Die dunklen Wasser von Aberdeen

von Stuart MacBride 
4,1 Sterne bei119 Bewertungen
Die dunklen Wasser von Aberdeen
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Neue Kurzmeinungen

Sommerlesers avatar

Trotz der Länge und mehreren ausführlichen Beschreibungen ein gut zu lesender Krimi. Unterhaltend und Interessant.

sahnis avatar

Zieht sich am Anfang etwas, aber danach kann man es nicht mehr zur Seite legen

Alle 119 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die dunklen Wasser von Aberdeen"

Mit Schirm, Charme und viel Spannung Detective Sergeant Logan McRae hat nach neun Monaten im Krankenstand seinen ersten Einsatz, und der könnte nicht schockierender sein: In einem Wassergraben hat man die Leiche des vierjährigen David Reid gefunden. Der Junge wurde erwürgt, seine Leiche grausam verstümmelt. Doch bei diesem Mord bleibt es nicht. Ein Serienkiller, der es auf Kinder abgesehen hat, macht das schottische Aberdeen unsicher. Und Logan weiß, das ihm nicht viel Zeit bleibt, bevor in der Bevölkerung eine Hexenjagd ausbricht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442466177
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:541 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:27.08.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Alondrias avatar
    Alondriavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hartes Thema, spannend verpackt! Eine klare Empfehlung, aber kein Buch für "Zwischendurch".
    [Rezension] Stuart MacBride: Die dunklen Wasser von Aberdeen

    Das Buch

    Mit Schirm, Charme und viel Spannung

    Detective Sergeant Logan McRae hat nach neun Monaten im Krankenstand seinen ersten Einsatz, und der könnte nicht schockierender sein: In einem Wassergraben hat man die Leiche des vierjährigen David Reid gefunden. Der Junge wurde erwürgt, seine Leiche grausam verstümmelt. Doch bei diesem Mord bleibt es nicht. Ein Serienkiller, der es auf Kinder abgesehen hat, macht das schottische Aberdeen unsicher. Und Logan weiß, dass ihm nicht viel Zeit bleibt, bevor in der Bevölkerung eine Hexenjagd ausbricht …

    Das hat mir gefallen:

    Stuart MacBride war mir völlig unbekannt und nur eine Zufallsentdeckung. Da die Story ganz interessant klingt und ich super gerne Bücher lese, die in Schottland spielen, habe ich mich an den ersten Fall für Logan McRae herangewagt.

    MacBride hat einen angenehmen Schreibstil, der sich flüssig und zügig lesen lässt - keine unnötigen Ausschweifungen oder Sätze, die über eine halbe Seite gehen. Er beschreibt alles detailliert genug, um dem Leser ein klares Bild zu vermitteln aber nicht so detailliert, dass es übertrieben oder langwierig werden würde. Seine Art zu schreiben ermöglicht es dem Leser, sich sofort in die jeweilige Situation hineinzuversetzen und sie so mitzuerleben.

    Die Charaktere sind ausnahmslos authentisch. So ist Logan McRae nicht dieser übermäßig erfolgreiche Detective, dem niemals Fehler unterlaufen und der jede Situation meistert. Ganz im Gegenteil: Er macht durchaus Fehler und nicht immer läuft alles wie am Schnürchen. McRae ist aber unzweifelhaft der Sympathieträger, zu dem der Leser schnell Zugang findet. Und auch die "Bösen" sind nicht einfach nur durchweg böse. Jeder Charakter ist wohl durchdacht und ausgefeilt, mit Ecken, Kanten und sowohl guten als auch schlechten Seiten.

    Der Haupterzählstrang gefällt mir sehr gut. Es ist ein spannender Fall, der nicht nur die Ermittler an ihre Grenzen treibt. Beim Lesen musste ich des Öfteren schlucken, denn der Fall erschüttert einen doch sehr. Der rote Faden zieht sich von vorne bis hinten durch, der Spannungshöhepunkt ist jedoch erst kurz vor Schluss. Das finde ich persönlich aber wirklich gut, da das Buch mit seinen über 540 Seiten ja doch sehr lang ist und somit die Spannung immer mehr aufgebaut werden kann.

    Das hat mir nicht gefallen:

    Neben dem "Hauptfall" gibt es noch andere Erzählstränge. Der ein oder andere hätte vielleicht weggelassen oder zumindest gekürzt werden können. Wie bereits gesagt, hat das Buch über 540 Seiten. Zwar bleibt es bis zum Schluss spannend, doch die Enttäuschung ist definitiv da gewesen, als ich am Ende war und die Verbindung zwischen einigen Strängen gefehlt hat.

    Fazit

    Ein spannender Krimi, der im wunderschönen Aberdeen in Schottland spielt. Mich hat er auf jeden Fall überzeugt, der zweite Fall mit McRae liegt bereit! Ich kann "Die dunklen Wasser von Aberdeen" auf jeden Fall empfehlen - auf Grund der Länge und des doch recht harten Themas ist es aber kein Buch für Zwischendurch.

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    Christin87s avatar
    Christin87vor 4 Jahren
    Vielschichtiger Krimi mit tollen Charakteren

    Stuart MacBride hat mit dem ersten Band seiner Krimi-Reihe um DS Logan McRae aus Aberdeen eine ganze Reihe toller Charaktere entworfen. Neben dem sehr sympathischen und menschlichen McRae, hat sich vor allem sein korpulenter, glatzköpfiger und zunächst mufflig und streng wirkender Chef, DI Insch, zu meinem Favoriten entpuppt, welcher im Laufe der Handlung auch seine weichere Seite zum Vorschein bringt und einer extrem trollig wirkenden Sucht nachgeht :D. Trotz der Härte und Bitternis des Grundtenors des Buches schafften es beide an geeigneter Stelle immer mal wieder einen fetten Schmunzler auf mein Gesicht zu zaubern.

    Der Krimi selbst beginnt mit dem Fund einer Kinderleiche in einem Wassergraben. Diesem werden im Laufe des Buches vier weitere vermisste Kinder und ein Mittdreißiger als Wasserleiche mit abgehackten Kniescheiben folgen.

    Wer zart besaitet ist, sollte sich bei diesem Buch wahrscheinlich warm anziehen, denn mehr als einmal gehen die Beschreibungen selbst für begeisterte Krimileser und -gucker in unschöne Sphären. Wenn man zum Beispiel mit der Pathologin am Seziertisch steht und detailgetreu beschrieben bekommt wie sie die Kopfhaut einer 4-jährigen abzieht und nach hinten ploppen lässt ist man zwar auf Grund der schriftstellerischen Fähigkeiten des Autors mitten drin aber für manchen vielleicht ein Stück zu weit :D.

    Auf Grund der Vielzahl der Vermissten, Ermordeten und Verdächtigen musste ich manchmal im Kopf erst zwischensortieren was wohin gehört, jedoch verlieh diese Vielfalt dem Buch auch seine Abwechslung und Spannung und hebt es von vielen anderen ab, in welchen die Ermittler sich auf einen Fall beschränken.

    Insgesamt also ein sehr lesenswertes Stück Literatur, dem ich 4 Sterne gebe.

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    ariaeddarts avatar
    ariaeddartvor 4 Jahren
    düster wie die dunklen wasser

    ein wirklich,bis zum schluss spannendes buch.um sich ein urteil zu bilden zu können muss man dieses buch selbst lesen.auf jedenfall sehr zu empfehlen.

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    Sonoriss avatar
    Sonorisvor 5 Jahren
    Grandioses Erstlingswerk!

    Stuart MacBride war bislang für mich ein unbeschriebenes Blatt. Seine Romane hatte ich bis vor kurzem nicht wahrgenommen, bis mir “Der erste Tropfen Blut” in die Hände gefallen ist. Da dieser Roman aber der dritte Teil seiner Krimireihe darstellt, wollte ich natürlich erst mit dem ersten Teil "Die dunklen Wasser von Aberdeen" beginnen. Kurzerhand habe ich ihn mir käuflich erworben, und fing ihn auch sogleich an zu lesen.
    Ich will nicht lange drumherum schreiben und gleich zum Punkt kommen: Dieser erste Teil "Die dunklen Wasser von Aberdeen" der Krimireihe des schottischen Schriftstellers ist grandios! Der Roman konnte mich in allen Aspekten, wie Charaktere, Glaubwürdigkeit, Aufbau, Spannung sowie Unterhaltsamkeit und Ausdrucksstärke der Personen und der Geschichte allgemein überzeugen.
    Inhaltlich geht es um den Detectiv Sergeant Logan McRae, der mehrere Fälle von Kindesentführungen und -missbrauch aufklären soll. Dabei untersteht er dem cholerischen und Fruchtgummi kauenden Detectiv Inspector Insch. Weiterhin hat er eine Kollegin an seiner Seite, die ihrerseits Constable ist und ihm wiederum untersteht. Die wichtigsten Figuren in diesem Roman, wie bspw. die eben genannten, besitzen einen ganz eigenen Charakter mit Eigenheiten und Problemen, die die Handlung erheblich bereichern und den Roman vielfältig erscheinen lässt.
    Stuart MacBride hat sich bei seinem Erstlingswerk mit Kindesmissbrauch einem sehr sensiblen Thema gewidmet. Er vermochte es aber an den richtigen Stellen sehr einfühlsam und wiederum an anderen humorvoll und insgesamt sehr unterhaltsam zu sein.
    Stuart MacBride hat mit "Die dunklen Wasser von Aberdeen" den Barry Award gewonnen. Ich freue mich dafür, dass solch ein hervorragendes Werk als solches gewürdigt wurde. Mit diesen letzten Worten beende ich diese Rezension und freue mich auf den zweiten Teil.

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Die dunklen Wasser von Aberdeen" von Stuart MacBride

    Es beginnt mit der Leiche eines kleinen Jungen, doch schon bald muss die aberdeener Polizei feststellen, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun hat.
    Der erste Fall für Detective Sergeant Logan McRae, der gerade erst anch langer Arbeitsunfähigkeit in den Polizeidienst zurückkehrt.

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    Caledonia03vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die dunklen Wasser von Aberdeen" von Stuart MacBride

    der erste von stuart macbride. da ich schottland liebe und alles was damit zu tun hat, was dieses buch natürlich ein muss. spannend geschrieben, war es kaum aus der hand zu legen... :)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die dunklen Wasser von Aberdeen" von Stuart MacBride

    Es ist Winter in Aberdeen, Schottland. Es regnet, es schneit, es ist nass, kalt und dunkel. Es wird die Leiche eines 4-jährigen Jungen gefunden. DS McRae soll den Mord aufklären. Doch es bleibt nicht bei dieser einen Kinderleiche. Es tauchen weitere tote Kinder auf bzw. es werden weitere Kinder vermisst. Der Druck auf die Polizei wächst, der Aufruhr in der Bevölkerung nimmt zu. Zusätzlich gibt es eine undichte Stelle bei der Polizei, die Informationen an die Presse weitergibt, was die Ermittlungen erheblich erschwert...

    Dies ist der Erstlingsroman von Stuart MacBride. Und im Gegensatz zum Erstwerk von Cody McFadyen, von dem ich persönlich eher enttäuscht war, hat MacBride seine Sache wesentlich besser gemacht.
    Der Roman liest sich durchgängig flüssig, ist niemals langweilig. Die Geschichte ist meinem empfinden nach durchaus realistisch und man hat nie das Gefühl, dass das Ganze jetzt doch arg an den Haaren herbei gezogen ist. Auch wenn die Inhaltsangabe eventuell anderes vermuten lässt.
    Angenehm empfand ich auch die Tatsache, dass, obwohl es dauernd regnet und dunkel ist, die Stimmung nicht allzu depressiv wirkt. Nach der Lektüre eines Island- oder Schwedenkrimis ist man ja meistens fast selbst soweit, dass man sich einen Strick nehmen möchte. Hier war das nicht so. MacBride schafft es sogar, wohl dosierten Humor an der richtigen Stelle einzusetzen.
    Die Figuren sind glaubwürdig und ich konnte mir jederzeit in Gedanken die entsprechenden Szenen vorstellen. Teilweise hat das recht lustige Bilder ergeben, z.B. einen ständig Gummibärchen futternden mürrischen Vorgesetzten, oder die alte, verfaltete, vulgäre Kollegin mit der Schwerkraft unterliegenden Körperteilen.

    Mittlerweile gibt es drei weitere Romane mit DS McRae und ich denke, die werde ich mir mit Vergnügen demnächst zu Gemüte führen.

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    Reamonnvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die dunklen Wasser von Aberdeen" von Stuart MacBride

    Köstliche Krimikost! Unbedingt probieren! Macht Lust auf mehr und glücklicherweise gibts ja noch 3 Fortsetzungen.

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    Nana84s avatar
    Nana84vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die dunklen Wasser von Aberdeen" von Stuart MacBride

    DS Logan McRae tritt nach einer längeren verletzungsbedingten Pause wieder in den Dienst der Aberdeener Polizei ein und findet sich inmitten einer Serie von brutalen Kindsmorden wieder. Als wäre das nicht schon schlimm genug, muss er sich mit einem ununterbrochen Gummibärchen-mampfenden Chef, einer beleidigten Ex, die zugleich die Gerichtsmedizinerin ist, und einem aufdringlichen Journalisten herumschlagen, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Und zur Krönung schneit, stürmt und regnet es von der ersten bis zur letzten Seite...
    Stuart MacBrides erster Kriminalroman erinnert in sehr vielem an Ian Rankins Serie rund um John Rebus, verschwindet allerdings nicht im Schatten seines Vorbildes. Die Geschichte ist spannend, wenn auch ab und zu ein wenig vorhersehbar. Die Übersetzung ist stellenweise etwas gewöhnungbedürftig (wer erwartet in einem Schottischen Krimi die "Spusi" am Tatort?), aber im Grossen und Ganzen sind hier einige kurzweilige Lesestunden garantiert. Und trotz der anhaltend schlechten Witterung macht das Buch Lust auf mehr Geschichten aus Aberdeen...

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    Gruenentes avatar
    Gruenentevor 9 Jahren
    Rezension zu "Die dunklen Wasser von Aberdeen" von Stuart MacBride

    Die Leiche eines vierjährigen Jungen wird gefunden.
    Kinder werden vermisst, Leichen gefunden, unschuldige verdächtigt, oder waren sie es doch?
    In der Mitte ist Sergeant Logan McRea, der nach langer Verletzungspause sich eignetlich erst langsam wieder an den Dienst gewöhnen sollte.
    Netter Krimi !

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