Weltenspalter

von Steven Harper 
3,0 Sterne bei2 Bewertungen
Weltenspalter
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Positiv (1):
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erfrischend anders, trotz kleiner Kritik :)

Kritisch (1):
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Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht. Selbst Genrefans werden sich mit der ein oder anderen Passage schwertun.

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Inhaltsangabe zu "Weltenspalter"

Elfen als Bösewichte und Trolle als Helden – Steven Harper erfindet die Fantasy neu!
Da Trollblut in Danrs Adern fließt, ist er stets Außenseiter gewesen, und so ist die Verbannung wegen seiner Abstammung keine allzu harte Strafe für ihn. Besonders nicht, da Aisa – die Frau, die er liebt – ihn in die Heimat seines Trollvaters begleitet. In dem Reich unter den Eisenbergen angekommen, stoßen die beiden auf eine ungeheuerliche Verschwörung: Die Unterirdischen haben die Göttin des Todes eingekerkert, um Kraft aus den Seelen der Verstorbenen zu ziehen. Nur die magische Axt Weltenspalter kann sie befreien. Danr und Aisa brechen auf, um das Artefakt zu finden. Doch Weltenspalter vermag die Welt nicht nur zu retten. Diese Waffe kann sie auch vernichten …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734161001
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:21.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Sternleins avatar
    Sternleinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: erfrischend anders, trotz kleiner Kritik :)
    Erfrischend anders

    Mit Danr habe ich jetzt mein erstes Fantasybuch mit einem Troll bzw. einem Halbtroll in der Hauptrolle gelesen. Ich muss sagen das ich anfangs nicht wusst ob mir das gefällt, man hat ja so seine eigenen Fantasyvorlieben. Aber Danr hat sich irgendwie sofort in mein Herz geschlichen und ich bin ihm gerne in sein Abenteuer gefolgt.

    Als Halb Mensch und halb Troll hat Danr keinen leichten Stand. Die Menschen sind ihm gegenüber mißtrauisch und er glaubt das er bei seinem "wahrem" Volk besser aufgehoben wäre. Dazu kommt aber das er seinem Trollvater zunächst alles andere als wohlgesonnen gegenübersteht. Warum verrate ich aber jetzt nicht, das gehört zu sehr in die Geschichte.

    Danr hat in der heilkundigen Sklavin Aisa eine tolle Verbündete. Was ich dabei sehr shcön fand war, das sie zwar unter ihrem Herren zu leiden hat, aber trotzdem kein gebrochenes Mädchen ist. Im Gegenteil, ich empfand sie als sehr stark. Als die beiden zusammen aufbrachen, hat Aisa einige mutige Aktionen gebracht. Also schwach ist sie nicht. Jedoch hat auch sie ihr Päckchen zu tragen und das steht zwischen ihr und Danr.

    Mit Talfi kam dann noch ein weiterer Charakter ins Spiel den ich auf anhieb mochte. Er war Danr ein toller, wenn auch einziger, Freund und hat mich mit seiner herzlichen und aufgeweckten Art gleich für sich eingenommen. Das er so gut es ging zu Danr gehalten hat fand ich klasse.

    Auch die Handlung bot einiges, erfrischend anders ist es das die Elfen nun mal die bösen sind. Aber auch der Rest kann sich echt sehen lassen. Ich mag die Reise die Danr und seine Freunde antreten mussten um Weltenspalter zu finden.

    Was ich jedoch nicht gut fand und deshalb leider ein Herzchen abziehen muss ist diese meiner Meinung nach zu ausschweifende Darstellung Danrs Meinungüber die homosexualität eines der Figuren im Buch. Das hätte man nicht so in die Länge ziehen müssen, ist ja schließlich kein Coming Out-Roman wo man das nicht gerade einfache Thema in ein paar Sätzen vom Tisch hat. Das passt einfach nicht rein. Sorry. Ansonsten fand ich das Buch aber echt toll.


    Ich kann das Buch Fantasyfans die mal einen erfrischend anderen Charakter in der Hauprolle haben möchten wirklich empfehlen. Danr ist zwar ein Halber Troll aber er hat meiner Meinung nach mehr menschliches an sich. Die Handlung ist interessant und auch die Charaktere finde ich gut gelungen. Bis auf meinen kleinen Kritikpunkt fand ich das Buch super und freue mich schon auf den zweiten Teil.

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    Flaventuss avatar
    Flaventusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht. Selbst Genrefans werden sich mit der ein oder anderen Passage schwertun.
    Wenig überzeugender Serienstart

    Der Weltenspalter hat mich überrascht. Leider im negativen Sinne, denn so richtig überzeugen könnte dieser Fantasy-Roman nicht so recht. Dabei verspricht der Klappentext eine spannende Handlung mit altbekannten Charakteren der Fantasywelt, wie zum Beispiel Trollen, Zwergen oder Elfen.


    Schlichtheit

    Die Geschichte wird sicherlich niemanden überfordern und Harper bedient sich durchaus gängiger Klischees, um seine Welt zu beschreiben. Was mich aber mehr erstaunt hat, war der schlichte Sprachstil, da Harper bisher schon etliche Bücher veröffentlicht hat. Zuweilen wirkt die Ausdrucksweise arg unausgereift und sprunghaft. Sind manche Passagen lesenswert, versinken andere in Einfältigkeit. Das gilt insbesondere für die Dialoge und die Charakterdarstellungen.

    Gleiches gilt übrigens auch für Situationen, in denen fremde Völker aufeinandertreffen. Klar, wer weiß schon, wie auf Lindwürmer reitende Orks auf einem Troll-Mensch-Mischling reagieren, konnte das noch nie jemand in freier Wildbahn beobachten. Doch so wankelmütig und in ihrer Stimmung schwankend eher nicht. Das liest sich überhaupt nicht glaubwürdig oder authentisch.

    Das sprunghafte Wesen trifft nicht nur den Sprachstil in diesem Buch, sondern zugleich auch die Charaktere, so vielfältig sie in ihrer Darstellung auch sein mögen. Eine derartig naives und vorhersehbares Verhalten muss man sich als Autor erst einmal ausdenken.

     

    Bekanntes

    Der Autor ist sich nicht zu Schade, um sich bei den griechischen Mythologien zu bedienen. Wer die Sage von Perseus und seiner Suche nach der Medusa kennt, wird die drei Schwestern mit dem einen Auge und einem Zahn sehr schnell wiedererkennen. Oder aber auch bei klassischen Märchen wie Frau Holle, was wie die „Faust auf’s Auge“ zum Setting passte. Ich konnte nicht umhin mich zu fragen, ob Harper das jetzt wirklich ernst meint, diese Elemente in die Geschichte mit einzuweben.

    All das bisher gesagt scheint dafür zu sprechen, dass mit dieser Buchreihe ein eher jüngeres Publikum angesprochen werden soll, das mit einer komplexen Handlung und vielschichtigen Charakterdarstellungen überfordert werden könnte.

     

    Fazit

    Im englischen Original sind schon drei Bücher dieser Reihe erschienen, aber es hat mich ein wenig tröstlich gestimmt, dass dieses Buch eine in sich abgeschlossene Handlung beschrieben hat. Das Ende kam dann allerdings im gleichen Stil wie der Rest des Buchs aufgebaut war: schnell und vorhersehbar.

    Dieses Buch kann man lesen, muss man aber nicht. Selbst Genrefans werden sich mit der ein oder anderen Passage schwertun. Mir selbst hat es wenig Appetit auf noch weitere Bücher dieser Serie oder gar des Autors gemacht, weshalb ich für dieses Buch leider keine Empfehlung aussprechen kann.


    Diese und andere Rezensionen finden sich auf meinem Bücherblog.

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