Steven Carroll

 3,6 Sterne bei 23 Bewertungen

Alle Bücher von Steven Carroll

Cover des Buches Die Kunst des Lokomotivführens (ISBN: 9783453405219)

Die Kunst des Lokomotivführens

 (16)
Erschienen am 06.03.2008
Cover des Buches Die Gabe der Geschwindigkeit (ISBN: 9783453406278)

Die Gabe der Geschwindigkeit

 (5)
Erschienen am 05.02.2009
Cover des Buches Die Zeit, die wir uns nahmen (ISBN: 9783453407725)

Die Zeit, die wir uns nahmen

 (1)
Erschienen am 01.08.2010
Cover des Buches Momokos Zimmer (ISBN: 9783899414004)

Momokos Zimmer

 (1)
Erschienen am 01.11.2007
Cover des Buches Die Kunst des Lokomotivführens (ISBN: 9783866045439)

Die Kunst des Lokomotivführens

 (0)
Erschienen am 15.01.2007

Neue Rezensionen zu Steven Carroll

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Cover des Buches Momokos Zimmer (ISBN: 9783899414004)SotsiaalneKeskkonds avatar

Rezension zu "Momokos Zimmer" von Steven Carroll

Reise ins durch den Zweiten Weltkrieg zerstörte Japan
SotsiaalneKeskkondvor 8 Monaten

Tokio nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Bereits beim ersten zusammentreffen zwischen dem australischen Literaturprofessor Allen "Spin" Bowler, der im Dienst der Siegermächte steht, und Momoko, einer jungen Japanerin funkt es. Nach und nach entsteht eine tiefe Liebe zwischen den beiden jungen Menschen, die gegen alle gesellschaftlichen Konventionen verstößt. und auch so ist, dass Leben im vom Krieg zerstörten Tokio nicht immer einfach. Doch einen Rückzugsort findet das ungleiche Paar in "Momokos Zimmer", der kleinen Wohnung der Japanerin, wo sie ihre Leidenschaften ausleben und ihre Geheimnisse teilen. Doch kein Glückt wärt ewig und schon droht die junge Liebe durch Eifersucht, Neid und Missgunst zerstört zu werden. 

Ganze 25 Jahre später versuchen die beiden erneut, die alten Flammen der Liebe zu entfachen, doch die Vergangenheit wirft ihre Schatten auf Spin und Momoko. 

Anfangs war ich richtig begeistert. Der Schreibstil war bunt und ließ die japanische Hauptstadt vor meinem inneren Auge in all seinen bunten Farben wie ein Phoenix aus der Asche des Krieges auferstehen. Auch die Charaktere begeisterten mich anfangs unglaublich. Sie waren sehr facettenreich und vor allem Momoko kam mir unglaublich nahe, während ich Spin vor allem gegen Mitte des Buches als unsympathisch und extrem eifersüchtig und rachgierig empfand. Auch mangelte es anfangs der Geschichte überhaupt nicht an Spannung. Gegen Mitte des Buches wurde mir Spin immer unsympathischer, gegen Ende der Geschichte war er fast nicht mehr auszuhalten. Und auch verlor sich die Geschichte immer mehr und von der einstigen Spannung war nichts mehr zu spüren. Durch den Teil, der 25 Jahre nach dem Ende des Krieges spielt musste ich mich durchkämpfen. 

Das Buch beginnt vielversprechend, doch entwickelt sich zunehmend zu einem zähen, langweiligen Brei. Die Idee fand ich einfach super und hätte eindeutig besser ausgebaut werden können. 

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Cover des Buches Die Zeit, die wir uns nahmen (ISBN: 9783935890588)

Rezension zu "Die Zeit, die wir uns nahmen" von Steven Carroll

Rezension zu "Die Zeit, die wir uns nahmen" von Steven Carroll
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren

1970 - Es ist immer noch der Vorort von Melbourne, aber er hat sich verändert. Ein großes Ereignis wirft seine Schatten voraus. Das 100jährige Bestehen. Es soll eine Feier geben und ein Künstler wird die Geschichte des Ortes in einem riesigen Wandgemälde festhalten.
Michael geht inzwischen aufs Collage und macht seine ersten Erfahrungen mit der Liebe und den Schmerzen die sie bereiten kann. Die Ehe seiner Eltern ist längst gescheitert. Sie leben getrennt. Rita wohnt nun allein in dem Haus und Vic ist in einen kleinen Küstenort gezogen. Regelmäßig schreiben sie sich Briefe und sie haben beide immer noch einen festen Platz im Leben des anderen.
Rita arbeitet stundenweise für Mrs. Webster, deren Mann bei einem mysteriösen Autounfall ums Leben kam. Die beiden Frauen verstehen sich ohne viele Worte. Eines Tages nimmt Mrs. Webster Rita mit und sie erfährt dabei von der Gabe der Geschwindigkeit. Jenem Augenblick in den Vergangenheit und Gegenwart eins werden.
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Wie schon in den beiden ersten geht es auch im letzten Teil um Gefühle, Träume und Hoffnungen. Immer mehr wird klar dass es die Zeit ist die alles verändert. Nicht nur um uns herum ist alles im Wandel, auch wir, unsere Gefühle verändern sich. Unsere Träume und Hoffnungen sind nicht mehr die gleichen.
Auch diesmal bedient sich Steven Carroll wieder einer sehr poetischen Sprache. Er schafft es immer wieder eine sehr intensive fast intime Atmosphäre zu schaffen.
Wir sehen Vic der gefangen ist in seinem Alltag, bestehend aus immer wiederkehrenden Barbesuchen. Mit immer den gleichen Freunden, die eigentlich gar keine richtigen Freunde sind. Unfähig sich aus diesem Kreis zu lösen oder lösen zu wollen.
Rita, die immer noch in der gleichen Strasse, in immer noch dem gleichen Vorort wohnt. Wie all die Jahre zuvor scheint sie nicht wirklich dort hin zu gehören und doch schafft sie es nicht fortzugehen. Bis zu diesem Erlebnis, das vieles verändert.
Michael, der die Stummheit seiner Eltern scheinbar geerbt hat. Die Stummheit, die es ihm nicht möglich macht seine Gefühle und Wünsche in Worte zu fassen.
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Alleine durch die Erzählweise Steven Carrolls, ein lesenswertes Buch. Auch wenn mich dieser letzte Roman nicht genauso fesseln konnte wie die beiden ersten. Es gab Rückblicke auf Ereignisse die ich gerade erst in den vorangegangenen Teilen gelesen hatte. Darum nur 3 Sterne. Und trotzdem muss ich sagen es war ein gelungener Abschluss dieser Familiensaga.

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Cover des Buches Die Gabe der Geschwindigkeit (ISBN: 9783453406278)

Rezension zu "Die Gabe der Geschwindigkeit" von Steven Carroll

Rezension zu "Die Gabe der Geschwindigkeit" von Steven Carroll
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren

Auch mit seinem zweiten Teil dieser Familiensaga hat es Steven Carroll geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Diesmal ist es Michael der im Vordergrund der Geschichte steht. Er ist inzwischen 16 und hat immer noch diesen Traum einmal ein ganz großer Kricketspieler zu werden. Der beste und schnellste Werfer den Australien je gesehen hat. Das, scheint für ihn der richtige Weg, der Vorstadt und alles was sie für ihn repräsentiert entfliehen zu können.
Doch da gibt es noch etwas, nein jemanden der sein Interesse weckt. Kathleen Marsden, die in einem Heim für elternlose Kinder lebt. Eigentlich kennen sie sich schon lange, aber irgendetwas scheint sich zwischen ihnen verändert zu haben.
Wir erleben den Sommer 1960 so wie Michael ihn wahrnimmt und erlebt. Es sind Monate des Erwachenwerdens. Eine Zeit in der sich Gefühle entwickeln, die Michael so nie zuvor wahrgenommen hat. In der Träume wahr werden können und andere Träume zerplatzen. Und es ist eine Zeit des Verstehens.
Steven Carroll lässt uns tief in das Innerste seiner Hauptfigur sehen. Er bedient sich, wie schon im ersten Teil, einer fast poetischen Schreibweise. Mit der gleichen Intensität wird die Geschichte rund um Michael, Vic, Rita und dem kleinen Vorort von Melbourne fortgesetzt.
Und wieder sind es die Gefühle, die Träume und das was sich Jeder vom Leben erhofft, was für mich im Mittelpunkt der Geschichte steht. Ein Lesevergnügen der besonderen Art!

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