Steven Dunne

 3.7 Sterne bei 51 Bewertungen
Autor von Der Schlitzer, Abgott und weiteren Büchern.
Steven Dunne

Lebenslauf von Steven Dunne

Besondere Thriller aus den East Midlands: Steven Dunne wird in Bradford, West Yorkshire geboren. Nach dem Schulabschluss studiert er an der University of Kent, wo sein Interesse an Literatur geweckt wird. Im Anschluss an sein Studium arbeitet er als Aushilfslehrer, PR-Berater und schreibt Artikel für einige hochrangige Zeitungen wie die Times und den Guardian. Zudem verfasst er die Texte für Theaterstücke – wie beispielsweise eine preisgekrönte Aufführung von Hänsel und Gretel 1989 – und spielt in manchen auch selbst mit. Im Jahr 1996 zieht er nach Derby um und beginnt darüber nachzudenken, ein Buch zu schreiben. 2007 schließlich veröffentlicht er seinen ersten Thriller, „Reaper“, im Selfpublishing. Das Buch spielt in Dunnes neuer Heimatstadt Derby und handelt von dem hochintelligenten Detective Inspector Damen Brook, der das Verschwinden von vier Stundeten aufklären muss. Das selbstverlegte Buch verkauft sich so gut, dass Harper Collins die Rechte daran erwirbt und es 2009 international veröffentlicht. Dunne spinnt die Serie um Damen Brook erfolgreich weiter, der Band „A Killing Moon“ gewann sogar den East Midlands Book Award 2016. Neben dem Schreiben arbeitet Steven Dunne als Englischlehrer. Mit seiner Frau lebt er auch heute in Derby.

Alle Bücher von Steven Dunne

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Buchformat:
Der Schlitzer

Der Schlitzer

 (22)
Erschienen am 01.06.2010
Abgott

Abgott

 (18)
Erschienen am 16.02.2015
Ein unruhiges Grab

Ein unruhiges Grab

 (6)
Erschienen am 10.08.2015
Gnadenmord

Gnadenmord

 (4)
Erschienen am 01.06.2018
Todesmond

Todesmond

 (1)
Erschienen am 01.12.2016
Deity

Deity

 (0)
Erschienen am 25.06.2012
Killing Moon

Killing Moon

 (0)
Erschienen am 07.05.2015
The Unquiet Grave

The Unquiet Grave

 (0)
Erschienen am 04.07.2013

Neue Rezensionen zu Steven Dunne

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martina_turbanischs avatar

Rezension zu "Gnadenmord" von Steven Dunne

Wenn man Kollegen mal so gar nichts gönnt…
martina_turbanischvor einem Monat

DI Damen Brooke wird unversehens aus seiner Auszeit zurück zur Arbeit gerufen. Es gab einen Mord an einem älteren Ehepaar und dieser weist gewisse Parallelen zu zwei anderen, älteren Fällen auf. Einer der Mörder aus einem alten Fall sitzt aber bereits hinter Gitter. Ist er vielleicht doch unschuldig? Hatte er einen Komplizen, der nun alleine weitermacht? Ist der aktuelle Täter nur ein Trittbrettfahrer, der die Morde kopiert? Brooke versucht Klarheit in die Sache zu bringen, aber dabei stößt er auf schlampige Ermittlungen, die sich nun rächen. Dazu kommen die Sorgen um seine erwachsene Tochter - was hat sie mit den Fällen zu tun?

Du musst verschwinden. Sie sah sich um. Die Klamotten, die sie getragen hatte, als JJ in ihr Schlafzimmer geplatzt war, kamen nicht infrage – das T-Shirt und die knappe Shorts lagen auf dem Boden, von seinen kraftvollen Händen in Fetzen gerissen. Gnadenmord, S. 7

Mein Eindruck:

Wenn man Kollegen mal so gar nichts gönnt…

Grausiger Einstieg

Der Einstieg in Gnadenmord liest sich erstmal spannend, gruselig und reichlich brutal, denn man begleitet Reardon Thorogood, die gerade feststellt, dass man ihre Familie niedergemetzelt hat. Auf ihrer Flucht aus dem Haus begegnet sie dem Killer...damit hat es sich dann aber auch erst mal mit der Anfangsspannung…

Langatmige Passage

Im Anschluß an diese doch recht nervenzerfetzende Szene begleitet man als Leser DI Damen Brooke zu einem neuen Tatort. Dort lernt dann vor allem jede Menge Kollegen von Brooke,ihre Namen, Dienstränge, deren Abkürzungen und Zuständigkeiten innerhalb der englischen Polizei kennen. Gute Voraussetzungen für ein Vorstellungsgespräch, aber für einen Thriller eher sehr langatmig.

Spannende Erkenntnisse

Da sich dabei viele Dinge wiederholen, fehlt jegliches Tempo und damit auch viel Spannung und ich wollte schon beinahe genervt aufgeben. Doch dann begannen sich die Dinge beinahe zu überschlagen :-) Neue Informationen und Erkenntnisse führten zu reichlich Wendungen innerhalb der Geschichte, Damen Brooks Tochter scheint irgendwie in die Ereignisse verwickelt zu sein und kleine, fiese Cliffhanger am jedem Kapitelende verführen zum weiterlesen.

Überraschende Auflösung

Je näher man der Auflösung kommt, desto gespannter ist man zu erfahren, wohin das alles führt. Ein bisschen was, also jedenfalls einen kleinen Teilaspekt der Morde, kann man sich denken. Immerhin liefert der Originaltitel einen kleinen Hinweis drauf :-) Aber die Motivation des Täters bietet dann eine große Überraschung, genau so wie die Person des Täters. Hier wird dranbleiben also auf jeden Fall belohnt :-)

Mein Fazit:

Gnadenmord entwickelt sich nach einem etwas schwachen Anfang dann doch zu einem veritablen Thriller mit allem was dazu gehört. Hier ist ein bisschen anfängliche Geduld gefragt, die auf jeden Fall belohnt wird.

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eskimo81s avatar

Rezension zu "Der Schlitzer" von Steven Dunne

Willkommen an Bord
eskimo81vor 4 Monaten

Damen Brooke zieht nach Derby. Er hofft sich, seine schlimme Zeit, Exfrau, rebellische Tochter, ungelöste Mordserie etc. hinter sich zu lassen. Als er aber an einem Abend an einen Schauplatz des Schreckens gerufen wird, weiss er, der Killer ist ihm gefolgt.

Der Schlitzer, ein spezieller Titel, aber sehr passen. Manchmal etwas verwirrend, da die aktuelle Geschehnisse immer mit der Vergangenheit ergänzt werden (glücklicherweise mit kursiver Schrift, dass es wenigstens optisch aufgefallen ist) aber zum Schluss stehe ich doch da und denke, wars das? Weiss ich nun wirklich alles?

Fazit: Alles in allem ein spannender, aussergewöhnlicher, spezieller Thriller der mich gefesselt aber nicht gleich süchtig gemacht hat. Ein paar unlogische Wirrungen und der Schluss - naja, aber ansonsten ein guter unterhaltsamer Gänsehaut verpassender Thriller. Ich gebe dem Autor sicherlich eine weitere Chance...

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Rezension zu "Gnadenmord" von Steven Dunne

Überzeugt nicht vollständig
AnnetteTraksvor 5 Monaten

Detective Inspector Damen Brook vom Polizeirevier in Derby hat Urlaub, als Edith und Albert Gibson, ein betagtes Ehepaar, in ihrer Wohnung erschossen aufgefunden werden. Obwohl Brook sich dringend um seine erwachsene Tochter Terry kümmern müsste, die sich gerade bei ihm aufhält und einige gravierende Probleme hat, wird er zu den Ermittlungen hinzugezogen.

Ist ein Serienmörder der Killer? Einiges spricht dafür, denn die Szene am Tatort ähnelt der beim Auffinden von zwei homosexuellen Männern, die kürzlich ermordet worden sind.

Brook vergleicht beide Fälle auch noch mit einem dritten:
Vor geraumer Zeit wurde auf seiner einsam gelegenen Farm das ältere Ehepaar Thorogood regelrecht niedergemetzelt. Auch ein enger Freund ihrer Tochter Reardon wurde erstochen, sie selbst entkam dem Massaker. Ein weiterer junger Mann, der sich auf dem Hof aufhielt, konnte als Täter verhaftet werden, während der Sohn des Paares seitdem verschwunden ist.

Als DI Brook noch rätselt, ob und wie die drei Verbrechen zusammenhängen, macht sich seine eigene Tochter verdächtig: Sie hat ganz offensichtlich die Akte zum Mord an den Thorogoods kopiert, ist plötzlich abgereist und unerreichbar. Warum ist sie an dem Fall interessiert? Befindet sie sich in Gefahr?

 Nicht nur die persönlichen Sorgen, sondern auch zu oberflächliche Polizeiarbeit im Zusammenhang mit den zurückliegenden Delikten und verschwundene Beweise belasten den DI und erschweren die Ermittlungen.

In Bezug auf das Resümee möchte ich das Werk in zwei Hälften teilen:

Zunächst ist es wegen der Flut von Namen, der vielen Dienstränge und verschiedenen Zuständigkeiten bei den Mordermittlungen außerordentlich schwierig gewesen, überhaupt halbwegs in das Buch hineinzukommen. Das liegt möglicherweise daran, dass ich die Bände 1 - 3 nicht kenne und dieser Band die Bedürfnisse von Neulesern zu wenig berücksichtigt.

 Durch viele inhaltliche Wiederholungen und Gespräche fehlt der Handlung die Dynamik, sodass sie sich zäh und langweilig anlässt.

Doch das Durchhalten lohnt sich, denn in der zweiten Hälfte kommen endlich Schwung und die bis dahin vermisste Action ins Geschehen:

Überraschende Enthüllungen und Informationen führen zu neuen Entwicklungen und unerwarteten Wendungen in den Ermittlungen. Der Leser hält manchmal mit dem Gedanken "das kann doch nicht wahr sein!" den Atem an, ist gespannt, wohin bestimmte Situationen führen, und rätselt mit, was Täter und Motivdetails anbelangt. Denn in Bezug auf den Mord an Edith und Albert Gibson ist man bereits zum Teil eingeweiht, und auch der Buchtitel weist schon den Weg.

 

Dann geht es Schlag auf Schlag: Durch immer neue Erkenntnisse und logisches Kombinieren wird schließlich nach ein paar "Fehlversuchen" der Fokus auf den wahren Täter gerichtet.

 Cliffhanger an den Kapitelenden sorgen außerdem dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag.

 
Die Thematik des Buches respektive das Motiv des Täters ist zudem äußerst interessant.

Fazit: Die Bezeichnung "Thriller" ist für die erste Hälfte des Werkes maßlos übertrieben. Bei diesem Teil handelt es sich bestenfalls um einen lauen Krimi. Für den zweiten Teil ist die Kategorisierung jedoch absolut angemessen.

 

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