Steven Erikson Das Spiel der Götter - Das Haus der Ketten

(29)

Lovelybooks Bewertung

  • 34 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(15)
(13)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Götter - Das Haus der Ketten“ von Steven Erikson

Magier, Politik, Action – eine der originellsten und mitreißendsten Fantasyserien von heute. Einst war Felisin eine Bürgerin des Malazanischen Imperiums, heute ist sie jedoch Sha’ik, die Anführerin der Rebellion gegen die Imperatrix im Reich der Sieben Städte. Im Zentrum der heiligen Wüste Raraku sammelt sie ihr Heer. Doch während sich ihre Unteranführer im Kampf um Einfluss und Macht gegenseitig zerfleischen, hat Sha’ik andere Sorgen. Denn das malazanische Heer hat eine neue Kommandantin – ihre eigene Schwester!

nichts geht über diese wunderbare Serie

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Der Krieg in der Wüste spitzt sich zu. Die Mandata des Imperiums beginnt, die Rebellion niederzuschlagen. Und stellt sich dabei ...

— Splashbooks
Splashbooks

Stöbern in Fantasy

Coldworth City

Angenehmer Lesestil, wie gewohnt von der Autorin, dennoch war es für mich nicht so "beeindruckend" wie ihre anderen Romane.

Daniidiamond

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Tolles Buch. Habe direkt den zweite Teil aus der Bibliothek ausgeliehen..

justMe

Riders - Schatten und Licht

Die vier Apokalyptischen Reiter sind ein beliebtes Thema der Literatur. Hier wurde die Geschichte leider nicht ganz so gut umgesetzt.

Mauela

Mystic Highlands - Druidenblut

Eine unreife Protagonistin und eine unromantische Beziehung verbergen die spannenden und mystischen Elemente dieser Geschichte viel zu gut.

MoonlightBN

Beren und Lúthien

Eine sehr schöne Liebesgeschichte

BuchHasi

Das Erwachen des Feuers

Nach einiger Einlesezeit Pageturner

Tauriel

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Die Zerstörungskraft des Wirbelwinds

    Das Spiel der Götter - Das Haus der Ketten
    Wortmagie

    Wortmagie

    31. August 2016 um 11:22

    +++Hinweis+++Diese Rezension bespricht sowohl „Der Krieg der Schwestern“ als auch „Das Haus der Ketten“. Im Original erschien der vierte Band unter dem Titel "House of Chains", für den deutschen Markt wurde dieser geteilt. Noch immer wütet im Reich der Sieben Städte die Rebellion des Wirbelwinds. Die Seherin Sha’ik versammelte ihre Rebellenarmee in der heiligen Raraku und erwartet den unausweichlichen Gegenschlag des malazanischen Imperiums. Sie weiß, wen die Imperatrix schicken wird, um das Land zurückzuerobern: Mandata Tavore. Als Tavore in Aren eintrifft, findet sie dort demoralisierte, verängstigte Soldaten vor. Das Schicksal der Kette der Hunde und der grausame Tod von Faust Coltaine hinterließen tiefe Wunden. Die von Verrat gebeutelte malazanische Armee muss auf unerfahrene Rekruten zurückgreifen, um ihre Reihen aufzustocken, kann allerdings auf die Unterstützung einiger Veteranen bauen. Unter ihnen ist Sergeant Saiten, der schon einmal durch die Raraku marschierte und ihre Magie am eigenen Leib erfuhr. Der Armee der Mandata steht eine lange Reise und ein blutiger Krieg bevor, dessen Ausgang völlig ungewiss ist. Obwohl das Lager der Rebellen von Intrigen verseucht ist, verfügt Sha’ik über Wissen, das ihr den entscheidenden Vorteil verschaffen könnte: sie kennt die Mandata. In einem anderen Leben, bevor die Göttin von ihr Besitz ergriff, war sie eine malazanische Adlige. Sie hieß Felisin und hatte eine Schwester – Tavore. Was die Schwestern jedoch nicht ahnen, ist, dass nicht nur die Göttin des Wirbelwinds die Macht der heiligen Wüste begehrt… Wer glaubte, Steven Erikson habe in den ersten drei Bänden seiner Reihe „Das Spiel der Götter“ bereits alle relevanten Figuren ausreichend etabliert, wird am Anfang des vierten Bandes unsanft eines Besseren belehrt. „Der Krieg der Schwestern“ beginnt mit der barbarischen, ungeheuerlichen Lebensgeschichte eines gewissen Karsa Orlong, der mir, ebenso wie sein Volk, die Teblor, völlig unbekannt war. Ich hatte das Gefühl, plötzlich in eine andere Geschichte katapultiert worden zu sein. 300 Seiten lang folgte ich Karsa auf seinem blutigen Pfad, ohne zu begreifen, warum Steven Erikson mir seine Geschichte erzählte. Doch auf den König der High Fantasy ist Verlass. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie begeistert und baff ich war, als er mich endlich herausfinden ließ, wer Karsa ist. Das Gefühl, als sich endlich alle Puzzleteile an ihren Platz schoben, war unvergleichlich. Die Erkenntnis beflügelte mich, ich hatte das Gefühl, etwas Großartiges geleistet zu haben, obwohl es in Wahrheit Erikson war, der abermals sein Können unter Beweis stellte. Er belohnte mich für meine Geduld und mein Vertrauen; es fiel mir wie Schuppen von den Augen, was diesen jungen Teblor mit der Rebellion des Wirbelwinds verbindet. Karsas Persönlichkeit ist wie geschaffen für den gewalttätigen Aufstand. Ich verstehe, dass er sich von der destruktiven Aura der Göttin angezogen fühlt. Sie sind verwandte Seelen. Allerdings offenbarte sich mir durch diese Erkenntnis auch die Aussichtslosigkeit der Revolte. Zerstörung um ihrer selbst willen kann nicht erfolgreich sein. Der Krieg mit den Malazanern kanalisiert lediglich den jahrhundertealten Hass und Zorn der Göttin; Empfindungen, die von machthungrigen Führungspersönlichkeiten der Rebellion instrumentalisiert werden, um egoistische Ziele zu verfolgen. Sie haben kein echtes Interesse daran, das Reich der Sieben Städte zu befreien und ich bezweifle mittlerweile, dass dies der richtige Weg ist. Besatzung hat den Beigeschmack von Unterdrückung, doch ich wüsste nicht, wann das malazanische Imperium die Situation eines Landes nicht verbessert und stabilisiert hätte. Die Göttin des Wirbelwinds verspricht weder Hoffnung noch Stabilität, im Gegenteil, sie mehrt das Elend und ihr bedauernswertestes Opfer ist Felisin. Sie benutzt Felisin, bedient sich ihres Körpers, ihres Geistes und ihrer Wut auf ihre große Schwester Tavore. Für mich bestand daher nie ein Zweifel daran, dass der Konflikt der beiden Schwestern in „Das Haus der Ketten“ tragisch enden und verbrannte Erde hinterlassen würde. Ich rechnete jedoch nicht mit einem dermaßen fulminanten Finale für den Erzählstrang der Rebellion. Zum Ende spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, Erikson zieht Tempo und Spannungskurve scharf an und bringt wieder einmal überraschend viele Figuren zusammen. Er knüpft Querverbindungen zu Charakteren, die meilenweit entfernt sind und verleiht der Geschichte einen mystischen Hauch von Schicksal. Bis zum Schluss lässt er sich nicht in die Karten schauen, öffnet allerdings im richtigen Moment die Türen für zukünftige Entwicklungen, sodass ich zwar vermuten, aber niemals wissen kann, was mich in den nächsten Bänden erwartet. Mutmaßungen, Neugier, Unwissenheit, Sympathien, Überzeugungen und Vorfreude vereinen sich in mir zu einem explosiven Gemisch, das mir keine andere Wahl lässt, als weiterzulesen. Ich freue mich aufrichtig auf die Folgebände. Vier Bände von „Das Spiel der Götter“ habe ich nun gelesen. Erst jetzt traue ich mich, vorsichtig erste Annahmen zu formulieren, worum es in der Reihe geht. Möglicherweise habe ich den zugrundeliegenden Handlungsstrang freigelegt. Möglicherweise. Sicher bin ich nicht. Ich schmunzele über meine tapsigen Versuche, Steven Erikson zu durchschauen, weil es recht unwahrscheinlich ist, dass mir das gelingt. Er will nicht durchschaut werden. Er möchte, dass seine Geschichte unvorhersehbar bleibt und überrascht. Es ist ein eigenartiges Gefühl, auf jeder Seite bewiesen zu bekommen, dass der Autor cleverer ist als ich. Ich kann aber nicht behaupten, dass es mir missfallen würde. Ich genieße es, mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen und die Kontrolle abzugeben. Ich muss während der Lektüre von „Das Spiel der Götter“ keine ernsthaften Vermutungen über den Verlauf der Handlung anstellen, weil ich sowieso danebenliege. Ich muss nicht nach Logiklöchern Ausschau halten, weil es keine gibt. Ich kann mich auf Steven Erikson verlassen, ihm vertrauen und einfach das tun, was ich am liebsten tue: lesen.

    Mehr
  • Einfach nur Toll

    Das Spiel der Götter - Das Haus der Ketten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2015 um 01:57

     Der Vorband hat es bereits angedeutet und nun wird es hier auch weiter geführt. Der Krieg der beiden Schwestern steht unmittelbar bevor. Mandata Tavore die Coltanes Spuren folgt sieht sich mit Sha`ìk, der ehemaligen Falisin konfrontiert. Früher Schwestern sind sie nun erbitterte Feindinnen geworden. Dabei hat die neue Sha`ik einen großen Vorteil auf ihrer Seite; ihr Herr, Magier und dazu noch göttliche Unterstützung. Hingegen sieht sich Tavore einem noch unerfahrenen Herr gegenüber das sie anführen wird. Unterdessen werden neue Bündnisse geschlossen, so zwischen Trull und Onrek, einem der geheimnisvollen T'lan Imass. Karsa macht sich auf in die Wüste zu einem Gespräch mit seinen Göttern.  Daneben erfahren wir wieder einiges von den längst vergessenen Völker der Tiste Andii, Tiste Edur ,Tiste Liosan und den T‘lan Imass. Auch diese führen untereinander einen Krieg der den Leser teilweise in eher geistige Spähren entführt. Natürlich sehen wir auch dieses mal wieder ein paar unserer lieb gewonnenen Charaktere wieder. Apsalar und Crokus zum Beispiel. Oder Fiedler und Kalam. Ich kann gar nicht zu ausführlich davon berichten ohne zu spoilern. Aber auch dieses mal ist es wieder sehr spannend aber auch teilweise sehr verwirrend, vor allem weil die Handlung nun auch mehr die schon angesprochenen anderen Spähren erreicht, da muss mal als Leser wirklich gut aufpassen damit man nicht den Faden verliert. Geschickt hat Steven Erikson auch dieses mal wieder die Figuren in seine komplexe Handlung ein gesponnen und aus dem Ganzen eine schöne, solide Erzählung gewoben die mich sehr fasziniert hat. Teilweise wirkten die Wüstenpassagen auf mich ein wenig langatmig, aber das liegt bei mir eher daran das ich Wüsten generell nicht so gerne mag. Was die Charaktere und ihre Entwicklung angeht ist es schon erstaunlich was für ein epochales Werk der Autor erschaffen hat. All dieses zahlreichen Figuren über mehrere Bände miteinander zu verbinden ist schon eine große Leistung. Und in jedem weiteren Band findet man Verknüpfungen die aus den Teilen vorher hergestellt wurden.  Ich bin nach wie vor begeistert von soviel Ideenreichtum und der Größe der ganzen Handlung. Auch wie Steve Erikson es schafft aus dem riesigen Pot seiner Charaktere immer wieder neue Rassen zu erschaffen, bestehenden Figuren einen neuen Weg zu geben, ist bemerkenswert. Für Fantasy Fans ist diese Buchreihe ein Genuss, aber man braucht Durchhalte vermögen. In einem Satz: Wie seine Vorgänger einfach nur toll

    Mehr
  • Das Spiel der Götter 7: Das Haus der Ketten, rezensiert von Götz Piesbergen

    Das Spiel der Götter - Das Haus der Ketten
    Splashbooks

    Splashbooks

    19. June 2015 um 08:17

    Es ist jedes Mal spannend, wenn man einen neuen Teil der "Das Spiel der Götter"-Reihe aufschlägt. Hat man es mit einem guten Roman zu tun? Oder mit einem nicht so überzeugenden? In "Das Haus der Ketten" hat man jedenfalls erneut einen spitzeklasse Titel vor sich. In der Wüste von Raraku spitzen sich die Ereignisse zu. Auf der einen Seite ist Tavore, die neue Mandata der Imperiatrix, die schier unmöglich scheinende Mission erhalten hat, die Rebellion in der Wüste Raraku niederzuschlagen. Dazu muss sie aus unerfahrenen Rekruten und wenigen Veteranen innerhalb kürzester Zeit eine schlagkräftige Armee zusammenschmieden. Auf der Gegenseite ist, ohne dass sie es weiß, ihre Schwester Felisin. Doch diese nennt sich jetzt Sha'ik und ist die Anführerin der Rebellion. Allerdings ist diese inzwischen zu groß geworden! Es gibt ein großes Gemenge an Intrigen, die sie nur halbherzig kontrolliert. Und so scheint es nur eine Frage der Zeit, bis das Ende der Rebellen kommt. Nur eben nicht von außen her. Es scheint sich langsam eine Art Regelmäßigkeit bei den Bewertungen für diese Reihe herauszubilden. Auf jeden nicht so guten Roman kommt dann immer ein Roman, der erste Klasse ist. So auch in diesem Fall. Es hilft dabei, dass sich Steven Erikson hauptsächlich auf die Geschehnisse in der Wüste konzentriert. Zwar kommen auch Ereignisse außerhalb dieses Handlungsorts vor. Doch diese sind im Vergleich wenige, wenn auch durchaus bedeutsame, jedenfalls für die zukünftigen Romane. Der Fokus der Haupthandlung liegt allerdings, wie gesagt, in der Wüste. Und hier schließt er mehrere Handlungsfäden ab, die in den vorherigen Romanen angefangen haben. Das Schicksal von Felisin wird dabei selbstverständlich geklärt, ebenso wie die Schicksale von Karsa Orlong, eine der stärksten Figuren, die in diesem Buch eingeführt wurden, weitergestrickt werden.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22007/das_spiel_der_goetter_7_das_haus_der_ketten

    Mehr