Steven Erikson Das Spiel der Götter - Die Feuer der Rebellion

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Götter - Die Feuer der Rebellion“ von Steven Erikson

Das furiose Fantasy-Epos einer dunklen Anderswelt! Der Aufstand im Reich der Sieben Städte gegen das malazanische Imperium wurde niedergeschlagen. Die letzten Rebellen haben sich in der uralten Festungsstadt Y‘Ghatan verschanzt, aber ihre Zahl ist gering, und es sollte für die malazanischen Truppen ein Leichtes sein, die Stadt zu erobern. Doch für das Imperium bedeutet Y‘Ghatan einen Albtraum. Denn an diesen Mauern fiel der größte Held des malazanischen Reiches – Dassem Ulthor, das Erste Schwert.

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Der Aufstand im Reich der Sieben Städte wurde niedergeschlagen. Die Vertreter des malazanischen Imperiums machen sich jetzt daran, die ...

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  • Das Spiel spitzt sich zu

    Das Spiel der Götter - Die Feuer der Rebellion
    Wortmagie

    Wortmagie

    05. April 2017 um 11:25

    Hinweis: Diese Rezension bespricht sowohl „Die Feuer der Rebellion“ als auch „Die Knochenjäger“. Im Original erschien der sechste Band unter dem Titel „The Bonehunters“, für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.Imperatrix Laseen entsendete Mandata Tavore mit einem eindeutigen Auftrag ins Reich der Sieben Städte: sie sollte die Rebellion des Wirbelwinds samt ihren Wurzeln herausreißen und das Land erneut befrieden. Nach dem verhängnisvollen Blutbad im Sand der Raraku ist der Aufstand niedergeschlagen; Sha’ik ist tot und die Göttin wurde bezwungen. Doch eine kleine Schar ihrer Anhänger entkam. Angeführt von Sha’iks gefürchtetem Leibwächter Leoman von den Dreschflegeln fliehen die Überlebenden in die uralte Festungsstadt Y’Ghatan. Tavore hat keine andere Wahl, als sie mit der erschöpften 14. Armee zu verfolgen, obwohl sie weiß, dass Y’Ghatan für das malazanische Imperium in der Vergangenheit nichts als Kummer und Schmerz bereithielt. Hier starb Dassem Ultor, das Erste Schwert, der größte Held der Malazaner. Trotz dessen muss Tavore ihre Soldat_innen in den Kampf gegen die Feuer der Rebellion schicken. Scheitern ist keine Option, denn sie darf der Imperatrix keine Vorwände liefern. In den letzten Monaten wurden Laseens Pläne und Absichten stetig undurchschaubarer, sie selbst unberechenbarer. Würde sie sich aus Machthunger gegen ihr eigenes Volk wenden und sich im brodelnden Krieg der Götter auf ein gefährliches Spiel einlassen? Würde sie sich mit dem Verkrüppelten Gott verbünden? Ich liebe, liebe, LIEBE „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie großartig es ist, zu beobachten, wie sich all die Handlungsstränge Stück für Stück verdichten und langsam zuspitzen. Ich war mehr als nur ein wenig erleichtert, mich im zweigeteilten sechsten Band „Die Feuer der Rebellion“ und „Die Knochenjäger“ wieder in den gewohnten Bahnen der Geschichte zu bewegen und zu bekannten Figuren zurückzukehren. Nach dem Ausflug in das Reich der Tiste Edur und der Letherii hätte ich vor lauter Wiedersehensfreude Luftsprünge machen können. Trotz dessen verstehe ich nun, warum Erikson diesen extremen inhaltlichen Bruch wagte. Die Tiste Edur spielen eine bedeutende Rolle im Krieg der Götter und werden vom Verkrüppelten Gott skrupellos manipuliert. Ohne den tiefen Einblick in ihre Geschichte und Kultur hätte ich niemals begriffen, wieso sie für seine Einflüsterungen außergewöhnlich empfänglich sind. Sie sehnen sich so verzweifelt nach Identität und Bestimmung für ihr Volk, dass sie nicht erkennen, dass er sie hemmungslos belügt. Sie bemerken nicht, dass sie sich weiter und weiter vom Schattenreich und Kurald Emurlahn entfernen. Vermutlich ist ihre Distanz der einzige Grund, warum Ammanas und Cotillion das Gewirr der Schatten in Besitz nehmen konnten. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Mensch – selbst ein Aufgestiegener – ein nicht-menschliches Gewirr für sich beanspruchen konnte. Allerdings glaube ich, dass die Eroberung der Schattensphäre nicht spurlos an Ammanas vorbeiging. Ich habe gewaltige Schwierigkeiten, seine Persönlichkeit als Herr des Hohen Hauses Schatten und seine Persönlichkeit als Imperator Kellanved miteinander in Verbindung zu bringen. Meiner Ansicht nach passen sie nicht zusammen. Ich denke, das Aufsteigen, die Transformation in Schattenthron, veränderte Kellanved stark. Als hätte die fremde Macht des Gewirrs seinen Verstand angegriffen. Ich bin Steven Erikson sehr dankbar, dass er endlich erklärt, wie das System des Aufsteigens funktioniert. Es gefiel mir hervorragend, dass Erikson Ganoes Paran diese zusätzlichen Fakten über das Universum erläutern lässt, denn meiner Ansicht nach ist Ganoes‘ Rolle die spannendste der gesamten Geschichte. Er ist der Herr der Drachenkarten, die, wenn sie ausgespielt werden, meinen Puls in die Höhe jagen und meinen Körper mit Gänsehaut überziehen. Als dieser steht er außerhalb des Konflikts der Götter, scheint aber nicht zu Neutralität verpflichtet zu sein. Seine oberste Priorität ist der Schutz der Sterblichen vor allzu radikalen Eingriffen der Götter. Folglich besitzt er eine gewisse Macht über sie, die er eindrucksvoll zum Einsatz bringt. Ganoes ist jedoch nicht der einzige Charakter, der sich aktiv in den Krieg einmischt. Mittlerweile ist die Situation erstaunlich vielen Figuren bewusst. Es bildet sich eine unerwartete Allianz gegen den Verkrüppelten Gott, die die Sterblichen unablässig in günstige Positionen schiebt. Interessanterweise betrifft das auch Icarium. Icarium erfüllt nur einen einzigen Daseinszweck: er ist eine Waffe. Eine furchterregende Waffe, die während eines Kampfes in blinde Raserei verfällt. Ich war schockiert. Wie vom Donner gerührt. Ich kannte die Legenden über ihn natürlich, aber niemals hätte ich erwartet, dass dieses witzige, sanftmütige, philosophisch bewanderte Halbblut zu einem Monster mutieren könnte. Kein Wunder, dass er seit Jahrhunderten einen Aufpasser hat. Wenn die Jaghut-Tyrannen so waren wie er, kann ich gut verstehen, dass sich die T’lan Imass auflehnten und schworen, alle Jaghut auszurotten. Wann immer ich eine Rezension zu einem Band von „Das Spiel der Götter“ schreibe, bin ich frustriert, nicht alle herausragenden Aspekte ansprechen zu können. Ich wünschte, ich könnte euch haargenau darlegen, wie tief mich die Loyalität und Kameradschaft der 14. Armee berührte, wie spannend und nervenaufreibend die Schlacht in Y’Ghatan war, wie faszinierend die philosophischen, theologischen Überlegungen Steven Eriksons sind und wie viel Misstrauen ich Imperatrix Laseen gegenüber empfinde. Ich könnte zu jedem Fragment der einzelnen Handlungsstränge ganze Abhandlungen schreiben. Die Geschichte der Reihe ist eigentlich viel zu komplex, um sich an Zeichenzahlen zu halten. Vielleicht werde ich in Zukunft alle selbstauferlegten Richtlinien in den Wind schießen und frei von der Leber weg drauf los schwärmen. Denn darum geht es hier ja schließlich: euch von der mit Abstand besten Reihe zu erzählen, die das Genre der High Fantasy zu bieten hat und die mein Herz ehrfurchtsvoll höherschlagen lässt.

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  • Das Spiel der Götter 10: Die Feuer der Rebellion, rezensiert von Götz Piesbergen

    Das Spiel der Götter - Die Feuer der Rebellion
    Splashbooks

    Splashbooks

    29. June 2016 um 09:50

    Die Saga "Das Spiel der Götter" geht weiter. Und jetzt liegt der zehnte Band der Saga vor. Und dieser Roman von Steven Erikson trägt den Titel "Die Feuer der Rebellion". Der Widerstand in der Wüste ist niedergeschlagen. Die Göttin des Wirbelwinds Sha'ik ist tot und ihre Anhänger besiegt. Ihre letzte Armee befindet sich auf der Flucht. Ihr Ziel ist Y'Ghatan, der Ort der für das malazanische Imperium schlechte Erinnerungen birgt. Doch sie müssen die Stadt erobern, wenn sie schlimmeres verhindern wollen. Derweil geschehen in der restlichen Welt zahlreiche Ereignisse, die für verschiedene Mächte bedeutungsvoll sind. Apsalar, einer Gehilfin von Cotillion, begegnet zwei ruhelosen Geistern. Derweil entdeckt ihr Herr und Meister im Gewirr des Schattenthrons Zusammenhänge zwischen verschiedenen Geschehnissen, die zuvor passiert sind. Und Icarium ist weiterhin auf der Suche nach seiner eigenen Vergangenheit. Begleitet von seinem hadernden Freund Mappo, der im Prinzip verhindern möchte, dass sein Kompagnon mehr über sein vergangenes Leben herausfindet. Selbst im zehnten Band zeigt Steven Erikson keine Ermüdungserscheinungen. Die Geschichte liest sich so spritzig und unterhaltsam wie eh und je. Und ist daher vor allem für Fans der Reihe ein pures Vergnügen. Die Handlung kehrt in die Wüste zurück, einem Ort, der in der Serie schon sehr viel Gewalt und tragische Schicksale gesehen hat. Schon allein, wenn man sich das traurige Schicksal von Sha'ik in Erinnerung ruft, die ja in Wahrheit die Schwester von Tavore war, der Mandatin des Imperiums. Interessanterweise macht der Autor klar, dass mit ihrem Ableben die Rebellion nicht tot ist. Ihre Anhänger sind zwar nur noch wenige. Doch einige von ihnen sind geradezu fanatisch. Und sind zu allem bereit, um das Imperium doch noch zu schlagen. Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23855/das_spiel_der_goetter_10_die_feuer_der_rebellion

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  • Eine tolle Fortsetzung

    Das Spiel der Götter - Die Feuer der Rebellion
    Sternlein

    Sternlein

    07. December 2015 um 10:32

    Urb beugte seinen massigen Körper zu ihr hinunter. "Wir sind fast fertig, Sergeant." "Du hättest ihn erwürgen sollen." "Das wollte ich. Wirklich." Tatsächlich? Ist das wahr?" "Ja." Wow, wie soll man ein Buch in Worte fassen das so viel zu bieten hat wie dieses? Nachdem ich bereits die ersten neun Bände dieser Buchreihe gelesen habe dachte ich echt es kann kaum mehr besser werden, doch ich habe mich geirrt. Auch hier kommen wieder alte Bekannte. Ganoes, einen meiner Lieblingscharaktere. Dann ist auch wieder Apsalar mit von der Partie, die noch immer unter ihrer Trennung von Crokus leidet. aber auch eine Menge anderer alter Bekannter ist wieder mit dabei, dafür kommen allerdings auch keine neuen Charaktere hinzu. Aber keine Sorge, es wird so sehr auf alle anderen eingegangen das einem das gar nicht fehlt. In der Wüste kommt es zum blutigen Showdown zwischen Mandata Tavores Armee und der der Rebellen, welches ganz nach Steven Erikson Manier ziemlich detailliert beschrieben ist. Daneben gibt es auch in diesem Band wieder ein nicht enden wollendes Gewirr aus Handlungen und Nebensträngen die alle miteinander verwoben sind. Der Schreibstil Da muss ich mich wiederholen. Steven Erikson schreib toll, daran gibt es keinen Zweifel. Er benutzt tolle bildreiche Beschreibungen die teilweise auch brutal sind aber ich finde sie passend. Die Sätze sind meiner Meinung nach einfach zu lesen und man kommt gut voran. Das ist so ein Werk das man auf jeden Fall von Anfang an lesen sollte. Es passiert einfach zuviel, die Charaktere und die Handlung sind so auch einfacher zu verstehen, die Beweggründe ebenfalls. Als Quereinsteiger dürfte man so seine Probleme haben mit allem klar zukommen. Vor allem auch weil sich viele der Charaktere verändert haben. Das Spiel der Götter (10 ) Das Feuer der Rebellion erhält 4 von 5 Teddys

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  • Rezension zu "Die Feuer der Rebellion" von Steven Erikson

    Das Spiel der Götter - Die Feuer der Rebellion
    Elwe

    Elwe

    31. July 2012 um 17:13

    Ich erinnere mich kaum noch, wann ich den ersten Teil dieser wort- und bildgewaltigen Serie von Steven Erikson gelesen habe (Die Gärten des Mondes) - es muss über zehn Jahre her sein. 'Die Feuer der Rebellion' ist der zehnte oder elfte Band, und obwohl meisterhaft und phantasiereich geschrieben wie auch die anderen Teile, merke ich doch deutlich, dass Umfang und Länge dieses Epos zugleich auch seine größte Schwäche sind. Einige Bände haben sich unterwegs Nebenschauplätzen zugewandt, behandelten geschichtliche Ereignisse in Eriksons phantastischem Kosmos, die gegenüber der Haupthandlung vor vielen tausend Jahren geschehen sind. Nun springt er wieder zurück in die 'Gegenwart' - also die Zeit, in der die ersten drei oder vier Bücher spielen, und nimmt Handlungsfäden und Charaktere auf, von denen ich zum letzten Mal vor fünf Jahren oder länger gelesen habe. Dies führt zu einer Distanz, die es mir schwer macht, in das Buch einzutauchen. Als Fazit bleibt nur die Empfehlung, dass man diesen Zyklus möglichst am Stück lesen sollte, um den Überblick zu behalten und die emotionale Bindung an die Figuren, denn er ist es wirklich wert. Die Handlung ist zu komplex, zu anspruchsvoll, zu zerstückelt in Dutzende Erzählstränge, als dass man sie mit längeren Pausen zwischen den Bänden wirklich genießen könnte.

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