Steven Saylor The Venus Throw

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Inhaltsangabe zu „The Venus Throw“ von Steven Saylor

On a chill January evening in 56 B.C., two strange visitors to Rome - an Egyptian ambassador and a eunuch priest - seek out Gordianus the Finder whose specialty is solving murders. But the ambassador, a philosopher named Dio, has come to ask for something Gordianus cannot give - help in staying alive. Before the night is out, he will be murdered. Now Gordianus begins his most dangerous case. Hired to investigate Dio's death by a beautiful woman with a scandalous reputation, he will follow a trail of political intrigue into the highest circles of power and the city's most hidden arenas of debauchery. There Gordianus will learn nothing is as it seems - not the damning evidence he uncovers, not the suspect he sends to trial, not even the real truth behind Dio's death which lies in secrets - not of state, but of the heart.

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  • Rezension zu "The Venus Throw" von Steven Saylor

    The Venus Throw
    taciturus

    taciturus

    08. July 2009 um 11:08

    Die Reihe um Gordianus den Sucher zu lesen ist für mich immer wieder etwas Besonderes. Die Serie unterscheidet sich schon deswegen von gewohnten Krimiserien, da Steven Saylor vom Ende der Diktatur Sullas seine Fälle an wichtige Ereignisse der Geschichte der römischen Republik anlegt und daher befinden sich zwischen den einzelnen Fällen teilweise längere Zeitsprünge, die vor allem auch immer das persönliche Umfeld von Gordianus verändert. Im nunmehr vierten Roman der Reihe – der im Jahre 56 v. Chr. spielt – kommt Dio, der ehemalige Mentor von Gordianus aus alexandrinischen Zeiten nach Rom. Er ist der Kopf einer hundertköpfigen Gruppe ägyptischer Gesandter, die den römischen Senat um die Anerkennung und Unterstützung der neuen ägyptischen Königin Berenice ersuchen wollen. Nur mittlerweile ist Dio der letzte Kopf dieser Gruppe, da alle anderen nach und nach einer Verschwörung zum Opfer gefallen sind, welche die Interessen von Ptolemaios vertritt. Als auch Dio ermordet wird, ersucht Clodia Gordianus zu beweisen, das Claevius der Mörder ist. Da die römische Republik ein Abschnitt der Geschichte ist, der mich sehr interessiert, ist die Gordianus Reihe nicht die erste, die ich zu dieser Zeit gelesen habe. So ist es gerade bei diesem Buch ein besonderes Schmankerl vermeintlich altbekannte historische Figuren anderer Romane hier wieder zu treffen und die Saylor’sche Interpretation zu lesen. Gerade hier, wo Clodius und Clodia eine zentrale Rolle im Roman einnehmen und eingehend charakterisiert werden, ist der Vergleich zur SPQR Reihe von John Maddox Roberts interessant, der schließlich in seiner Serie sehr stark Partei für Clodius Kontrahenten Milo ergreift, welcher wiederum hier nur ein anderer Bandenchef ist, der am Rande vorkommt. Gerade dadurch macht Saylor auf mich einen sehr positiven Eindruck, da es mir scheint, hier ein recht ausgewogenes Bild von den Figuren zu erhalten. Der Krimiteil ist wiederum an einen historischen Fall angelegt. Die Ermittlungen sind schlüssig, durchwegs spannend und Saylor versteht es blendend, dabei Informationen zur politischen Entwicklung, Gesellschaft sowie Kult und Kultur in die Handlung einzuweben und diese Informationen durch die Handlung zu transportieren. Für mich wie immer eine sehr angenehme Lektüre, die mir großen Spaß macht. Da die Verfügbarkeit der Bücher in deutscher Sprache nur sehr eingeschränkt gegeben ist, habe ich mich aufs englische Original verlegt und diesen Wechsel nicht bereut. Saylor schreibt ein gut verständliches Englisch und Saylor in Englisch wirkt auf mich weitaus authentischer als in deutscher Sprache. Zudem ist selbst unter den vergriffenen deutschen Büchern nur etwa die Hälfte der Reihe – die noch nicht abgeschlossen ist – erhältlich.

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