehr bewegt, doch auch sehr gut unterhalten.

    Mein Resümee:
    Sehr empfehlenswert!

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    Golondrinas avatar
    Golondrinavor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein letzter Sommer" von Steve Tesich

    Was habe ich mich durch dieses Buch geschleppt! Immer wieder sehnsüchtig nach draußen in die Sonne geschaut, weil mich die Geschichte um den High School Absolventen Daniel doch zu sehr deprimiert hat. Um die Wahrheit zu sagen, ich bin ein paar Jährchen älter als der Held des Buches und ich habe mir alle Mühe gegeben, Verständnis für seinen Charakter, sein Tun, seine Freunde und seine Freundin aufzubringen. (Ich war bestimmt auch nicht immer angenehm in diesem Alter...) Aber trotz guten Willens - es ist mir nicht gelungen: ständige Antriebslosigkeit, ewige, aussichtslose Wiederholungen, langweilig, uninteressant. Eigentlich kann man Daniel nicht den größten Vorwurf machen: seine Probleme - was bringt die Zukunft, Tod des Vaters, erste unerfüllte Liebe - bergen jedes für sich genug Potential für einen mitreißenden Roman. Nein, dieser Vorwurf gebührt Steve Tesich, der es literarisch nicht schafft, die vielen einzelnen Episoden zu einem Ganzen zu verbinden. Und mal ganz ehrlich: eine Prise Humor hätte dem Buch auch gutgetan!

    Kommentare: 2
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    loewenkinds avatar
    loewenkindvor 7 Jahren
    Rezension zu "Ein letzter Sommer" von Steve Tesich

    Ein wunderschönes, melancholisches Buch, das mich stellenweise in meine eigene Kindheit und Jugend zurückversetzt hat. Die Hauptfigur Daniel Price empfand ich als sehr sympathisch und authentisch. Es ist unglaublich schade, dass es keine weiteren Romane von Steve Tesich geben wird (neben "Abspann", übrigens ein ebenfalls sehr gutes Buch). "Ein letzter Sommer" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und ich hätte es ewig weiterlesen können.

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    Moni 3007s avatar
    Moni 3007vor 8 Jahren
    Rezension zu "Ein letzter Sommer" von Steve Tesich

    Daniel ist siebzehn Jahre alt und lebt in East-Chicago und hat gerade im Sommer 1960 die Highschool abgeschlossen. Da die Stimmung zu Hause unerträglich ist, sucht Daniel Ablenkung und Abenteuer. Und das hat er schlagartig, als er sich in die schöne, unergründliche Rachel verliebt, denn immer tiefer gerät er in den Sog ihres Geheimnisses und ihrer bittersüßen Liebe.
    Er schreibt in dem für mich wunderbar geschriebenen Roman von dem Erwachsenenwerden und der ersten Liebe mit seinen Problemen. Er hat dies auch sprachlich sehr gut rüber gebracht. Ich habe es wirklich genossen, das Buch zu lesen. Nun, ich habe es aufgrund der Empfehlung der Elke Heidenreich gekauft und wieder einmal absolut nicht bereut. Ein sehr empfehlenswertes Buch mit satten 5 Sternen.

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    Simone Keils avatar
    Simone Keilvor 9 Jahren
    Rezension zu "Ein letzter Sommer" von Steve Tesich

    East-Chicago, 1969: Daniel Price, der 18-jährige Ich-Erzähler, beendet mit seinen Freunden Larry und Billy die Highschool und steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Wege der Freunde trennen sich sehr schnell. Er verliert seinen krebskranken, verbitterten Vater, verliebt sich in Rachel, die ebenso schön, wie unergründlich ist, und wird immer tiefer in einen Strudel seiner eigenen Gefühle gerissen.
    'Ein letzter Sommer' ist ein Roman der von Verlusten erzählt - vom Verlust der Kindheit, der Liebe und von Träumen - und einen doch am Ende mit einem Lächeln zurück lässt. Steve Tesich schreibt in einer Art und Weise, die den Leser die Worte nicht nur lesen, sondern auch spüren lässt. Das ist mir in dieser Intensität bislang nur bei Nabokovs 'Lolita' begegnet. Man wird in das Geschehen und auch in die Gefühle des Protagonisten förmlich hinein gesogen. Man kann das Ende nicht erwarten, aber genauso fürchtet man es. Ein wirklich außergewöhnlicher Roman. Realistisch, schonungslos und dabei erstaunlich poetisch.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    Ist bei dem buch von STEVE TESICH " EIN LETZTER SOMMER" der mann an rachels seite ihr vater oder nicht??
    Zum Thema
    Alice Pieszeckis avatar
    Hallo! Ich habe gerade das unten angehängte Buch gelesen und bin von der Atmosphäre schrecklich begeistert. Ein Jugendlicher erzählt von seiner ersten Liebe zu einem ebenso aufregenden wie unergründlichen Mädchen und muss letztendlich mit einer bitteren Enttäuschung zurechtkommen, die zwar während der gesamten Erzählung mitschwingt, man aber dennoch von ihr überrascht ist. Wer empfiehlt mir weitere Bücher, die ein Geheimnis in sich tragen?
    Herz.Ist.Trumpfs avatar
    Letzter Beitrag von  Herz.Ist.Trumpfvor 8 Jahren
    "warum charlie wallace?"
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