Steven Erikson Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger

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Inhaltsangabe zu „Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger“ von Steven Erikson

Ein furioses Fantasy-Epos von einer dunklen Anderswelt! Die Entscheidungen von Imperatrix Laseen werden zunehmend unverständlich für ihre Untergebenen und treiben das malazanische Imperium immer weiter ins Chaos. Kalam Mekhar – einst ein Assassine im Dienste des Imperators, den Laseen gestürzt hat – kommt zum dem Schluss, dass sie sterben muss. Nur so kann das Imperium überleben. Doch sein eigentlicher Gegner ist nicht die Imperatrix, denn im Hintergrund zieht der Verkrüppelte Gott die Fäden …

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    Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger
    Wortmagie

    Wortmagie

    05. April 2017 um 11:37

    Hinweis: Diese Rezension bespricht sowohl „Die Feuer der Rebellion“ als auch „Die Knochenjäger“. Im Original erschien der sechste Band unter dem Titel „The Bonehunters“, für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.Imperatrix Laseen entsendete Mandata Tavore mit einem eindeutigen Auftrag ins Reich der Sieben Städte: sie sollte die Rebellion des Wirbelwinds samt ihren Wurzeln herausreißen und das Land erneut befrieden. Nach dem verhängnisvollen Blutbad im Sand der Raraku ist der Aufstand niedergeschlagen; Sha’ik ist tot und die Göttin wurde bezwungen. Doch eine kleine Schar ihrer Anhänger entkam. Angeführt von Sha’iks gefürchtetem Leibwächter Leoman von den Dreschflegeln fliehen die Überlebenden in die uralte Festungsstadt Y’Ghatan. Tavore hat keine andere Wahl, als sie mit der erschöpften 14. Armee zu verfolgen, obwohl sie weiß, dass Y’Ghatan für das malazanische Imperium in der Vergangenheit nichts als Kummer und Schmerz bereithielt. Hier starb Dassem Ultor, das Erste Schwert, der größte Held der Malazaner. Trotz dessen muss Tavore ihre Soldat_innen in den Kampf gegen die Feuer der Rebellion schicken. Scheitern ist keine Option, denn sie darf der Imperatrix keine Vorwände liefern. In den letzten Monaten wurden Laseens Pläne und Absichten stetig undurchschaubarer, sie selbst unberechenbarer. Würde sie sich aus Machthunger gegen ihr eigenes Volk wenden und sich im brodelnden Krieg der Götter auf ein gefährliches Spiel einlassen? Würde sie sich mit dem Verkrüppelten Gott verbünden? Ich liebe, liebe, LIEBE „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie großartig es ist, zu beobachten, wie sich all die Handlungsstränge Stück für Stück verdichten und langsam zuspitzen. Ich war mehr als nur ein wenig erleichtert, mich im zweigeteilten sechsten Band „Die Feuer der Rebellion“ und „Die Knochenjäger“ wieder in den gewohnten Bahnen der Geschichte zu bewegen und zu bekannten Figuren zurückzukehren. Nach dem Ausflug in das Reich der Tiste Edur und der Letherii hätte ich vor lauter Wiedersehensfreude Luftsprünge machen können. Trotz dessen verstehe ich nun, warum Erikson diesen extremen inhaltlichen Bruch wagte. Die Tiste Edur spielen eine bedeutende Rolle im Krieg der Götter und werden vom Verkrüppelten Gott skrupellos manipuliert. Ohne den tiefen Einblick in ihre Geschichte und Kultur hätte ich niemals begriffen, wieso sie für seine Einflüsterungen außergewöhnlich empfänglich sind. Sie sehnen sich so verzweifelt nach Identität und Bestimmung für ihr Volk, dass sie nicht erkennen, dass er sie hemmungslos belügt. Sie bemerken nicht, dass sie sich weiter und weiter vom Schattenreich und Kurald Emurlahn entfernen. Vermutlich ist ihre Distanz der einzige Grund, warum Ammanas und Cotillion das Gewirr der Schatten in Besitz nehmen konnten. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Mensch – selbst ein Aufgestiegener – ein nicht-menschliches Gewirr für sich beanspruchen konnte. Allerdings glaube ich, dass die Eroberung der Schattensphäre nicht spurlos an Ammanas vorbeiging. Ich habe gewaltige Schwierigkeiten, seine Persönlichkeit als Herr des Hohen Hauses Schatten und seine Persönlichkeit als Imperator Kellanved miteinander in Verbindung zu bringen. Meiner Ansicht nach passen sie nicht zusammen. Ich denke, das Aufsteigen, die Transformation in Schattenthron, veränderte Kellanved stark. Als hätte die fremde Macht des Gewirrs seinen Verstand angegriffen. Ich bin Steven Erikson sehr dankbar, dass er endlich erklärt, wie das System des Aufsteigens funktioniert. Es gefiel mir hervorragend, dass Erikson Ganoes Paran diese zusätzlichen Fakten über das Universum erläutern lässt, denn meiner Ansicht nach ist Ganoes‘ Rolle die spannendste der gesamten Geschichte. Er ist der Herr der Drachenkarten, die, wenn sie ausgespielt werden, meinen Puls in die Höhe jagen und meinen Körper mit Gänsehaut überziehen. Als dieser steht er außerhalb des Konflikts der Götter, scheint aber nicht zu Neutralität verpflichtet zu sein. Seine oberste Priorität ist der Schutz der Sterblichen vor allzu radikalen Eingriffen der Götter. Folglich besitzt er eine gewisse Macht über sie, die er eindrucksvoll zum Einsatz bringt. Ganoes ist jedoch nicht der einzige Charakter, der sich aktiv in den Krieg einmischt. Mittlerweile ist die Situation erstaunlich vielen Figuren bewusst. Es bildet sich eine unerwartete Allianz gegen den Verkrüppelten Gott, die die Sterblichen unablässig in günstige Positionen schiebt. Interessanterweise betrifft das auch Icarium. Icarium erfüllt nur einen einzigen Daseinszweck: er ist eine Waffe. Eine furchterregende Waffe, die während eines Kampfes in blinde Raserei verfällt. Ich war schockiert. Wie vom Donner gerührt. Ich kannte die Legenden über ihn natürlich, aber niemals hätte ich erwartet, dass dieses witzige, sanftmütige, philosophisch bewanderte Halbblut zu einem Monster mutieren könnte. Kein Wunder, dass er seit Jahrhunderten einen Aufpasser hat. Wenn die Jaghut-Tyrannen so waren wie er, kann ich gut verstehen, dass sich die T’lan Imass auflehnten und schworen, alle Jaghut auszurotten. Wann immer ich eine Rezension zu einem Band von „Das Spiel der Götter“ schreibe, bin ich frustriert, nicht alle herausragenden Aspekte ansprechen zu können. Ich wünschte, ich könnte euch haargenau darlegen, wie tief mich die Loyalität und Kameradschaft der 14. Armee berührte, wie spannend und nervenaufreibend die Schlacht in Y’Ghatan war, wie faszinierend die philosophischen, theologischen Überlegungen Steven Eriksons sind und wie viel Misstrauen ich Imperatrix Laseen gegenüber empfinde. Ich könnte zu jedem Fragment der einzelnen Handlungsstränge ganze Abhandlungen schreiben. Die Geschichte der Reihe ist eigentlich viel zu komplex, um sich an Zeichenzahlen zu halten. Vielleicht werde ich in Zukunft alle selbstauferlegten Richtlinien in den Wind schießen und frei von der Leber weg drauf los schwärmen. Denn darum geht es hier ja schließlich: euch von der mit Abstand besten Reihe zu erzählen, die das Genre der High Fantasy zu bieten hat und die mein Herz ehrfurchtsvoll höherschlagen lässt.

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  • Wieder ein tolles Buch aus der Reihe

    Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger
    Sternlein

    Sternlein

    22. January 2016 um 12:46

    Gleich mal vor weg..ohne das man die Vorbände gelesen hat braucht man dieses Buch erst gar nicht in die Hand zu nehmen. Es ist auch so schon ziemlich schwer den vielen Charakteren durch die zahlreichen, über mehrere Bände verwobenen Handlungssträngen zu folgen. In diesem Band werden zum Glück nicht wieder zu viele Charaktere eingeführt, vielmehr gibt es ein wiedersehen mit Figuren die man inzwischen schon kennt. so trifft sich zum Beispiel Ganoes Paran mit dem Vermummten, es gibt ein Wiedersehen mit Apsalar und auch allen anderen Charakteren. Auch Mandata Tavore ist wieder dabei und muss einen herben Rückschlag einstecken. Es ist schon genial wieviele Figuren in dieser Buchreihe auftauchen und immer wieder zum zug kommen. In diesem Band liegt das Hauptaugenmerk auf Kalam den wir schon aus den anderen Bänden kennen. Ich will nicht zuviel verraten, aber es macht Spaß seinen Weg zu verfolgen. In gewohnter Steven Erikson Manier geht es auch in diesem Band weiter, es werden Handlungsfäden verknüpft, neue aufgegriffen und man muss gut beim Lesen aufpassen das man da nicht durcheinander kommt. In band zehn der Reihe war es noch ein wenig ruhiger, hier geht die Gewalt wieder einen Tick nach oben. Was aber letztendlich so faszinierend an das Spiel der Gött ist, ist nicht nur der Schreibstil des Autors der es versteht den Leser zu unterhalten und auch zu schocken, sondern auch die epische Handlung die sich von Buch zu Buch fortsetzt. Manchmal hofft man das sie endlich am Ziel ankommen, doch Erikson hat jedesmal neue Ideen. Spannend geht es weiter und noch ist kein Ende in Sicht. Da kann ich mich eigentlich nur wiederholen, dieses Werk sucht echt seinesgleichen. Ich kenne außer "Das Lied von Eis und Feuer" nichts vergleichbares was die Vielzahl an Ideen und Charakteren beinhaltet. Für Fantasyleser die gerne gewaltige Werke lesen ist diese Buchreihe ein Genuss. Es ist nicht immer einfach den Überblick zu behalten, aber es lohnt sich dran zubleiben . Das Spiel der Götter (11) - Die Knochenjäger erhält 4 von 5 Sternen Steven Erikson, in Kanada geboren, lebte viele Jahre in der Nähe von London, ehe er vor einiger Zeit in seine Heimat nach Winnipeg zurückkehrte. Der Anthropologe und Archäologe feierte 1999 mit dem ersten Band seines Zyklus "Das Spiel der Götter" nach einer sechsjährigen akribischen Vorbereitungsphase seinen weltweit beachteten Einstieg in die Liga der großen Fantasy-Autoren.

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  • - Hypochrisy -

    Das Spiel der Götter - Die Knochenjäger
    Hypochrisy

    Hypochrisy

    28. July 2014 um 14:35

    Ein furioses Fantasy-Epos von einer dunklen Anderswelt! Das Reich der Sieben Städte ist vorerst befriedet, die letzten Funken des Widerstands sind ausgelöscht. Doch das malazanische Imperium kommt nicht zur Ruhe. Wozu nicht zuletzt die Entscheidungen von Imperatrix Laseen beitragen, die ihren Untergebenen immer merkwürdiger erscheinen. Und im Hintergrund zieht weiterhin der Verkrüppelte Gott die Fäden …

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