Steven Omen Amo Vitam

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Inhaltsangabe zu „Amo Vitam“ von Steven Omen

Amarilla ist eine unzufriedene Sekretärin, die ab und zu in einer Karaoke-Bar singt. Eines Tages entdeckt sie ein russischer Promoter und gründet mit ihr eine Band. Der Aufstieg ist rasant. Franz, ihr ehemaliger Geliebter, wird auch Mitglied von "Amo Vitam". Unglaubliche Konzerte, wilde Partys, ungezügelte Leidenschaften und tiefe Abstürze prägen ihr Leben. Eine farbenprächtige Erzählung. (Quelle:'Fester Einband/13.06.2010')

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    Amo Vitam
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer


    Spoiler-Warnung!
    Wäre die Geschichte nicht ernst gemeint, dann wäre sie wohl lustig. Das beschreiben von Musik, etwas Gewalt und ein Ausflug in den Swingerclub machen aber keine Handlung. Deshalb müssen wohl auch alle sterben und auf einer Wolke davon schweben.
    Was soll das?

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  • Rezension zu "Amo Vitam" von Steven Omen

    Amo Vitam
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    06. February 2011 um 20:57

    Amarilla ist bisher mit ihrem Leben als Sekretärin nicht zufrieden. Sie fühlt sich eher als Paradiesvogel und wird tatsächlich in einer Karaokebar entdeckt. Franz wird hinzugeholt, um Texte für das neue Musikprojekt zu erstellen, und zusammen schaffen sie es zu beachtlichem Ruhm. Am Ende erhält man die Erkenntnis, dass man seinem Schicksal nicht entkommen kann, so sehr man es auch versucht. Der Schreibstil des Autors hat mir leider gar nicht gefallen. Die Sätze sind oft sehr kurz, wirken abgehackt und ermöglichen damit kein flüssiges Lesen und kein schönes Lesegefühl. Bei einer Kurzgeschichte von 93 Seiten sollte man eigentlich erwarten, dass sich der Autor auf das Wesentliche konzentriert. Stattdessen fand ich viele Informationen ziemlich belanglos und bezogen auf den eigentlichen Inhalt überflüssig. Ich hätte es bevorzugt, wenn lediglich einige Handlungsstränge behandelt worden wären, diese dafür dann aber ausführlicher. Der Roman wird aus verschiedenen Erzählperspektiven dargestellt, was ich generell ganz gut finde. Allerdings springt die Erzählweise zwischen poetischen Darbietungen, sexuellen Handlungen und Aneinanderreihungen von kleinen Informationsfetzen hin und her. Ich dachte erst, dass ich nur schwer in das Buch hineinkommen würde, aber es ist leider während des Lesens nicht besser geworden. Es tut mir für den Autor leid, dass ich keine andere Bewertung abgeben kann. Der Roman hat bisher recht gute Rezensionen erhalten, aber mich konnte er leider auf keinster Weise überzeugen. * Taschenbuch: 98 Seiten * Verlag: Machtwortverlag; Auflage: 1 (7. Dezember 2010) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3867610843 * ISBN-13: 978-3867610841

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  • Rezension zu "Amo Vitam" von Steven Omen

    Amo Vitam
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    19. January 2011 um 01:35

    Mit "Amo Vitam" aus dem Machtwortverlag präsentiert uns Steven Omen seinen neuen Kurzroman. Auf nur 93 Seiten liest sich der Leser durch einen Lebensabschnitt von verschiedenen Protagonisten. Gemeinsam ist ihnen ein erfolgreiches Projekt mit dramatischen Folgen. Der Weg zu diesem Projekt könnte allerdings nicht unterschiedlicher sein. Zum Inhalt nur sehr kurz: Franz, ein Komponist und Buchhändler, gerade nach einer gefährlichen Infektion dem Tod entkommen, wird nach Berlin gerufen. Eine neu gegründete Band benötigt Texte für Kompositionen und Lieder. Gerufen wird Frank nach einer Empfehlung einer jungen Dame, Amarilla, die in einer Karaoke- Bar entdeckt wird und die Band durch Gesang und Tanz unterstützt. Ohne grosse Einführung wird der Leser in die Geschichte katapultiert. Von der ersten Seite Faszination und Spannung. Aufgelockert durch den Wechsel des Erzählstranges nach Ort (Berlin, München, Kochel am See, Starnberger See und andere), kommt in keiner Minute Langeweile auf. Nicht nur kurz, sondern auch rasant lernt der Leser Menschen kennen, die wie ein buntes Potpourri ihren Lebensweg gehen. Allen gemein ist ein unglaublicher Mut, ein aktives Handeln, ein Glaube in das Leben und das Recht, das Richtige und das Falsche zu tun. Sehr positiv überraschte mich der mystische Faden, der immer wieder durchscheint und der Geschichte auch eine humorige Komponente verleiht. Erstaunlich, was der Autor in 93 alles unterbringt, sehr schön die Verknüpfung von Prosa und Lyrik, einfach ideal für Leser, die sich an dicke Wälzer nicht rantrauen, vielleicht auf Reisen auch nichts schweres an Buch mitnehmen wollen, aber dennoch auf eine Geschichte mit Tiefe und Moral nicht verzichten möchten.

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  • Rezension zu "Amo Vitam" von Steven Omen

    Amo Vitam
    barbara_lechner

    barbara_lechner

    20. December 2010 um 15:22

    Amo Vitam ist eine Geschichte mit einem rasanten Tempo. In 93 Seiten verpackt wofür andere das drei oder vierfache benötigen.EIn Einblick in das Leben von Menschen gewährt, Sehnsüchte und Gedanken aufzeigt, aber auch einfach nur das Leben erzählt. Gewiss mag mancher denken die Geschichte ist mit unter 100 Seiten relativ kurz, doch es muss nicht immer ein dickes Buch sein. Ohne viel Schnickschnack,auf das wesentliche beschränkt, denn für alles andere gibt es ja die Phantasie des Lesers. Prägnant und zielsicher führt Steven Omen den Leser durch die Geschichte, lässt ihn nicht abbiegen oder kurz verschnaufen sondern geradewegs auf Ziel, bezw das Ende oder ist es doch nicht das Ende - geht der Weg. Der Schreibstil ist auch dementsprechend, ohne Schnörkellosigkeit, wird die Geschichte von drei Hauptpersonen erzählt. Franz der Hauptprotagonist. Zu Beginn nach einer Erkrankung, im Sanatorium sinniert er über das was ihm durch den Kopf geht, vergangene Liebschaften, Beruf , die Zukunft ,Vergangenheit und die Krankenschwester Honoratia, refelktiert er sich selber, einem Spiegelbild gleich. Franz ist eine komplexe Person, schwer einzuordnen, ist er nun Künstler, Dichter oder nur der Typ von nebenan. Neugierig machen die Andeutungen seiner Vergangenheit, aber hier bekommt der Leser nur Happen, wie zur Belohnung vorgeworfen,der Rest bleibt im Dunkeln, macht Franz rätselhaft. Angesiedelt ist die Geschichte in der Welt von MTV und Co, zeichnet das rasante Leben eines Popstars. Den weiblichen Hauptpart müssen sich zwei Frauen teilen, unterschiedlich wie Tag und Nacht. Auf der einen Seite ist die Moldaudeutsche Honoratia, die als Krankenschwester Franz im Sanatorium pflegt. Eine einfache Person, geradlinig, jemand der seinen Platz in der neuen Heimat sucht, sich mit dem geringsten zufrieden gibt, keine Ansprüche an das Leben stellt. Und die schillernde Amarilla, ein Paradiesvogel ,Luxusgeschöpf , Exgeliebte von Franz und am Beginn nur eine einfache Sekretärin. Bis sie ihre Berufung im Singen in Karakoebars entdeckt. Mit ihrer Stimme und Körper Aufsehen erregt und in eine Welt eintaucht voller Musik, Geld, Ruhm und Tempo. Verbunden wird das Leben von Amarilla und Franz wieder,als die Sängerin entdeckt wird und ihr Aufstieg beginnt. Verantwortlich dafür ein Russe- Gari. Mit Geld und Einfluss puscht er die Sängerin an die Spitze, mit Franz als ihr Texter. Honoratia, bleibt nur eine Schattengestalt, verblasst und streift nur kurz noch den Weg von Franz. Amarilla, Franz, die Band und Gari steigen auf in den Olymp -um brutal abzustürzen.

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