Stuart MacBride Die Stimmen der Toten

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Inhaltsangabe zu „Die Stimmen der Toten“ von Stuart MacBride

Vor acht Jahren hat der „Inside Man“ vier Frauen ermordet, drei weitere Opfer überlebten schwer verletzt. Allen wurde der Unterleib aufgeschlitzt und eine Puppe eingenäht. Dann brach die Serie ab. Ash Henderson war als Detective Inspector bei den Ermittlungen dabei, doch der Killer entkam. Mittlerweile sind Hendersons Familie und seine Karriere zerstört, nachdem er zum Spielball der gefährlichsten Unterweltgröße im schottischen Oldcastle wurde. Als nun erneut eine Frau tot aufgefunden wird, eine Plastikpuppe im Unterleib, bekommt Henderson die Chance, den Mörder doch noch zu fassen. Und sich zu rächen.

Mir hat diesmal das Zusammenspiel zwischen Ash und seinen "Mitstreitern" sehr gut gefallen, da es zeigt, das Ash nicht das skrupellose und g

— jassi_sweet

Sie werden die 640 Seiten dieses vielschichtigen Falles in einem Rutsch verschlingen. Und am Ende wollen Sie mehr von Ash Henderson lesen.

— JulesBarrois

Spannung bis zum Schluss. Die Seiten fliegen nur so dahin!

— sternenbrise

Starke Charaktere, vielen Nebenschauplätze und eine rasante Story zeichnen diesen Thriller aus

— Hexchen123

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  • Guter Nachfolger mit blutigem Ende

    Die Stimmen der Toten

    jassi_sweet

    21. July 2016 um 11:59

    Cover: Das Cover ist perfekt getroffen. Anfänglich, wenn man den Inhalt noch nicht kennt, frägt man sich natürlich was das Kreuz zu bedeuten hat, was aber ziemlich schnell aufgeklärt wird.Inhalt:Ich habe ja bereits den ersten Teil von Det. Const. Ash Henderson gelesen, und habe ihn leider nicht gut gefunden. Da ich einem Autor aber immer gerne noch eine zweite Chance gebe mich zu begeistern, habe ich mir den zweiten Teil auch noch zu Gemüte geführt, und bin sehr froh darüber.Diesmal dominiert zum Glück nicht die Geschichte von Ash, sondern die des Mörders, der immer noch, oder schon wieder, sein Unwesen treibt.Es geht um einen Mörder, der einige Jahre zuvor bereits Frauen entführt hat, deren Bäuche aufgeschnitten hat um dort Puppen zu platzieren und die Frauen dann irgendwo abzulegen. In der Regel hat der Mörder dann einen Notruf getätigt um die Frauen vor dem Sterben zu retten. Leider gelang das nur in wenigen Fällen. Nachdem man gedacht hat, der Mörder hätte sich "zur Ruhe" gesetzt, tauchen aber leider wieder neue Frauenleichen auf, mit einer Kreutznaht und einer Puppe im Bauch auf. Das Problem: Der damals Ermittelnde Beamte ist im Gefängnis. Da man aber seine Hilfe benötigt, muss er kurzer Hand aus dem Knast geholt werden, womit aber dessen Probleme auf privater Ebene wieder beginnen. Während also Ash, wieder auf freiem Fuß, nun voll in den Ermittlungen steckt, versucht er sich um sein Privatleben zu kümmern. Der Spagat ist meiner Meinung nach diesmal besser gelungen wie beim letzten mal.Während der Ermittlungen müssen nun das Team und Ash auch frühere Opfer, die überlebt haben, befragen. Dies ist aber leider ein Schuss nach hinten, da nun genau diese Überlebenden wieder Ziel des Mörders werden....Wie sich alles aufklärt, und ob die Opfer das zweite Mal überleben dürft ihr selbst lesen.Ebenso ob Ash es diesmal schafft, sich von seinen privaten Lasten zu lösen, oder ob er in ihnen ertrinkt.Allgemein:Mir hat diesmal das Zusammenspiel zwischen Ash und seinen "Mitstreitern" sehr gut gefallen, da es zeigt, das Ash nicht das skrupellose und gesetzlose Arschloch zu sein scheint, das er immer vorgibt zu sein.Stuart MacBride hat es in diesem Teil super geschafft mich von Anfang bis zum Ende am Ball zu halten und mich mit der Auflösung des Mörders total überrascht. Ich hatte nicht mal eine Ahnung und das will was heißen ^^Dieser Teil kann ohne Probleme unabhängig vom ersten Teil gelesen werden, da in entscheidenden Momenten eine Art Rückblick stattfindet. Im Vergleich zum ersten Teil, ist dieser definitiv der bessere. Vielleicht werde ich noch ein weiteres Buch von Stuart lesen, aber das wird wohl eher dauern.

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  • Nichts für Leser mit zarten Empfindungen

    Die Stimmen der Toten

    JulesBarrois

    18. June 2016 um 08:01

    Die Stimmen der Toten - Stuart MacBride (Autor), Andreas Jäger (Übersetzer), 640 Seiten, Goldmann Verlag (14. September 2015), 9,99 €, ISBN-13: 978-3442482894 Ash Henderson hält sich nicht unbedingt an Regeln und ist schonungslos in seiner Auseinandersetzung mit dem Abschaum. Er, der in Ungnade gefallene Polizei Inspektor bekommt eine neue Chance, den Inside Man, der eine Reihe von grausamen Tötungen begangen hat, endlich zur Strecke zu bringen. Dazu gute polizeiliche Ermittlungen, ein Held der zusammen mit der forensischen Psychologin Dr. Alice McDonald seine eigenen Wege bei der Untersuchung geht und gegen seine Chefs rebelliert, einige ausgezeichnete Charaktere, komplizierte Beziehungen im Team, ein paar Brocken Humor und einem Hauch von extremer Gewalt. Daraus mischt Stuart MacBride diesen hervorragenden Thriller der „schwarzen“ Schule. Dabei durchquert er die dunkelsten Winkel der menschlichen Psyche. Neben Ash Henderson, der unbeherrscht ist, der keine Skrupel kennt, auch Beweise zu manipulieren und der auch vor Gewalt und Selbstjustiz nicht zurückschreckt treffen wir ziemlich schräge Typen, alle Arten von Kriminellen, Mördern, Pädophile, die den fiktiven schottischen Ort Oldcastle wie den Vorhof der Hölle erscheinen lassen. Der Autor hat eine äußerst raffinierte Geschichte entwickelt, die immer wieder ganz erstaunliche Wendungen erfährt und am Ende eine sehr überraschende Lösung präsentiert. Hammerharte Action und düstere Spannung von Anfang bis Ende. MacBride wärmt keine bekannten Klischees auf, sondern liefert einen völlig neuen Grad des Horrors. Sein Stil ist körnig und heftig clever, witzig, traurig und manchmal seelenzerreissend. Lesen Sie dieses geniale Buch unbedingt. Ich kann Ihnen versprechen: Sie werden fassungslos, schockiert, erstaunt, entsetzt sein und die Schilderungen manchmal als unerträglich empfinden. Alles wird Sie einnehmen, alles wird sich in Ihr Gedächtnis brennen. Sie werden die 640 Seiten dieses vielschichtigen Falles in einem Rutsch verschlingen. Und am Ende wollen Sie mehr von Ash Henderson lesen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Goldmann Verlages http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Stimmen-der-Toten/Stuart-MacBride/Goldmann-TB/e455751.rhd Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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  • Spannender Auftakt, der Rest nur heiße Luft

    Die Stimmen der Toten

    Lee-Lou

    15. February 2016 um 10:56

    Ich weiß gar nicht richtig, wo ich anfangen soll. Nachdem ich die ersten 100 Seiten am ersten Abend fast schon gefressen habe, weil so viele Dinge am laufenden Band passierten und ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, war alles andere danach nur noch anstrengend. Mal ganz abgesehen davon, dass mir alle Protagonisten - bis auf Ash Henderson - mega unsympathisch waren, hatte ich den Eindruck, dass der Autor sein Pulver verschossen hat. Danach plätscherten die Ermittlungen nur noch vor sich hin und das auch noch langweilig, weil nichts passierte und Stuart scheinbar krampfhaft versuchte Spannung aufzubauen und den Leser in die Irre zu führen, was ihm bei mir nicht gelungen ist. Ash Henderson macht zwar einen netten Eindruck, aber sein Verhalten konnte ich dennoch nicht nachvollziehen. Er bekommt die Möglichkeit den Inside Man nun endgültig zu fassen. Doch das Einzige, was Ash wirklich interessiert, sind seine Rachepläne, die er versucht umzusätzen. Eine Rache, die sich NICHT gegen den Killer richtet... Ich musste mich fast schon zwingen, das Buch in die Hand zu nehmen und darin zu lesen. Nach einem Kapitel hatte ich dann aber auch schon wieder genug und keine Lust mehr. Wenn ich trotzdem weiterlese, sitze ich vermutlich in drei Wochen noch an diesem Buch und beiße mir die Zähne aus. 300 Seiten habe ich irgendwie zusammenkratzen können. Aber mehr will ich mir nicht geben. Nicht, wenn der Roman über 600 Seiten hat.

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  • Er interessantes Ermittlerduo und ein sehr spannender Fall

    Die Stimmen der Toten

    sternenbrise

    23. January 2016 um 18:59

    Heute möchte ich euch den zweiten Teil der Ash Henderson Reihe von Stuart MacBride vorstellen. Titel: Die Stimmen der Toten Autor: Stuart MacBride Verlag: Goldmann Genre: Thriller Seitenanzahl: 635 ISBN: 978-3-442-48289-4 Das Rezensionsexemplar habe ich vom Bloggerportal erhalten. Vielen Dank dafür! Vor dem Buch Dieses Buch ist der zweite Teil einer Reihe. Der erste Teil ist Das 13. Opfer und sollte auch zuerst gelesen werden, da man sonst einige Aspekte in Die Stimmen der Toten nicht verstehen könnte. Den ersten Teil habe ich vor über einem Jahr gelesen und fand zunächst auch schwer in das Buch hinein, aber nach einiger Zeit konnte ich mich wieder an die Geschichte des ersten Bandes erinnern. Besonders den Beginn des Buches wird man ohne den ersten Teil nicht verstehen. Cover Die Stimmen der Toten von Stuart MacBride Nun ja das Cover sagt nicht viel aus und ist nicht unbedingt ein Eyecatcher. Doch trotzdem finde ich es ansprechend und mir gefällt es ganz gut, auch wenn es nicht etwas Besonderes ist. Der nun folgende Teil kann Spoiler enthalten, da es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt! Klappentext Vor acht Jahren hat der „Inside Man“ vier Frauen ermordet, drei weitere Opfer überlebten schwer verletzt. Allen wurde der Unterleib aufgeschlitzt und eine Puppe eingenäht. Dann brach die Serie ab. Ash Henderson war als Detective Inspector bei den Ermittlungen dabei, doch der Killer entkam. Als nun erneut eine Frau tot aufgefunden wird, eine Plastikpuppe im Unterleib, bekommt Henderson die Chance, den Mörder doch noch zu fassen. Aber der scheint ihm erneut immer einen Schritt voraus zu sein… Inhalt Ash Henderson sitzt im Gefängnis wegen eines Verbrechens, das er nicht begangen hat. Aber auch dort ist er nicht sicher vor der Vergangenheit. Doch dann braucht die Polizei Hendersons Hilfe. Der „Inside Man“ hat wohl wieder zugeschlagen. Acht Jahre zuvor war Henderson an den Ermittlungen beteiligt und hat den Täter sogar fast erwischt. Mit einer elektronischen Fußfessel und einer Aufseherin darf er wieder in die Freiheit. Diesmal möchte Henderson den Mörder fassen und hat auch noch anderes vor. Denn besonders eine Frau darf nicht einfach so davon kommen… Mit der Hilfe von seiner Freundin Alice macht sich Henderson auf die Such nach dem Täter und einer bestimmten Widersacherin. Aber leicht wird das nicht… Meine Meinung Schon vom ersten Teil der Ash Henderson Reihe war ich schwer begeistert. Stuart MacBride schreibt Bücher, die man nicht zur Seite legen kann, da die Spannung von Seite zu Seite anhält und nicht stoppt. Dieses Buch konnte mich nun wieder in seinen Bann ziehen. Die Charaktere die Stuart MacBride geschaffen hat sind unverwechselbar. Keiner ist perfekt und jeder hat seine Kanten und Macken. Besonders Alice die Psychologin hat es mir angetan. Aber auch Henderson ist ein sehr interessanter Charakter. Er hat es nicht leicht in seinem Leben und das merkt man ihm deutlich an. Nicht immer nimmt er den legalen Weg, doch trotzdem trägt er das Herz an der richtigen Stelle. Die beiden als Ermittlerduo sind so unterschiedlich wie es nur sein kann, aber ergänzen sich dadurch perfekt. Sie besitzen Tiefe und genau das liebe ich so an diesen Charakteren! Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und dadurch fliegen die Seiten auch nur so dahin. An Spannung geht es nie verloren. Das liegt auch daran, dass mehrere Fälle und Handlungen miteinander verwebt und verstrickt sind und urplötzlich etwas passiert, mit dem man nicht gerechnet hat. Bis zum Ende hin konnte ich nicht sagen, wer der Täter ist und war selbst überrascht. MacBride schafft es, den Leser immer wieder zum Staunen zu bringen. Dieses Buch sollte nicht von zartbesaiteten Lesern gelesen werden. Besonders ein Thema ging auch mir wieder sehr nahe. Es wird blutig und erschreckend, das sollte man vor dem Lesen wissen. Fazit 20160123_184504 Stuart MacBride ist ein brillianter Autor, der mit Raffinesse und Spannung überzeugt. Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen, denn es bleibt immer spannend! Die Stimmen der Toten begeisterte mich genauso wie der erste Teil der Reihe. Ich gebe 5 von 5 Sternenbrisen https://sternenbrise.wordpress.com/2016/01/23/rezension-die-stimmen-der-toten-stuart-macbride/

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  • Ash Henderson und Alice McDonald sind ein ungewöhnliches Ermittlerduo

    Die Stimmen der Toten

    Hexchen123

    01. November 2015 um 10:55

    Ash Henderson, früher einmal bei der Polizei, sitzt wegen Mordes im Gefängnis. Jedes halbe Jahr steht eine Entlassungsprüfung an, die aber jedes mal für Ash negativ ausfällt. Dafür sorgt seine Erzfeindin Mrs. Kerrigan, die ihn jedesmal halb tot prügeln lässt und die Schuld auf ihn lenkt. Doch plötzlich wendet sich das Blatt, als nach acht Jahren erneut eine Frauenleiche mit einer eingenähten Puppe im Bauch aufgefunden wird. Ash wir mit einer Fußfessel aus dem Gefängnis geholt, um in einem Sonderteam mitzuarbeiten, den „Inside Man“ zu fassen. Schließlich war er damals ganz nah dran, diesen zu fassen. Und Ash ist gut. Zusammen mit der Polizeipsychologin Alice McDonald begibt er sich auf die Jagd. Leider habe ich den ersten Teil mit dem Protagonisten Ash Henderson „Das 13. Opfer“ nicht gelesen, so dass es anfangs etwas verwirrend war. Auch der Schreibstil des Autors ist etwas gewöhnungsbedürftig. Dialoge oder Situationen werden häufig mit Meldungen aus dem Radio oder dem Fernsehen unterbrochen. Allerdings muss ich sagen, wenn man sich daran gewöhnt hat und sich darauf einlässt, dann wird man nur so von Spannung gepackt. Die Hand, die das Skalpell hielt, schnellte vor, die Klinge zielte auf die Tür des OP-Raums. Mit dem Ermittler Ash Henderson hat Stuart Macbride einen sehr interessanten und ungewöhnlichen Protagonisten geschaffen. Seine Methoden sind knallhart und ungewöhnlich. Als ehemaliger Polizist der wegen Mordes im Gefängnis saß und nun doch wieder mit ins Boot geholt wird, macht er seine Sache mehr als gut. Die zartbesaitete Polizeipsychologin Alice ist als zweite Ermittlerhälfte die optimale Ergänzung, so dass dieses Ermittlerpaar einfach grandios ist. Die Story ist gut durchdacht, der Spannungsbogen wird rasant aufgebaut und es werden so viele Nebenschauplätze gezeichnet, dass man „Die Stimmen der Toten“ gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Mit mehr als 630 Seiten ist der Thriller zwar ganz schön dick, doch er liest sich fast in einem Rutsch weg. Die vielen Wendungen und ungeahnten Ereignisse tragen dazu bei, dass man so manche Nacht zum Tag erklärt. Fazit Es lohnt sich definitiv sich an den Schreibstil des Autors zu gewöhnen, da man mit charakterstarken Figuren und einem vielschichtigen, spannenden Thriller belohnt wird. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne auch mal etwas blutigere Thriller lesen. Ich jedenfalls freue mich schon auf den nächsten Teil.

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  • Ash Henderson, ein harter Hund...

    Die Stimmen der Toten

    Havers

    23. September 2015 um 19:42

    Der schottische Autor Stuart MacBride musste sich einige Kritik gefallen lassen, als er in „Das 13. Opfer“ eine neue Hauptfigur einführte. Viele Leser, die bisher die Thriller-Reihe mit Logan McRae, Ermittler in Aberdeen, verfolgt hatten, wurden mit Detective Inspector Ash Henderson nicht warm: zu aggressiv, zu brutal, zu rotzig und oft außerhalb der Legalität ermittelt er in Oldcastle, einer fiktiven Stadt, von der man nur weiß, dass sie im Nordosten Schottlands liegt. Ich hingegen mag die Ash Henderson Thriller, die noch einen Tick „schwärzer“ sind und die sich durch ihren perfekten Plot und die  interessanten und perfekt ausgearbeiteten Charaktere wohltuend von der englischen Massenware abheben. Wer „Das 13. Opfer“ gelesen hat, wird nicht überrascht sein, dass in dem neuen Thriller der Henderson-Reihe „Die Stimmen der Toten“ die Ausgangslage für den Protagonisten nicht gerade rosig ist. Sein Privatleben liegt in Trümmern, er ist wegen Mordes inhaftiert, seinen Job bei der Polizei hat er verloren, und im Gefängnisalltag muss er sich gegen allerlei Gesindel zur Wehr setzen, denn seine Erzfeindin Mrs. Kerrigan, die Patin der Unterwelt in Oldcastle, zieht von extern die Fäden und will ihn ein für alle Mal vernichten. So ist es kein Wunder, dass die halbjährlichen Entlassungsgesuche Hendersons immer wieder abgelehnt werden. Aber glücklicherweise gibt es Kollegen, die sich an seine Fähigkeiten erinnern. DS Jacobson, Leiter der Sonderermittlungseinheit, benötigt seine Hilfe im Fall des „Inside Man“, der offenbar wieder aufgetaucht ist. Bei dessen Mordserie vor einigen Jahren war Ash Henderson bereits im Ermittlungsteam, aber der Killer konnte nicht gefasst werden. Nun ist er wieder aktiv, und es gilt ihn schnellstens zu schnappen. Deshalb wird Henderson vorübergehend entlassen und heftet sich mit Unterstützung der bereits aus Band eins bekannten Polizeipsychologin Alice McDonald an dessen Fersen… Stuart MacBride setzt konsequent die gelungene Charakterisierung seiner Figuren fort, die so immer mehr an Tiefe gewinnen. Henderson ist und will nicht „everybodys darling“ sein, er will seinen Job erledigen, die Kriminellen hochnehmen und der gerechten Strafe zuführen. Aber es kann auch schon vorkommen, dass er voller Wut über das Ziel hinausschießt und sich selbst die Hände schmutzig macht. Wie bereits der Vorgänger punktet „Die Stimmen der Toten“ mit einer raffinierten Story, die immer wieder Haken schlägt und auch den geübten Krimileser in Erstaunen versetzt. Lesen!

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