Steven Galloway Der Illusionist

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Inhaltsangabe zu „Der Illusionist“ von Steven Galloway

Erzählern ist zuweilen nicht zu trauen. Besonders wenn sie, wie Martin Strauss, an einer seltenen neurologischen Krankheit leiden, an der sogenannten Konfabulation: Konfabulierende sind Menschen, die objektiv falsche Dinge erzählen, in der festen Überzeugung, dass sie wirklich genau so geschehen sind. Und so ist Martin Strauss fest davon überzeugt, dass er den weltbekannten Magier und Illusionskünstler Harry Houdini nicht nur sehr gut kannte, sondern ihn sogar tötete …

Magie auf eine ganz andere Art und Weise - faszinierend und gleichzeitig ernüchternd. Ein tolles Buch!

— jasimaus123

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  • Magie aus einer anderen Perspektive!

    Der Illusionist

    jasimaus123

    12. February 2017 um 13:59

     Michael Strauss hat eine ungewöhnliche Krankheit, Konfuabulation. Er ist also davon überzeugt, das Dinge, die faktisch nicht wahr nicht, passiert sind. So glaubt er das er Harry Houdini nicht nur kannte, sondern den großen Illusions- und Entfesselungskünstler sogar umgebracht hat. Das Buch besteht grundsätzlich aus zwei Geschichten. Einmal verfolgt man als Leser die Lebensgeschichte vom weltberühmten Magier Harry Houdini, der besonders für seine außergewöhnlichen Entfesselungstricks bekannt ist. Zum anderen erfährt man wie der Konfabulierer Michael Strauss Harry Houdini getötet hat und dabei sein eigenes Leben zerstörte. Diese beiden Geschichte hat der Autor intelligent miteinander verknüpft und zu einer großen, beeindruckenden Erzählung werden lassen, die mich gut unterhalten konnte. Besonders bei Houdinis-Kapitel fühlte ich mich manchmal als wäre ich eine gespannte Zuschauerin bei einer seiner spektakulärern Shows. Interessanterweise hat der Autor auch nicht darauf verzichtet den Lesern einen kleinen Blick hinter diese Show zu gewähren, indem er manche Tricks von Harry Houdini erklärte. Allein schon für Harry Houdinis Geschichte hat es sich gelohnt das Buch zu lesen, doch die Sicht von Martin Strauss brachte noch einen spannenden Twist hinein, auf den ich ungerne verzichtet hätte. Unter dem Einwand der Krankheit Konfabulation zeigt der Autor damit wie schwer wiegend manche Entscheidungen und Taten in der Vergangenheit oft sind und das Reue nur ein kleines Wort ist. Manchmal kann man Fehler zwar nicht rückgängig, aber immer, wieder gut machen. Das ist, finde ich eine schöne Message, die der Autor Steven Galloway geschickt in seinem Buch verpackte. Generell kann ich die Wortgewandtheit des Autors nur in den höchsten Tönen loben. Er schreibt fließend, gefinkelt und lässt den Lesern gerade an den wichtigsten Stellen genau die richtige Magie fühlen. Auch wenn Harry Houdini ein sehr außergewöhnlicher Mensch ist und einen doch sehr eigensinnigen Kopf hat, ist es Steven Galloway gut gelungen, dem Leser einen Blick in dieser verzweigte Gedankenwelt werfen zu lassen. Mich konnten Houdinis Kapitel immer sehr faszinieren. Wie viel davon jetzt Fiktion und wie viel Wahrheit ist - im Nachwort heißt es das der Großteil davon erfunden aber vieles auch aus Biografien übernommen worden ist. Ich denke auch hier wurde ein guter Mittelweg gefunden. FAZIT: Eine faszinierende Geschichte, über die Macht des Glaubens und der Magie, über Harry Houdini und einen Mann der glaubt er habe den, womöglich, größten Entfesselungskünstler der Welt umgebracht. Ich war durchwegs hingerissen und kann das Buch sehr weiterempfehlen!

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  • Spannung + Zaubertricks = Super!

    Der Illusionist

    Kaiaiai

    20. April 2016 um 18:48

    Der Illusionist von Steven Galloway hat mich (fast) auf ganzer Linie überzeugt. Was kann da auch schiefgehen, wenn man ein gut recherchierten Roman über den Weltberühmten Illusionisten Harry Houdini verfasst, in welchem die meisten Tricks aufgedeckt werden und dann noch eine Agenten-Story mit eingewoben wird. Durch die komische Gedächtnis-Krankheit die den Erzähler (und gleichzeitig Semi-Hauptcharakter) befallen hat, kann sich Galloway auch seiner künstlerischen Freiheit hingeben und die Geschichte von Harry Houdini auch nochmal spannend nachschreiben.In dem Erzähler-Charakter steckt aber auch die Schwäche des Romans. Er ist mir super unsympathisch (fast durchgängig versucht er alle seine Probleme mit Alkohol zu lösen) ohne dabei groß interessant zu werden. Dadurch wirken die Gegenwartskapitel mit diesem Charakter eher störend. Zum Glück sind die aber meist kurz und nur rar gesäht. Insgesamt also ein sehr spannender Roman den ich jedem empfehlen würde der sich für die Macht der Illusion interessiert!

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  • Das Leben und die vielen Tode von Harry Houdini

    Der Illusionist

    maggiterrine

    22. January 2016 um 13:56

    Kennt ihr das, wenn man ein Buch liest und es ist nicht das, was man erwartet hat? Doch schon bald verfällt man in heillose Freude, weil die Richtung, die das Buch einschlägt sogar besser ist als das was man erwartet hat. So ging es mir mit "Der Illusionist" von Steven Galloway. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich es geht um die Geschichte eines Mannes, der behauptet Houdini getötet zu haben. Doch schnell merkt man bei der Lektüre, dass es vor allem um Harry Houdini geht, sein Aufstieg, seine Eskapaden und (besonders interessant!) seine Tricks! Dabei kann man mit ein bisschen nachträglicher Recherche auch noch feststellen, dass das meiste in diesem Buch sogar der Wahrheit entspricht! Einfach fantastisch und hoch spannend! Natürlich hat der Autor zur Spannungserzeugung hier und da eine kleine fiktive Intrige eingefädelt aber genau darum geht es ja auch in dem Buch: Kann man Fiktion und Realität eigentlich immer hundertprozentig auseinanderhalten? Ist das nicht gerade das magische an der Magie? "Der Illusionist" war meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch! Es hätte ein fantastisches Buch sein können, wenn in den Gegenwartsszenen nicht so viel über Erinnerung und Realität schwadroniert worden wäre. Klar, das war irgendwie der Aufhänger der Story, aber wer interessiert sich schon für die Gedächtnisprobleme eines alten Mannes, wenn er auch Geschichten über Harry Houdini und Arthur Conan Doyle lesen könnte!?

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  • Eingebildetes Leben

    Der Illusionist

    Iudas

    29. September 2015 um 20:49

    Einen Konfabulisten nennt die Psychopathologie einen Menschen, der aufgrund einer Ge­hirnschädigung zunehmend seine Erinnerungsfähigkeit verliert und diese Lücken mit er­fundenen, aber objektiv glaubhaften Erinnerungen füllt. Als Martin Strauss von seinem Arzt gesagt bekommt, daß er an dieser Krankheit leidet, bricht für ihn seine Existenz buchstäblich zusammen. Er, der ein bewegtes Leben hinter sich hatte, sitzt nun auf einer Bank vor dem Krankenhaus und läßt seine verbliebenen Er­innerungen Revue passieren. In seiner Retrospektive war er derjenige, der einst den großen und berühmten Magier Harry Houdini ums Leben brachte und der nun, Jahrzehn­te nach seiner Tat, Houdinis Tochter Alice zu erklären versucht, wie es zu dieser schreckli­chen Tat kam. Obwohl schon der Originaltitel von Steven Galloways neuestem Buch »The Confabulist« die Richtung vorgibt, trifft es der deut­sche Titel, in Übersetzung von Benjamin Schwarz, »Der Illusionist« weit besser. Nur wer hier der Illusionist ist und wer in der Illusion lebt, wird nicht so schnell klar. Auf Basis eines interessanten neurologischen Phänomens werden hier Erzählstränge per­fekt miteinander verwoben und der Leser in eine Zaubershow versetzt, in der der ältere Martin Strauss die Rolle eines Conferenciers einnimmt, der die Lebensgeschichte Harry Houdinis ablaufen läßt. Ein Entertainer der Jahrhundertwende – Harry Houdini Dieser kleine, aber als muskulös beschriebene Sohn ungarischer Einwanderer, der 1874 als Erik Weisz in Budapest geboren wurde und schon im Kindesalter mit seinen Eltern nach Amerika immigrierte, entdeckte früh sein Talent, Schlösser knacken zu können und sah damit seine Stärken in der Zauberei. Bei einem seiner Auftritte mit seinem Bruder Theo lernte er die Varietékünstlerin Willhelmine Beatrice »Bess« Rahner kennen und heiratete sie bald darauf. Dank geschickter PR-Aktionen wurde Weisz, der, in Anlehnung an den französischen Magier Jean Eugène Robert-Houdin, sein Künstlerego Harry Houdini nann­te, mit seinen waghalsigen Entfesselungsaktionen immer bekannter und beliebter, die Menschen strömten in seine Shows. Er tourte mit seinem Programm auch erfolgreich durch das Vereinigte Königreich, Deutschland und Rußland. Nach dem Tod seiner gelieb­ten Mutter, der ihn erschütterte, wendete er sich mehr und mehr der erstarkenden Spiritis­tenbewegung zu und versuchte, sie zu bekämpfen; sah er in den Geisterbeschwörern und Medien doch nur Gauner und Betrüger, die er, auch unter hohem finanziellen Aufwand, zu entlarven suchte. 1926 starb er in Detroit unter dubiosen Umständen an einem geplatzten Blinddarm – und so wie sein Leben birgt auch sein Tod zahlreiche Rätsel und genügend Platz für Spekulatio­nen. Besonderes Aufsehen erregte Houdini im Jahre 1918, als er vor den Augen eines erstaun­ten Publikums eine große Elefantenkuh einfach in einer großen Box verschwinden ließ. Man weiß, daß es einfachste Physik und Psychologie war, derer sich Houdini bediente, um die Illusion zu schaffen und gerade in seinen letzten Lebensjahren war er darum bemüht, die Menschen darum aufzuklären, die glaubten, er wäre mit hören Mächten im Bunde und könne wirklich zaubern. Aber viele seiner Bewunderer – auch der britische Arzt und Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle – wollten der Illusion, Houdini beherrsche besondere, den normalen Menschen übersteigende Kräfte, glauben. Sie wollte in ihn glauben. Die Leben zweier Illusionisten Zwei Biographien – in unterschiedlicher Ausführlichkeit – werden gerade an dem Punkt miteinander verknüpft, der im Leben des Magiers noch heute Fragen aufwirft: sei­nem Tod. Houdinis gut recherchierte Biographie wird mit ausgeschmückter Detailverliebheit erzählt, ohne dabei aber ins abgehobene romantische Erzählen abzudriften. Galloway gelingt es, Dialoge zu formu­lieren, die authentisch und ergreifend wirken und Kulissen zu erschaffen, die plastisch scheinen, den Leser in ihren Bann ziehen und immer wieder vergessen lassen, daß sich ne­ben den zahllosen biographischen Fakten auch eine große Portion nicht verbürgter Fiktion im Text versteckt. Neben dieser starken und ausdifferenzierten Figur wirkt der Ich-Erzähler Martin Strauss eher farblos und diffus. Er ist ein medizinisches Faszinosum und als solches trägt er ein großes Stück weit zum Funktionieren der Erzählung in ihrem Ganzen da. Und er ist mit seiner Vergangenheitslo­sigkeit – man kann hier auch von seinem illusionierten Leben sprechen – der, der dem Leser die Philosophie hinter der Geschichte nahebringt, der re­flektiert und analysiert. Er ist in der Lage, dank simpler und eingängiger Vergleiche, seine Gedanken auf Basis der biographischen Schilderungen Houdinis zu entwickeln und den Leser zur Weiterführung seiner Gedanken über den Wahrheitswert der eigenen Erinnerun­gen anzuregen. Es ist vielleicht keine kant’sche Abhandlung über das Wesen des Men­schen, aber es ist ein interessanter, lebensnaher, wenngleich seltener Fall, der dem geneig­ten Leser der schönen Literatur die Gedankengänge nahebringt und sie verständlich macht. Die Bühnenshow des Lebens Dank der sich abwechselnden Perspektiven und der Zeitebenen, zwischen denen munter gewechselt wird und die sich in einer stimmigen Umarmung miteinander befinden, wird die Erzählung aufgelockert und auch spannend gestaltet. Selbst wenn der Klappentext schon einiges verriet: Galloways geschickter Griff auf eine Krankheit, die von vornherein klarstellt, daß bei subjektiven Schilderung des Betroffenen Falschaussagen nicht ausgeschlossen sein können, läßt den Rezipienten aufmerksamer lesen. Und trotz des Wissens um fabulierte Behauptungen ist man immer wieder ob der verwirrenden, aber aus der Illusion befreiten Sicht heraus völlig korrekten, Wendungen überrascht. Und es wird eines deutlich: man muß kein Zauberer und Entfesslungskünstler wie Houdini sein, um Menschen in Illusionen zu hüllen und ihnen Wirklichkeiten vorzugaukeln, die keine sind. Selbst unbewußt machen wir das jeden Tag – bei uns selbst und mit unserer Umwelt. Martin Strauss führt das dem Leser gekonnt vor Augen. »Der Illusionist« ist ein wunderbarer Roman, den man nur empfehlen kann. Vielschichtig, leichtfüßig geschrieben und trotzdem mit einem Tiefgang versehen, den man der Erzählung zu Beginn so gar nicht zutrauen würde. Dieser Roman zeigt sein wahres Potential erst nach und nach, kann aber den Leser schon auf den ersten Seiten neugierig machen. Trotz seiner philosophischen Aspekte ist es nie schwere Kost und wer ganz und gar keine Muse hat, Strauss’ Gedanken folgen zu wollen und seine eigenen Überlegungen zu machen, der findet hier trotz allem einen wunderbar geschriebenen biographischen Roman über einen der größten Illusionisten des vergangenen Jahrhunderts. Ich danke Luchterhand für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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  • Wer sind wir wirklich, wenn unsere Vergangenheit eine Illusion ist?

    Der Illusionist

    Insider2199

    15. September 2015 um 21:18

    Wer sind wir wirklich, wenn unsere Vergangenheit eine Illusion ist? Dies ist mein erster Roman des in Vancouver, Kanada geborenen Autors, Verfasser des internationalen Bestsellers „Der Cellist von Sarajevo“ (2008) und der Creative Writing an der University of British Columbia lehrt. Zum Inhalt: Martin Strauss leidet an „Erinnerungsverfälschung“, er ist ein Konfabulierender (Originaltitel des Romans „The Confabulist“), d.h. er erinnert falsche oder gar nicht stattgefundene Ereignisse, glaubt aber fest an deren Existenz. Bevor ihn das Gedächtnis völlig im Stich lässt, möchte er der Tochter von Harry Houdini (1874-1926), dem großen Entfesselungskünstler und Zauberer, der einst als Erik Weisz aus Budapest nach Amerika kam, erzählen, wer ihr Vater wirklich war, von dessen Spionagetätigkeit, seiner Freundschaft und später dem Bruch mit Arthur Conan Doyle wegen seines Kampfes gegen den aufkommenden Spiritismus (deren Verfechter Doyle war) und wie es schließlich dazu kam, dass er den Magier umbrachte, ja sogar zwei Mal. Aber was, wenn das gar nicht wahr ist? Wer sind wir wirklich, wenn unsere Vergangenheit eine Illusion ist? Meine Meinung: Der Roman ist wie ein Zaubertrick: um den gewünschten Effekt (die Romanauflösung am Ende) zu erzielen, wird der Leser abgelenkt und getäuscht und selbst, wenn er am Schluss die Handlung rekapituliert, kommt er nicht drauf, an welcher Stelle er vom richtigen Pfad abgekommen ist. Da der Leser von Anfang an weiß, dass dem Ich-Erzähler Martin nicht zu trauen ist – ähnlich wie man auch bei einem Zauberer weiß, dass er nur mit Tricks arbeitet, obwohl man in Wirklichkeit sich natürlich wünscht, dass er tatsächlich über magische Kräfte verfügt – weiß der Leser natürlich auch nicht, was Wirklichkeit und was nur Illusion ist, aber wie beim Zauberer möchte er sehr gerne dem Erzähler glauben. Denn was bliebe noch, wenn es unwahr wäre? Es wäre so als sei man hinter die Lösung eines Zaubertricks gekommen, was dem Versagen des Zauberers entspräche. So lässt uns auch der Erzähler hinter manche Kulisse blicken, verrät uns das Geheimnis so manches Tricks – was ich unheimlich interessant fand – was aber natürlich Houdini auch ein wenig entmystifiziert. Aber ich denke das ist gewollt. Der Leser soll verstehen, dass Houdini in allererster Linie auch ein Mensch war, nämlich der Ungar Erik Weisz, der sich – ganz menschlich – Sorgen um seine Mutter oder seine Ehefrau machte und der mit seiner erfundenen Bühnen-Präsenz nicht viel gemeinsam hatte: Houdini war die Illusion, während der Privat-Mensch Weisz die Wahrheit darstellte. Sprachlich ist der Roman ebenfalls auf hohem Niveau, aber nicht allzu anspruchsvoll und anstrengend, eher mit Fokus auf Unterhaltung und Kurzweil. Einziger Kritikpunkt: der Roman hat leider einige zähe Stellen, die sich ein wenig in die Länge ziehen, v.a. wenn es um Houdinis Spionagetätigkeit und seine Verbindungen zu der russischen Zarenfamilie geht. Da hätte ich lieber noch mehr über Zaubertheorie und seine Tricks gelesen, das war spitze! Fazit: Ein wunderbar unterhaltsamer Zauberer-Roman mit viel Magie, Zauberwissen, Tricks und Illusion. Ein Roman wie ein Zaubertrick, der den Leser nachdenklich zurücklässt und viel Raum für Spekulation bietet. Allerdings hätten einige Längen vermieden werden können, die zu weit vom Kern wegführen, dafür ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten sehr empfehlenswert!

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  • Der Konfabulist

    Der Illusionist

    JoBerlin

    Unter Konfabulation bzw. konfabulieren (von lat. fabula „Fabel, Geschichte, Märchen“) versteht man in der Psychopathologie die Produktion objektiv falscher Aussagen oder Erzählungen, die in verschiedenen Formen auftritt. Einzelne beruhen auf falschen Wahrnehmungen, andere auf Fehlfunktionen des Gedächtnisses –so Wikipedia. „The Confabulist“ ist der Originaltitel des Buches „Der Illusionist“, einer romanhaften Biografie des Magiers Harry Houdini, gut geschrieben und interessant. Etwas zu ausführlich wird dabei Houdinis Spionagetätigkeit in England und Russland geschildert, dafür gefallen Kapitel über seine Tricks und über seinen Kampf gegen den zu dieser Zeit äußerst populären Spiritismus umso mehr. Dabei steht sein zunächst freundschaftliches Verhältnis zu Arthur Conan Doyle, einem Anhänger und Förderer des Spiritismus, im Mittelpunkt. Später kommt es zum Bruch, da Doyle, trotz vieler Fälschungsbelege nicht von seinem Irrglauben ablassen will. So glaubte er weiterhin an die Echtheit eines Fotos, das kleine Elfen zeigt. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das exzellente Buch von Bernd Stiegler „Spuren, Elfen und anderer Erscheinungen“ verweisen, das Cover zeigt eben dieses Foto.. „Der Illusionist“ - ein gut konfabulierter Roman über Täuschung und Wahrheit, über Magie und Realität und über das Leben eines Zauberers.

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    • 5
  • Allein gegen ein Netzwerk von Scharlatanen

    Der Illusionist

    Ginevra

    Erik Weisz, ein junger Ungar in den USA, ist ein ungewöhnlicher Mensch – eine innere Kraft treibt ihn dazu an, sich immer perfektere Zaubertricks auszudenken, und immer originellere Bühnendarbietungen zu präsentieren. Seine junge Frau Bess assistiert ihm dabei, betrachtet seine Besessenheit jedoch kritisch. Als aus Erik die Kunstfigur „Harry Houdini“ wird, der berühmte Entfesselungskünstler, hat sie immer mehr den Eindruck, dass er auch aus ihrem gemeinsamen Leben „verschwindet“. Weisz alias Houdini wird auch von anderer Seite argwöhnisch beobachtet: verschiedene Geheimdienste Europas nutzen seine Künste, um Gefängnisse auf ihre Ausbruchsicherheit hin zu testen. Als Gegenleistung dafür bieten sie ihm Auftritte, Werbung und Zutritt zu Königshäusern bzw. zum Zarenhaus. Houdini gerät in Bedrängnis, als sich die politische Lage in Europa zuspitzt und die russische Revolution bevorsteht. Auch andere Berufsgruppen nutzen die allgemeine Verunsicherung und kassieren für ihre Dienste als Ratgeber ab: die Spiritisten werden zu Houdinis erklärten Feinden, die er mit allen Mitteln zu entlarven versucht. Houdini schafft sich Weltruhm – aber auch immer mehr Feinde. Schließlich zieht sich die Schlinge zu… Harry Houdini, der berühmte Zauberer und Entfesselungskünstler, wurde im Jahre 1847 als Erik Weisz in Ungarn geboren. Um seinen unglaublichen Aufstieg zum Weltstar und seinen mysteriöser Tod ranken sich viele Legenden, es wurde mehrfach verfilmt. Und jetzt ein neuer Roman über ihn? Ich war sehr gespannt, was der Autor Steven Galloway neues herausgefunden hat und welche Schwerpunkte er setzt. Galloway wurde 1975 in Vancouver geboren und befasste sich intensiv mit dem Leben des geheimnisumwitterten Künstlers Houdini, was eine umfangreiche Literaturliste im Anhang zeigt. Mich hat dieses Buch sehr überrascht – ich wusste gar nichts über die politischen Hintergründe seines Lebens. Es gelingt dem Autor, einige Rätsel und Legenden plausibel zu erklären. Viele historische Personen wie die Zarenfamilie treten auf und machen nicht immer eine gute Figur. Gegen Ende waren es mir fast zu viele Verstrickungen und unauflösbare Knoten, wie sie nur ein Houdini lösen könnte – oder der meisterhafte Steven Galloway! Fazit: ein intelligenter und interessanter Roman – nicht nur über den berühmtesten Entfesselungskünstler ever, sondern auch über das Europa vor dem ersten Weltkrieg. 5 von 5 Sternen!

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    • 2
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Ein Spiel mit Magie, Vergangenheit und Erinnerung

    Der Illusionist

    Gruenente

    23. March 2015 um 19:40

     Harry Houdini, oder mit bürgerlichen Namen Erik Weisz war von eher kleiner Statur, dafür sehr muskulös und wendig. Viele Mythen und wahre Geschichten werden über ihn und sein Werk erzählt. Ein paar davon werden auch in diesem Roman aufgegriffen. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart mit einem älteren Herrn, Richard Strauss. Er hat gerade die  erschreckende Diagnose seltenen Krankheit, die sein Gehirn im zunehmenden Maße daran hindert Erinnerungen zu speichern und zu verarbeiten bekomme. . Er kann sich also auf keine Erinnerung mehr verlassen. Um die Diagnose zu verarbeiten, lässt er seine Gedanken in die Vergangenheit schweifen. Da ist noch etwas Wichtiges, was er Alice,  Houdinis Tochtern noch erklären muss. Denn er hat Harry Hpudini getötet. Das Buch spielt in drei Zeitebenen: Richard in der Gegenwart und im Jahr 1928. In einem weiteren Strang wird das Leben Houdinis mit wichtigen Stationen ab 1897 aufgezeichnet. Dabei werden seine Anfänge als erfolgloser Zauberer, seine Ehe mit Bess, die enge Beziehung zu seiner Mutter, die zahllosen Liebschaften, eine (angebliche) Tätigkeit für den amerikanischen und britischen Geheimdienst, die Höhepunkte seiner Karriere mit vielen Auslandsreisen und auch einige Tricks verraten. Seine Leidenschaft als Anti-Spiritist bringt ihm viele Bekanntschaften und Feinde. Er lebt wegen dieser Feindschaften und der gefährlichen Bühnentricks in ständiger Lebensgefahr. Houdini starb aber an einem Blinddarmdurchbruch. Dieser wurde durch einen Boxhieb in den Bauch verschlimmert. Und hier ist der Bogen zu Richard Strauss: dieser will diesen Boxhieb 1928 ausgeführt haben und sieht sich dadurch als Mörder und lässt damals alles hinter sich. In dem Buch geht es um die Vergangenheit, Illusionen, Erinnerungen, Tricks und Magie „Ein Zauberer ist ein Schauspieler, der einen Zauberer mimt.“ (Jean-Eugène Robert-Houdin) Auch bei Houdini ist die Show, die Schauspielerei alles. Ein wirklich guter Trick ist ohne ein gutes Drehbuch nichts.  Viele Überlegungen über das Wesen der Vergangenheit und der Erinnerungen werden angestellt. Im Leben geht es da meist um größere Zeiträume, im Zaubertrick um die gerade passierte Vergangenheit.In diesem Buch geht es um eine reale Person, Harry Houdini und dem was dieser Mann perfekt konnte: Illusionen wahr werden lassen. Die sollte man beim Lesen dieses kurzweiligen Romans immer im Hinterkopf behalten. Eine ausführlichere Rezension gibt es hier: http://leckerekekse.de/wordpress/der-illusionist

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