Steven Uhly Mein Leben in Aspik

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben in Aspik“ von Steven Uhly

Der schärfste Familienroman des Jahres …
Die Großmutter schmiedet Mordpläne und erzählt diese, verpackt als Gute-Nacht-Geschichte, ihrem Enkel. Als der Großvater Jahre später tatsächlich stirbt, erfährt der Enkel, dass der Verstorbene gar nicht sein leiblicher Opa war und dass sein Vater einst seine Mutter mit seiner Großmutter betrog und die Frucht dieser Liaison seine Halbschwester ist, mit der er eine Affäre beginnt, obwohl sie eine Liebschaft zu ihrem eigenen Vater pflegt, was den Enkel wiederum nicht davon abhält, seine Großmutter zu schwängern, die das Kind später als das Kind ihres neuen Liebhabers ausgibt. Alles bleibt in der Familie …

Hast du das Buch erst angefangen, kannst du es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es hat dich in deinen Bann gezogen, wie der Kokainrausch!

— CaptainBooks

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  • Inzest, ein Spiel für die ganze Familie

    Mein Leben in Aspik

    Armillee

    17. February 2014 um 14:00

    Noch nie hat mich ein Buch so abgestoßen. Dass es überhaupt einen Verlag gibt, der so eine Geschichte veröffentlicht...! Hier ein paar Kommentare: - Freundin "Komisch, schwarzhumorig, überbordend, respektlos, ein ganz großer Spaß." - taz.de : "Wow, was für ein Buch!" - Die Zeit : "Ein irrwitziger Barock-Poetry-Slam." - Spiegel online : "Unglaublich" Das Thema Inzest an sich ist doch schon eine schmutzige Geschichte. Kann man sowas wirklich als ironische, witzige Unterhaltunglektüre auf den Markt bringen..? Wer findet das witzig, wenn eine 14-jährige Geliebte schon schwanger ist...? Wer schmunzelt, wenn zwei Halbgeschwister solange Sex miteinander haben, bis der Schwanz wund ist..? Und wer kann sich vor Lachen nicht halten, wenn der besoffene Enkel im Restaurant unter den Tisch rutscht, dort seine Halbschwester oral befriedigt, dann weiterrobbt zur mindjährigen Gliebten seines Vaters und auch da mal eben die Zunge reinhängt...und ach ja..Oma ist ja auch noch da...?!  Okay, es riecht nach Urin und alter Haut, aber was solls. Ran da und Oma was Gutes tun. "Sag mal Junge, was war denn im Restaurant da in dich gefahren?", wollte Oma später wissen. Das war auf Seite 70, wo ich mich schmutzig vom Lesen fühlte. Fremdschämen nennt man das heute. Dieses Buch wird nicht verschenkt, oder weitergegeben, sondern resolut und unwiederbringlich entsorgt. Pfui.

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  • Rezension zu "Mein Leben in Aspik" von Steven Uhly

    Mein Leben in Aspik

    Quilates

    18. March 2011 um 10:54

    Großartiges Buch! Ich habs in einem Zug gelesen, es entwickelt einen unglaublichen Sog. Dabei ist es komisch, pervers, ironisch und tragisch - alles in einem. Der Plott ist so abgefahren, dass man früher oder später auf den Trichter kommt: Hier geht es nicht darum, immer weiter den dargebotenen Bildern zu folgen, sondern der Autor will, dass man hinter die Kulissen schaut. Und dahinter lauern unangenehme Fragen: Welche geheime Verbindung gibt es zwischen der Gewalt der Nazis und der sexuellen Revolution der 68er? Warum dringt die Pornographie immer weiter in die Mitte der Gesellschaft vor? Kann es sein, dass sie eine Art und Weise ist, wie wir jene Gewalt verarbeiten, die im 3. Reich alltäglich war? Und wie hängen die Lebenslügen unserer Großeltern mit unserer Lebensuntüchtigkeit zusammen? Kann es sein, dass die Leichen im Keller von Generation zu Generation weitergereicht werden, ohne dass wir uns dessen bewusst sind? Dabei muss dem Roman hoch angerechnet werden, dass er nicht so bierernst daherkommt, wie das normalerweise bei einer so deutschen Thematik der Fall ist. Im Gegenteil: Gerade die Beiläufigkeit, gerade die allgegenwärtige Ironie macht es möglich, dass Lesevergnügen und Nachdenken einander nicht ausschließen, sondern sich gegenseitig ermöglichen. Sehr empfehlenswert!

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