Stig Holmas Donnersohn

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    Donnersohn
    Günter-ChristianMöller

    Günter-ChristianMöller

    29. September 2014 um 10:54

    Die Handlung beginnt ein paar Jahre vor dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg 1845, bei dem um den Besitz von Kalifornien, Arizona und einige andere Gebiete gerungen wird. Donnersohn wird im Süden Arizonas in einer Gewitternacht geboren. Er ist ein Dine-Indianer oder auch Apache. Doch am nächsten Tag wird der gesamte Stamm von einer mexikanischen Kavallerie-Einheit niedergemetzelt. Nur der winzige Donnersohn und Sanfte Hand, eine alte Indianerin, überleben. Die Frau macht sich mit dem Baby auf den Weg durch die Wüste zu Verwandten. Sie findet sie nach einer mühseligen Reise, die sie mit etwas Glück und vor allem ihrer indianischen Erfahrung gegenüber Gefahren überlebt. Die Erzählung vom Autor Stig Holmas schildert die langsame Vernichtung der indianischen Kultur in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus der Sicht der Indianer. Fiktive Gestalten, wie der Krieger und Medizinmann Donnersohn sind verwoben mit tatsächlichen Ereignissen und tatsächlichen Personen, wie Cochise, Geronimo und dem Leutnant Bascom. Das Verhalten der Weißen ist den Indianern ein Rätsel. Irgendwann kommt die Erleuchtung von Donnersohn: „Die Blaujackenhäuptlinge redeten mit gespaltener Zunge. Und deshalb waren sie überzeugt, dass andere Häuptlinge dasselbe taten. … Gegen solche ehrlosen Männer würden die Chokonen kämpfen müssen.“ Das Buch scheint teilweise etwas Schwarz-Weiß-Malerei zu bieten. Doch es besticht durch detaillierte Beschreibung des indianischen Denkens und Handelns. Die Rücksichtslosigkeit und die Fehleinschätzungen der Weißen gegenüber den Indianern werden genauso gut herausgearbeitet, wie die katastrophalen Auswirkungen der indianischen Ettikette gegenüber überheblichen Militärkommandanten

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