Steven Erikson Das Spiel der Götter - Das Reich der Sieben Städte

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Götter - Das Reich der Sieben Städte“ von Steven Erikson

Die originellste und mitreißendste Fantasyserie von heute in edler Neuausstattung

Getrieben von der Suche nach seiner Vergangenheit betritt Icarium mit seinem Gefährten Mappo die heilige Wüste Raraku. Es ist nur eine Ahnung, doch Icarium hofft, dort seine verlorene Erinnerung wiederzufinden. Doch in der Raraku schwelt nicht nur die Rebellion gegen das Malazanische Imperium. Hier befindet sich auch das Ziel eines Rennens um unvorstellbare Macht. Icarium ist nicht daran interessiert, an diesen Geschehen teilzuhaben – doch nahezu jeder scheint ihn für einen Konkurrenten zu halten, der beseitigt werden muss …

ist man erst einmal angefixt, kommt man nicht mehr von los

— phantastische_fluchten

Spannende Fortführung des ersten Buchs - empfehlenswert.

— Waldkauz

Im zweiten band kommt man mit dem Wechsel der Perspektiven besser klar und glaubt, Drachenkarten, Götter und Projekt zu ahnen.

— Beust

Im Vergleich zum Vorgänger nimmt die Dynamik ab - gut so. Man behält den Überblick. Es geht dennoch in die Tiefe und viel Neues kommt hinzu.

— Zauberelch

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  • Der König der High Fantasy

    Das Spiel der Götter - Das Reich der Sieben Städte

    Wortmagie

    24. August 2016 um 11:59

    Hinweis: Diese Rezension bespricht sowohl „Das Reich der Sieben Städte“ als auch „Im Bann der Wüste“. Im Original erschien der zweite Band unter dem Titel "Deadhouse Gates", für den deutschen Markt wurde dieser geteilt. Im Reich der Sieben Städte existiert eine alte Prophezeiung. Wenn die Zeit reif ist, wird sich die Göttin des Wirbelwinds in der heiligen Wüste Raraku erheben und den Kontinent in einen Aufstand führen, der die Menschen vom Joch ihrer Unterdrücker befreit. Als die Rebellion mit blutdürstiger Wut ausbricht, trifft sie die malazanischen Besatzer jedoch völlig unvorbereitet. Einzig Faust Coltaine schätzte die Situation richtig ein. Nun liegt das Leben tausender malazanischer Flüchtlinge in seinen Händen. Ihre verzweifelte Reise führt sie quer über den Kontinent und wird in die Geschichte eingehen. Die Säuberungen der Imperatrix ließen den Adel ausbluten. Die neue Mandata setzt den Willen ihrer Herrin erbarmungslos durch. Sie schickte sogar ihre eigene Schwester, Felisin Paran, als Sklavin in die Otataral-Minen. Doch Felisins Schicksal nimmt durch die Rebellion des Wirbelwinds eine unerwartete Wende und so tastet sie sich blind voran in eine Zukunft, die mehr als ungewiss ist. Währenddessen erreichen zwei abtrünnige Brückenverbrenner unbemerkt von den Augen der Imperatrix ebenfalls das Reich der Sieben Städte. Kalam Mekhar und Fiedler haben geschworen, Apsalar nach Hause zu bringen, ihre Mission verfolgt allerdings noch ein weiteres Ziel. Ein Ziel, das potentiell tödlich ist. Der Wirbelwind erfasst sie alle. Wenn der Staub sich legt, welche Geheimnisse wird er offenbaren? Ich möchte Lobeshymnen singen, die das gesamte Universum erreichen. Man weiß nicht, was wirklich gute Fantasy – Literatur ist, bevor man „Das Spiel der Götter“, dieses harmonisch komponierte Epos, gelesen und verstanden hat, was in diesem Genre alles möglich ist. Erikson geht in der Konzipierung seines Meisterwerks einen Schritt weiter als alle anderen Fantasy – Autor_innen, die mir bisher begegnet sind. Er hat keine Angst vor den gigantischen Dimensionen seiner Welt und füllt diese mühelos mit Leben. Im zweiten Band, der für den deutschen Markt in „Das Reich der Sieben Städte“ und „Im Bann der Wüste“ geteilt wurde, geleitet er seine Leser_innen in das Reich der Sieben Städte – ein harter, ungastlicher Wüstenkontinent, von der Sonne gebleicht und ausgetrocknet. Die Menschen, die dort leben, sind nicht minder hart und unnachgiebig. Heiße Wut und Leidenschaft erfüllen ihr Blut, sie sehnen sich nach Freiheit. Es wunderte mich, dass die Imperatrix ihre Unzufriedenheit so lange übersah, denn die spannungsgeladene Atmosphäre der Feindseligkeit war zum Schneiden dick und unmöglich zu ignorieren. Die Prophezeiung des Wirbelwinds ist alt, es hätten zahlreiche Möglichkeiten bestanden, die Rebellion im Keim zu ersticken. Erikson deutet an, dass der alte Imperator genau das getan hätte, was mich zu der Überlegung führte, ob das Imperium mittlerweile Ausmaße erreicht hat, die für die Imperatrix nicht mehr zu kontrollieren sind. Ist sie überhaupt geeignet, das malazanische Imperium zu regieren? Im Reich der Sieben Städte versagt sie auf ganzer Linie und lässt das Land in einen blutigen, extrem brutalen Bürgerkrieg stürzen, dem sich keiner der Charaktere entziehen kann. Mir gefiel die Mischung aus neuen und bereits bekannten Figuren außerordentlich gut, was auch daran liegt, dass Erikson zwar ein völlig neues Setting etabliert und eine neue Geschichte erzählt, aber niemals die bisherigen Ereignisse aus den Augen verliert. Er arbeitet die neue Handlung in den bestehenden Kontext ein, wodurch der inhaltliche Bruch weniger radikal ausfällt, als ich erwartet hatte. Ich hatte keine Schwierigkeiten, Beziehungen zu den neuen Charakteren aufzubauen und war besonders von Duiker angetan, einem Historiker, der Coltaines Flüchtlingszug begleitet. Felisin hingegen ist eine dieser Figuren, die faszinieren, ohne zu sympathisieren. Ihr tragisches Schicksal fesselte mich, obwohl ich sie selbst unerträglich fand. In ihren jungen Jahren ist sie bereits verbittert, hasserfüllt, gemein und niederträchtig, doch Erikson lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass ihre furchtbare Persönlichkeit ausschließlich das Ergebnis dessen ist, was ihr widerfährt. Ich schwankte bei Felisin stets zwischen Mitleid und tiefer Abneigung, wollte sie abwechselnd in den Arm nehmen und erwürgen. Dieses Spiel meiner Gefühle machte mir unheimlich viel Spaß, weil ich es äußerst unterhaltsam fand, mich beim Lesen selbst zu beobachten. Irgendwann im Laufe dieser Selbstreflexion wurde mir auch klar, dass Erikson die Wege seiner Figuren so anlegt, dass sie sich früher oder später begegnen müssen. Er schlüpft in die Rolle des Schicksals und verknüpft ihre Leben durch eine höhere Bedeutung, ohne dabei seinen schrägen Sinn für Humor zu verlieren. Ganz nebenbei bietet er darüber hinaus eine Vielzahl von Informationen über sein komplexes Universum an, sodass ich beiläufig dazu lernte und sich mein Bild dieser Welt verdichtete. Ich liebe ihn dafür. Wie konnte ich nur glauben, ich wüsste irgendetwas über die High Fantasy? Wie konnte ich glauben, ich hätte Erfahrung mit diesem Genre? Gar nichts wusste ich. Es fühlt sich an, als hätte ich das Genre all die Jahre nur in verwaschenen Farbtönen gesehen. Erst Steven Erikson öffnete mir die Augen und ließ für mich strahlende, brillante Farben explodieren, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Er ist ein wahrer Meister, der König der High Fantasy, vor dem ich mein Knie voller Ehrfurcht beuge. Er versetzt mich in Erstaunen, lässt mich lachen und weinen und fordert mich mit jedem Satz heraus. Seiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und ich kann einfach immer noch nicht fassen, dass ein einzelner Mann in der Lage ist, eine Geschichte zu schreiben, die so… so… mir fehlen die Worte. Es gibt wirklich keinen Begriff, der die schiere Perfektion der Reihe „Das Spiel der Götter“ hinreichend beschreibt. Aber eines weiß ich. Im Duden sollte neben dem Ausdruck „schriftstellerische Brillanz“ ein Foto von Steven Erikson abgebildet sein.

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  • Sogar noch besser als der erste Band

    Das Spiel der Götter - Das Reich der Sieben Städte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. July 2015 um 13:56

    Wie schon im ersten Band, so gibt es auch im zweiten Band wieder eine Menge Charaktere die man kennengelernt und auf ihren Abenteuern begleitet. Ich habe ehrlich gesagt immer ein wenig gehofft etwas von den Charakteren aus dem ersten Band zu erfahren, besonders von Flickenseel und Paran. Aber die beiden kamen nicht  bis kaum vor, dafür aber wurde mehr auf Falisin, Crokus und auch einige der schon bekannten Charaktere aus dem ersten Band eingegangen. Im ersten Band musste man sich bereits von der einen oder anderen Figur trennen, hier kommen wieder ein paar interessante Charaktere hinzu. Tavore, die neue Mandata zum Beispiel oder Mappo und Icarium. Alle Charaktere aufzuzählen würde ein wenig zu lange dauern. Die meisten Bekannten aus dem ersten Band sind jedoch wieder mit dabei. Und schon wie bei George R.R. Martin, wird auch hier mehr auf die für den Handlungsabschnitt wichtigen Charaktere eingegangen. Der Krieg geht weiter und teilweise schon ziemlich sehr detailliert werden die armen Opfer beschrieben was dem ganzen jedoch eine gewisse Tiefe verleiht. Für zarte Gemüter ist es wahrscheinlich weniger amüsant über abgetrennte Organe zu lesen aber das gehört nun mal dazu.Insgesamt wird auch in diesem Band dieses mal noch ein größererer Wert auf Beschreibungen gelegt.  So sind im Vergleich zum ersten Band die Schauplätze noch besser herausgearbeitet und fügen sich gekonnt in die Handlung ein. Ich persönlich mag das, denn das verleiht der Geschichte einen gewissen "Fantasy Flair" den ich bei solchen Geschichten sehr gerne hab.Am meisten berührt hat mich dieses mal Falisins Schicksal. Sie hat ein hartes Los zu tragen und macht einiges mit. Aber auch ihre Rolle passt sehr gut zur Geschichte, auch wenn ich mir für sie ein schöneres Schicksal gewünscht hätte. Am Schreibstil ist wie vorher schon nichts zu bemängeln. Steven Erikson schreibt in einfachen, beschreibenden Sätzen und schafft es gekonnt eine tolle neue Welt vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Das diese auch sehr grausam ist, habe ich ja schon angedeutet.Der erste Teil war schon klasse. Dieser hier bringt sogar noch eine Steigerung. Es kommen neue Charaktere hinzu, es wird blutiger und die Handlung verspricht wie schon vorher einige Überraschungen. Fantasy Liebhaber sollten getrost zugreifen. In einem Satz: sogar noch besser als der erste Band Das Spiel der Götter(2)- Das Reich der sieben Städte von Steven Erikson erhält 5 von 5 Sternen

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  • Review: Das Spiel der Götter 2: Das Reich der sieben Städte

    Das Spiel der Götter - Das Reich der Sieben Städte

    Medienjournal

    03. April 2014 um 09:18

    Steven Eriksons Fantasy-Epos geht mit Das Spiel der Götter 2: Das Reich der sieben Städte in die zweite Runde und bewahrt sich all die Qualitäten, die den ersten Band so herausragend gemacht haben. Dabei baut er den eigens geschaffenen Mythos gekonnt aus und begeistert mit einer Vielzahl an Geheimnissen und Intrigen, die noch längst nicht gelüftet werden, ebenso wie das Schicksal der zahllosen Protagonisten ungewiss bleibt, so dass man direkt nach der letzten Seite sehnlichst den dritten Band Im Bann der Wüste herbeizusehnen beginnt. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2013/12/review-das-spiel-der-gotter-2-das-reich-der-sieben-stadte-steven-erikson-buch/

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