Steven R. Gundry

 2.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Böses Gemüse.

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Steven R. GundryBöses Gemüse
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Böses Gemüse
Böses Gemüse
 (2)
Erschienen am 25.09.2018

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Rezension zu "Böses Gemüse" von Steven R. Gundry

Der richtige Buchtitel für die meisten Kinder…
evaflvor einem Monat

Lektine sind gefährliche Proteine, die in vielen angeblich gesunden Getreide-, Obst- sowie Gemüsesorten enthalten sind. So macht Vollkorn schlapp, Nüsse fördern Allergien und Tomaten reizen den Darm. All dies erläutert Steven R. Gundry als erster Mediziner weltweit, der für eine lektinfreie Ernährung als ärztliche Therapie steht. Im Buch erläutert er genauestens die Erkenntnisse seiner Forschung und erläutert auch gesunde Alternativen zu den schädlichen Lektinen.

„Böses Gemüse“ allein der Buchtitel ist ja schon recht provokant gewählt, wie ich finde. Vor allem wenn man gerne Gemüse isst und in seiner Ernährung auf viel Gemüse setzt.

Der Autor erläutert im Buch auf eine fachliche, aber dennoch verständliche Art und Weise die Hintergründe der Thematik genauestens. Man muss sich schon sehr fürs Thema interessieren, denn sonst wird es meiner Ansicht nach schnell uninteressant, man erfährt unheimlich viel, die Kapitel sind wirklich sehr vollgepackt. Natürlich sind auch gewisse Fachbegriffe enthalten, aber diese sind dann verständlich erläutert.

Man merkt beim Lesen des Buches schon sehr, für wie „berauschend“ der Autor seine Forschung und deren Ergebnisse hält. Natürlich mag es sein, dass es manchem Menschen wirklich gesundheitlich hilft, wenn er hier die Ernährung anpasst oder gar umstellt, meiner Ansicht nach ist das aber in manchen Teilen auch einfach übertrieben. Um mal einen Einblick zu erhalten, hier ein paar lektinreiche Nahrungsmittel: Kartoffeln, Reis, Erbsen, Bohnen, Chiasamen, Gurken, Paprika, Tomaten, Joghurt, Käse, Mais, Weizen, Sonnenblumenöl.

Im Anschluss an all die theoretischen Informationen erhält man dann auf knapp sechzig Seiten noch Rezepte, die man in den zwei Phasen dieser Ernährung essen sollte – vom Frühstück, über Getränke, Hauptgerichte und Beilagen bis zu Desserts. So darf man beispielsweise ein Hühnchen-Rucola-Avocado-Algen-Wrap mit Koriander-Dip, Zimt-Leinsamen-Muffins, dampfgegarte Limabohnen, gehobeltn Kohlrabi mit körnigen Birnen und Nüssen und eine Minze-Schokoladenchip-Avocado-“Eiscreme“ essen. Hierfür benötigt man dann aber doch auch teilweise eher spezielle Lebensmittel.

Zutaten wie den toskanischen Palmkohl, Bio-Truthahnschenkel, Salbeipulver (?), Mandel-, Kokosnuss oder Maniokmehl sind meiner Ansicht nach nicht unbedingt gängige Zutaten in der Küche und teilweise in ihrer Beschaffung schwierig. Gerade beispielsweise Pulver (auch Knoblauchpulver wird mit verkocht) finde ich – im Vergleich zu den frischen Zutaten – nicht wirklich aromatisch. Außerdem ist die Avocado ja auch gerade ein recht umstrittenes Lebensmittel, was bei diesen Rezepten öfter mal verwendet wird.

Ich muss sagen, dass mich dieses Buch mehr genervt hat als dass es eine Bereicherung für mich war. Der Inhalt war meiner Ansicht nach mehr ständige Belehrung als tolle Information, so war es zumindest meines Empfindens nach. Natürlich fand ich es interessant mal mehr über Lektine zu erfahren, ich für mich habe hier aber bislang nichts gemerkt bzw. keine Probleme damit gehabt – und mag auch auf diese Produkte nicht verzichten. Für mich kommt das Buch fast ein wenig „amerikanisch“ daher, es wirkt reißerisch aufgemacht, was es inhaltlich auch ist.

Von mir gibt es 2 von 5 Sternen, das Buch mag interessante Ansätze haben, mich konnte es aber nicht wirklich überzeugen, entsprechend kann ich es leider nicht empfehlen.

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Engel1974s avatar

Rezension zu "Böses Gemüse" von Steven R. Gundry

auf der einen Seite informativ, auf der anderen verunsichernd
Engel1974vor 5 Monaten

In seinem Buch „Böses Gemüse wie gesunde Nahrungsmittel uns krank machen“, berichtet Dr. med. Steven R. Gundry, einer der gefragtesten amerikanischen Kardiologen von seinem eigenen Leidensweg und einer lektinfreien Ernährung.

Unser Nahrungsmittel enthalten immer mehr Lektine, sie es durch die heutigen Pflanzenzüchtungen oder durch die Pflanzenschutzmittel. Selbst Bio ist da nicht mehr Bio. Ein enormer Anstieg von Krebs, Demenz aber auch Parkinson sind bereits die Folge. In seinem Buch präsentier der Autor nun Erkenntnisse seiner Forschung und stellt sein Ernährungsprogramm vor.

Zum Inhalt des Buches:

Es ist in drei Themengebiete gegliedert

Teil 1 – Das Pflanzen – Paradoxon: erklärt unter anderem warum auch Vollkornprodukte krank machen können

Teil 2 – Die drei Phasen der lektinfreien  Ernährung: zeigt auf, wie man seine Essgewohnheiten ändern kann, berichtet vom Entschlagen und Gesundung und Heilung

Teil 3 – Lektinfreie Ernährung – hier bekommt der Leser ein Programm mit empfohlenen Nahrungsmitteln, Rezepten und Ernährungsplänen an die Hand

Meinung:

Der Autor stellt sehr gut verständlich seine Forschungsergebnisse dar und gibt den Lesern Alternativen zur herkömmlichen Essgewohnheiten an die Hand. Dennoch verunsichert er seine Leser sehr und man stellt sich die Frage, was man noch essen kann, wenn selbst Bio nicht mehr Bio ist. So zweifelt man zum Schluss ebenfalls daran, ob man dann och die vom Autoren dargestellten Lebensmittel essen kann. Was wenn ein anderer Forscher nun herausfindet das auch diese Lebensmittel auf eine andere Art und Weise ungesund sein? Was soll, kann und darf man überhaupt noch essen?

Mich hat dieses Buch sehr gespalten zurückgelassen, zumal sich der Autor auch in und wieder sehr widersprüchlich ausdrückt. So möchte ich dir dieses Buch zwar nicht empfehlen, aber auch nicht davon abraten, denn manchmal ist es besser sich seine eigene Meinung zu bilden.

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