Steven Saylor Arms of Nemesis

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Inhaltsangabe zu „Arms of Nemesis“ von Steven Saylor

South of Rome on the Gulf of Puteoli stands the splendid villa of Marcus Crassus, Rome's wealthiest citizen. When the estate overseer is murdered, Crasus concludes that the deed was done by two missing slaves, who have probably run off to join the Spartacus Slave Revolt. (Quelle:'Flexibler Einband/16.06.2005')

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  • Rezension zu "Arms of Nemesis" von Steven Saylor

    Arms of Nemesis

    sabisteb

    27. August 2010 um 14:51

    Die Geschichte spielt 10 Jahre nach Band 1 (Steven Saylor: Roman Blood) und es treten viele vertraute Figuren auf, die sich mittlerweile weiterentwickelt haben, so z. Bsp. Eco und Bethesda. Im Vordergrund steht diesmal weniger der Kriminalfall sondern die Unmenschlichkeit der Sklaverei. Besonders die grausamen Zustände der Rudersklaven werden geschildert und die doch sehr andersartige Sicht auf die Menschenrechte zur damaligen Zeit. Sklaven werden als Dinge angesehen, was uns heutzutage sehr grausam anmutet. Dies wird verwoben mit einigen Liebesgeschichten über die Standesgrenzen hinweg (freier Bürger und Sklave) auch zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Insgesamt erfährt man sehr viel über römische Geschichte und damals berühmte Personen wie Sergius Orata oder Crassus und über Sklavenaufstände vor Spartacus, von denen die meisten wohl noch nie etwas gehört haben. Mir sind viele Gesten aufgefallen die sich wieder im Christentum finden. Inwieweit diese tatsächlich historisch belegt sind würde mich sehr interessieren: In Kapitel 5 berührt Mummius seine Stirn in einer Geste der Demut gegenüber dem Toten mit einem zuvor in ein Wasserbecken getauchten Finger, diese Geste kennen wir noch heut in der Kirche mit Weihwasser. Auch, dass ein Priester die Trauergäste mit einem in Wasser getauchten Olivenzweig bespritzt und so reinigt, haben die Christen beibehalten. Es gab noch eine nette Parallele zur heutigen Realität, die zu der Zeit als das Buch geschrieben wurde wohl noch nicht vorhersehbar war: "He thinks himself such a brilliant strategist, that it won't matter that he has armed his own enemy with Roman steel." War da nicht was ähnliches mit den USA und Afganistan? Insgesamt eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe ohne grobe historische Schnitzer, hier merkt man, dass Saylor Geschichte studiert hat. Die Kriminalgeschichte ist spannend aufgebaut und bis zum Schluß ist unklar, wer der Mörder ist. Auch in diesem Band ist Saylor gut für eine spannende und unerwartete Wende gegen Ende der Geschichte, wie schon in Band 1. Gordianus ist ein sehr sympathischer Ermittler, auch wenn er streckenweise sehr modern in seinen Ansichten ist, aber historische Romane sind auch immer ein Spiegel der Zeit, in welcher sie geschrieben wurden. Leider sind die Bücher mittlerweile wirklich schwer zu bekommen, zumindet auf Deutsch. Leider geht beim deutschen Titel auch das Wortspiel des englischen Titels zwischen Waffe und Arm verloren. Meine Lieblingssätze: "It (Beer) was the exact color of urine, [...] and tasted like it!" "They want to impress you-kno-who." Diesmal ist aber Marcus Crassus gemeint. "Decapitation has a way of making even the richest man in the world irrelevant".

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