Steven Pressfield Die Königin der Amazonen

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Inhaltsangabe zu „Die Königin der Amazonen“ von Steven Pressfield

Theseus, der König von Athen, verliebt sich im Land der verfeindeten Amazonen in die Kriegskönigin Antiope. Als sie mit Theseus nach Athen flieht, um dort seine Frau zu werden, schwört ihre Nachfolgerin, ihre frühere Geliebte Eleuthera, Athen zu vernichten ...

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  • Rezension zu "Die Königin der Amazonen" von Steven Pressfield

    Die Königin der Amazonen
    Birgit Fiolka

    Birgit Fiolka

    12. August 2009 um 17:15

    Trotz einiger Zweifel habe ich das Buch gelesen - Zweifel deshalb, weil ich befürchtete, ein bekanntes und klischeebehaftetes Bild der Amazonen vorzufinden. Tatsächlich lässt sich dieses auch nicht ganz von der Hand weisen, und trotzdem besitzt das Buch und seine Geschichte eine ihm eigene Kraft, Glaubhaftigkeit und Ausstrahlung. Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich in Rückblenden, und es geht um die wohl bekannte Amazonensage um die Amazone Antiope, die vom griechischen König Theseus nach Athen entführt wird, woraufhin die Amazonen voller Wut die nach Athen ziehen, die Herausgabe ihrer Königin fordern und die Stadt belagern. Es ist die Tochter der Amazone Selene, der Vater Damon und einige andere Charaktere, welche in Rückblenden die Erinnerungen liefern. Tatsächlich begegnet man hier Amazonen, wie die antiken Griechen sie wohl verstanden haben, Kampfmaschinen voller Pathos, die gerne für die Ehre sterben. Überhaupt lehnt sich das Buch sehr in Schreibstil und Moral an die griechischen Heldenepen und deren Pathos an. Und trotzdem - wenn man von den Beschreibungen "tal kyrtes", des freien Volkes liest, ihr Verständnis für Ehre und ihre Hingabe an die Freiheit, läuft es einem nicht selten kalt den Rücken hinunter, weil man doch vom Pathos ergriffen wird. Es ist die wohlbekannte Ästhetik des Sterbens, Tötens und des Leidens, welche der Autor auf meisterhafte Weise inszeniert, wie es Homer nicht hätte besser tun können. Allerdings merkt man, dass das Buch von männlicher Hand geschrieben wurde - ein Drittel beschäftigt sich fast ausschließlich mit der Belagerung Athens, jeder noch so kleinen Einzelheit der Kriegsführung, Bewaffnung etc. Trotzdem gibt es diese kleinen ergreifenden Momente der Stille, in denen man die enorme Freiheit der Steppen und des freien Volkes spüren kann und ihren unvermeidlichen Niedergang betrauert. Ein sicherlich eigenwilliges und spezielles Buch - aber auf keinen Fall ein Schlechtes!

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