Sting Die Songs

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Inhaltsangabe zu „Die Songs“ von Sting

Gordon Matthew Sumner, Sohn eines Milchmanns, arbeitete als Bauarbeiter und wurde Lehrer. Doch die Idee, eine eigene Band gründen zu wollen, ging ihm nicht aus dem Kopf. 'The Police' stürmte ab 1978 die Charts, und danach tat es Sting solo. Hier legt er zum ersten Mal eine umfassende Sammlung seiner Lieder vor und kommentiert ihre Entstehung. Er schildert, wie er in Paris in einem schäbigen Hotel an Cyrano de Bergerac denkend 'Roxanne' schrieb, und warum er den Song immer noch mag. Er erzählt, welche ganz persönlichen Anteile es in seinen Texten gibt und wie ein kleiner Gedanke alles in Bewegung bringen kann. Unprätentiös und poetisch, bisweilen wild, dann wieder melancholisch. Sting eben.

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  • Rezension zu "Die Songs" von Sting

    Die Songs
    rumble-bee

    rumble-bee

    04. February 2011 um 11:09

    Dies ist sicherlich kein Buch, das man vor vorne bis hinten durchlesen muss / wird - daher möchte ich meine Rezension auch jetzt schon verfassen, obwohl ich noch nicht jeden einzelnen Songtext angeschaut habe. Doch es ist für mich ein Buch, das ich vom ganzen Konzept her schön, ansprechend und wertvoll finde. Es verdient einfach eine gute Besprechung, und viele weitere Leser - die nicht einmal unbedingt Fans von Sting sein müssen. Sting schreibt selbst in seinem Vorwort, er habe fast das Gefühl, einen Lyrikband verfasst zu haben. Dem kann ich gewissermaßen zustimmen! Man kann dieses Buch durchaus als eine poetische Sammlung betrachten. Alle Texte aller Songs, die er jemals geschrieben hat, sind hier versammelt, und in ihrer Gesamtheit vermitteln sie einen großartigen Eindruck von der Bandbreite, die Stings lyrisches Temperament und seine Imagination haben. Den ganzen Aufbau finde ich sehr durchdacht und nützlich. Die Songs sind in der Reihenfolge nach "Schaffensphasen" aufgeführt, was im Groben mit den einzelnen Alben zusammenfällt - zuerst von "The Police", danach als Solokünstler. Es gab jedoch immer wieder Songs, die auf keinem Album auftauchten - wie z.B. Filmmusik. Der entsprechende Titel findet sich dann entsprechend in dem Abschnitt desjenigen Albums, das zur selben Zeit erschien. Jeder Abschnitt (also: jedes Album) wird eingeleitet von Bemerkungen des "Meisters" zu seiner groben Entstehungsgeschichte - Zeitumstände, musikalische Grundgedanken, Details aus dem Arbeitsprozess. Innerhalb der einzelnen Abschitte haben wiederum etliche Songs, aber nicht alle, eine kurze Einführung vorangestellt bekommen. Man erfährt Hintergründe, wie und wo einzelne Titel entstanden sind, welches der Grundgedanke war, oder auch, was zuerst kam: die Melodie oder der Text. Welche Menschen Sting bei seiner musikalischen Arbeit begleitet haben. Man könnte also durchaus hergehen, und sich erst einmal sämtliche Vorbemerkungen hintereinander weg durchlesen. Das ersetzt zwar noch lange keine ausführliche Disco- und Biographie, die es übrigens durchaus gibt, aber es ist doch sehr bewegend, und macht Appetit auf mehr. Den Sting-Fan wird es in seiner Bewunderung bekräftigen, und dem Musikinteressierten wird es interessante Einblicke in das Leben eines Songwriters vermitteln. Die Texte selber sind in diesem Abschnitt alle unkommentiert und unübersetzt, in englischer Originalfassung, und auch original in Strophenform gesetzt. Man kann sich das Buch also wunderbar beim Anhören der Musik zur Hand nehmen, und mitsingen. Allerdings beruhen die Textfassungen auf der Version der Erstveröffentlichung - bei manchen Songs hat Sting später, vor allem bei Live-Versionen, die Enden gekürzt, oder manche sich wiederholenden Passagen weggelassen. Das fiel mir besonders beim Anhören der "Live in Berlin"-CD auf. Aber der Sinn bleibt jedesmal absolut unverändert! Das wirklich Besondere an diesem Buch ist jedoch der zweite Teil - hier gibt es zu jedem, wahrlich jedem Song eine deutsche Übersetzung. Das wäre für mich zwar nicht nötig gewesen, aber ich fand es doch bereichernd. Denn man hat sich die Mühe gemacht, die deutsche Version dem Rhythmus und der Strophenform des Originals anzupassen. Auch die deutschen Texte könnte man beim Anhören also problemlos zur Musik singen! Das finde ich eine sehr beachtliche Leistung des Übersetzerteams; auch wenn hier und da der Sinn einzelner Sätze leicht zurechtgebogen werden musste. Man erhält so als Leser die unschätzbare Gelegenheit, auch in seiner Muttersprache einmal über die Inhalte zu reflektieren, die Sting in seinem Künstlerleben verarbeitet hat. Das ganze Buch besticht durch seine bis ins Detail liebevolle Verarbeitung - robustes Hardcover, künstlerischer Schutzumschlag, goldenes Lesebändchen. Und diverse Register im Anhang, z.B. auch alphabetisch. Wirklich, ich mag mich von diesem Schatz nicht mehr trennen. Wie ich bereits sagte, es kann keine musiktheoretische Arbeit oder Biographie ersetzen. Aber es ist ein wirklich wunderschönes und griffiges Kompendium für alle, die Hören und Lesen einmal kombinieren wollen.

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