Steven D. Levitt , Stephen J. Dubner Think like a Freak

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Inhaltsangabe zu „Think like a Freak“ von Steven D. Levitt

Die Entlarvung der typischen Denkirrtümer Alltagsprobleme haben oft ganz andere Ursachen als gemeinhin vermutet. Und deshalb muss man, um sie wirklich zu lösen, einen überraschenden Weg einschlagen. Mit dieser Erkenntnis aus ihrem Bestseller Freakonomics haben Levitt und Dubner weltweit Aufsehen erregt. In diesem Buch führen sie alles, was sie an ihren Fallgeschichten gelernt haben, zu einem praktischen Toolkit zusammen. Das Denken-wie-ein-Freak bewährt sich überall: wenn Sie die eigenen Talente (oder Defizite) optimal in beruflichen Erfolg umsetzen, die Schulleistungen Ihrer Kinder nachhaltig verbessern und auch noch, wenn Sie Ihre Kinder dazu bringen wollen, Sie später im Alter im Pflegeheim zu besuchen. Think Like a Freak ist wieder ein unterhaltsames Feuerwerk brillanter Ideen. Diesmal aber mit unmittelbarem Praxisnutzen.

Das Buch gibt einem interessante Denkansätze!

— Dorfwolf
Dorfwolf

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    Think like a Freak
    Dorfwolf

    Dorfwolf

    16. June 2016 um 20:20

    Das Buch fand ich im gesamten Gut. Es erzählt einem duzende Geschichten zu verschiedene Denkansätze, welche einem im Leben wirklich helfen könnten.
    Man darf vom Buch jedoch nicht erwarten, dass sich nach dem Buch das Leben verändern wird.

  • Anders Denken als gewohnt hilft! Enorm.

    Think like a Freak
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    26. November 2014 um 12:52

    Anders Denken als gewohnt hilft! Enorm. „Ein auf die Mitte des Tors gezielter Freistoß hat zwar mit signifikant größerer Wahrscheinlichkeit Erfolg, aber nur 17 Prozent Schüsse werden dorthin gezielt…..ein Grund ist, dass das Zielen auf die Mitte…….nach einer schrecklich dummen Idee aussieht.“ Dies ist nur eines der vielen Beispiele in diesem flüssigen, mit Humor und Tempo verfassten Buch, in dem die Autoren nicht müde werden an vielen Beispielen (und kluger Auswertung derselben) den „Erfolg“ eingefahrener Denkgewohnheiten massiv in Frage zu stellen. Warum das so ist, dass trotz nicht vollzogener Problemlösung immer wieder die gleichen Strategien für die gleichen (eben bisher mit dieser Strategie nicht gelöster) Probleme angewendet werden, darauf geben die Autoren dabei ebenso einleuchtende und klare Antworten, wie sie dem Leser die Augen dafür öffnen, wie „andere Strategien“, eine andere Haltung und Denkweise, viele eher zu einer Lösung führen würden. Das antrainierte Denken ist eben vor allem nichts anders als die Summe angelernter, vom Umfeld vermittelter Lebenshaltungen, das vor allem eines in sich trägt: Die Erhaltung des Status Quo. Und nicht unbedingt darauf ausgerichtet ist, Neuland zu betreten, „um die Ecke“ zu denken oder Aufgabenstellungen des Lebens ganz neu und anders anzugehen. Sei es die Angst vor Fehlern, sei es (auch antrainierte oder anerzogene) mangelnde Fantasie (die vielfach die gewohnten und behäbigen Abläufe ja stört, wenn sie freie Bahn erhält), sei es die „Angst vor Schande“, der Schutz der eigenen Reputation als „vernünftiger Mensch“ oder mangelndes Zutrauen, gerade unter Stress wird oft der Verstand ein stückweit ausgeschaltet und auf das automatisch gewohnte und stereotype Verhalten gesetzt. „Sie werden kein Held werden, aber ebenso wenig werden sie emigrieren müssen“. Wenn aber die Ambitionen größer sind als nur die eigene Absicherung, dann wird man ausgetretene Pfade verlassen müssen und die eigene Fantasie ins Feld werfen. Es gibt keine allgemein „richtige“ und keine allgemein „falsche“ Methode über das Lösen eines gegebenen Problems oder einer anstehender Entscheidung nachzudenken, keine „kluge“ oder „unkluge“ Herangehensweise. Sondern vor allem gefragt ist eine produktive, kreative, durchaus rationale, aber auch anders als gewohnte Denkweise als Herangehensweise an das moderne Leben. So formulieren die Autoren die Grundlage ihrer Einsichten. „Denken wie ein Freak“ ist dann jene „Garnitur Erwartungen“, jene „andere Muskelgruppe“, um die sich die Ideen und Darlegungen der Autoren drehen und die sie bestens dem Leser zu Gemüte zu führen verstehen. Und das durchaus nicht nur „im Kleinen“, sondern vielfach auch, was drängende und „große“ Probleme der Zeit angehen, von der Ökologie bis zur Gesundheitsversorgung. Und eines ist dafür nötig, was sich relativ einfach anhört, was auch einfach ginge, was aber dem eigenen Gehirn zunächst nicht einfach zufällt. Gegen die „Natur des eigenen Denkens“, immer wieder Indizien und Belege in den Ereignissen zu suchen, die das eigene Denken und die eigene Person stützen eine „Freiheit des Denkens“ gegenüberzustellen, die eben nicht als oberstes Ziel verfolgt, „zu bestätigen, was sie bereits denken“, sondern die Lösung einer Aufgabe und Herausforderung in bestmöglicher Weise zum Ziel hat. Und sei es auch um den Preis der Erkenntnis, dass das eigene Denken und die eigenen Automatismen verändert werden. Oder dass man die „Sicherheit der Herde“ verlässt oder gar (zunächst) als „Spinner“ tituliert wird. „Wer wie ein Freak zu denken gewillt ist, wird gelegentlich feststellen, dass Unmut die Stirn seines Gegenübers umwölkt“. Aber dafür gelingen kreative Herangehensweisen und eine Ablösung von zwar vertrauten, aber ebenso vertraut dauerhaft unwirksamen Strategien der Lösung von Herausforderungen und Problemen. Sehr verständlich zu lesen, mit vielen Beispielen versehen und überzeugend dargelegt bietet dieses Buch wiederum eine sehr zu empfehlende Lektüre der beiden Autoren.

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