Stuart MacBride Das dreizehnte Opfer

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Inhaltsangabe zu „Das dreizehnte Opfer“ von Stuart MacBride

Der Nummer-1-Bestseller aus Großbritannien

Die Zeitungen nennen ihn den „Gratulator“. Er kidnappt Mädchen kurz vor deren dreizehntem Geburtstag und schickt den Eltern jedes Jahr ein Foto seines Opfers. Fotos, auf denen der grausame Mord an den Entführten Bild um Bild festgehalten ist. Bis mit dem letzten Foto auch jede Hoffnung stirbt. Vor fünf Jahren verschwand auch die Tochter von Detective Constable Ash Henderson. Alle glauben, Rebecca sei von zu Hause fortgelaufen, denn Henderson hat niemandem erzählt, dass er ein Jahr nach ihrem Verschwinden die erste Postkarte erhielt. Man hätte ihn sofort von dem Fall abgezogen. Doch Henderson hat zu viel geopfert, um Rebeccas Mörder zu finden. Nun, zwölf Jahre nach der ersten Entführung, scheint er ihm so nahe zu sein wie nie zuvor. Und doch nicht nahe genug.

Spannender Roman, bei dem man die über 600 Seiten gern liest. Leider dennoch einige Schwächen vorhanden. Auflösung eher schlecht als recht.

— Jewego

Vor allem die sympathischen Charaktere, aber auch die durchgehend spannende Geschichte mit ihren überraschenden Plot Twist hat mich in den B

— NalaLayoc

Entweder der Protagonist verprügelt jemanden oder er wird selbst verprügelt, was wirklich nervig war. Ein Anti-Held, der mir zu Anti war..

— _Jassi

Die Geschichte plätscherte viel zu lange dahin. Die Figuren sind alle zu übertrieben dargestellt. Das Ende war entäuschend - "und das wars?"

— Nesschen

Unglaublich viele unsympathische Figuren, bedrückende Stimmung, fieses Ende! Ich fühlte mich an die Red-Riding-Filme erinnert.

— Becky_Bloomwood

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    Das dreizehnte Opfer

    Jewego

    07. November 2017 um 21:14

    Kurzrezension: Spannender Roman, bei dem man die über 600 Seiten gern liest. Leider dennoch einige Schwächen vorhanden. Auflösung eher schlecht als recht.___________________________________________________________________________________Stuart MacBride kann schreiben und Andreas Jäger kann genauso gut übersetzen. Dadurch macht es wirklich Spaß, die Bücher von MacBride zu lesen, hier jedoch konnte ich nicht ganz überzeugt werden. Um das näher zu begründen, werde ich einzelne Bereiche etwas näher beleuchten. Aber keine Angst; es folgen keine Spoiler. ~ Charaktere ~Meine Vorredner nennen sie überspitzt, ich finde sie recht interessant. Ja, normal ist wirklich keiner von ihnen, aber das macht auch nichts, denn wer braucht schon normal? DC Henderson, der Protagonist, ist nun mal eher für Gewalt zu haben und fragt vorher nicht groß nach. Das ist oft nervig. Man möchte ihn schütteln und ihm sagen, er solle den Kopf anschalten, bevor er jemanden windelweich schlägt. Aber gut. Man kann auch nachvollziehen dass er eben kein Mensch ist, der sich Gedanken macht. Dr. McGaga (Dr. McDonald) ist mir tatsächlich sogar sympathisch. Sie hat viele Ecken und Kanten, war interessant und handelte meist (bis auf das Ende) nachvollziehbar. Alle anderen Personen schienen eher flach, aber das ist auch okay, immerhin standen die beiden obengenannten im Mittelpunkt. ~ Handlung ~So, jetzt kommen wir zum springenden Punkt. Die Charaktere handeln meist für ihren Charakter nachvollziehbar. Viele Handlungen sind jedoch genauso unlogisch und dadurch unverständlich. Beispielsweise ist Henderson sehr gewalttätig, doch niemand unternimmt etwas gegen ihn. Stattdessen wird er gedeckt. Er darf auch weiterhin an der Ermittlung teilnehmen, bei der er nicht nur schon in der Vergangenheit Mist gebaut haben soll, sondern auch während der laufenden Ermittlungen negativ auffällt. Aber - wenn man der internen Abteilung einen Bären aufbindet, ist es ja egal was passiert. Das Ende jedoch sprengte völlig den Rahmen. Leider kann ich hier einen Satz, der mir so auf dem Herzen liegt, nicht loswerden, sonst spoilere ich euch und das würde mir im Traum nicht einfallen, doch ich glaube, wenn ihr das Buch lest, dann wird sich euch genau dasselbe aufdrängen. Jedenfalls handelten hier mehrere Figuren entgegen ihrer Natur und entgegen jeder Logik. Leider ist das auch aufgrund der Umstände nicht zu entschuldigen, ich bin mit dem Ende sehr unzufrieden. OBWOHL ich sagen muss, dass ich bis zum Schluss nicht wusste, wer der Täter war. (Ich habe jedoch die versuchten Irreführungen davor auch nicht geschluckt. Entgegen Hendersons Naivität müsste schon mehr als ein bloßer Verdacht vorliegen, um mich darauf einzulassen, also ehrlich MacBride.) ~ Schreibstil ~Ganz große Liebe. :) MacBrides Schreibstil - es mag auch an Andreas Jäger liegen, der das Ganze ins Deutsche übersetzt - ist großartig. 600 Seiten fliegen nur so dahin. Die neueren Romane von ihm sind da noch besser, man merkt, wie auch er sich immer weiter verbessert, aber in der Form habe ich das wirklich selten, dass mich ein Autor so überzeugen kann und das haut hier einige Sterne wieder für ihn raus.Ich finde auch, dass er keine unnötigen Längen einbaut, kein Tief, durch das man sich schleppen muss, bis es sich wieder lohnt, weiterzulesen. ~ Thrill ~Ganz viele schreiben von krassem Blutvergießen. Ja. Und nein. Beides irgendwie. Es fließt viel Blut, es ist viel Gewalt vorhanden, aber die Beschreibung dessen ist bei weitem nicht so schlimm, als dass man ein dickes Fell bräuchte, um weiterzulesen. Das ist zumindest meine Meinung. Ich lese immer vorm Schlafengehen und mir macht das überhaupt nichts aus. Nicht, weil ich in dem Bereich abgebrüht bin, würde ich behaupten, ich *muss* kein Blutvergießen und Knochenbrechen haben, jedenfalls nicht permanent oder in ausgeprägter Form, für meinen Geschmack war es jedoch hier völlig in Ordnung, nicht übertrieben. Das Maß war gut. Der allgemeine Thrill war auch gegeben, die Geschichte war spannend und man hat gern weitergelesen und auch hier habe ich nichts zu meckern.*** Fazit ***Ohne den Schreibstil und die gute Idee für den Roman, wäre mindestens noch ein Stern weggefallen, weil ich mit dem Ende sehr unzufrieden war. Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist jedoch eines der Bücher, die man nur ein mal liest und die dann im Regal versauern. Auch denke ich nach dem Lesen nicht mehr darüber nach, es hat mich nicht genug gepackt, auch das Ende hat nicht den gewünschten Eindruck hinterlassen. Ich würde definitiv nicht den zweiten Teil dieser Reihe anrühren, zumal dieser relativ schlecht bewertet wurde, werde aber DEFINITIV wieder zu einem Macbride greifen und auch seinen neuesten Roman lesen, der bald kommt, weil es mir grundsätzlich Spaß macht, insbesondere wegen des Schreibstils, seine Romane zu lesen.Wer mit diesem Titel beginnt, wird womöglich kein zweites Buch von ihm mehr in die Hand nehmen, da es leider nicht so überzeugt, wie es könnte. MacBride hat es nämlich durchaus drauf, sein Publikum zu begeistern. Empfehlen würde ich daher seinen neueren Titel "Totenkalt", welcher mir sehr gut gefallen hat. Der Roman polarisiert sehr und ich kann euch nicht versprechen, dass er euch gefallen wird. Wieso er mir gefallen hat, könnt ihr aber hier lesen, wenn es euch interessiert: https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R1W2820ASEM8C3/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=B01N6DSHZL

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  • Von dunklen Geheimnissen und verrückten Psychologen

    Das dreizehnte Opfer

    Thomas_Dobrokovsky

    09. September 2017 um 12:05

    Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen und war kurz darauf bereits schon darin vertieft. Alles beginnt mit einer mysteriösen Postkarte und recht schnell wird klar, dass es hier um einen Mörder geht, der damit seine Opfer, bzw. dessen Angehörigen, noch weiter quält. Damit nicht genug, denn unser Protagonist, ein britischer Polizist, ist bereits schon mehr in die Morde verwickelt, als seine Vorgesetzten wissen, denn seine eigene Tochter befindet sich ebenfalls unter den vermissten Personen und auch er erhält jedes Jahr eine Postkarte.Dazu wird ihm eine scheinbar verrückte Psychologin an die Seite gestellt, mit der er zusammen die Entführungen untersuchen soll. Immer wieder sieht er Parallelen zu seinem eigenen Kind und hofft, dass sie noch lebt. Das er sich dabei selbst in teils unlegitime Machenschaften verstrickt, macht sein Leben nicht einfacher.Ein spannender Thriller von Stuart McBride, den ich gerne weiter empfehle. Die über 600 Seiten waren schnell gelesen und am Ende fand ich es schade, dass die Geschichte zu Ende war. Gerne hätte ich mehr davon!

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  • Der beste Thriller seit langem!

    Das dreizehnte Opfer

    NalaLayoc

    18. March 2016 um 18:13

    Zu meinem Blog >> nalalayoc.blogspot.de Sie nennen ihn den "Gratulator". Er kidnappt Mädchen kurz vor ihrem dreizehntem Geburtstag und schickt den Eltern ein Jahr später ein Foto seines Opfers. Fotos, auf denen der grausaem Mord an den Mädchen Bild um Bild festgehalten ist. Bis mit dem letzten Foto auch jede Hoffnung stirbt. Detective Constable Ash Henderson ist schon seit Jahren an dem Fall dran, doch was niemand weiß ist, dass seinen Tochter Rebecca vor Jahren von dem Gratulator entführt und gefoltet wurde. Jahr für Jahr erhält er eine Karte und hält es geheim, da man ihn sonst von dem Fal abgezogen hätte. Doch nun, zwölf Jahre nach der ersten Entführung, bekommt Ash Hilfe von einer durchgeknallten Kriminalpsychologin und plötzlich scheint er dem Gratulator so nahe wie nie zuvor. Und doch nicht nahe genug... Das Cover... Ist ziemlich typisch für einen Thriller. Viel Blut, ein Messer, das das Cover "zerschneidet". Gefällt mir ganz gut. Schön blutig, genauso wie der Inhalt. Die Charaktere... Natürlich geht es hier um einen Ermittler, nämlich um Detective Constable Ash Henderson. Ich mochte ihn unheimlich gerne, habe mit ihm gelitten und gehofft. Er ist alles andere als heldenhaft und Gewalt ist für ihn oftmals die einzgie Lösung. Trotzdem bin ich absolut verliebt in Ash, auch wenn ich seine Taten nicht immer gutgehießen habe. Die zweite Hauptperson, die die meiste Zeit mit Ash verbringt, ist die Kriminalpsychologin Alice McDonald. Sie hat einen kleinen Knall und redet zu viel. Aber gemeinsam mit Ash habe ich langsam immer mehr Sympathie für sie empfunden und mochte sie richtig gerne. Meine Meinung... Wir haben hier nur die Ich-Perspektive von Ash, was sehr ungewöhnlich für einen Krimi/Thriller ist. Das hat mich zu Anfang ein wenig gestört. Außerdem waren die Bezeichnungen der Polizisten ziemlich verwirrend, aber da kann der Autor nichts für. Nachdem ich einmal kurz die Suchmaschine angeschmissen habe, war ich auch wieder im Bilde ;) Nachdem ich mit dem Buch warm geworden bin, habe ich es einfach nur weginhaliert. Wie oben schon geschrieben bin ich ein großer Fan von Ash und es hat mir Spaß gemacht - und an manchen Stellen auch das Herz gebrochen - mit Ash mitzufiebern. Teilweise hatte das Buch auch echt Humor, vor allem die anfänglichen Konversationen mit Ash und der Alice. die Geschichte hatte einen schönen, ansteigenden Spannungsbogen und gegen Ende hat sich das natürlich extrem zugespitzt. Es fiel mir sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen. Es war einfach unglaublich! "Das 13. Opfer" ist einer der besten Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Vor allem die sympathischen Charaktere, aber auch die durchgehend spannende Geschichte mit ihren überraschenden Plot Twist hat mich in den Bann gezogen. Auf jeden Fall eine Empfehlung von mir! Und ich freue mich schon auf den zweiten Band dieser Reihe! Über den Autor... Stuart MacBride hatte bereits in einigen Berufen gearbeitet, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. »Die dunklen Wasser von Aberdeen«, sein erster Roman mit dem Ermittler Logan McRae, sorgte in Großbritannien sofort für Furore und wurde als bestes Krimidebüt des Jahres mit dem Barry Award ausgezeichnet. Seither ist die Serie mit Schauplatz Aberdeen aus den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken und erhielt als beliebteste Spannungsreihe den renommierten Leserpreis Dagger in the Library. Mit dem Roman »Das dreizehnte Opfer« begann Stuart MacBride eine zweite Thrillerserie, in deren Mittelpunkt der Ermittler DC Ash Henderson steht. Stuart MacBride lebt mit seiner Frau im Nordosten Schottlands. Wusstet ihr schon... ... dass der Ermittler Logan McRae, aus der ersten Reihe des Autors, so ziemlich das komplette Gegenteil von Ash Henderson ist? ... dass der Originaltitel "Birthdays for the Death" hieß und der "Gratulator" im Original "Birthday Boy" genannt wird? Was ich übrigens besser finde als die deutschen Übersetzung.

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  • Das 13. Opfer (Stuart MacBride)

    Das dreizehnte Opfer

    PoldisHoerspielseite

    01. November 2015 um 21:01

    Detective Ash Handerson ermittelt schon seit Jahren in einem Fall eines psychopathischen Mörders, der junge Mädchen kurz vor ihrem 13. Geburtstag entführt, bestialisch foltert und umbringt. Leichen werden nie gefunden, dafür bekommen die Eltern jedes Jahr zum Geburtstag ein Foto von der Qual ihrer Tochter, bis schließlich einige Jahre später ein Foto der Leiche zu sehen ist. Auch Handersons Tochter wurde von dem Killer entführt, doch um von dem Fall nicht abgezogen zu werden, verschweigt er dies...   Je krasser, desto mehr Leser – dies scheint zur Zeit das Motto vieler Thrillerautoren zu sein. Auch Stuart MacBride hat sich für seinen Roman „Das 13. Opfer“ dieser Maxime angeschlossen und präsentiert dem Leser einige heftige Gewaltphantasien, für die man einen starken Magen haben sollte. Er ist dabei an der Grenze des guten Geschmacks unterwegs und schont seine Leser dabei nicht. Dies muss man mögen, doch selbst dann sind einiger Stolpersteine eingebaut. So nutzt der Autor hier eine Vielzahl von Klischees aus dem Genre, sowohl was die Handlung angeht als auch die Charaktere. Gerade die beiden Hauptrollen sind sehr überspitzt dargestellt und dabei nicht einmal sympathisch. Ash Handerson ist ein Haudegen und schlägt lieber zu, bevor er fragt, hat eine Menge Schulden am Hals und ist noch nicht einmal sonderlich clever. Dass er in der Polizistenlaufbahn ziemlich abgestiegen ist, kauft man ihm sofort ab, dass er an diesem Fall ermittelt wirkt dann aber doch sehr unglaubwürdig – ebenso, dass seine Kollegen ihn immer wieder decken. Auch seine Partnerin, die Psychologin Alice McDonald, ist mit ihrer nervigen und übertriebenen Art keine wirkliche Identifikationsfigur.   Allerdings kann man der Geschichte einen fesselnden Ausdruck nicht absprechen. Die Grundidee ist sehr gut weiterentwickelt worden, die Handlung kann trotz einiger langatmiger Passagen Spannung erzeugen. Eine Vielzahl unterschiedlicher Verdächtiger, allesamt mit einem interessanten Motiv versehen, wird dabei beleuchtet, falsche Fährten gelegt diese schließlich aufgelöst. Das ist schon gut geschrieben, wenn nicht dieser merkwürdige Schluss wäre, in dem sich der Täter recht untypisch verhält und das Ganze eher durch Zufall aufgedeckt werden kann. Dabei wird deutlich, dass alles doch nur zusammenkontruiert wurde, anstatt eine wirklich durchdachte Geschichte zu präsentieren.   So bleibt ein eher durchwachsener Eindruck von „Das 13. Opfer“, der spannenden Handlung und vielen packenden Szenen stehen unglaubwürdige Charaktere und eine zum Ende hin abstruse Handlung entgegen. Die eingebauten Gewaltszenen sind heftig, aber packend inszeniert. Aufgrund der Kurzweil des Buches können von mir aber noch 3 Sterne vergeben werden

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  • wenig Geschichte um den Hauptfaden und zu viel kuddelmuddel am Schluss

    Das dreizehnte Opfer

    TanjaJahnke

    31. August 2015 um 08:28

    **Jäi** Cover: Das Cover gleicht leider sehr dem allgemeinen Trend von Thriller Covern. Rot auf Grau - für mich nichts besonderes. Titel: Einschlägig und aussagekräftig Allgemein: Alsoooo, das Buch ist aus der Ego-Perspektive geschrieben. Dies lässt den Leser das Gefühl geben, man ist näher am Geschehen. Wie dem Inhalt des Buches zu entnehmen ist, geht es um Detective Ash, der im Fall des Gratulators ermittelt. Zu Anfang bekommt er eine neue Psychologin an seine Seite gestellt, die ihn in dem Fall unterstützen soll. Diese ist ein wenig schräg und selbst ein psychisch nicht die stärkste, was sie aber wiederum für mich als sympathischste Figur im Buch erscheinen lässt. Leider ist in meinen Augen das Buch viel zu lang. Es wird viel über den Detective selbst geschrieben, seine Machenschaften mit der "Mafia", die meines Erachtens zu viel vorkommt, und auch andere Nebengeschichten. Mir ist es zu viel "drum herum Geschreibe" und der Schluss ist völlig zu überzogen.  Die Gewaltbereitschaft in dem Buch ist sehr hoch, aber ich habe den Anschein, dass dies so geschrieben wurde um ein wenig mehr Spannung in das Buch zu legen. Was mir jedoch sehr gefällt ist, dass man erst auf den letzten 50 Seiten den/die Täter geliefert bekommt, ohne dass man vorher auch nur den Hauch einer Ahnung hat, da immer wieder Verdächtige in den Raum geworfen werden, aber alles offen gelassen wird. Jedoch hat der Autor auch hier meiner Meinung nach übertrieben, in dem er ... naja, lest selbst - ich will ja nicht spoilern. Ich verteile mal wieder Gummidrops, Schmetterlinge, Apfelringe oder wie auch immer ihr die Punkte benennen wollt. Das 13. Opfer bekommt von mir leider nur  3 von 5 Punkten,  da es einfach zu viel drum rum war, zu wenig Geschichte um den Hauptfaden und zu viel kuddelmuddel am Schluss. Ich hoffe das nächste Buch von Stuart Macbride wird besser.

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  • Gewalttätige Gesetzeshüter

    Das dreizehnte Opfer

    Krimifee86

    02. May 2014 um 13:11

    Inhalt: Die Zeitungen nennen ihn den „Gratulator“. Er kidnappt Mädchen kurz vor deren dreizehntem Geburtstag und schickt den Eltern jedes Jahr ein Foto seines Opfers. Fotos, auf denen der grausame Mord an den Entführten Bild um Bild festgehalten ist. Bis mit dem letzten Foto auch jede Hoffnung stirbt. Vor fünf Jahren verschwand auch die Tochter von Detective Constable Ash Henderson. Alle glauben, Rebecca sei von zu Hause fortgelaufen, denn Henderson hat niemandem erzählt, dass er ein Jahr nach ihrem Verschwinden die erste Postkarte erhielt. Man hätte ihn sofort von dem Fall abgezogen. Doch Henderson hat zu viel geopfert, um Rebeccas Mörder zu finden. Nun, zwölf Jahre nach der ersten Entführung, scheint er ihm so nahe zu sein wie nie zuvor. Und doch nicht nahe genug ... Cover: Ich finde das Cover sehr gelungen. Man sieht natürlich auf den ersten Blick, dass es sich um einen Thriller handelt, denn es sind Blut und ein Messer zu sehen, wobei das Messer etwas durchzuschneiden scheint. Was ich an dem Cover nicht so gut finde: Es könnte zu nahezu jedem Thriller passen. Mir fehlt hier ein bisschen Individualität. Vielleicht eine mit Blut besudelte Geburtstagskarte oder so etwas, das eben direkt mit dem Buch in Verbindung gebracht werden kann. Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich fand, dass das Buch sowohl sehr spannend als auch sehr anschaulich geschrieben war, sodass man sich die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen konnte. Nicht ganz so gut hingegen fand ich die Charakterisierung der einzelnen Personen. Allen voran die Psychologin, die einfach Angst vor allem hatte und extrem überspitzt dargestellt war. Aber auch Ash, der gewalttätige Polizist, der natürlich in der hinterletzten Baracke haust und Schulden bei der Wettmafia hat (die wiederum ebenfalls unnötig übertrieben dargestellt wurde – kleines Beispiel die Twilight-Lesende-Wachfrau). Und natürlich der Radio-Star, der dermaßen selbstbezogen und narzisstisch veranlagt ist, dass es einfach nur noch unglaubwürdig und auch überhaupt nicht mehr lustig ist. Das hat mir leider nicht wirklich gefallen, sodass ich mich eigentlich in keinen der Charaktere hineinversetzen, bzw. sie ernst nehmen konnte. Die Story: Die Story an sich hat mir relativ gut gefallen. Erst einmal die Idee mit dem Gratulator und dass er die Eltern quält, indem er ihnen Karten schickt. Dann die Idee, dass der Hauptermittler mit drin hängt, da auch seine Tochter ein Opfer des Gratulators ist, was er jedoch bislang verschwiegen hat. Soweit so gut. Dann jedoch fängt es an unglaubwürdig zu werden. Denn der Ermittler (der ja ein Polizist ist) geht bei seinen Ermittlungen äußerst brutal vor. Da wird einfach mal jemand verprügelt (bzw. im Grunde genommen schon gefoltert), weil er ja ganz eventuell etwas mit der Ganzen Angelegenheit zu tun haben könnte. Auch die Geschichten rund um Ashs Privatleben strotzen nur so vor äußerst brutaler Gewalt, gebrochenen Nasen und Schmerzandrohungen. Irgendwann wurde es dann auch ein bisschen viel und es begann mich zu nerven. Leider auch nicht so richtig überzeugen konnte mich die Auflösung des Falls. Das Motiv des Täters erschien mir dann doch irgendwie sehr zweifelhaft und konstruiert – im Grunde genommen wäre mir hier jemand der um des Mordens Willen mordet lieber gewesen. Super fand ich hingegen die Geschichte rund um Katie. Da hatte ich nicht mit einer solchen Auflösung gerechnet und war absolut überrascht. Fazit: Eine durchaus spannende Geschichte (wenn auch etwas lang gezogen), der ein bisschen weniger Gewalt und ein bisschen mehr Motiv gut getan hätte. Besonders positiv aber möchte ich die Geschichte rund um Katie hervorheben (ich kann leider nicht auf Details eingehen, ohne zu spoilern). Dafür wiederum gibt es ein Sonderpünktchen. Ich vergebe insgesamt drei Punkte und werde Stuart MacBride demnächst noch einmal eine Chance geben.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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