Steven Carroll

 3.6 Sterne bei 22 Bewertungen

Alle Bücher von Steven Carroll

Cover des Buches Die Kunst des Lokomotivführens (ISBN:9783453405219)

Die Kunst des Lokomotivführens

 (16)
Erschienen am 06.03.2008
Cover des Buches Die Gabe der Geschwindigkeit (ISBN:9783453406278)

Die Gabe der Geschwindigkeit

 (5)
Erschienen am 05.02.2009
Cover des Buches Die Zeit, die wir uns nahmen (ISBN:9783453407725)

Die Zeit, die wir uns nahmen

 (1)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Momokos Zimmer (ISBN:9783899414004)

Momokos Zimmer

 (0)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Die Kunst des Lokomotivführens (ISBN:9783866045439)

Die Kunst des Lokomotivführens

 (0)
Erschienen am 15.01.2007

Neue Rezensionen zu Steven Carroll

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Rezension zu "Die Zeit, die wir uns nahmen" von Steven Carroll

Rezension zu "Die Zeit, die wir uns nahmen" von Steven Carroll
Buecherfreundinvor 9 Jahren

1970 - Es ist immer noch der Vorort von Melbourne, aber er hat sich verändert. Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus. Das 100jährige Bestehen. Es soll eine Feier geben und ein Künstler wird die Geschichte des Ortes in einem riesigen Wandgemälde festhalten.
Michael geht inzwischen aufs Collage und macht seine ersten Erfahrungen mit der Liebe und den Schmerzen die sie bereiten kann. Die Ehe seiner Eltern ist längst gescheitert. Sie leben getrennt. Rita wohnt nun allein in dem Haus und Vic ist in einen kleinen Küstenort gezogen. Regelmäßig schreiben sie sich Briefe und sie haben beide immer noch einen festen Platz im Leben des anderen.
Rita arbeitet stundenweise für Mrs. Webster, deren Mann bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kam. Die beiden Frauen verstehen sich ohne viele Worte. Eines Tages nimmt Mrs. Webster Rita mit und sie erfährt dabei von der Gabe der Geschwindigkeit. Jenem Augenblick in den Vergangenheit und Gegenwart eins werden.
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Wie schon in den beiden ersten geht es auch im letzten Teil um Gefühle, Träume und Hoffnungen. Immer mehr wird klar dass es die Zeit ist die alles verändert. Nicht nur um uns herum ist alles im Wandel, auch wir, unsere Gefühle verändern sich. Unsere Träume und Hoffnungen sind nicht mehr die gleichen.
Auch diesmal bedient sich Steven Carroll wieder einer sehr poetischen Sprache. Er schafft es immer wieder eine sehr intensive fast intime Atmosphäre zu schaffen.
Wir sehen Vic der gefangen ist in seinem Alltag, bestehend aus immer wiederkehrenden Barbesuchen. Mit immer den gleichen Freunden, die eigentlich gar keine richtigen Freunde sind. Unfähig sich aus diesem Kreis zu lösen oder lösen zu wollen.
Rita, die immer noch in der gleichen Strasse, in immer noch dem gleichen Vorort wohnt. Wie all die Jahre zuvor scheint sie nicht wirklich dort hin zu gehören und doch schafft sie es nicht fortzugehen. Bis zu diesem Erlebnis, das vieles verändert.
Michael, der die Stummheit seiner Eltern scheinbar geerbt hat. Die Stummheit, die es ihm nicht möglich macht seine Gefühle und Wünsche in Worte zu fassen.
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Alleine durch die Erzählweise Steven Carrolls, ein lesenswertes Buch. Auch wenn mich dieser letzte Roman nicht genauso fesseln konnte wie die beiden ersten. Es gab Rückblicke auf Ereignisse die ich gerade erst in den vorangegangenen Teilen gelesen hatte. Darum nur 3 Sterne. Und trotzdem muss ich sagen es war ein gelungener Abschluss dieser Familiensaga.

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Rezension zu "Die Gabe der Geschwindigkeit" von Steven Carroll

Rezension zu "Die Gabe der Geschwindigkeit" von Steven Carroll
Buecherfreundinvor 9 Jahren

Auch mit seinem zweiten Teil dieser Familiensaga hat es Steven Carroll geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Diesmal ist es Michael der im Vordergrund der Geschichte steht. Er ist inzwischen 16 und hat immer noch diesen Traum einmal ein ganz großer Kricketspieler zu werden. Der beste und schnellste Werfer den Australien je gesehen hat. Das, scheint für ihn der richtige Weg, der Vorstadt und alles was sie für ihn repräsentiert entfliehen zu können.
Doch da gibt es noch etwas, nein jemanden der sein Interesse weckt. Kathleen Marsden, die in einem Heim für elternlose Kinder lebt. Eigentlich kennen sie sich schon lange, aber irgendetwas scheint sich zwischen ihnen verändert zu haben.
Wir erleben den Sommer 1960 so wie Michael ihn wahrnimmt und erlebt. Es sind Monate des Erwachenwerdens. Eine Zeit in der sich Gefühle entwickeln, die Michael so nie zuvor wahrgenommen hat. In der Träume wahr werden können und andere Träume zerplatzen. Und es ist eine Zeit des Verstehens.
Steven Carroll lässt uns tief in das Innerste seiner Hauptfigur sehen. Er bedient sich, wie schon im ersten Teil, einer fast poetischen Schreibweise. Mit der gleichen Intensität wird die Geschichte rund um Michael, Vic, Rita und dem kleinen Vorort von Melbourne fortgesetzt.
Und wieder sind es die Gefühle, die Träume und das was sich Jeder vom Leben erhofft, was für mich im Mittelpunkt der Geschichte steht. Ein Lesevergnügen der besonderen Art!

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Rezension zu "Die Kunst des Lokomotivführens" von Steven Carroll

Rezension zu "Die Kunst des Lokomotivführens" von Steven Carroll
Buecherfreundinvor 9 Jahren

Ein Vorort von Melbourne in den 50er Jahren. Vic, Rita und ihr Sohn Michael gehen zur Verlobungsfeier von Patsy Bedsers.
Vic ist Lokomotivführer und er träumt vom „Big Weel“. Davon einen dieser großen Personenzüge zu führen wie sein Vorbild und Lehrmeister Paddy Ryan. Vic trinkt zu viel und Rita seine Frau, fragt sich immer öfter wo der Mann geblieben ist, der sie damals mit so viel Schwung und Elan über die Tanzfläche gewirbelt hat. Jetzt wohnen sie hier, in dieser Strasse, in diesem kleinen Nest und gehen wie all die Anderen zu Patsys großer Party.
Gerade hat Paddy Ryan mit seinem Zug ein Haltesignal überfahren und keiner der Gäste ahnt, dass die heutige Nacht so viel verändern wird.
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Dies ist einer dieser „stillen“ Romane die uns durch ihre Intensität in ihren Bann ziehen. Die Handlung stand für mich an zweiter Stelle. Hier geht es um Gefühle, Träume, enttäuschte Hoffnungen und das Leben an sich.
Mehrere Personen kommen zu Wort, die uns teilhaben lassen an ihren Gedanken und Erinnerungen. So entsteht nach und nach eine Geschichte die uns zeigt wie sehr die Menschen sich nach Liebe und ein wenig Glücklichsein in ihrem Leben sehnen.
Es hat ein paar Seiten gedauert, dann hat mich das Buch nicht mehr losgelassen. Langsam, fast behutsam habe ich mich durch diese Geschichte gelesen. Ein etwas anderes Buch, das mir ausgesprochen gut gefallen hat.

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