Steven Erikson Das Spiel der Götter - Der Krieg der Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Götter - Der Krieg der Schwestern“ von Steven Erikson

Die malazanischen Besatzer wurden fast vollständig aus dem Reich der Sieben Städte vertrieben. Nur die Festung von Aren wird noch von ihnen gehalten. Da entsendet die Imperatrix ihre Vertraute Tavore und überträgt ihr das Kommando über die hoffnungslos unterlegene Armee der Malazaner. Denn Tavore kennt ihre Gegnerin - die heilige Seherin Sha'ik, die die aufständischen Horden befielt - besser als jeder andere. Heute mag Sha'ik zwar das Werkzeug der heiligen Wüste sein. Doch früher war sie Tavores Schwester Felisin ...

Wie schon die vorherigen Bücher eine Freude zu lesen. Spannend bis zur letzten Seite.

— Flavia_Heule

dramtaisch, spannend, überwältigend

— phantastische_fluchten

n der Genabackischen Wüste hat sich die Rebellion breit gemacht. Das Malazinische Imperium kann das nicht haben und entsendet deshalb ein ..

— Splashbooks

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  • Die Zerstörungskraft des Wirbelwinds

    Das Spiel der Götter - Der Krieg der Schwestern

    Wortmagie

    31. August 2016 um 11:14

    +++Hinweis+++Diese Rezension bespricht sowohl „Der Krieg der Schwestern“ als auch „Das Haus der Ketten“. Im Original erschien der vierte Band unter dem Titel "House of Chains", für den deutschen Markt wurde dieser geteilt. Noch immer wütet im Reich der Sieben Städte die Rebellion des Wirbelwinds. Die Seherin Sha’ik versammelte ihre Rebellenarmee in der heiligen Raraku und erwartet den unausweichlichen Gegenschlag des malazanischen Imperiums. Sie weiß, wen die Imperatrix schicken wird, um das Land zurückzuerobern: Mandata Tavore. Als Tavore in Aren eintrifft, findet sie dort demoralisierte, verängstigte Soldaten vor. Das Schicksal der Kette der Hunde und der grausame Tod von Faust Coltaine hinterließen tiefe Wunden. Die von Verrat gebeutelte malazanische Armee muss auf unerfahrene Rekruten zurückgreifen, um ihre Reihen aufzustocken, kann allerdings auf die Unterstützung einiger Veteranen bauen. Unter ihnen ist Sergeant Saiten, der schon einmal durch die Raraku marschierte und ihre Magie am eigenen Leib erfuhr. Der Armee der Mandata steht eine lange Reise und ein blutiger Krieg bevor, dessen Ausgang völlig ungewiss ist. Obwohl das Lager der Rebellen von Intrigen verseucht ist, verfügt Sha’ik über Wissen, das ihr den entscheidenden Vorteil verschaffen könnte: sie kennt die Mandata. In einem anderen Leben, bevor die Göttin von ihr Besitz ergriff, war sie eine malazanische Adlige. Sie hieß Felisin und hatte eine Schwester – Tavore. Was die Schwestern jedoch nicht ahnen, ist, dass nicht nur die Göttin des Wirbelwinds die Macht der heiligen Wüste begehrt… Wer glaubte, Steven Erikson habe in den ersten drei Bänden seiner Reihe „Das Spiel der Götter“ bereits alle relevanten Figuren ausreichend etabliert, wird am Anfang des vierten Bandes unsanft eines Besseren belehrt. „Der Krieg der Schwestern“ beginnt mit der barbarischen, ungeheuerlichen Lebensgeschichte eines gewissen Karsa Orlong, der mir, ebenso wie sein Volk, die Teblor, völlig unbekannt war. Ich hatte das Gefühl, plötzlich in eine andere Geschichte katapultiert worden zu sein. 300 Seiten lang folgte ich Karsa auf seinem blutigen Pfad, ohne zu begreifen, warum Steven Erikson mir seine Geschichte erzählte. Doch auf den König der High Fantasy ist Verlass. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie begeistert und baff ich war, als er mich endlich herausfinden ließ, wer Karsa ist. Das Gefühl, als sich endlich alle Puzzleteile an ihren Platz schoben, war unvergleichlich. Die Erkenntnis beflügelte mich, ich hatte das Gefühl, etwas Großartiges geleistet zu haben, obwohl es in Wahrheit Erikson war, der abermals sein Können unter Beweis stellte. Er belohnte mich für meine Geduld und mein Vertrauen; es fiel mir wie Schuppen von den Augen, was diesen jungen Teblor mit der Rebellion des Wirbelwinds verbindet. Karsas Persönlichkeit ist wie geschaffen für den gewalttätigen Aufstand. Ich verstehe, dass er sich von der destruktiven Aura der Göttin angezogen fühlt. Sie sind verwandte Seelen. Allerdings offenbarte sich mir durch diese Erkenntnis auch die Aussichtslosigkeit der Revolte. Zerstörung um ihrer selbst willen kann nicht erfolgreich sein. Der Krieg mit den Malazanern kanalisiert lediglich den jahrhundertealten Hass und Zorn der Göttin; Empfindungen, die von machthungrigen Führungspersönlichkeiten der Rebellion instrumentalisiert werden, um egoistische Ziele zu verfolgen. Sie haben kein echtes Interesse daran, das Reich der Sieben Städte zu befreien und ich bezweifle mittlerweile, dass dies der richtige Weg ist. Besatzung hat den Beigeschmack von Unterdrückung, doch ich wüsste nicht, wann das malazanische Imperium die Situation eines Landes nicht verbessert und stabilisiert hätte. Die Göttin des Wirbelwinds verspricht weder Hoffnung noch Stabilität, im Gegenteil, sie mehrt das Elend und ihr bedauernswertestes Opfer ist Felisin. Sie benutzt Felisin, bedient sich ihres Körpers, ihres Geistes und ihrer Wut auf ihre große Schwester Tavore. Für mich bestand daher nie ein Zweifel daran, dass der Konflikt der beiden Schwestern in „Das Haus der Ketten“ tragisch enden und verbrannte Erde hinterlassen würde. Ich rechnete jedoch nicht mit einem dermaßen fulminanten Finale für den Erzählstrang der Rebellion. Zum Ende spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, Erikson zieht Tempo und Spannungskurve scharf an und bringt wieder einmal überraschend viele Figuren zusammen. Er knüpft Querverbindungen zu Charakteren, die meilenweit entfernt sind und verleiht der Geschichte einen mystischen Hauch von Schicksal. Bis zum Schluss lässt er sich nicht in die Karten schauen, öffnet allerdings im richtigen Moment die Türen für zukünftige Entwicklungen, sodass ich zwar vermuten, aber niemals wissen kann, was mich in den nächsten Bänden erwartet. Mutmaßungen, Neugier, Unwissenheit, Sympathien, Überzeugungen und Vorfreude vereinen sich in mir zu einem explosiven Gemisch, das mir keine andere Wahl lässt, als weiterzulesen. Ich freue mich aufrichtig auf die Folgebände. Vier Bände von „Das Spiel der Götter“ habe ich nun gelesen. Erst jetzt traue ich mich, vorsichtig erste Annahmen zu formulieren, worum es in der Reihe geht. Möglicherweise habe ich den zugrundeliegenden Handlungsstrang freigelegt. Möglicherweise. Sicher bin ich nicht. Ich schmunzele über meine tapsigen Versuche, Steven Erikson zu durchschauen, weil es recht unwahrscheinlich ist, dass mir das gelingt. Er will nicht durchschaut werden. Er möchte, dass seine Geschichte unvorhersehbar bleibt und überrascht. Es ist ein eigenartiges Gefühl, auf jeder Seite bewiesen zu bekommen, dass der Autor cleverer ist als ich. Ich kann aber nicht behaupten, dass es mir missfallen würde. Ich genieße es, mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen und die Kontrolle abzugeben. Ich muss während der Lektüre von „Das Spiel der Götter“ keine ernsthaften Vermutungen über den Verlauf der Handlung anstellen, weil ich sowieso danebenliege. Ich muss nicht nach Logiklöchern Ausschau halten, weil es keine gibt. Ich kann mich auf Steven Erikson verlassen, ihm vertrauen und einfach das tun, was ich am liebsten tue: lesen.

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  • bis auf den ersten Teil ganz gut

    Das Spiel der Götter - Der Krieg der Schwestern

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2015 um 01:50

     Ich hatte ja gedacht das es in diesem Buch mehr um die beiden Schwestern gehen würde , dem war aber nicht so. Zunächst lernen wir Karsa Orlong  noch besser kennen, einen jungen Krieger. Ich weiß auch nicht aber mit ihm bin ich leider so gar nicht warm geworden. Er ist vorwiegend am Kampf und dem schlichten töten interessiert und richtet zahlreiche Soldaten hin. Es scheint kaum jemanden zu geben der ihn überhaupt besiegen kann. Zudem ist er äußerst brutal und wirkt teilweise ziemlich kalt.  Im zweiten Buchteil kommen wir dann endlich wieder mit alten vertrauten Charakteren zusammen wie Crokus, Fiedler, Tavore und auch Falisin. Dabei ist Mandata Tavore auch gerade dabei sich das Vertrauen ihrer Armee zu verdienen, was sich nicht als so einfach herausstellt.In Aren herrschen Trauer und Entsetzen und sie sieht sich jungen und noch unerfahrenen Rekruten gegenüber. Aber auch Crokus hat sich verändert und ich weiß noch nicht ob mir das gefällt. Irgendwie hatte ich auch den Eindruck das sich der erste Buchteil etwas einfacher lesen lies, das lag wohl auch daran das weniger verwinkelte Handlungsstränge eingebaut waren und auch sonst nicht wie immer, zahlreiche neue Charaktere oder auch Rassen eingeführt wurden Trotzdem bietet auch dieser Band wieder gute Unterhaltung und sorgt dafür das sich einige Lücken schliessen. Auch wenn dieser Band vom Grunde her vielleicht ein wenig ruhiger ist wie seine Vorgänger, macht er jedoch Spaß zu lesen und man sieht auch hier wieder sehr gut, wie geschickt es Steven Erikson versteht seine Charaktere zu zeichnen, sie zu verändern und die Handlungen geschickt zu verknüpfen.  Auch dieser Teil hat mir gut gefallen auch wenn mir der erste Teil in dem es nur um Karsa ging, nicht ganz so sehr gefallen hat. Ich mag die anderen Charaktere auch und war natürlich neugierig darauf sie wieder zu sehen, aber damit musste ich bis zum zweiten Teil warten. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen. Jetzt bin ich natürlich umso mehr gespannt was mich im siebten Teil erwarten wird. In einem Satz: Bis auf den ersten Teil, der mir etwas zu lang war gefiel mir das Buch

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  • Das Spiel der Götter 6: Der Krieg der Schwestern, rezensiert von Götz Piesbergen

    Das Spiel der Götter - Der Krieg der Schwestern

    Splashbooks

    27. April 2015 um 09:10

    Wer "Das Spiel der Götter 6: Der Krieg der Schwestern" liest, wird einerseits unterhalten werden. Aber ebenso wird man auch von Story verwirrt sein. Denn es scheint fast so, als ob Steven Erikson ein Fehler unterlaufen ist. Vor einiger Zeit brachen auf dem Laederon-Plateu drei junge Krieger auf, um Angst und Schrecken über die Nachbarvölker zu bringen. Angeführt von Karsa Orlong schaffen sie fast ihr Ziel. Bis eine Katastrophe ihr Schicksal wendet und ihr Kriegsglück sie verlässt, bis am Ende nur noch einer über bleibt. Derweil erreicht eine neue Mandata das Reich der Sieben Städte. Es ist das Ziel der Vertreterin der Malazanischen Imperiums, die Kontrolle über das verlorene Gebiet wiederzuerlangen. Doch dazu muss sie die Rebellion besiegen, die in der Genabackischen Wüste ihre Wurzeln hat. Und so wird es über kurz oder lang zu einer Konfrontation der Schwestern kommen. "Der Krieg der Schwestern" besteht zwei sehr unterschiedlichen Teilen. Die erste Hälfte dieses, wie üblich hier in Deutschland auf zwei Bände aufgeteilten Romans, handelt über die Erlebnisse des jungen Kriegers Karsa Orlong, Und zwar nur ausschließlich. Hier gibt es keine weiteren handlungstragenden Personen, die im Scheinwerferlicht der Handlung stehen und Abenteuer abseits der Haupthandlung erleben. Das ist für die "Das Spiel der Götter"-Serie ungewöhnlich. Das liegt aber auch am Protagonisten Karsa Orlong selbst. Er ist ein Antiheld, wie er im Buche steht. Er ist zunächst nur auf Krieg aus und schlachtet mit seinen Freunden reihenweise andere Soldaten ab. Ihm geht es um die Eroberung und den Kampf, wo er auch nahezu unschlagbar ist. Man ist von seiner brutalen Art und Weise fasziniert, ebenso auch wie sein Umgang mit denjenigen, die ihm am Herzen liegen. Einerseits treibt er sie zu weiteren Kämpfen an, aber andererseits liegen sie ihm auf eine verquere Art und Weise am Herzen. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21716/das_spiel_der_goetter_6_der_krieg_der_schwestern

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