Steven Rowley

 4.1 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Lily und der Oktopus, Lily and the Octopus und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Steven Rowley

Steven Rowley stammt aus Portland, Maine, und ist tätig als Schriftsteller, Kolumnist und Drehbuchautor. Derzeit lebt er in Los Angeles. "Lily und der Oktopus" ist sein erster Roman, der in Amerika hymnisch gefeiert und von Buchhändlern und Lesern geliebt wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Steven Rowley

Cover des Buches Lily und der Oktopus (ISBN:9783442314331)

Lily und der Oktopus

 (7)
Erschienen am 17.04.2017
Cover des Buches Lily und der Oktopus (ISBN:9783641185589)

Lily und der Oktopus

 (0)
Erschienen am 17.04.2017
Cover des Buches Lily and the Octopus (ISBN:9781471154379)

Lily and the Octopus

 (2)
Erschienen am 05.10.2017

Neue Rezensionen zu Steven Rowley

Neu

Rezension zu "Lily und der Oktopus" von Steven Rowley

Hundeliebe ist die schönste Liebe
buchstabensammlerinvor einem Monat

Rund ums Buch:

Titel: Lily und der Oktopus
Autori Steven Rowley
 Deutsch von Sibylle Schmidt

Verlag: Goldmann
Buch: Hardcover, Schutzumschlag
Erschienen: 17.04.2017
Seiten: 352
ISBN13: 978-3442314331
 Preis: 18,00 €

Ihr Lieben, ich habe mich ja im letzten Jahr bereits geoutet, dass ich kitschige Hundebücher mag, sogar sehr mag und immer mal wieder fällt mir beim Stöbern in Buchhandlungen eines in die Hand. Lily und der Oktopus ist ein bezauberndes Buch über die Dackeldame Lily, die seit ihrer zwölften Lebenswoche bei Ted, der in Los Angeles Drehbücher schreibt, wohnt und mit ihm durch Dick und Dünn geht.
Lilly ist immer an Teds Seite und stärkt ihn vor allem nach der Trennung von seinem Partner. Sie ist Teds Lebenselixier. Doch dann wird Lilly krank, sehr krank und beide treten das letzte gemeinsame große Abenteuer an.
Puh, die ersten Tränen liefen auf Seite 34 und ich glaube, dass dieses Buch ein echtes Hundeliebhaberbuch ist, denn nur, wer mal einen Hund so intensiv geliebt hat, kann Ted und sein Verhalten verstehen.
Ted redet mit Lily und Lily liebt das Leben. Sie liebt es den Augenregen aus seinem Gesicht zu lecken, wenn er wieder traurig von seiner Therapiestunde kommt, sie mag es mit ihm Monopoly zu spielen und sie sitzen gemeinsam am Tisch beim Essen....
„Wie gewöhnlich habe ich ihr ein Kissen untergelegt, damit sie über den Tischrand schauen kann, aber sie kommt mir heute Abend kleiner vor. Vielleicht war sie immer schon so klein – soweit ich weiß, hat sie nie mehr als knapp neun Kilo gewogen , aber ihre Präsenz in meinem Leben war stets gigantisch.“ (Seite 37)
Ja, die Fellnasen nehmen einen gewaltigen Platz in unserem Leben ein, haben sie sich einmal ins Herz geschlichen, umso schlimmer ist es, wenn man weiß, dass sie gehen, krank sind, man nicht helfen kann.
Das Gute ist, dass wir bei Tieren diese Entscheidung treffen können, sie erlösen, wenn es einfach nicht mehr geht und ihnen damit auf barmherzige Art helfen, sich nicht länger quälen zu müssen.
Dieser Weg wird auf berührendste Art in diesem herzzerreißenden Buch beschrieben und ich warne jeden, der leicht am Wasser gebaut ist oder ein geliebtes Tier daheim im Herzen hat, vor: dieses Buch ist voller Tränen, wenn man es zuschlägt. Aber schööööön.... hach Lily, ich liebe das Wort Augenregen.
„Lilys ganzer Körper ist wie eine Sprungfeder, die sich immer wieder in die Luft befördert. Ihre Schlappohren fliegen bei jedem Sprung hoch und flattern manchmal so lange im Wind, als führten sie ein Eigenleben. Wenn Lily dann zu mir gepest kommt, werden ihre Ohren umgedreht an ihrem Nacken haften. Mein halbes Leben bringe ich damit zu, die Ihren dieses Hundes auf Werkseinstellung zu bringen. DIESER! SAND! IST! So! WUNDERBAR! WEICH! UNTER! MEINEN! PFOTEN! UND! SCHAU! NUR! WIE! GROSS! DAS! MEE! IST! GUCK! WIE! ICH! RENNEN! KANN! OHNE! MEINE! LEIN...
Doch bevor sie „Leine“ sagen kann, gischtet eine Welle heran und umgibt ihre Pfötchen mit glitschigem Seetang. Ein Ausdruck des Grauens tritt auf Lilys Gesicht.
SCHLANGE! SCHLANGE! SCHLANGE! (Seite 111)
Ja, was denken die Fellnasen manchmal so? Das frage ich mich fast jeden Tag, wenn mich die großen bernsteinfarbenen Augen meiner Hündin anschauen, wenn ich abends auf dem Sofa liege und sie davor sitzt und hoch möchte und ich 10 Minuten später nur noch eine kleine Ecke habe...
 Ja, ein Leben mit Hund ist jeden Tag ein Abenteuer!  

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Lily und der Oktopus" von Steven Rowley

Lily und der Oktopus
Kleine8310vor 3 Jahren

"Lily und der Oktopus" ist ein Roman des Autors Steven Rowley. Auf dieses Buch bin ich durch die Inhaltsbeschreibung aufmerksam geworden und da ich Geschichten über Freundschaften zwischen Tieren und Menschen sehr gerne lese, war ich voller Vorfreude auf die Geschichte. 

 

In dieser Geschichte geht es um den Protagonisten Ted. Ted arbeitet als Drehbuchautor und liebt die Dackeldame Lily, die seit 12 Jahren an seiner Seite ist. Doch eines Tages wird bei Lily ein bösartiger Tumor entdeckt und Ted weiß, dass es keine große Chance gibt, sie zu retten. Dennoch gibt Ted nicht auf und begibt sich mit Lily zusammen auf eine letzte, große Reise, an deren Ende Ted mehr Mut aufbringen muss, als er sich selbst zugetraut hätte ...

Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen. Der Schreibstil von Stephen Rowley ist bildhaft und dennoch flüssig zu lesen und dem Autor gelingt es besonders gut die Beziehung zwischen Ted und Lily darzustellen. Leider ist mir sehr schnell aufgefallen, dass der Inhalt, den ich mir von diesem Buch versprochen hatte, nicht dem wahren Inhalt entspricht. Es ging in großen Teilen um die missglückten Beziehungen des Protagonisten und leider in den wenigsten Passagen, um die Freundschaft und Liebe zwischen Ted und seiner Dackeldame Lily. 

 

Die Passagen in denen es um Lily und Ted's Liebe zu ihr ging, waren schön emotional und wirkten authentisch auf mich. Daneben wirkten die Passagen, die leider am häufigsten vorkamen, etwas emotionsarm. Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich nicht schlecht, aber der Protagonist konnte mich leider nicht so überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte.

 

Der Spannungsbogen wurde leider nur teilweise gut gehalten, was ich etwas schade fand. Die Passagen um Lily und Ted waren hier sehr gelungen, aber der Rest, und das war das überwiegende, war leider manchmal etwas langatmig und verwirrend. Die Verwirrung kam dadurch, dass sich mir oftmals nicht ganz erschlossen hat, ob die Inhalte die Realität, oder Ted's Vorstellungen widerspiegeln sollten. Das fand ich etwas enttäuschend. 

 

Positiv: 

* bildhafter, flüssiger Schreibstil

* schöne Darstellung der Freundschaft zwischen Ted und Lily

* interessante Buchidee

 

Negativ: 

* ich hatte mehr Inhalt um Ted und Lily erwartet

* manche Passagen waren sehr langatmig

* ab und an war unklar, ob die Inhalte nur Ted's Vorstellungen widerspiegeln oder 

   die Realität 

 

"Lily und der Oktopus" ist eine nette Geschichte, mit sehr guten Anteilen, aber leider auch oftmals langatmigen Passagen, von der ich mir ein bisschen mehr versprochen hatte!

Kommentieren0
5
Teilen

Rezension zu "Lily und der Oktopus" von Steven Rowley

5 Sterne sind nicht genug
Becky_Bloomwoodvor 3 Jahren

Auf der Suche nach einem Buch, bei dem ich beim Lesen zum Taschentuch greifen muss, stieß ich auf Lily und der Oktopus von Steven Rowley. Und die Taschentücher waren dringend notwendig!

Worum geht's?
Der Drehbuchautor Ted lebt mit seiner Dackeldame in Los Angeles. Eines Tages entdeckt Ted bei Lily einen Tumor. Ted, der das nicht wahr haben will, macht aus dem Tumor kurzerhand einen bösartigen Oktopus, der mit seinen Tentakeln Besitz von Lily ergriffen hat und sie verschlingen will. Um sein Ein und Alles zu retten, nimmt Ted den Kampf mit dem Oktopus auf....

Warum ich das Buch liebe
Wenn mich auf dem Bucheinband Sätze wie "Wunderbar geschrieben, fein und klug beobachtet und ungeheuer berührend" oder "Sie werden dieses zärtliche und fantasievolle Buch lieben" empfangen, ist meine Neugierde geweckt und ich kann nur hoffen, dass das Buch hält, was die Sätze versprechen. Im Hinblick auf Lily und der Oktopus treffen sie voll und ganz zu. Schon nach den ersten Sätzen war ich dem Buch verfallen - wie Ted mit Lily über "Jungs plaudern, die wir schnuckelig finden" ist einfach süß. Auf jeder Seite spüre ich Teds Liebe für seine Dackeldame, einfach zauberhaft!
Dass Lily nicht mehr lange zu leben hat, ergibt sich aus dem Klappentext - aber das Wissen darum hatte für mich keinen Einfluss auf das Leseempfinden (will sagen, die Geschichte ist dadurch nicht schöner oder schlimmer.) Natürlich habe ich trotzdem gehofft, dass Lily den Oktopus los wird.... Als Lily dann tatsächlich stirbt, ist es auch um meine Fassung geschehen. Steven Rowley hat mir Ted und Lily so nahe gebracht, dass ich das Gefühl habe, dass mit Lily ein Familienmitglied gegangen ist und ich trauere mit Ted - und zwar mehrere Taschentücher voll! (und zwar so sehr, dass mein Mops sich genötigt fühlte, mir das Gesicht abzulecken....) Doch obwohl das Buch unendlich traurig ist, hat es auch so viel Humor in sich und das Ende ist reizend, fast schon kitschig (na gut, es ist kitschig), aber dennoch passend.

Was mir (zunächst) nicht so gut gefallen hat
SPOILER!
Zum Ende fährt Ted mit Lily aufs Meer hinaus, um den Oktopus in seinen heimatlichen Gefilden zu vernichten. An diesem Punkt dachte ich "och nö... jetzt driftet es aber ab" und das Buch verlor einen Stern. Als sich schließlich das Ganze als Traum herausstellte, war ich wieder voll und ganz versöhnt. Mir fiel regelrecht ein Stein vom Herzen. Wenn dieser Fantasyanteil "wahr" gewesen wäre, hätte das Buch einen guten Teil seiner Großartigkeit verloren.
SPOILER-ENDE

Fazit
Die Aussage "Sie werden dieses zärtliche und fantasievolle Buch lieben" unterstreiche ich doppelt und dreifach - ich LIEBE Lily und der Oktopus. Steven Rowleys Roman ist ein Schmuckstück und ich freue mich so, dass ich es gelesen habe. Jede Seite ist ein voller Genuss und sämtliche Figuren (besonders Therapeutin Jenny und Teds bester Freund Trent) sind wunderbar beschrieben. Das Nachwort lässt erkennen, dass in den Roman viel Reales eingeflossen ist. Danke Steven Rowley, dass Du Lily Geschichte niedergeschrieben hast. Sie ist zu Tränen rührend, lustig, poetisch, verrückt und einfach wunderbar! 5 Sterne mit extra Tofahn für Lily obendrauf. :)

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 16 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks