Steven Erikson

 4.4 Sterne bei 697 Bewertungen

Lebenslauf von Steven Erikson

Ungeschönte Wahrheit des Krieges und vielschichtige Charaktere: Steven Erikson ist das Pseudonym des kanadischen Schriftstellers Steve Rune Lundin. Vor seiner Karriere als Autor hat er lange als Archäologe und Anthropologe in London gearbeitet. Mittlerweile lebt er jedoch, nach einem längeren Aufenhalt in Connecticut mit seiner Familie wieder in Winnipeg, Kannada. Schon seit Debütroman "Die Gärten des Mondes" hat die Kritiker, aufgrund seiner frischen Ideen, komplizierten Handlungssträngen und wunderbar andersartigen Welten, überzeugt. Mit seiner erfolgreichen Fantasy-Serie "Das Spiel der Götter" ist er international bekannt geworden und begeistert seine Fans mit der Fortsetzung der Welt des Malazanischen Imperiums.

Neue Bücher

Die Schwingen der Dunkelheit

 (1)
Erscheint am 17.08.2020 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 17. Band der Reihe "Das Spiel der Götter".

Alle Bücher von Steven Erikson

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Cover des Buches Das Spiel der Götter - Die Gärten des Mondes (ISBN: 9783442269099)

Das Spiel der Götter - Die Gärten des Mondes

 (117)
Erschienen am 19.11.2012
Cover des Buches Das Spiel der Götter - Im Bann der Wüste (ISBN: 9783442269686)

Das Spiel der Götter - Im Bann der Wüste

 (48)
Erschienen am 20.01.2014
Cover des Buches Das Spiel der Götter - Die eisige Zeit (ISBN: 9783442269907)

Das Spiel der Götter - Die eisige Zeit

 (42)
Erschienen am 21.04.2014
Cover des Buches Das Spiel der Götter - Der Tag des Sehers (ISBN: 9783442269914)

Das Spiel der Götter - Der Tag des Sehers

 (37)
Erschienen am 21.07.2014
Cover des Buches Das Spiel der Götter - Das Haus der Ketten (ISBN: 9783442264131)

Das Spiel der Götter - Das Haus der Ketten

 (33)
Erschienen am 19.01.2015
Cover des Buches Das Spiel der Götter - Gezeiten der Nacht (ISBN: 9783734160400)

Das Spiel der Götter - Gezeiten der Nacht

 (30)
Erschienen am 20.07.2015

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Neue Rezensionen zu Steven Erikson

Neu

Rezension zu "Rejoice" von Steven Erikson

Gute Idee mäßig erzählt
Kathrin_Schroedervor 3 Monaten

Steven Erikson "Rejoice"

Eine eindrucksvolle Grundidee: Aliens, die die Erde "erlösen".

Sie regenerieren die Natur, heilen Menschen, verhindern jede Form von Gewalt und geben der Menschheit unerschöpfliche Energie und st0ßen damit eine Entwickung zu einer geheilten Menschheit an.

Die Grundidee fasziniert mich, die verschiedenen Entwicklungen der Welt werden in zahlreichen Szenen verfolgt. Der Hintergrund und der "Erklärmodus" entsteht durch eine ins Ufo entführte Science Fiction-Autorin, die als Mittlerin zwischen KI und Menschheit übersetzen soll.

Mir gefällt die Idee und die Entwicklungen der Menschheit in der Grundkonstellation interessiert mich - doch ein Problem ist in diesem Buch die Erzählweise des Autors.

Er versucht alle Ereignisse weltweit darzustellen und verliert sich in zahllosen Szenenbildern, Medienartikeln, Gesprächsprotokollen. Viele Informationen erfolgen in "Berichten", die Szenen, die die Geschichte vorantreiben sind zu kurz, zu fragmentarisch, dass der Leser sich darin verlieren könnte.

So verschenkt der Autor leider sehr viel Potential.

Die Idee würde ich mit knapp 5 Sternen bewerten, die Erzählweise "Tell, don´t show" bekommt 2 Sterne - damit landet das Buch bei 3-4 Sternen mit Tendenz zu 3 Sternen. Doch die Idee werte ich normalerweise ein wenig höher, also gibt es doch 4 Sterne.

#Rejoice #StevenErikson #Netgalleyde #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram


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Rezension zu "Rejoice" von Steven Erikson

Rejoice – Ideas for Future not only for Fridays
thursdaynextvor 9 Monaten

Samantha wird von Außerirdischen entführt. Adam die extraterristrische KI hat beschlossen, diesen wunderbaren blauen Planeten, den die Menschheit derart zugesifft hat zu retten. Da Adam eine generöse Krankenschwester für schwierige Sozialsysteme ist, holt er sich durch eine gestandene Science Fiction Autorin Unterstützung. Samantha hat er vor den Augen eines Vloggers von der Straße gekidnappt. Seit sie rauchen kann, hat sie damit kein Problem mehr. Schwieriger ist es für die restliche Menschheit. Sämtliche gewalttätigen Handlungen sind nicht mehr möglich. Niemand wird verletzt, Angriffe prallen an einer in Echtzzeit reagierenden Nanonotenmauer ab. Zuvor hat Adam bereits sämtliche Naturschutzgebiete der Erde gekapert, ausgeweitet und via unsichtbarer Mauer geschützt. Kein Durchkommen für Homo Sapiens, Tiere hingegen können sie passieren.

All das geschieht jetzt, oder in naher Zukunft. Außer zu Samantha nimmt die Intelligenz, von irgendwoher keinerlei Kontakt zur restlichen Menschheit auf. Regierungen sind verstimmt, der Kapitalismus ad Absurdum geführt denn Wettbewerb ist obsolet seit es einen komplett umweltfreundlichen Antrieb als Geschenk seitens der stummen außerirdischen Intelligenz die bisher noch niemand gesichtet hat, gibt. Viele Krankheiten sind verschwunden. Süchte eliminiert, leider auch die erwünschten Rauschzustände, was etliche Abhängige in den Suizid treibt. Kollateralschäden für die KI, angesichts der Wohltaten wie Nahrung und Energie.

 


Das muss sich die geneigte Leserin (Männer wie immer herzlich mitgemeint) mal auf der Zunge zergehen lassen. Es gibt keine Möglichkeit, Gewalt gegen andere auszuüben. „Gewalt als Option wurde entfernt.“ Keinen Krieg, sozusagen von außen verordnete Schwerter zu Pflugscharen. Es ist herrlich zu lesen, wie besonders die amerikanische Gesellschaft damit ein Problem hat. Gerade die Männer sind am verzweifeln. Interessanterweise sind andere Völker eleganter im Umgang mit den neuen Regeln. Die Chinesen schicken ein Raumschiff zum Mond und entdecken dort ein bisher von den Regierungen wohlgehütetes Geheimnis. Auf dem Mond hat eine andere Art Alien eine Station errichtet und von dort die Menschen ausgebeutet, bis Adam sie vertrieben hat. Die Wirtschaftsbosse verzweifeln und plötzlich sind Science Fiction Autorinnen und Philosophinnen als externe Beraterinnen gefragt wie noch nie. Steven Erikson – der in Kanada lebende Autor ist Archäologe und Anthropologe –  hat da einen erstaunlich politisch gehaltvollen Plot mit den drängenden Fragen der Menschheit hingelegt, der sich unterhaltsam und komfortabel liest obwohl die Leserin immer mal wieder lange Denkpausen einlegen mochte um sich zu überlegen wie sich die gewaltfreie neue Zukunft, die die extraterrestrische Intelligenz von Homo Sapiens fordert, entwickeln wird. Das ist spannend, teils witzig, teils sehr berührend. Rejoice fesselt und regt an, sich selbst Gedanken über unsrere Welt zu machen, jenseits all der schlechten Nachrichten und Entwicklungen. Auch das Samantha August in den Mund gelegte Zitat macht Leserinnen sehr nachdenklich:

„Was globale Verschwörungen angeht, habe ich mir nie ein abschließendes Urteil bilden können. Aber mir scheint, als wäre die erfolgreichste Verschwörung diejenige, bei der sich die Mehrheit aller Beteiligten nicht einmal darüber bewusst ist, dass sie ein Teil davon ist. Das mag widersprüchlich klingen, bis man einen Blick auf die offensichtliche globale Verschwörung wirft, die immer noch abläuft: Der Monetarismus.“

Adam nennt die Menschen Raubtiere und kennzeichnet das Verhalten, das ihn zu diesem Schluss bringt durch viele Nebenstränge in Rejoice sehr deutlich. Diese einmalige Chance, die sich dank „E.T“ anbietet, gilt es zu nutzen. Ob die Regeirungen und Wirtschaftsführer der Welt dazu in der Lage sind, ob sie überhaupt eine Wahl haben und wie sich alles entwickelt, lohnt sich zu lesen.“ Rejoice“ ist eines meiner Highlights des Lesejahres 2019. Dodo – Award reif und nicht zu verwechseln mit Harari für Arme es ist Harari für SciFI Freundinnen. Wer schon immer darauf gewartet hat, vom UFO abgeholt zu werden wird mit diesem Buch sicher nicht glücklich, wer hingegen gerne vor sich hin philosophiert und es immer noch nicht lassen möchte von einer besseren Welt zu träumen kann sich hier Anregeungen für diese Welt holen. Eine grandiose Utopie für alle die gerne noch ein Apfelbäumchen pflanzen …




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Rezension zu "Das Spiel der Götter - Die Gärten des Mondes" von Steven Erikson

Ein Wegbereiter für Folgebände?
Gallert-Oktaedervor einem Jahr

Ich habe es erst beim dritten Versuch geschafft dieses Buch zuende zu lesen. Gekauft habe ich es mir vor mehreren Jahren. Die Reihe Das Spiel der Götter von Steven Erikson wurde immer in eine Reihe mit anderen komplex angelegten Fantasy-Epen wie Das Lied von Eis und Feuer gestellt, für dass ich mich damals sehr begeistert hatte. Es versprach einen innovativen Weltenbau, vielschichtige und vielfältige Charaktere und eine großflächig angelegte Handlung.
Die erste Schwierigkeit, der man sich als Leser der Reihe stellen muss, ist das man mit all dieser Komplexität eines doch sehr fremdartig anmutenden Weltenbaus konfrontiert wird, aber kaum etwas davon jemals eine Erklärung findet. Stattdessen ist man angehalten sich selbst zusammenzureimen, wie die Zusammenhänge funktionieren und was gerade eigentlich vor sich geht.
Bei meinem ersten Versuch Die Gärten des Mondes zu lesen, bemerkte ich nach etwa zweihundert Seiten, dass ich kaum etwas kapierte, entschloss mich nochmal von Neuem anzufangen und dabei aufmerksamer an die Sache ranzugehen.
Bei meinem zweiten Versuch kam ich etwa fünfzig Seiten weiter bis die Resignation einsetzte.

Eines steht (zumindest für mich) fest: Man kann dieses Buch gar nicht beim ersten Mal lesen verstehen. Es funktioniert einfach nicht. Natürlich lässt sich die Handlung der Charaktere nachvollziehen und man begreift auch größtenteils was sie gerade, warum tun. Im Gegensatz dazu bleiben aber hunderte Fragen offen. Das Weltgefüge, in dem Götter Menschen zu ihren Werkzeugen machen, Menschen zu Göttern werden, Götter sterben, dutzende verschiedene Varianten von Magie existieren, erschlägt einen förmlich. Nebenher wird man mit schwer verständlichen Träumen, Weissagungen, nebulösen Andeutungen und dutzenden zuvor nie gehörten Namen konfrontiert, die eben kurz zur Sprache gebracht und dann für den Rest des Buches wieder in der Versenkung verschwinden. Auch die Hintergründe der Protagonisten werden oft nur angedeutet und nur selten erfährt man wirklich mehr von den Personen, über die man gerade liest.

Einem Freund von mir, der ein begeisterter Fan der Reihe ist, ist es zu verdanken, dass ich jetzt, Jahre später noch einmal Hand an dieses Buch gelegt und es dieses Mal tatsächlich bis zum Ende gelesen hatte. Vielleicht half es, dass ich tatsächlich schon auf das vorbereitet war, was mich erwarten würde.
Ich hatte dieses Mal gar nicht den Anspruch alles zu kapieren. Ich versuchte der Handlung einfach aufmerksam zu folgen und machte mir nebenher ein paar Notizen. Dabei entdeckte ich, dass der Weltentwurf von Steven Erikson von spannenden, kreativen Ideen und faszinierenden Charakteren geprägt war. Am Interessantesten ist dabei vielleicht die Rolle die die Götter in der Welt einnehmen. Es handelt sich dabei nicht um irgendwelche unnahbaren Wesenheiten, sondern um sehr mächtige Individuen mit teils stark menschlichem Charakter, die aktiv in die Geschicke der Welt eingreifen, häufig durch ihre Diener wie beispielsweise mächtige Schattenhunde oder Menschen, die sie als Werkzeuge missbrauchen und lenken.

Im Englischen heißt das Buch: Gardens of Moon, Tale One of The Malazan Book of the Fallen, die Handlung, wenngleich der Auftakt der gesamten Geschichte, kann also wohl durchaus als eigenständige Erzählung begriffen werden. Worum genau geht es?

Das Malazanische Imperium ist eine militärische Großmacht, die bereits weite Teile der Welt, verschiedenste Regionen, Länder, Kontinente unter seine Kontrolle gebracht hat. Der Feldzug seiner Armeen in Genabackis scheint jedoch zum Scheitern verurteilt und man trifft auf harten Widerstand. Bei der Eroberung der Stadt Fahl werden ungeheuerliche Verluste in Kauf genommen. Zu den Beteiligten an der Schlacht zählen auch Sergeant Elsters Brückenverbrenner, einem einstigen Elitetrupp der Malazanischen Armee. Sie waren früher die Lieblinge des alten Imperators gewesen, doch seit dem Machtwechsel und dem Tod des Imperators hat sich viel geändert. Jetzt hegen sie und anderen Veteranen der alten Tage schon beinahe den Verdacht, dass man sie in Wirklichkeit nur noch loswerden möchte. Die Schlacht war ein absolutes Desaster und Schuld daran scheint vor allem der malazanische Hohemagier Tayschrenn zu tragen.
Und jetzt wartet die nächste tödliche Mission. Die letzte, noch freie Stadt von Genabackis. Darujhistan. In und um die Stadt herum, die von Geheimnissen und Komplotten durchtränkt ist, beginnt sich neues Unheil zusammenzubrauen. Neben der Gruppe um Elster Brückenverbrenner werden dabei eine enorme Anzahl anderer Charaktere mit in die Angelegenheiten verstrickt, die zu viele sind, um sie an dieser Stelle alle vorzustellen.

Der Plot von Gärten des Mondes, dem ersten Teil der im Englischen zehnbändigen Reihe ist spannend. Durch die Vielzahl an Blickwinkel verdichtet sich im Laufe des Romans das Bild das man als Leser von der Welt hat und stößt dabei immer wieder auf neue Eindrücke. Außerdem ist man gespannt zu erfahren, wer die Protagonisten eigentlich genau sind, ist begierig mehr über ihre Hintergründe herauszufinden. Es werden Pläne geschmiedet und man fiebert mit, ob sie gelingen oder scheitern. Das ist der Grund dafür, dass mich das Buch über weite Strecken fesseln und unterhalten konnte.
Leider ebbte meine Euphorie bezüglich der Geschichte gegen Ende hin ab. Die Handlung wurde mir für meinen Geschmack zu sehr überladen, was in einem solchen High Fantasy Setting leider durchaus schnell passieren kann. Immer wieder wurden neue mächtige Spieler und Wesenheiten eingeführt.
Es ist ziemlich unmöglich näher darauf einzugehen ohne dabei größere Spoiler zur Geschichte an sich abzugeben. Deswegen sage ich an dieser Stelle nur so viel, dass mir im Rückblick viele Handlungsstränge irgendwie bedeutungslos erscheinen und das ist ziemlich unbefriedigend.

Vielleicht wird sich einiges in den folgenden Bänden noch klären. Mein Freund erwähnte, dass auf jeden Fall die Hintergründe der Personen noch ausgiebig beleuchtet werden. Ich hoffe sehr darauf, denn insgesamt muss ich nun tatsächlich sagen, dass Die Gärten des Mondes für mich einen recht enttäuschenden Ausgang genommen hat. Als für sich stehende Geschichte oder Erzählung kann ich das Ganze deswegen leider nicht wirklich empfehlen. Potential ist auf jeden Fall in der Welt und den Figuren einiges vorhanden, deswegen kann ich mir vorstellen, dass sich mein Eindruck zur Gesamthandlung noch stark verbessern könnte- das wird sich allerdings erst noch zeigen müssen.

Irgendwann demnächst werde ich mich auf jeden Fall auch an den zweiten Teil (Im Deutschen zweigeteilt: Das Reich der Sieben Städte / Im Bann der Wüste) heranwagen.

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Zusätzliche Informationen

Steven Erikson wurde am 07. Oktober 1959 in Toronto (Kanada) geboren.

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